Soziale Arbeit und Soziale Bewegungen

Springer-Verlag
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Die Entstehung und Entwicklung Sozialer Arbeit ist in Deutschland eng mit der Geschichte Sozialer Bewegungen verbunden. Sowohl Arbeiter-, Frauen- und Jugendbewegung als auch die Neuen Sozialen Bewegungen haben Impulse für die Soziale Arbeit gesetzt und z.T. aktiv an der Entwicklung der Handlungsfelder 'Sozialarbeit' und 'Sozialpädagogik' und deren Methoden mitgewirkt. Dieses Verhältnis war bzw. ist nicht immer harmonisch, sondern weist Spannungsmomente und Abgrenzungen auf, in denen Fragen der gesellschaftlichen Verankerung und Verantwortung und des Selbstverständnisses Sozialer Arbeit angesichts Sozialen Wandels diskutiert werden. Das Lehrbuch geht den Impulsen in seinen historischen Querschnitten nach und gibt einen guten Überblick zur Geschichte der Sozialen Bewegungen und der Entwicklungen, die das Sozialwesen genommen hat.
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About the author

Dr. Leonie Wagner ist Professorin für "Pädagogik und Soziale Arbeit" an der HAWK - Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Holzminden.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Nov 19, 2009
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Pages
279
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ISBN
9783531919010
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / General
Social Science / Social Work
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Content Protection
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Die Klientel der Sozialen Arbeit braucht vielerlei Hilfen, bei ihrer Lebensführung etwa, bei den Familienbeziehungen, bei der Sicherstellung ihres Lebensunterhalts, bei der Gestaltung ihrer sozialen Kontakte, bei Rechtsproblemen, bei der Erz- hung ihrer Kinder usw. Und da sie nicht auf Dauer von diesen Hilfen abhängig bleiben soll, muss sie – neben anderem – lernen. Deshalb müssen Studierende der Sozialen Arbeit – neben vielem anderen – Kenntnisse in Erziehungswissenschaft erwerben. Die ihnen das beibringen sollen und wollen, die Dozenten und Profes- ren, stehen dabei mit Anderen (Psychologen, Soziologen, Juristen, Ökonomen usw. ) derart in Konkurrenz um die knappe Zeit der Studierenden, dass von einem systematischen Studium der Pädagogik nicht die Rede sein kann. Das ist kaum zu ändern. Umso wichtiger wird die Frage, wie denn das Wenige möglichst zielgenau 1 „an die Frau gebracht“ werden kann , die Frage also der Didaktik, und dies umso mehr, als offenbar systematisches eigenes Theoriestudium von Studierenden - nehmend weniger erwartet werden kann. Angesichts dieser Situation hat es sich als didaktisch fruchtbar erwiesen, T- orie nicht nur aus ihrem eigenen Zusammenhang zu entfalten, sondern auch sie 2 gleichsam induktiv aus Fällen pädagogischer Situationen heraus zu entwickeln . Diese Fälle sollten möglichst alltagsnah und damit den Studierenden plausibel sein. Denn die müssen ja nicht gänzlich neu anfangen, sondern haben „immer schon“ Erfahrungen mit Erziehung, sind erzogen worden und haben sich vielleicht auch 3 selbst schon als Erzieherinnen versucht.
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