Beurteilung des touristischen Leistungsangebots des Erzgebirges hinsichtlich der Megatrends der touristischen Nachfrage

diplom.de
3
Free sample

Inhaltsangabe:Forschungsporträt: Ausgangslage: Der Tourismus als Wirtschaftsfaktor einer Region unterliegt einer großen Bedeutung und darf keinesfalls unterschätzt werden. Deshalb muss er noch deutlicher als solcher kommuniziert werden. Das Image des Erzgebirges hängt erheblich mit dem Stellenwert des Tourismus zusammen. In den letzten Jahren hat der Tourismus im Reisegebiet Erzgebirge weiter an Bedeutung gewonnen. Knapp jede fünfte der in Sachsen gezählten 15,5 Millionen Übernachtungen im Jahr 2007 entfiel auf das Erzgebirge. Aber nicht nur der Übernachtungstourismus steht im Fokus, sondern v. a. der Tagestourismus. Die Umsätze, die in diesem Bereich erwirtschaftet werden, übersteigen die des Übernachtungstourismus um mehr als das Doppelte. Die Tagesreisen der Bevölkerung aus dem näheren Einzugsgebiet besitzen damit die größte wirtschaftliche Bedeutung für den Tourismus im Erzgebirge . Durch Tagestouristen ergibt sich jährlich ein Volumen von 23 Millionen Aufenthaltstagen im Erzgebirge, durch Übernachtungstouristen ein Volumen von 10,7 Millionen Aufenthaltstagen (inklusive VFR und Freizeitwohnsitze). Damit entsteht eine Relation von 2,1 Tagesreisen je Übernachtung in allen Betrieben (inklusive Verwandten-/Bekanntenbesucher und Freizeitwohnsitze) und eine Relation von 7,7 Tagesreisen je Übernachtung, wenn nur die gewerblichen Betriebe betrachtet werden. Rein von der Menge her betrachtet, bildet der Tagestourismus damit das mit Abstand wichtigste Marktsegment im erzgebirgischen Tourismus. Allerdings lassen die Tagesbesucher kaum Geld im Erzgebirge. So ist es oft der Fall, dass z. B. Wanderer, die ihren Proviant im Rucksack tragen, Ausgaben von 0,00 Euro haben. Der Mehrwert für die Region geht dabei verloren. Ein Übernachtungsgast hingegen kann schon mal weit über 200,00 Euro an einem Tag umsetzen, nämlich dann, wenn ein guter Beherbergungsbetrieb aufgesucht oder in feinen Lokalen gespeist wird. Durchschnittlich gibt der Tagestourist 20,40 Euro pro Kopf und Tag aus, der Übernachtungsgast in gewerblichen Einrichtungen sogar 76,20 Euro. Das ist fast vier Mal soviel. Derzeit liegt die durchschnittliche Bettenauslastung bei 34,2 Prozent. Würde man es schaffen, mehr Übernachtungstouristen in das Erzgebirge zu locken, ließen sich auch die aus dem Tourismus resultierenden Umsätze steigern, wovon wiederum das Gastgewerbe, der Einzelhandel und Dienstleistungen wie Museen, Erlebnisbäder oder lokale Transportmittel profitieren würden. Der Tourismus im [...]
Read more
3.0
3 total
Loading...

Additional Information

Publisher
diplom.de
Read more
Published on
Sep 18, 2009
Read more
Pages
125
Read more
ISBN
9783836635486
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Business & Economics / Industries / Hospitality, Travel & Tourism
Travel / Maps & Road Atlases
Read more
Content Protection
This content is DRM free.
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (Berlin) ermittelte erstmals 1999 in einem sogenannten Tourismus-Satellitenkonto den Anteil der Tourismuswirtschaft an der Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland. Demnach kommt der Tourismus auf einen Anteil von ca. 8 % am BIP. Dieses Instrument in Anlehnung an die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung erlaubt zwar aufgrund mittlerweile erfolgter Harmonisierungsbestrebungen internationaler Organisationen wie zum Beispiel WTO, OECD und EUROSTAT, Vergleiche auf zwischenstaatlicher Ebene, jedoch wurde eine entsprechende Datengrundlage für Entscheidungsträger auf regionaler Ebene bislang in größerem Umfang nicht realisiert. Solche Daten sind aber essentiell für eine zielgerichtete und effiziente Vermarktung von touristischen Regionen, vor allem vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Konkurrenz im In- und Ausland. Auch sich ständig ändernde Rahmenbedingungen, der internationale Terrorismus und globale Epidemien machen schnell verfügbare und aktuelle Daten zur angemessenen Reaktion notwendig. Einen Vorstoß in diese Richtung unternahm 1981 das österreichische Bundesland Vorarlberg mit dem sogenannten Vorarlberger Tourismusbarometer. Seitdem gab es zahlreiche Ansätze in mehreren Staaten, die alle das Ziel verfolgten, ein über die Beherbergungsstatistik hinausgehendes Datenset zu ermitteln und kontinuierlich fortzuschreiben. Problematisch hierbei ist jedoch die Tatsache, dass fast alle als Tourismusbarometer bezeichneten Projekte eine unterschiedliche Herangehensweise aufweisen, verschiedene Daten erheben und voneinander abweichende Zielvorstellungen haben. Nach einer eingehenden Betrachtung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus (u. a. Tourismussatellitenkonto für Deutschland des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, touristische Wertschöpfungsstudien) sowie der Darstellung der touristischen Datenlage (amtliche Tourismusstatistik, DIHK Saisonumfrage Tourismus, Erhebungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, u. a.) in Deutschland, ist es das Ziel dieser Arbeit, aufbauend auf einer Stärken Schwächen - Analyse bestehender Tourismusbarometer (z.B. S-Tourismusbarometer Ostdeutschland, IHK Freizeitbarometer, FIF Tourismusbarometer (Schweiz), le Baromètre Tourisme (Côte d`Azur) u. a.) (Teil A), ein entsprechendes Modell Barometer für das Allgäu (Teil B) zu entwickeln. Hierbei wird die Struktur der Tourismusdestination Allgäu [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1, Hochschule München (FB 14 Tourism Management), 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Entaros Al’Azreth stand breitbeinig auf dem Kiesboden und hielt sein etwas klobiges Langschwert mit erstaunlicher Leichtigkeit in der rechten, sein Schild in der linken Hand. Neben ihm standen etwa 30 Kampfgefährten und versuchten, wie er selbst möglichst grimmig dem Feind ins Gesicht zu sehen. Und der Feind war eine Phalanx aus bestimmt 40 bis 50 schwer bewaffneten Kriegern, die unter lautem Gesang Schritt für Schritt auf sie zukam. Mit einem lauten Aufschrei stürzte Entaros mit seinen Kameraden los. Mit dem Schild wehrte er einen feigen Angriff des gegnerischen Pikenträgers ab und verfehlte den Kettenpanzer eines feindlichen Wikingers nur knapp. Neben ihm wurde einer seiner Mitstreiter am Kopf getroffen, doch was ist das? Kein Blut war zu sehen, statt dessen hörte er: „Stop! Meine Kontaktlinsen!“ Plötzlich änderte sich die Szenerie schlagartig, Entaros war wieder ein in alberner Kleidung steckender Student mit einem Schaumstoffschwert in der Hand. Und als solcher half er kurz bei der Suche nach den Kontaktlinsen. Live-Rollenspiele, im folgenden auch Larp (Live Action Role Play, oder Live Adventure Role Play) genannt, erfreuen sich weltweit wachsender Beliebtheit. Von Kalifornien bis Tschechien, von Skandinavien bis Italien, überall in der westlichen Welt scheint diese Form der Freizeitbeschäftigung stark zuzunehmen. Herauszufinden, wie sich die Larp- Szene in Deutschland entwickelt, ob man von einem touristischen Freizeittrend sprechen kann, wie diese Szene organisiert ist, welche Marktmechanismen wirken, kurz welche Formen der Kommerzialisierung festzustellen und überhaupt denkbar sind, soll Aufgabe dieser Arbeit sein. Ein Larper ist Tourist, da er für die Ausübung seines Hobbies touristischer Aktivitäten bedarf. Um dies verständlicher auszudrücken: er plant eine Reise, bucht eine Leistung, entscheidet sich für ein Transportmittel, fährt von A nach B, verbringt dort oft mehrere Übernachtungen, nimmt ein Unterhaltungsangebot wahr, konsumiert Lebensmittel und fährt wieder nach A zurück. Dass sich kein Larper aus seinem Selbstverständnis heraus als Tourist fühlt, ist dabei zweitrangig und ein oft beschriebenes Phänomen., das uns häufig im Tourismus begegnet. Dennoch ist die Larp-Szene in Deutschland mit den Methoden und Erkenntnissen der Tourismusforschung nur schwer zu beschreiben. In dieser Arbeit wurde deshalb versucht, die Szene auch mit den Ergebnissen der Trendforschung und der Soziologie zu untersuchen. [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie, Note: 1,0, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Vietnam – ein faszinierendes Land Asiens mit einer tragischen Geschichte. Einer Geschichte, die noch immer mehr mit diesem Land in Verbindung gebracht wird als der Gedanke an eine Urlaubsdestination. Denn das Thema Tourismus in Vietnam ist relativ neu. Nach dem zweiten Indochinakrieg isolierte sich das Land und der internationale Tourismus reduzierte sich auf wenige Besucher aus den COMECON1 – Partnerländern. Das Aufkommen des Binnentourismus war gering und die Wirtschaft brach langsam zusammen. Erst seit den Wirtschaftsreformen des Jahres 1986, als Doi Moi (=Erneuerung) bekannt geworden, wurde der Tourismus Hoffnungsträger des Staates. Die Zahlen der Touristenankünfte haben sich seitdem rasant erhöht und bis Mitte der neunziger Jahre selbst eigene Erwartungen übertroffen. Vietnam, das sich schrittweise dem Ausland öffnet und auf dem Wege zu einem Schwellenland der dritten Generation ist (vgl. WESSEL 1998:166), empfing im Jahre 2001 bereits über 2,3 Mio. internationale Besucher. Worauf basiert der Erfolg dieses jungen Tourismuslandes ? Liegen die Gründe in der Authentizität und Exotik des Landes, stellen sich die Fragen, wie lange das Land diese Potentiale halten kann, und ob das Land der Rolle als Destination bereits gewachsen ist. Diese Fragen sollen im Verlauf der Arbeit geklärt werden. Welche Voraussetzungen bilden den Rahmen für die Tourismusentwicklung in Vietnam ? Wie weit ist die touristische Infrastruktur avanciert und was hat das Land in touristischer Hinsicht zu bieten ? Die Antworten werden in den ersten beiden Kapiteln des praktischen Teils gegeben, um als Verständnisgrundlage für die nachfolgenden Kapitel zu dienen. Im Anschluß folgt die Darlegung des abgeleiteten Angebots und der staatlichen Tourismuspolitik. Nach den Grundlagen des vietnamesischen Tourismussystems wird in Kapitel Sieben die touristische Klientel in Hinblick auf ihre Reiseentscheidung und –vorbereitung untersucht. Den Faktoren Image und Medien wird dabei eine besondere Rolle zugesprochen. Welche Bedeutung haben Reiseinformationen für die Urlauber ? Wie sieht das Angebot touristischer Informationen über Vietnam aus ? Das durch Veranstalterkataloge, Reiseführer und TV-Reisesendungen entstehende öffentliche Bild, welches die Reiseentscheidung beeinflussen kann, soll untersucht werden. Schließlich werden die Strukturen der touristischen Nachfrage erklärt und auf die Bedeutung des Tourismus für Vietnam eingegangen.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.