Familie - Scheidung - Patchwork-Familie: Was wird aus den Kindern?

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Die Patchwork-Familie ist die Folge von gesellschaftlichem, sozialem und familiärem Wandel. Es ist von Bedeutung, einen Überblick über den Wandel der Familie aufzuzeigen. Durch Wandel entstand eine Pluralisierung und Individualisierung der Lebensformen: Die Patchwork-Familie als neue Lebensform. Die Ehe stellt somit nicht mehr das einzige Modell dar, eine Familie gründen zu können, und verliert somit an Bedeutung. Im Folgenden wird auf die Scheidung und ihre Phasen sowie die Scheidungsfolgen eingegangen. Darüber hinaus wird Elternschaft der Partnerschaft gegenübergestellt: Die Partnerschaft löst sich auf, nicht aber die Elternschaft. Was birgt diese Entkoppelung für Probleme? Da die Liebe das Zentralmotiv einer modernen Paarbeziehung darstellt, wird der Begriff der romantischen Liebe näher erläutert. Darüber hinaus wird auf den Zusammenhang von Liebe und Identität eingegangen und erläutert, wie Scheidung die Identität beschädigt. Des Weiteren werden die Bewältigungsversuche der Scheidungskinder sowie geschlechtsspezifische Unterschiede dargestellt.
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About the author

Magdalena Mai, B.A., wurde 1984 in Gießen geboren. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung widmete sie sich dem Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo sie im Jahre 2012 ihren 2-Fach-BA in Germanistik und Soziologie mit gutem Erfolg abgeschlossen hat. Die Autorin selbst ist neun Jahre alt, als sie zum Scheidungskind wird. Sie hat zwei Drillingsschwestern, von denen eine beim Vater geblieben ist, während sie und ihre Schwester bei der Mutter groß geworden sind. Magdalena Mai war es demnach ein besonderes und persönliches Anliegen, sich der Thematik des vorliegenden Buches zu widmen.
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Reviews

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Additional Information

Publisher
Bachelor + Master Publication
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Published on
Oct 31, 2013
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Pages
48
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ISBN
9783956840197
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Best For
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Language
German
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Genres
Social Science / Research
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Content Protection
This content is DRM free.
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Magdalena Mai
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Veranstaltung: Romane der Frühromantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das im Jahr 1796 entstandene Kunstmärchen Der blonde Eckbert von Ludwig Tieck hat von allen Phantasus-Märchen den größten Rezeptionserfolg und bringt nach wie vor eine Vielzahl an Deutungsversuchen hervor. Demnach übt dieses Kunstmärchen noch immer eine Faszination aus, die bis heute anhält. Der blonde Eckbert hebt sich deutlich von den Volksmärchen ab, in denen es vordergründig um einen Helden geht, der sich aus einer Gefahrenlage befreit und am Ende mit Glück und Reichtum belohnt wird. In diesem Kunstmärchen hingegen dominieren Gewalt, Wahnsinn und Tod. Ein glückliches Ende gibt es nicht. Der Titelheld Eckbert wird am Ende wahnsinnig und muss einsehen, dass er sein Leben in völliger Einsamkeit verbracht hat. Seine Gattin Bertha stellt sich als Halbschwester heraus. Welche Figuren sind am Schicksal Eckberts und Berthas beteiligt und wie wirken diese aufeinander? Im ersten Schritt möchte ich auf das Motiv der Phantastik eingehen, das das Ausgangsmotiv für diese Analyse darstellt. Daraus ergibt sich das Kernthema, nämlich die Vermischung von Traum und Wirklichkeit. Zentral und auffällig ist in diesem Zusammenhang die Verwirrung der Figurenidentitäten, auf die ich im Hauptteil konkret eingehe. Die Konstellationen Eckbert – Bertha, Alte – Walther – Hugo und Alte – Vogel – Hund werde ich ausführlich darstellen. Darüber hinaus möchte ich auf die Inzest-Konstellation von Eckbert und Bertha eingehen. Durch die Heirat der beiden macht sich Eckbert unwissentlich schuldig und büßt dafür am Ende mit dem Tod. Der Inzest kann somit als Ursache für den Untergang bezeichnet werden. Kann demnach Bertha als Auslöser für die Katastrophe betrachtet werden? Darauf bezogen möchte ich die Figurenkonstellationen der Alten näher herausarbeiten. Sie weiß darüber Bescheid, dass Eckbert und Bertha Halbgeschwister sind, behält jedoch dieses Wissen für sich und verhindert die Heirat der beiden nicht. Diese Analyse stellt einen Versuch zur Aufklärung des Wahnsinns und Todes Eckberts – unter genauerer Betrachtung der einzelnen Figuren – dar.
Magdalena Mai
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Veranstaltung: Romane der Frühromantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das im Jahr 1796 entstandene Kunstmärchen Der blonde Eckbert von Ludwig Tieck hat von allen Phantasus-Märchen den größten Rezeptionserfolg und bringt nach wie vor eine Vielzahl an Deutungsversuchen hervor. Demnach übt dieses Kunstmärchen noch immer eine Faszination aus, die bis heute anhält. Der blonde Eckbert hebt sich deutlich von den Volksmärchen ab, in denen es vordergründig um einen Helden geht, der sich aus einer Gefahrenlage befreit und am Ende mit Glück und Reichtum belohnt wird. In diesem Kunstmärchen hingegen dominieren Gewalt, Wahnsinn und Tod. Ein glückliches Ende gibt es nicht. Der Titelheld Eckbert wird am Ende wahnsinnig und muss einsehen, dass er sein Leben in völliger Einsamkeit verbracht hat. Seine Gattin Bertha stellt sich als Halbschwester heraus. Welche Figuren sind am Schicksal Eckberts und Berthas beteiligt und wie wirken diese aufeinander? Im ersten Schritt möchte ich auf das Motiv der Phantastik eingehen, das das Ausgangsmotiv für diese Analyse darstellt. Daraus ergibt sich das Kernthema, nämlich die Vermischung von Traum und Wirklichkeit. Zentral und auffällig ist in diesem Zusammenhang die Verwirrung der Figurenidentitäten, auf die ich im Hauptteil konkret eingehe. Die Konstellationen Eckbert – Bertha, Alte – Walther – Hugo und Alte – Vogel – Hund werde ich ausführlich darstellen. Darüber hinaus möchte ich auf die Inzest-Konstellation von Eckbert und Bertha eingehen. Durch die Heirat der beiden macht sich Eckbert unwissentlich schuldig und büßt dafür am Ende mit dem Tod. Der Inzest kann somit als Ursache für den Untergang bezeichnet werden. Kann demnach Bertha als Auslöser für die Katastrophe betrachtet werden? Darauf bezogen möchte ich die Figurenkonstellationen der Alten näher herausarbeiten. Sie weiß darüber Bescheid, dass Eckbert und Bertha Halbgeschwister sind, behält jedoch dieses Wissen für sich und verhindert die Heirat der beiden nicht. Diese Analyse stellt einen Versuch zur Aufklärung des Wahnsinns und Todes Eckberts – unter genauerer Betrachtung der einzelnen Figuren – dar.
Magdalena Mai
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