Die Volxbibel – das Buch der Bücher als Sprachexperiment

GRIN Verlag
1
Free sample

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Buchwissenschaft, Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Buchwissenschaft), Veranstaltung: Religion und Buchmarkt, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Volxbibel ist eine der umstrittensten Bibelübertragungen unserer Zeit. Martin Dreyer, ihr Verfasser, nennt seine Bibel ein Sprachexperiment. Sein Ziel ist, die Sprache der Bibel immer so einfach und so aktuell wie möglich zu halten und Internetnutzer in die Übertragungsarbeit mit einzubinden. Ich habe mir in dieser Arbeit zur Aufgabe gestellt, dieses Sprachexperiment genauer zu untersuchen. Was meint Dreyer konkret mit dem Ausdruck Sprachexperiment? Wie will er es umsetzen? Und schließlich: Wie reagieren die Kirchen auf seinen Versuch? Um diese Fragen zu beantworten, ist es zunächst nötig zu klären, aus welchem religiösen Umfeld die Volxbibel stammt. Dazu werde ich zunächst näher auf die Person Martin Dreyers und die Jesus Freaks eingehen. Danach soll die Entstehungsgeschichte erläutert und die Frage besprochen werden, warum sich ausgerechnet die Bibel für ein Sprachexperiment eignen soll. Im Anschluss will ich versuchen, die oben angesprochenen Fragen zu beantworten.
Read more
4.0
1 total
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Feb 23, 2009
Read more
Pages
21
Read more
ISBN
9783640273027
Read more
Language
German
Read more
Genres
Literary Criticism / Books & Reading
Social Science / Media Studies
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Read Aloud
Available on Android devices
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Die Berichterstattung zur Krise in der Ukraine und die Berichterstattung zu Russland haben zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den etablierten Medien und einem nicht unerheblichen Teil ihrer Rezipienten geführt.

In den Foren der großen Online-Medien hagelt es Tag für Tag Kritik an den gebotenen Deutungsnarrativen der Leitartikler und Meinungsmacher. Nachrichten sollen manipuliert worden sein, von Zensur ist die Rede, ja, ein Teil der Mediennutzer ist davon überzeugt, dass die "vierte Gewalt" bewusst einseitig berichtet.

Vertreter der traditionellen Medien brandmarken die Kritiker als "Putinversteher" und stempeln sie allzu oft allgemein als Verschwörungstheoretiker ab. In aller Deutlichkeit geben meinungsführende Journalisten zu verstehen, dass sie das Monopol auf die legitime Deutung der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit innehaben, wie es der französische Soziologe Pierre Bourdieu einmal sinngemäß in seinen Analysen des journalistischen Felds ausgedrückt hat. Der Konflikt zwischen den traditionellen Medien und ihren Rezipienten, das ist festzustellen, ist vor allem ein Kampf um die Deutungshoheit.

Dass die "Mainstreammedien", wie die großen Medien von ihren Kritikern oft bezeichnet werden, diesen Konflikt mit heraufbeschworen haben, lässt sich gut an den Beiträgen, die in diesem Buch zusammengestellt sind, ablesen. In den Interviews, Artikeln und Analysen von Telepolis-Autoren wird deutlich, dass es Problemzonen aufseiten der Medien gibt, die schon lange ersichtlich sind. Telepolis hat sich zur Veröffentlichung dieses Buches entschlossen, weil die Redaktion davon überzeugt ist, dass die zusammengestellten Beiträge in ihrer Gesamtheit ein eigenes Bild abliefern, das aufzeigt, was die Gründe für die massive Kritik an den Medien sind. Das Schließen von Leserforen, so wie es gerade die Süddeutsche Zeitung getan hat, ist ein Weg in die falsche Richtung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Buchwissenschaft, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Buchwissenschaft), Veranstaltung: Geschichte des Zwischenbuchhandels bis zum frühen 20. Jahrhundert, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklung des Kommissionsplatzes Wien im 19. Jahrhundert kann nicht ohne die Betrachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen beurteilt werden, denn sie hatten einen besonderen Einfluss auf den gesamten österreichischen Buchhandel. Österreich gilt im 19. Jahrhundert, vor allem nach dem Wiener Kongress, als das Zentrum der konservativen Restauration. Die Obrigkeit wollte einen wirtschaftlichen Strukturwandel, der immer gesellschaftliche Machtverschiebungen zur Folge hat, genauso verhindern, wie die Ausbreitung von liberalen Geisteserzeugnissen. Wie konnte sich unter so denkbar schlechten Voraussetzungen der zweitgrößte Kommissionsplatz im deutschsprachigen Raum entwickeln? Das ist die zentrale Frage in dieser Arbeit. Zuerst muss man aber den rechtlichen Rahmen für den gesamten österreichischen Buchhandel genauer betrachten. Dabei muss erwähnt werden, dass die umfangreiche Problematik des Büchernachdrucks in dieser Arbeit nicht berücksichtigt wird, obwohl diese ebenfalls vom Staat gefördert wurde. Stattdessen will sich die Untersuchung auf folgende wesentliche Fragen beschränken: Welche Auswirkungen hatte die strenge Zensurpraxis auf die Branche und wie griff der Staat in die Organisation des Buchhandels ein? Zur Beantwortung soll vor allem die Buchhändlerordnung von 1806 als Quelle herangezogen werden. Der zweite Teil der Arbeit hat die Entwicklung des Wiener Platzes zum Thema. Zu Beginn steht hier die Frage, inwieweit der österreichische Kommissionsbuchhandel am Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt war. Welche Personen haben schließlich eine Modernisierung angeregt? Wie sahen diese Modernisierungsmaßnahmen konkret aus und wie reagierten die Behörden und das Ausland auf sie? Als Quellen werden hierzu ein Zirkular des Lemberger Buchhändlers Millikowski und das „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel“ befragt. Am Schluss der Arbeit werden die Folgen der Modernisierungsarbeit dargelegt und untersucht, inwiefern sie die Bedeutung des Wiener Platzes veränderte.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.