Managementsysteme und Strategien: State of the Art und neue Perspektiven

Springer-Verlag
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Wenn über Gestaltung und Wirkung von Informations-, Führungs- oder auch Mana gementsystemen diskutiert wird, dann unterliegt diese Diskussion einer starken Ver zerrung in Richtung "Technologie". Es wird wohl heutzutage auch kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß Managementsysteme die Art und Weise, wie Unter nehmen funktionieren, in starkem Maße mitprägen. Umso mehr verwundert es dann aber, daß die Rolle solcher Systeme auf der Ebene der strategischen Ausrichtung von Unternehmen bislang kaum ernsthaft problematisiert wird. Hier setzt die vorliegende Arbeit an. Der Autor versucht zu zeigen, in welcher Form verschiedene Arten von Managementsystemen in ihren jeweiligen Bereichen (z. B. Planung, Controlling, Personal usw.) die Entwicklung von Strategien und deren Umsetzung bzw. Wirksamkeit in Unternehmen mitgestalten. In dieser Hinsicht lei stet der Autor sicherlich weitestgehend "Pionierarbeit" . Er versucht, die oft "subtilen" und "politischen" Wege der Entstehung von Unter nehmensstrategien aus der Perspektive der immer bedeutender werdenden Manage mentsysteme herauszuarbeiten. Er entwickelt hierfür ein Modell, das solche Systeme letzten Endes als die entscheidenden "Knöpfe" herausstellt, deren Betäti gung die Steuerung der strategischen Entwicklung von Unternehmen erst ermög licht. Dieser Arbeit wünsche ich Beachtung sowohl im wissenschaftlichen als auch im praktischen Bereich. Sie liefert für wissenschaftliche Analysen interessante Hin weise über die zukünftige "strategische" Ausrichtung der "Strategiediskussion" . Praktikern eröffnet diese Arbeit Perspektiven über die Rolle und Wirkung von Managementsystemen jenseits technologischer und integrativer Probleme. Hier las sen sich interessante Einsichten gewinnen, die das Thema Managementsysteme mit dem allseits bekannten politischen Geschehen in Organisationen in Verbindung setzen.
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About the author

Dr. Florian Schütz promovierte 1998 bei Professor Dr. Dr. h. c. mult. Werner Kirsch, Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Mar 9, 2013
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Pages
263
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ISBN
9783322995087
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Management
Business & Economics / Strategic Planning
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Sebastian Spital
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal (Lehrstuhl für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung), Veranstaltung: Intrapreneurship - Unternehmertum in etablierten Unternehmen, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „The only constant in our business is that everything is changing.“ Diese Aussage von Michael Dell war zunächst einmal bezogen auf sein spezielles „Business“, kann aber gleichwohl als exemplarisch in eine Entwicklung eingeordnet werden, der sich Unternehmen bzw. die für die jeweiligen Unternehmen agierenden Menschen mit zunehmender Geschwindigkeit konfrontiert sehen. Als Folge der industriellen Revolution entwickelte sich unter stabilen Rahmenbedingungen, also in Zeiten mit geringer Dynamik, Unsicherheit und Komplexität ein ganz spezielles Managementverständnis. Dieses lässt sich vor allem durch die Trennung von Eigentum und Führung und sehr stark hierarchisch ausgerichtete Strukturen charakterisieren. Daher war lange Zeit lediglich das Top Management eines Unternehmens für die Weiterentwicklung desselben zuständig, und Mitarbeiter wurden darauf beschränkt, Aufgaben zu erfüllen und nicht dazu angehalten, selbst unternehmerisch in den Prozess einzugreifen. Obwohl diese Art der Unternehmensführung bis heute praktiziert wird, und einigen Elementen dieser mechanistischen Denkweise zweifelsohne eine hohe Bedeutung beizumessen ist, muss dennoch bezüglich der generellen Struktur von Unternehmen, sowie insbesondere deren Unternehmenskultur ein Umdenken stattfinden. Die zunehmende Intensivierung des Wettbewerbs und eine erhöhte Dynamik der Märkte sind nur zwei wichtige Faktoren, die zu einer immer weiter steigenden Komplexität bzw. Unsicherheit in der Unternehmensumwelt führen. Daher müssen sich Unternehmen den veränderten Herausforderungen stellen und sie als Chance begreifen, um neue Wege und Lösungen zu generieren. Als entscheidende Wettbewerbsfaktoren stehen heute unter anderem Markt- und Kundenorientierung, die Ausschöpfung der Mitarbeiterpotentiale und insbesondere Innovationsfähigkeit im Mittelpunkt unternehmerischen Denkens und Handelns. Im Zuge der Reaktion auf diese neuen Ansprüche gibt es keine so genannte Patentlösung. Vielmehr steht den Unternehmen eine Vielzahl strategischer Möglichkeiten zur Verfügung, wie z.B. modulare Organisationsprinzipien oder strategische Netzwerke. Die vorliegende Arbeit hingegen beschäftigt sich mit einer grundsätzlichen Denkrichtung, welche in der Literatur unter dem Begriff „Intrapreneurship“ diskutiert wird. Dieses Konzept versteht sich als ein möglicher Lösungsansatz, für dessen nachhaltige und erfolgreiche Implementierung das Zusammenwirken mit der Unternehmenskultur von zentraler Bedeutung ist.
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