Materialvergleich zwischen Frank Stella und Jean Tinguely

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik, Note: 2,0, Universität Erfurt (Kunst), 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach diesem kurzen Einblick über die Hudson River Valley Serie, in Form einer Rezension soll nun eine Auseinandersetzung zwischen Frank Stella und Jean Tinguely folgen, die sich speziell auf ein Werk bezieht. Zuerst möchte ich auf den erstgenannten Künstler näher eingehen. Wie in meinem Überblick schon erwähnt, umfasste die in Jena befindliche Ausstellung fünf Objekte des Amerikanischen Künstlers. Aus diesen fünf Plastiken soll nun ein konkretes Werk des Künstlers im Mittelpunkt stehen. Es handelt sich bei dieser um die Tafel/Plate LXXXIV, mit dem Titel „Garrison“ von 1995. Auf den ersten Blick scheinen die Objekte von ihm nichts mit seiner vorausgehenden Malerei zu tun zu haben. Doch das ist ein Trugschluss, denn alle Arbeiten sind eine Fortführung von der Malkunst, nur mit anderen Mitteln. Zum Beispiel hat er seine Theorie der Bildlichkeit in die Architektur mit übertragen und somit ausgeweitet. Am Beispiel der Kunstwerke „Garrison“ und „Poja (Hochaltar)“ wird in dieser Ausarbeitung auf folgende Fragen eingegangen. Wie ist der Aufbau der Werke und in wie Weit ist die Komposition erkennbar? Was für eine Rolle spielt die Oberflächenbeschaffenheit bei der Gesamtwirkung der Kunstwerke? Um diesen Ansatzpunkten auf den Grund zu gehen ist es jedoch erforderlich, einige Vergleiche zu anderen Künstlern vorzunehmen. Einer von ihnen ist der Schweizer Jean Tinguely mit seiner Montage „Poja (Hochaltar)“. An Hand dieser beiden Abbildungen, soll der Frage nach dem Material nach gegangen werden. Zu Beginn dieser Werkanalyse steht zunächst jedoch eine Bildbeschreibung, die es ermöglichen soll, einen Einblick von dem Kunstwerk Stellas und dann von der Konstruktion Jean Tinguelys bekommen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 19, 2006
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Pages
17
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ISBN
9783638471688
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Language
German
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Genres
Art / General
Art / Sculpture & Installation
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik, Note: 1.0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Kommentar eines Zeitgenossen: Giambologna hätte beschlossen, "der Welt zu zeigen, daß er nicht nur gewöhnliche Marmorstatuen anzufertigen wußte, sondern auch mehrfigürige der schwierigsten Art, in denen einem die ganze Kunst nackter Figuren demonstriert würde... 1. "Verfallserscheinung" der Hochrenaissance ...Der Vorwurf, die Akteure hätten an semantischer Prägnanz eingebüßt - es fehle Leidenschaft, Motivation, Ausdrucksbewegung -, gründet auf der Verbundenheit mit dem Schönheitsideal der Renaissance... 2. Drehbare Postamente und das Vielansichtigkeitsideal ... Der "Linienbewegungsstil" folgt einer dekorativ-ornamentalen Logik. Der Linienrhythmus strömt durch den Körper und findet eine Art dritte Bewegung. Die Gewinnung der flüssigen Linie zielt auf... 3. Ornamentale Seelenlosigkeit ..."Ein Mann trägt eine sich wehrende Frau wie ein Federkissen": Eines ikonographischen Sinnes bar ist die "serpentinata"-Melodik ein Ondulieren in sich selber, es ist ein Selbstgespräch der Körperrhetorik, ein ornamental-dekorativer Rhythmus ohne narrative, zeitliche oder räumliche Entwicklung... 4. "L ́art pour l ́art" ...Thema, Format und sogar Bildträger waren diesem "eleganten Stil" nebensächlich. Geradezu konsequent wurde die Werkinterpretation selbst als Kunstform zelebriert... 5. Der ästhetisch inszenierte Schrecken als Herrschaftsstrategie ...Während Cellinis Pendant den Moment nach der Tat im geradezu grotesken Blutstrahl aus dem Strunk der Geköpften als dramatischen Höhepunkt akzentuiert, inszeniert Giambologna den Schrecken mittels einer Stillegung von Zeit: Er zeigt nicht den Moment vor oder nach einer intendierten Handlung, sondern den eingefrorenen, versteinerten Moment der Handlung im Handlungsvollzug eines gewaltsamen Raubes selbst. Durch diesen Kunstgriff entsteht eine gesteigerte Erzählung ... 6. Prototypen eines neuen Kunstverständnisses ...Ein Thema von seltener Unverbindlichkeit ließ dem heterogenen Rezipientenkreis den nötigen Spielraum zur ikonographischen "Verwendbarkeit" der vervielfältigten Werke... 7. "Konzeptkunst" ... Das Verhältnis Modell-Ausführung hatte sich weitgehend umgekehrt. Das Material - im Cinquecento dem michelangelesken Dogma der monolithischen Steinskulptur zufolge Ausgangspunkt und Ziel aller bildhauerischen Arbeit - wurde ebenso austauschbar wie die Gehilfen bei der letztendlichen Ausführung. Die geforderte Eigenhändigkeit war kein Diskussionsthema mehr...
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 2,0, Universität Erfurt (Erziehungswissenschaftliche Fakultät), 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Paris entstanden nach dem Deutsch - Französischen Krieg von 1870/71 eine Vielzahl neuer Lokale, wo jedes mit einer besonderen Note versehen wurde. Sie wurden sehr schnell zum Treffpunkt von Leuten, die etwas erleben und ausgiebig feiern wollten. Man wollte den Besuchern Attraktionen und Unterhaltung bieten. Diese so genanten Café - Concerts hatten etwas von Volkstheater an sich. Sie waren eine Kombination aus Bar, Cabarét, Tanz und Theater. Die Kneipe war ein Mittelpunkt für Gäste, die sich entspannen wollten, aber in Wirklichkeit wurden Frauen zur Prostitution angeboten und auch noch andere Geschäfte abgewickelt. Man versuchte Armen und Reichen zugleich Unterhaltung zu bieten. Mit dieses Thema beschäftigten sich auch Manet mit dem Bild „Im Café Concert“ von 1878 und Toulouse - Lautrec in seinem Kunstwerk im „Moulin Rouge“ 1894/95. In beiden Gemälden ist eine Cafészene mit mehreren Personen dargestellt. Zuerst möchte ich etwas näher auf den Künstler Manet und dann auf Toulouse - Lautrec eingehen. Nachdem ich die Fakten herausgestellt habe, soll ein Vergleich zwischen den Bildern erfolgen. Dabei möchte ich aber besonders auf die verschiedenen Malarten eingehen. Mit Hilfe dieser Sekundärquellen und meiner eigenen Betrachtung soll ein Bezug zwischen diesen verschiedenen Darstellungsweisen geschaffen werden. Um diese Betrachtung zu verdeutlichen, gehe ich in dieser Untersuchung vom Umfeld der Bilder langsam in das Detail über.
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