Stadt des Wissens - Stadt der sozialen Spaltung?: Erörterungen zum zukünftigen Weg Berlins

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 2,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Wissensmilieus, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] In dieser Arbeit soll am Anfang versucht werden den allgemeinen Kontext darzustellen, in dem sich diese Strategieempfehlung einbettet. Dabei soll insbesondere auf die Gefahren eines solchen Weges für die soziale Kohäsion großer Städte eingegangen werden. Die Kern- überlegung dabei ist die, daß ein solcher Entwicklungspfad an sich, die seit einiger Zeit zu beobachtenden sozialen Spaltungsprozesse noch verstärken würde. Diesen Aspekt im Blick, soll dann gefragt werden, inwieweit die Strategien der Stadt Berlin darauf eingehen, im Sinne eines proaktiven Konzeptes zur Sicherung der sozialen Nachhaltigkeit oder ob die Erfahrungen mit sozialen Spaltungsprozessen im Zusammenhang der Bildung einer stärker wissensbasierten Ökonomie der Städte, die diesen Weg schon ein - geschlagen haben, vernachlässigt werden. Wenn man den Autoren glaubt, die auf diesem Gebiet arbeiten, scheint von der sich herausbildenden neuen Formation des Kapitalismus eine erhebliche Bedrohung auszugehen für die Realisierung der Ansprüche, die sich demokratische Gesellschaften gegeben haben. Daher scheint es auch jetzt schon, obwohl diese Formation sich erst bildet, von großem Interesse zu sein, wie ein neuer Klassenkompromiß aussehen könnte bzw. was Städte tun können, um von Anfang an Aspekte einer gewissen Gleichheit der Lebensverhältnisse für die verschiedenen Gruppen ihrer Bevölkerungen zu erhalten und zu entwickeln. Kerngedanke dabei ist, daß eine Reparaturstrategie einem proaktiven Konzept wahrscheinlich unterlegen sein wird. Die Suche nach derartigen Elementen einer Entwicklungsstrategie für Krisenregionen wie Berlin bildet daher in dieser Arbeit eine wesentliche Dimension der Fragestellung. Dies soll anhand einer Fallanalyse, bzw. einem Fallbeispiel konkretisiert werden. Als Untersuchungsobjekt soll die Stadt Berlin dienen. Denn hier scheint die Situation noch relativ offen zu sein, was zukünftige Entwicklungspfade angeht und daher eine vorausschauende Steuerung eines Restrukurierungsprozesses noch möglich zu sein. [...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 25, 2008
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Pages
32
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ISBN
9783640219742
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Language
German
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Genres
Social Science / Demography
Social Science / Research
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Krieg und Frieden, Militär, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Frühjahr dieses Jahres starteten die USA eine beispiellose Militäroffensive gegen den Irak. Obwohl dem von langer Hand geplanten Krieg ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates fehlte und er gegen geltendes Völkerrecht verstieß, stand der größte Teil des amerikanischen Volkes geschlossen hinter der Bush-Administration und den Soldaten im Irak. Die folgende Arbeit soll darlegen, inwiefern die öffentliche Meinung in einer Kriegsituation beeinflusst werden kann. Es sollen hier vor allem die US-amerikanische Informations- und Propagandapolitik sowie die Rolle der US-Medien und deren Auswirkungen auf die öffentliche Meinung aufgezeigt werden. Um die Auswirkungen des dritten Golfkrieges besser verstehen zu können, werden im ersten Teil dieser Arbeit vergangene militärische Konflikte der USA in Bezug auf Informationspolitik und die Rolle der Medien dargelegt. Dabei werden vor allem der Vietnamkrieg sowie der zweite Golfkrieg in den Mittelpunkt der Betrachtungen rücken. Im zweiten Teil sollen jene Aspekte hinsichtlich des dritten Golfkriegs betrachtet werden. Dabei soll analysiert werden, aus welchen Gründen die Öffentlichkeit während des Krieges in großem Maße hinter ihrem Präsidenten gestanden hat. In diesem Zusammenhang soll aufgezeigt werden, inwiefern die Regierung George W. Bush Jr. mit den Medien umgeht und diese in geschickter Weise für sich nutzt. Die Kriegsberichterstattung betreffend hat der dritte Golfkrieg sicherlich eine vollkommen neue Dimension erreicht. Viele Journalisten warfen das eigentliche Berufsethos, investigative und kritische Arbeit, fast vollkommen über Bord. Dieser Problematik soll in der vorliegenden Arbeit ebenfalls nachgegangen werden, da insbesondere die Art der Kriegsberichterstattung ein Hauptausschlag gebender Faktor für die Bildung einer öffentlichen Meinung darstellt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Seminar: „Kommunalpolitik und –verwaltung im internationalen Vergleich / Teil 2“ , 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Autor dieses Aufsatzes hat die Vorstellung von direkter Demokratie schon immer fasziniert. Mit direkter Demokratie ist damit ein Bild verknüpft, bei dem man Bürger über ihre gemeinsamen Angelegenheiten in einer aufgeschlossenen Art debattieren und entscheiden sieht. Natürlich spielt dabei ein Menschenbild eine Rolle, daß impliziert, das sich unterschiedliche Auffassungen und Interessen letztlich in Einklang bringen lassen, wenn man die richtigen Rahmenbedingungen schafft und die Akteure guten Willens sind. In der Literatur gibt es unterschiedliche Einschätzungen von direkter Demokratie. Aber es gibt wohl auch einen gewissen common sense. So findet man beispielsweise weitverbreitete Argumente für und wider die direkte Demokratie, wenn man ein Handbuch der Demokratietheorie aufschlägt. (...) Die Vorteile direktdemokratischer Verfahren, die Waschkuhn nennt, sind eher mechanistischer Natur. Als einen solchen führt er beispielsweise die ́Erhöhung der Responsivität im politischen Prozeߴ (S. 509). an. Daher treffen sie nicht das, was für den Autor das Faszinosum des Themas ausmacht. Die Nachteile wiederum entbehren zugestandenermaßen nicht eines empirischen Gehalts. Doch ändert dies nichts an der Überzeugung des Autors. Da es dafür bisher aber keine handfesten Erfahrungen gab, konnte man sie höchstens als Vision deklarieren. Nun scheint es aber im Süden Brasiliens ein Modell der Bürgerbeteiligung zu geben, das oben genannten Einwänden dem ersten Anschein nach widerspricht. Denn dort entscheiden die Bürger in allen offenstehenden Versammlungen seit gut zehn Jahren selbst darüber, wie das Investitionsbudget der Stadt verwendet werden soll. In diesem Aufsatz soll daher nach einer Darstellung des Modells die den Zitaten zugrunde liegenden skeptischen Variante der Demokratietheorie im Vergleich mit einer dem Autor näher liegenden optimistischeren Variante in diesem konkreten Fallbeispiel einer Überprüfung unterzogen werden. Dazu müssen die beiden Theorieschulen erst einmal kurz expliziert werden, um die nötigen Hypothesen aufstellen zu können.
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