Eignungsprüfung des dynamischen Partikelmeßgerätes TEOM®

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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde die Eignung des TEOM® zur dynamischen Erfassung der Partikelemission von Kfz mit Dieselmotoren auf einem Abgasrollenprüfstand geprüft. Ein Kriterium für diesen Nachweis ist der Vergleich der vom TEOM® ermittelten Gesamtmasse im europäischen Fahrzyklus relativ zum gesetzlich vorgeschriebenen gravimetrischen Verfahren. Hier konnte bei Beachtung einiger Randbedingungen eine gute Übereinstimmung von durchschnittlich 92,9 % beim Testfahrzeug erreicht werden. Das Auftreten von negativen Massenraten führt bei der Analyse von einzelnen Motorbetriebszuständen zu Verzerrungen, da sie hauptsächlich in „ruhigen“ Phasen des Tests (Verzögerung, Leerlauf) auftreten. Durch geeignete Wahl der Betriebsparameter des TEOM® ist eine deutliche Reduzierung, nicht aber eine vollständige Eliminierung der negativen Peaks möglich. Da die negativen Massenraten aber an definierten Stellen, also nicht willkürlich, auftreten, stellen sie die generelle Eignung des Gerätes nicht in Frage. Der vom TEOMÒ ermittelte Verlauf kann dem Applikateur wichtige Erkenntnisse zur Optimierung der Partikelemission liefern. In dieser Diplomarbeit wurden drei dynamische Partikelmeßgeräte verglichen. Neben dem TEOM® kam ein Trübungsmeßgerät und das nach der Infrarot- Extinktionsmethode funktionierende DPA 482 zum Einsatz. Das hier eingesetzte Trübungsmeßgerät kann die Partikelemission moderner Motoren (EURO 3) nicht mehr hinreichend genau erfassen. Das TEOM® empfiehlt sich für einen Einsatz, wenn die Emission in Anlehnung an das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren ermittelt werden soll. Bei gleichzeitiger Ermittlung der limitierten gasförmigen Abgasbestandteile ist das TEOM® dem DPA 482 vorzuziehen, da keine Entnahme von Rohgas vorgenommen wird und somit die Analyse der verdünnten Gase nicht negativ beeinflußt wird. Das DPA 482 ermöglicht die differenzierte Erfassung von Ruß und Kohlenwasserstoffen und empfiehlt sich daher für entsprechende Aufgabenstellungen. Das TEOM® ist verglichen mit dem DPA 482 einfacher zu bedienen. Abschließend läßt sich feststellen, daß das TEOM® geeignet ist, die dynamische Partikelemission von Dieselkraftfahrzeugen hinreichend genau zu erfassen. Diese Aussage trifft insbesondere vor dem Hintergrund zu, das bessere Alternativen bei den gegebenen Randbedingungen nicht vorhanden sind. Das TEOM® bietet die Möglichkeit, zukünftig einen besseren Kompromiß zwischen dem Zielkonflikt der gleichzeitigen [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Apr 6, 2003
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Pages
106
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ISBN
9783832466275
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Best For
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Language
German
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Genres
Technology & Engineering / Automotive
Technology & Engineering / Manufacturing
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Hartmut Mohncke
Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau, Note: sehr gut, Technische Universität Dortmund (Lehrstuhl für Fertigungsvorbereitung), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Situation des Marktes in Deutschland und darüber hinaus hat sich in der letzten Zeit zunehmend verändert. Sie kann durch folgende Merkmale charakterisiert werden /vergl. MEINBERG 96/: • Werte- und Strukturwandel • Änderung der Marktstrukturen • Erhöhung der Ansprüche an Produkte • Beschleunigung des technologischen Fortschritts • Verbesserung der Kommunikationstechniken • Verbesserung der Verkehrstechniken Diese Veränderungen veranlassen viele Unternehmen, über neue Strukturen, die dem Wandel der Randbedingungen gerecht werden, nachzudenken und auch einzuführen. War es früher noch möglich, Wettbewerbsvorteile durch die Einführung eines „richtig“ differenzierten Produkts im „richtigen“ Marktsegment zu erzielen, so wird heute eine weltweite Produktdifferenzierung immer schwieriger. Selbst die Entwicklung und Anwendung neuer Fertigungstechnologien kann nur kurzfristig einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gewährleisten. /vergl. MEINBERG 96/. „Als Antworten auf diese anspruchsvollen Marktanforderungen schälen sich in den Unternehmen neue Managementtechniken heraus, die zu Schwerpunktverschiebungen in der Controlleraufgabe führen“ /SEIDENSCHWARZ 94/, S. 162/. Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis war bis vor kurzem der Kostenaspekt Hauptgegenstand des Controlling. Inzwischen hat man erkannt, daß das Zieldreieck des Controlling aus den drei Elementen Qualität, Kosten und Zeiten besteht. Die Betrachtung von nur einer Zielgröße kann zu einem falschen Bild führen. Folglich müssen die drei Zielgrößen gleichzeitig betrachtet werden und in ein optimal abgestimmtes Verhältnis zueinander gesetzt werden. [...]
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