Die Hilfsschule im Dritten Reich: Die Hauptfunktionen der Hilfsschule im Nationalsozialismus

GRIN Verlag
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: sehr gut, Universität Potsdam (WiB e.V. - Aninstitut), Veranstaltung: Geschichte der Sonderpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Existenz der Hilfsschulen definierte sich nach 1933 innerhalb des Rahmens des ’Gesetztes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses’. Dieses Gesetz fußt u.a. auf dem Sozialdarwinismus, dessen Ideen und Thesen sich bereits im 19. Jahrhundert nicht nur im deutschen Raum verbreitet hatten. Die Grundlage dazu bildeten die Evolutionstheorien Darwins. Dem nationalsozialistischen Regime kam nun die Rolle zu, die sozialdarwinistischen Thesen zwar nicht als erste diskutiert aber in praktischer Politik konsequent umgesetzt zu haben. Die wesentlichen Leitmotive nationalsozialistischer Politik wie Rassenideologie, Sozialdarwinismus und Volksideologie führten nach Ellger-Rüttgadt für die Hilfsschule zu neuen funktionalen Ausrichtungen: Der Hilfs- und Sonderschule sollten in diesem Zusammenhang rassenhygienische, utilitaristische und ökonomische Aufgaben zufallen. Auch wenn zwischen diesen Ziele ein fließender Übergang besteht, werden sie in ihrer jeweiligen funktionellen Handhabung in der Institution der Hilfsschule während des Dritten Reiches, also in der Zeit von 1933 bis 1945, dargestellt.
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About the author

1999 - 2007 - Sinologie & Sozialgeographie (FU Berlin, SWCNU - VR China) 2007 - Magister Artium 2014 - 2017 - Sonderpädagogik (WiB e.V.)

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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 17, 2015
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Pages
12
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ISBN
9783668088238
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / Special Education / General
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Fachbuch aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,3, Universität Potsdam (WiB e.V. - Aninstitut), Veranstaltung: Psychodiagnostik, Sprache: Deutsch, Abstract: F ist 17 Jahre alt und besucht im ersten Jahr die Werkstufe der Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“. In seiner Klasse lernt er mit 7 weiteren Schülern mit unterschiedlichen körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen. Er stammt aus Montenegro und kam vor 6 Jahren nach Deutschland. Er hat zwei ältere Brüder, einen Vater und eine Stiefmutter. Die zu beobachtende Problemstellung befasst sich bei F. mit seiner Anwendung körperlicher und verbaler Gewalt. Von seinen bisherigen Lehrern wurde eine ständige Gewaltbereitschaft- und Anwendung sowie unaufhörliche Störung und Belästigung seiner Mitschüler berichtet. Grenzen und Anweisungen wurden ungern beachtet bzw. übergangen sowie zeigte F. bei subjektiv erlebten Misserfolgen schnell aufbrausendes Verhalten und Wut. Auch in diesem ersten Schuljahr, welches F. in der Werkstufe lernt, beobachteten meine Colehrerin und ich dieses Verhalten. Jedoch war auffallend, dass die Quantität (Häufigkeit des Verhaltens) und Qualität (Zeitpunkte des Verhaltens) nicht so extrem wie bisher beschrieben zu beobachten war sondern offensichtlich situationsabhängig auftrat. Ebenso die Widersprüche des einerseits erlebten freundlichen, hilfsbereiten und andererseits das auffälligeren gewalttätigen und respektlosen Jungen. Um die Verhaltensweisen besser eingrenzen zu können, deren Ursachen herauszufinden und auf dieser Basis Interventionen durchzuführen, wurden verschiedene Methoden angewandt.
Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1, Justus-Liebig-Universität Gießen (Heil- und Sonderpädagogik), 76 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Selbstverletzendes Verhalten (im Folgenden SVV) ist längst kein unbekanntes Problem für Psychologen und Psychotherapeuten. Auch in den öffentlichen Medien liest oder hört man gelegentlich etwas über bestimmte Formen SVVs. Die Verletzung der Haut mit scharfen oder spitzen Gegenständen, auch Ritzen genannt, scheint aber immer noch ein Tabuthema zu sein, auch wenn dieses Verhalten keinesfalls ein seltenes Problem darstellt. Bei den Vorbereitungen zu dieser Arbeit ist mir aufgefallen, dass fast jeder meiner Bekannten, der mich nach meinem Thema fragte, meinte: „Oh, da kenne ich auch jemanden.“ oder „Ja, damals in der Schule hatten wir auch eine, die das tat.“ Nahezu jeder scheint, mit dem Wort „Ritzen“ etwas anfangen zu können und zu wissen, worum es sich handelt: Eben um Leute, die Narben an Handgelenken oder Unterarmen haben, vermutlich von Schnitten, die sie sich selbst zufügten, vielleicht um Aufmerksamkeit zu erregen. Vielleicht! Fragt man aber genauer nach, merkt man schnell, dass sich kaum jemand ernsthafte Gedanken darüber macht, warum diese Personen so etwas tun. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass jemand sich selbst Verletzungen zufügt. Mein Eindruck in Gesprächen mit einigen Lehrern aus meinem Bekanntenkreis war, dass auch sie, selbst wenn sie eine Schülerin, die sich ritzte in der Klasse haben, sich wenig Gedanken um die Gründe des Verhaltens machen und sich eher unverantwortlich oder überfordert fühlen und nicht eingreifen. Ich selbst habe eine Ritzerin getroffen als ich nach meinem Abitur aushilfsweise in einem Kindergarten arbeitete. Sie war dort für einige Wochen meine Kollegin. Wir verstanden uns recht gut, und sie machte sich keine Mühe, ihre verschorften Einschnitte am Unterarm mir gegenüber zu verbergen. Auch ich habe damals nicht viel darüber nachgedacht. Für mich war klar, dass ihr Verhalten etwas mit der Suche nach Aufmerksamkeit zu tun haben muss. Ich habe dies aber nicht ernst genommen und nicht gesehen, dass vielleicht ein größeres Problem hinter der Selbstverletzung steht. Viele Pädagogen sind meiner Meinung nach zu wenig über das Thema SVV aufgeklärt, sie wissen zu wenig über psychische Probleme und Belastungen ihrer Schüler, und so denken sie vielleicht oft genauso wie ich damals.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Hochschule Ludwigshafen am Rhein, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund der wenigen aktuellen Konzeptionen und der Ratlosigkeit vieler Einrichtungen und Betroffenen, war es mir wichtig, mich mit diesem Thema zu befassen, um die aktuelle und zukünftige Situation und auch Wege und Konzepte aufzuzeigen, wie Menschen mit geistiger Behinderung im Alter zufrieden leben können. Im ersten Kapitel befasse ich mich mit der Begriffsdefinition von „geistiger Behinderung“, ihrer Problematik und Entstehung, sowie mit der Diagnostik von geistiger Behinderung. Im zweiten Kapitel erläutere ich das Menschenbild das meiner Arbeit zugrunde liegt. Das dritte Kapitel handelt vom Alter und dem Versuch einer Definition des Begriffes. Die drei Bereiche des Alterns, sowie der entsprechende Personenkreis werden in diesem Kapitel genauer erläutert. Im vierten Kapitel befasse ich mich mit statistischen Untersuchungen der demographischen Entwicklung und nachfolgend mit der Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung. Im fünften Kapitel geht es um die Lebenssituation von älteren Menschen mit geistiger Behinderung. Im sechsten bis achten Kapitel befasse ich mich mit der Wohn-, Arbeits-, und Freizeitsituation von Menschen mit geistiger Behinderung, ihrer Bedeutung für diese Menschen und den aktuellen Konzepten aus der Praxis. Zu den jeweiligen Punkten werden dann auch Handlungskompetenzen aufgezeigt, die bei einer Umsetzung in der Praxis zu beachten sind. Im neunten Kapitel geht es um die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod. Es werden Konzepte aus der Praxis dargestellt, wie man Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit geben kann, sich damit auseinander zusetzen. Außerdem wird die Sterbebegleitung genauer betrachtet und wie diese in Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung realisierbar ist. Zum Abschluss folgen das Resümee und der Ausblick.
Fachbuch aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,3, Universität Potsdam (WiB e.V. - Aninstitut), Veranstaltung: Psychodiagnostik, Sprache: Deutsch, Abstract: F ist 17 Jahre alt und besucht im ersten Jahr die Werkstufe der Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“. In seiner Klasse lernt er mit 7 weiteren Schülern mit unterschiedlichen körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen. Er stammt aus Montenegro und kam vor 6 Jahren nach Deutschland. Er hat zwei ältere Brüder, einen Vater und eine Stiefmutter. Die zu beobachtende Problemstellung befasst sich bei F. mit seiner Anwendung körperlicher und verbaler Gewalt. Von seinen bisherigen Lehrern wurde eine ständige Gewaltbereitschaft- und Anwendung sowie unaufhörliche Störung und Belästigung seiner Mitschüler berichtet. Grenzen und Anweisungen wurden ungern beachtet bzw. übergangen sowie zeigte F. bei subjektiv erlebten Misserfolgen schnell aufbrausendes Verhalten und Wut. Auch in diesem ersten Schuljahr, welches F. in der Werkstufe lernt, beobachteten meine Colehrerin und ich dieses Verhalten. Jedoch war auffallend, dass die Quantität (Häufigkeit des Verhaltens) und Qualität (Zeitpunkte des Verhaltens) nicht so extrem wie bisher beschrieben zu beobachten war sondern offensichtlich situationsabhängig auftrat. Ebenso die Widersprüche des einerseits erlebten freundlichen, hilfsbereiten und andererseits das auffälligeren gewalttätigen und respektlosen Jungen. Um die Verhaltensweisen besser eingrenzen zu können, deren Ursachen herauszufinden und auf dieser Basis Interventionen durchzuführen, wurden verschiedene Methoden angewandt.
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