Die Form des Virtuellen (Telepolis): Vom Leben zwischen zwei Welten

Heise Medien GmbH & Co. KG
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Virtuelle Realität war schon einmal in den 1990er Jahren ein Hype. Es wurden erste Datenbrillen, -handschuhe und -anzüge entwickelt, man träumte vom Eintritt in immersive Welten und von Telepräsenz. Doch erste Versuche, massentaugliche Konzepte zu entwickeln, scheiterten. Erst jetzt, mehr als 20 Jahre später, scheint die Technik in Gang zu kommen, mit günstigen Brillen, neuer Sensortechnik, besseren Grafikchips, leistungsstarken Minidisplays von Smartphones und schnellen Datenverbindungen. Erstmal kann sich jeder von den ungewohnten Wahrnehmungsmöglichkeiten verführen, betören und irritieren lassen. Aber noch fehlt uns das philosophische und ästhetische Verständnis für den faszinierenden Eindruck, uns in einem virtuellen Raum befinden, obwohl wir in Wahrheit nur auf einen kleinen Bildschirm starren.

Der Kommunikationswissenschaftler Mario Donick hat nun erstmals einige der neuen VR-Welten ausgiebig erkundet. Auf empirisch-phänomenologische Weise hat er untersucht, wie das "Einsteigen" in VR-Bilder die gewohnte Ordnung des Sehens aufbricht und Raum und Körper entkoppelt werden. Daraus entstanden ist eine spannende und konkrete Analyse, die mit Hilfe phänomenologischer Konzepte Grundlagen für eine angemessene Beschreibung der VR-Erlebnisse entwickelt.

Mario Donick hat u.a. stereoskopische 360°-Aufnahmen von Landschaften betrachtet, wohnte einer Tanzperformance mittendrin bei, konsumierte mit überraschenden Ergebnissen einen VR-Porno und streifte durch das verlassene Herrenhaus eines Horror-Computerspiels. Aus der detaillierten, medientheoretisch unterfütterten Beschreibung der Erlebnisse werden die neuartige Form der Präsenz und der oftmals diffuse Begriff der "Immersion" in VR-Welten fassbar. 

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Additional Information

Publisher
Heise Medien GmbH & Co. KG
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Published on
Jul 19, 2016
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Pages
150
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ISBN
9783957880598
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Language
German
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Genres
Computers / Virtual Worlds
Philosophy / Aesthetics
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Universität Rostock (Institut für Germanistik), 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der häufigsten Vorurteile, das sich gegen computervermittelte Kommunikation(cvK) wendet, ist das der vorgetäuschten Identitäten. Unter anderem Döring zeigt in ihren Arbeiten, dass dieses Vorurteil nicht pauschal angewendet werden kann. Es gibt jedoch einen Internetdienst, in dem das Spielen einer Rolle, die sich vom realen Selbst unterscheidet, ausdrücklich erwünscht ist. Er stellt eine virtuelle, rein textbasierte Umgebung zur Verfügung, in die man sich als Spieler begeben und dort mit anderen Personenund der Umgebung interagieren kann. Der beschriebene Dienst heißt MUD, was in dieser Arbeit mit Multi User Dungeon (wörtlich zu übersetzen mit Mehrnutzer-Verlies), an anderen Stellen mit Multi User Domain oder Multi User Dimension übersetzt wird. Andere Synonyme sind z.B. MOO(MUD Object Oriented) oder MUSE (Multi User Shared Environment). Diese Bezeichnungen reflektieren die technischen und inhaltlichen Besonderheiten bestimmter MUDs. So gibt es die Unterteilung in Abenteuer-MUDs und in soziale MUDs. Gerade die letztgenannten werden oft als MOO oder MUSE bezeichnet. In ihnen steht die soziale Komponente des Kommunizierens im Vordergrund; die bei Abenteuer-MUDs wichtige Spiel-Komponente, die sich an Fantasy- oder Science Fiction-Literatur einerseits und an klassischen Rollenspielen andererseits orientiert, wird zurückgedrängt.

Praxisnahe Unity-Anleitung komplett in Farbe für ein ansprechendes
Quest-Spiel

Landschaften entwerfen und Kreaturen zum Leben erwecken mithilfe von Blender und MakeHuman

Alle Projektdateien auch zum Download

Mit Unity können Sie eigene Spiele entwickeln und in Verbindung mit Blender und MakeHuman in fremde Welten eintauchen. Alle Programme sind kostenlos verfügbar. Hans-Georg Schumann beschreibt in fünf Kapiteln, wie man ohne Vorkenntnisse  in Unity eine Spielwelt mit Spielfiguren entwirft. Mit MakeHuman erstellen, verfeinern und animieren Sie einen individuellen Player und mit Blender formen Sie eine Kreatur als Gegenspieler. In Unity gestalten Sie Landschaften mit Bäumen und Wasser und passen alles in Ihr Spiel ein. Schritt für Schritt erhält Ihr Player die Fähigkeit, Spiel-Aufgaben zu erfüllen, sodass Sie am Ende ein komplettes Quest-Game entwickelt haben.

Zum Download von der Verlagswebseite: Alle Projektdateien zum Workshop

 

Aus dem Inhalt:

• Projekt »Atmo-Sphere«:
Einstieg in Unity, Spielfeld und Spielfigur, Material und Farbe, Klassen und Methoden, Kameraführung …

• Projekt »Human Player«:
Einstieg in MakeHuman, Gesicht und Kleidung, Export und Import, Player-Animation, Maussteuerung …

• Projekt »Simple Creature«:
Einstieg in Blender, Würfel und Kugel modellieren, Kopf und Beine, Texturierung, Aufbau eines Skeletts, Skinning und Posing, Navigationssystem …

• Projekt »Landscape«:
Gelände gestalten, Vegetation, Wind und See, Unterwasser-Element, Trigger-Methode …

• Projekt »Little Quest«:
Von der Idee zum Plan, GUI-Element, Am Wasserloch, Biest-Sektor, Gatter-Animation, Gate-Switch-Scripting, Happy End?

• Anhang mit Installationshilfen zu Unity, MakeHuman und Blender

• Crashkurs C#

 

Dieses eBook: "Das Passagen-Werk (Vollständige Ausgabe)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Walter Benjamin (1892-1940) war ein deutscher Philosoph, Literaturkritiker und Übersetzer der Werke von Balzac, Baudelaire und Marcel Proust. Inhalt: Exposés Paris, die Hauptstadt des XIX. Jahrhunderts Fourier oder die Passagen Daguerre oder die Panoramen Grandville oder die Weltausstellungen Louis-Philippe oder das Interieur Baudelaire oder die Straßen von Paris Haussmann oder die Barrikaden Paris, Capitale du XIXeme siecle Exposé Fourier ou les passages Grandville ou les expositions universelles Louis-Philippe ou l’intérieur Baudelaire ou les rues de Paris Haussmann ou les barricades Conclusion Aufzeichnungen und Materialien Passagen, magasins de nouveaute〈s〉, calicots Mode Antikisches Paris, Katakomben, demolitions, Untergang von Paris Die Langeweile, ewige Wiederkehr Haussmannisierung, Barrikadenkämpfe Eisenkonstruktion Ausstellungswesen, Reklame, Grandville Der Sammler Das Interieur, die Spur Baudelaire Traumstadt und Traumhaus, Zukunftsträume, anthropologischer Nihilismus, Jung Traumhaus, Museum, Brunnenhalle Der Flaneur Erkenntnistheoretisches, Theorie des Fortschritts Prostitution, Spiel Die Strassen von Paris Panorama Spiegel Malerei, Jugendstil, Neuheit Beleuchtungsarten Saint-Simon, Eisenbahnen Konspirationen, compagnonnage Fourier Marx Die Photographie die Puppe, der Automat Soziale Bewegung Daumier Literaturgeschichte, Hugo Die Börse, Wirtschaftsgeschichte Reproduktionstechnik, Lithographie Die Kommune Die Seine, ältestes Paris Müssiggang Anthropologischer Materialismus, Sektengeschichte Ecole polytechnique Erste Notizen Pariser Passagen Frühe Entwürfe Passagen Der Saturnring oder Etwas vom Eisenbau
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Universität Rostock (Institut für Germanistik), 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der häufigsten Vorurteile, das sich gegen computervermittelte Kommunikation(cvK) wendet, ist das der vorgetäuschten Identitäten. Unter anderem Döring zeigt in ihren Arbeiten, dass dieses Vorurteil nicht pauschal angewendet werden kann. Es gibt jedoch einen Internetdienst, in dem das Spielen einer Rolle, die sich vom realen Selbst unterscheidet, ausdrücklich erwünscht ist. Er stellt eine virtuelle, rein textbasierte Umgebung zur Verfügung, in die man sich als Spieler begeben und dort mit anderen Personenund der Umgebung interagieren kann. Der beschriebene Dienst heißt MUD, was in dieser Arbeit mit Multi User Dungeon (wörtlich zu übersetzen mit Mehrnutzer-Verlies), an anderen Stellen mit Multi User Domain oder Multi User Dimension übersetzt wird. Andere Synonyme sind z.B. MOO(MUD Object Oriented) oder MUSE (Multi User Shared Environment). Diese Bezeichnungen reflektieren die technischen und inhaltlichen Besonderheiten bestimmter MUDs. So gibt es die Unterteilung in Abenteuer-MUDs und in soziale MUDs. Gerade die letztgenannten werden oft als MOO oder MUSE bezeichnet. In ihnen steht die soziale Komponente des Kommunizierens im Vordergrund; die bei Abenteuer-MUDs wichtige Spiel-Komponente, die sich an Fantasy- oder Science Fiction-Literatur einerseits und an klassischen Rollenspielen andererseits orientiert, wird zurückgedrängt.
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