Machteliten im europäischen Vergleich: Am Beispiel von Deutschland und Frankreich

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,7, Universität Hamburg (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Sozialstrukturanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Die immer stärker zunehmende Kluft zwischen und Arm Reich in Europa fordert eine Antwort darauf, wer wirklich in der Lage ist, diese Entwicklung mit seinen Entschei-dungen spürbar zu steuern. Bekanntlich haben politische Machteliten einen direkten Einfluss auf die Gesetzgebung wie beispielsweise die Steuererhöhung oder die Einfüh-rung von Studiengebühren. Nutzen sie ihre gesellschaftliche Position ausschließlich für ihre eigenen Vorteile? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Elitestruktur und der sozialen Ungleichheit eines Landes? Die Behandlung dieser Fragen ist der zentrale Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Einen interessanten Ansatz bietet die Theorie der Neomachiavelisten, die allerdings in dieser Arbeit nicht weiter vertieft werden soll. Sie stellt eine der beiden wesentlichen existierenden Theorien der soziologischen Elitenforschung dar, in deren Zentrum politische Führer und deren Machtausübung stehen. Diese Theorie, zu deren Vertretern Robert Michels, Charles Mills und Pierre Bourdieu gehören, besagt unter anderem, dass die Machthabenden nicht ausschließlich zum Wohle der Masse regieren, sondern zur Vermehrung des eigenen Reichtums. Zur Klärung der oben aufgeworfenen Fragen wird in der vorliegenden Arbeit im Kapitel 3 ein Vergleich der Elitenstruktur Deutschlands mit der Frankreichs vorgenommen. Dieser erfolgt anhand von Kriterien wie der Rekrutierung, Homogenität sowie der Zusammensetzung und Mobilität der Eliten. Es wird näher darauf eingegangen, aus welcher sozialen Schicht die Mitglieder der politischen Führung stammen. Jedoch ist zuvor eine Auseinandersetzung mit dem Elitebegriff und den Elitearten für das weitere Verständnis der Arbeit in Kapitel 2 notwendig. Anschließend wird in Kapitel 4 das Ausmaß der sozialen Differenzen in Deutschland und Frankreich mit Hilfe eines Vergleichs der Vermögensverteilung in den ausgewählten Ländern näher betrachtet. Die gewonnenen Schlussfolgerungen schlagen sich ebenfalls in Kapitel 4 nieder, in dem die soziale Ungleichheit in einen Zusammenhang mit der Elitenstruktur gebracht wird.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 15, 2010
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Pages
21
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ISBN
9783640724161
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Economics / General
Political Science / Public Policy / Economic Policy
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, Universität Hamburg (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Internationales Personalmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Unternehmen entsenden in den letzten Jahren mehr Mitarbeiter ins Ausland als je zuvor. Den Ergebnissen einer Studie von ECA International aus dem Jahr 2008 zufolge haben 67 % der befragten Organisationen ihre internationalen Delegationen in den vergangenen drei Jahren ausgebaut. Insgesamt prognostizieren 63 %, dass in den kommenden Jahren Entsendungen von Mitarbeitern ins Ausland noch weiter zunehmen werden. Während der Umfang der Literatur, die sich mit Auswahl und Vorbereitung der Entsendungskandidaten beschäftigt, ebenso ansteigt, finden Fragen der Reintegration der rückkehrenden Mitarbeiter weit weniger Beachtung. Wenn überhaupt gleicht die Auseinandersetzung mit der Wiedereingliederungsproblematik in vielen Beiträgen einem abrundenden Schlusswort. Darüber hinaus wird meist nur der Blickwinkel der Entsandten thematisiert. In der Umsetzung von Auslandsentsendungen kommt in der derzeitigen Praxis der Wiedereingliederung das größte Verbesserungspotential zu. Trotz der gründlichen Auswahl und Vorbereitung der Entsendungskandidaten sowie der hohen Kosten für eine Entsendung, gelingt es vielen Unternehmen nicht, Anreize zur Bindung der Mitarbeiter nach Rückkehr zu schaffen oder der sich häufig einstellenden Demotivation entgegenzuwirken. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich daher auf die Möglichkeiten einer erfolgreichen Reintegration aus Unternehmenssicht. In Kapitel 2 werden zunächst die Grundlagen für das weitere Verständnis der Arbeit gelegt, bevor Kapitel 3 die Wiedereingliederungsproblematik im unternehmerischen Kontext beleuchtet. Im weiteren Verlauf wird die Bedeutung des Potentials von Rückkehrern für die Organisation aufgezeigt, bevor eine Reihe ausgewählter Maßnahmen zur Nutzung dieses Potentials vorgestellt werden. Der letzte Abschnitt beschreibt wie die Rückkehrer Mehrwertbringend im Unternehmen eingesetzt werden können, so dass eine Win-win-Situation für beide Parteien entsteht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Universität Hamburg (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Konzernbilanzierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Der handelsrechtliche Jahresabschluss eines Konzerns dient vorrangig als Informationsinstrument für Aktionäre und Gesellschafter, sowie für Gläubiger und Lieferanten, aber auch für die Arbeitnehmer und die breite Öffentlichkeit. Gemäß Einheitstheorie des § 250 Abs. 3 HGB ist ein Konzernabschluss so aufzustellen, als ob die Muttergesellschaft sowie die einbezogenen Gesellschaften ein einziges Unternehmen wären. Zur Erlangung einer umfassenden Transparenz über eingegangene Risiken eines Unternehmens bedarf es somit auch einer Abbildung der Tochtergesellschaften und deren Risiken. Allerdings gestaltet es sich in der Praxis oftmals so, dass Zweckgesellschaften als eine besondere Form der Tochterunternehmen nicht konsolidiert werden und somit deren Risikoaktiva der öffentlichen Wahrnehmung entzogen werden. Dieser Umstand war bisher auf die deutliche Schwäche des HGB in Bezug auf die Konsolidierung von Zweckgesellschaften zurückzuführen. Im Gegensatz zu den International Financial Reporting Standards (IFRS) mit Standing Interpretations Committee (SIC) 12 fehlten im deutschen Handelsrecht bislang Regelungen, welche die Konsolidierungspflicht, neben der allgemeinen Einbeziehung von Tochterunternehmen, explizit auf Zweckgesellschaften ausweiteten. Prominente deutsche Beispiele der Finanzmarktkrise wie die SachsenLB, die IKB oder die HSH Nordbank gaben dem Gesetzgeber Anlass, die geforderte Erhöhung der Transparenz des handelsrechtlichen Konzernabschlusses bei der Umstrukturierung des HGB zu berücksichtigen. Durch die erstmals verbildliche Einbeziehungspflicht von Zweckgesellschaften ergeben sich mit der Einführung des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) weitreichende Änderungen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Universität Hamburg (Sozialökonomie ), Veranstaltung: Internationale Arbeitsbeziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Nachhaltigkeitsreporting gewinnt in letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung. Die Schaffung einer transparenten Vorgehensweise der Unternehmen gegenüber den Stakeholdern ist eine der wichtigsten Gründe dafür. Die Tendenz zeigt, dass CSR (Corporate Social Responsibility) in naher Zukunft ein Teil der guten Unternehmens-führung und somit für viele Unternehmen selbstverständlich sein wird. Demzufolge wird CSR immer häufiger freiwillig von Unternehmen angewendet. Die staatliche Unterstützung bleibt dabei dennoch sehr wichtig. Bei der Förderung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen spielen auch die privaten Initiativen eine bedeutende Rolle. Dies hängt unmittelbar mit der Entwicklung der Erwerbsregulierungen zusammen. Heutzutage existiert bereits eine Vielzahl von Formen und Mechanismen, die die Erwerbsbeziehungen auf der internationalen Ebene regeln. Pries hat die bereits existierenden grenzüberschreitenden Erwerbsregulierungen nach Regulierungstypen systematisiert. In Anlehnung an seiner Typologie existieren seit ca. 1910 die ersten globalen Mindeststandards, die beispielsweise durch ILO-Kernarbeitsnormen vertreten sind. Die weitere Welle der Entwicklung der Erwerbsregulierungen mit der globalen Rechtsweite beobachtete man in den 1980er und 1990er Jahren. Die letzte Entwicklungswelle der internationalen Erwerbsregulierungen liegt in der unmittelbaren Gegenwart. Die privaten CSR-Initiativen spielen bei der globalen Erwerbsregulierung eine bedeutende Rolle. Durch deren Zertifizierungs-, Evaluierungs- und Monitoringinstrumente bestehen sehr starke Umsetzungsmechanismen und Kontrollressourcen zur Durchsetzung der Ziele des CSR-Konzepts. Die öffentlichen Kampagnen und sozialen Bewegungen sind bei der Umsetzung der grenzüberschreitenden Arbeitsregulierungen eher mittelstark, da sie überwiegend nur einen Informationscharakter haben. Zusammenfassend besteht die Wichtigkeit der privaten CSR-Instrumente darin, dass mit deren Hilfe teilweise die Lücke bei der Umsetzung der materiellen Normen wie die Kernarbeitsnormen der ILO, die Grundsätze der UN Global Compact usw. in den Ländern mit sehr unterschiedlichen Erwerbsregulierungen geschlossen werden kann. Im Weiteren wird genauer auf die Definition, Kategorisierung und Systematisierung der privaten CSR Instrumenten eingegangen. Darüber hinaus werden einige Beispiele der privaten CSR-Instrumente und deren Rolle im Prozess der Erwerbsregulierung dargestellt.
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