Steuerliche Konsequenzen eines wirtschaftlichen Engagements inländischer Unternehmen im Ausland (Outbound-Fall)

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: In der zunehmend globalisierten Welt agieren mehr und mehr Unternehmen über die nationalen Grenzen hinweg. Damit geht auch eine steuerliche Internationalisierung einher. Die Frage welche Form des Auslandsengagements gewählt werden sollte, gewinnt dadurch zunehmend an Bedeutung. Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Formen der grenzüberschreitenden Tätigkeit im Outbound-Fall darzustellen und die grundlegenden Konsequenzen für die laufende Besteuerung zu erläutern. Ein Outbound Fall liegt vor, wenn ein in Deutschland (im Folgenden: Inland, Ansässigkeitsstaat) unbeschränkt Steuerpflichtiger im Ausland (Quellenstaat) tätig wird und dadurch steuerrechtliche Konsequenzen ausgelöst werden. Es wird auf grundlegende ertragssteuerliche Aspekte eingegangen. Die Höhe der Steuerbelastung ist in einzelnen Staaten unterschiedlich, weshalb von einem internationalen Steuergefälle gesprochen wird. Wenn ein gleicher Sachverhalt in einzelnen Ländern unterschiedliche steuerliche Konsequenzen auslöst, bieten sich potentielle Steuerarbitragemöglichkeiten. Unterschiede können auf Unternehmensebene zur Minimierung der Abgabenlast genutzt werden, wobei auch die Steuererhebungsintensität und die Verlässlichkeit der Steuergesetzgebung zu beachten ist. Im Gegensatz dazu ist das Ziel der unterschiedlichen Steuerhoheiten ihr jeweiliges Steuersubstrat zu sichern. Aus diesem Konflikt kann sich der doppelte Zugriff auf das gleiche Steuersubstrat und damit eine sog. „Doppelbesteuerung“ ergeben. Die Entstehung und Vermeidung einer solchen wird im Folgenden für den Nicht.DBA.Fall und den DBA-Fall dargestellt. Zusätzlich wird auf die Verlustbehandlung eingegangen. Dabei wird das OECD.MA 2010 zugrunde gelegt. Dafür erfolgt zunächst eine knappe Einführung in das internationale Steuerrecht und die Charakterisierung möglicher Markteintrittsformen.
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Aug 4, 2011
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Pages
18
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ISBN
9783640976591
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Accounting / General
Business & Economics / General
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Revision, Prüfungswesen, Note: 1,3, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Thema dieser Bachelorarbeit ist die Analyse, des nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§ 264 HGB i.V.m. § 242 HGB) aufgestellten Jahresabschlusses der HanseYachts AG. Dieser besteht aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang. Eine Ergänzungsfunktion hat darüber hinaus der Lagebericht. In die Analyse wurden die Wirtschaftsjahre 01. August - 31. Juli für die Kalenderjahre 2007 bis 2009 einbezogen. Ziel ist es ein möglichst reales Bild der wirtschaftlichen Lage der Unternehmung zu gewinnen. Die Untersuchung der HanseYachts AG wird in Bezug auf zukünftige Bestandskraft und ökonomisches Potential durchgeführt. Der Hauptteil der Arbeit besteht aus einer klassischen Bilanzanalyse. Absicht ist es eine Bewertung abzugeben, die unter normalen Umständen eine wahrscheinliche Entwicklung des Unternehmens darstellt. Es handelt sich um eine externe Analyse, die das Ausfall-Risiko für den Kreditsektor und das Erfolgspotential für Investoren beurteilt. Die Berechnungen der verwendeten Kennzahlen befinden sich im Anhang. Zusammenfassende Tabellenübersichten und grafische Veranschaulichung der Kennzahlen wurden in den Textteil aufgenommen. Im zweiten Teil der Arbeit werden ergänzend die Auswirkungen, des am 29. Mai 20091 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), auf die Interpretation der Kennzahlen überprüft. Die neuen Vorschriften zur Aufstellung des Zahlengrundgerüstes führen bei wirtschaftlich identischen Verhältnissen zu unterschiedlichen Ausweisen und somit auch zu verschiedenen Kennzahlen-Ausprägungen. Eine Schwierigkeit der Arbeit liegt in den typischen Informationsmängeln bei der externen Analyse. Außerdem erhöhen verdichtete Kennzahlen zwar den Informationsgehalt und stellen nicht sofort erkennbare Zusammenhänge dar, aber bergen auch die Gefahr, dass wichtige Informationen bei der Komprimierung verloren gehen. Diesem Umstand wird entgegengewirkt, indem die Arbeit von partiellen zu einer gesamten Analyse aufgebaut wird. [...] 1 Vgl. Heyd/Krehler (2010), S.6.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Diplomarbeit befaßt sich mit der Problematik der Gewinnrealisierung bei langfristiger Auftragsfertigung nach den unterschiedlichen Rechnungslegungssystemen US-GAAP, IAS und HGB. In der Arbeit soll der Internationalisierungstrend der Rechnungslegung mit der alten, aber noch immer ungelösten Problematik der Gewinnrealisierung bei langfristiger Auftragsfertigung nach deutschen Bilanzrecht verbunden werden. Bei der langfristigen Auftragsfertigung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sich die Auftragsdurchführung über einen Bilanzstichtag hinaus erstreckt, stellt sich die Frage, welcher der betroffenen Jahresabschlußperioden der Gewinn zuzurechnen ist. Das handelsrechtliche Realisationsprinzip im §252 HGB bindet die Gewinnrealisierung im Fall der langfristigen Auftragsfertigung an die Abnahme des Auftrags durch den Kunden, obwohl auch die Perioden der Auftragsdurchführung an der Gewinnentstehung beteiligt sind. Hierin wird ein Konflikt mit der Informationsfunktion des Jahresabschlusses gesehen, da keine Vermittlung eines Bildes stattfindet, welches den tatsächlichen Verhältnissen der Vermögens- und Ertragslage entspricht, wie es der §264 HGB fordert. Aufgrund dieses Konfliktes beschäftigt sich die Literatur, die Rechtsprechung und die Rechnungslegungs- und Prüfungspraxis seit Jahrzehnten schon mit der Frage der Gewinnrealisierung bei langfristiger Auftragsfertigung. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert. Es werden immer noch unterschiedliche Gewinnrealisierungsmethoden diskutiert, ohne daß sich eine einheitliche Meinung herauskristallisieren konnte. Diese Methoden sollen in der vorliegenden Arbeit dargestellt, beurteilt und weiterentwickelt werden. Dabei steht immer die Erfüllung der beiden Jahresabschlußfunktionen, der Ausschüttungsbemessung und der Informationsvermittlung im Focus. Da die angelsächsisch geprägten Rechnungslegungssysteme die Informationsfunktion des Jahresabschlusses in den Vordergrund stellen, werden in dieser Arbeit auch die Gewinnrealisierungsmethoden nach US-GAAP und IAS betrachtet. Zum einen soll dies dazu beitragen, Ideen für Lösungsansätze im Handelsrecht zu liefern bzw. diese weiterzuentwickeln. Zweitens soll in einer Schlußfolgerung erörtert werden, ob für Unternehmen mit langfristiger Auftragsfertigung die Möglichkeit eines internationalen "dualen" Konzernabschlusses besteht. Gang der Untersuchung: Nachdem zunächst auf die Zwecke, Grundsätze der drei [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Revision, Prüfungswesen, Note: 1,3, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Dem Risiko- und Prognosebericht kommt eine herausragende Bedeutung innerhalb des Geschäftsberichts zu. Beide sind Bestandteile des Lageberichtes und enthalten im Gegensatz zum Jahresabschluss zukunftsorientierte Informationen. Die Lageberichterstattung ist für das Jahr 2011 ein Prüfungsschwerpunkt der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) und gewinnt dadurch zusätzlich an Relevanz. Es handelt sich um ein subjektives Bewertungs- und Erwartungsbild der Unternehmensführung. Aufgrund dieser besonderen Charakteristik haben die Informationen der Risiko- und Prognoseberichterstattung für Analysten, Anteilseigner und Stakeholder einen besonderen Wert. Da sich die Informationen auf die Zukunft beziehen, ist ihre Verlässlichkeit kritisch zu hinterfragen. Um entscheidungsnützliche Informationen zu generieren, sind die Berichtsteile einerseits im individuellen unternehmensspezifischen Kontext zu erstellen, andererseits muss ein allgemein gültiges Regelungssystem bestehen. Zusätzlich ist eine ausreichende Sicherheit gegen einen hinreichenden Prognosehorizont abzuwägen. Aus diesem Spannungsverhältnis resultieren wesentliche Probleme. Ziel dieser Arbeit ist es, dass vorhandene Regelwerk des Risiko- und Prognoseberichts zu erläutern, sowie deren Umsetzung in der Praxis kritisch zu hinterfragen und anhand exemplarischer Fehlerveröffentlichungen zu analysieren.
Inhaltsangabe:Einleitung: Immer mehr deutsche Unternehmen neigen dazu, für ihre Mitarbeiter – zumeist dem Führungspersonal – die Vergütungsmodelle auf Aktienbasis einzuführen. Diese Art der Entlohnung ist in den USA seit langem eine Tradition. Besonders die Unternehmen, die einen Zugang zum US-amerikanischen Kapitalmarkt anstreben, müssen den Erwartungen der dortigen institutionellen Anleger stellen, die ihre Investitionsentscheidungen u.a. vom Vorhandensein solcher Entlohnungssysteme abhängig machen. Durch eine an den Aktienkurs gekoppelte Vergütung von Führungskräften soll der bei Kapitalgesellschaften befürchtete Principal-Agent-Konflikt entschärft und den berechtigten Interessen der Anteilseigner an einer Steigerung des Unternehmenswerts Rechnung getragen werden. Mit Erlass des KonTraG haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für solche Aktionspläne grundlegend gewandelt, so dass heutzutage Top-Manager dieser Form der Vergütung voraussetzt. Die deutschen Gesellschaften können sich diesem Trend faktisch nicht mehr entziehen. Allerdings ist die wissenschaftliche Diskussion noch im Gange, da es noch vieles ungeklärt ist. Auch in Deutschland bestehen weder verbindliche Rechnungsgrundsätze, noch wurde eine herrschende Meinung etabliert. Zwischenzeitlich verfügen fast alle namhaften großen Unternehmen über Long-Term Incentive Pläne und bei Gründungsunternehmen der New Economy stellen begleitende Beteiligungsmodelle einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Insbesondere junge wachstumsstarke, jedoch liquiditätsschwächere Unternehmen des Neuen Marktes setzen Stock-Options-Pläne dazu ein, dringend benötigte Mitarbeiter und ihr Know-how im Unternehmen zu gewinnen, ohne große Gehälter zahlen zu müssen und stattdessen das Geld für Unternehmensinvestitionen verwenden zu können. Aufgrund der damit gestiegenen Bedeutung von Aktienoptionen im allgemeinen und bei Neuen-Markt-Unternehmen im besonderen soll ein Bilanzierungsstandard geschaffen werden, der die Vergleichbarkeit der Abschlüsse herstellt. Außerdem werden die Angemessenheit und Marktüblichkeit sichergestellt, um über die Höhe der Vergütung urteilen zu können. Die hiermit verbundenen Vorschriften nach internationalen Rechnungslegungen wie US-GAAP- und IAS, die 1997 durch die Deutsche Börse AG als Pflichtbilanzierungsrichtlinien für Unternehmen am Neuen Markt festgelegt wurden, gewinnen angesichts der Anforderungen des Regelwerks des Neuen Markts, der Aufstellung befreiender internationaler [...]
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