Bernward von Hildesheim: Wer war Bernward von Hildesheim und welche Rolle nahm er im ottonischen Zeitalter ein?

GRIN Verlag
1
Free sample

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Die Zeit der Ottonen, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus dem Ostreich der Karolinger wurde unter dem Herrscherhaus der Liudolfinger bzw. der Ottonen (919-1024) ein Deutsches Reich. Ein verbindendes Bewusstsein der Sachsen, Bayern, Franken und Schwaben nach einer übergeordneten Einheit bildete sich. Der Sieg der Einzelthronfolge über das fränkische Prinzip der Erbteilung führte einen nachhaltigen Wandel herbei: Die Unteilbarkeit des Reiches, die die Nationalbildung unterstützte und eine dauerhafte Bindung der von Haus aus unteilbaren römischen Kaiserwürde an das deutsche Königtum ermöglichte. Von einem Zeitalter der »Ottonen« zu sprechen hat sich mehr und mehr durchgesetzt und hat zur allmählichen Verdrängung der älteren Epochenbezeichnung »Sächsische Kaiserzeit« beigetragen. Zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des ottonischen Zeitalters zählt Bernward von Hildesheim. Dies gilt nicht allein nur für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Kunst. Seine sehr frühe und enge Verbindung zum Kaiserhaus sowie seine einflussreiche Stellung als Reichsbischof, auf die die ottonischen Kaiser ihre Herrschaft essentiell stützten, machen Bernward zu einer außerordentlich politischen Persönlichkeit. Das wirft Fragen auf, beispielsweise in welchem Verhältnis Kirche und Staat standen und bietet des Weiteren Grundlagen zur Diskussion, sich mit dieser eminenten Person auseinander zusetzen. Bernward entwickelte sich vom Hildesheimer Domschüler zum Reichsbischof und Künstler und war, wie Thietmar von Merseburg ihn nennt, der »Magister regis«, Lehrer und Erzieher des Königs Otto III. „Noch als Kaiser hat Otto seinen ehemaligen Lehrer [...] hoch verehrt und ihn als Ratgeber gern gehört.“ .Viele Einzelheiten aus Bernwards Leben sind durch zeitgenössische Quellen überliefert und geben Fundamente sich eingehender mit dieser Thematik zu beschäftigen.
Read more
4.0
1 total
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Dec 8, 2009
Read more
Pages
20
Read more
ISBN
9783640488360
Read more
Language
German
Read more
Genres
History / Europe / General
History / Europe / Medieval
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Read Aloud
Available on Android devices
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Politische Philosophie als Zeitdiagnose, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Verdacht, daß die Realität, die man serviert, nicht die sei, für die sie sich ausgibt, wird wachsen. Theodor W. Adorno: Prolog zum Fernsehen (1953) Adorno stand zeit seines Lebens kritisch, wenn nicht schon eher pessimistisch in der Beurteilung und Bewertung neuer Medien gegenüber. Er bezweifelte die Möglichkeit einer »nachauratischen« neuen Kunst und sprach Rundfunk, Film und Fernsehen absolut jeden Erkenntniswert ab und das nicht nur im Vergleich zur alten bürgerlichen autonomen Kunst. Für Adorno bedeutete technische Reproduktion immer einen Verlust, 1959 formulierte er dies für den Rundfunk folgendermaßen: „So hat in Amerika Edward Suchman in einer ingeniösen Studie dargetan, daß von zwei Vergleichgruppen, die sogenannte ernste Musik hörten und von denen die eine diese Musik durch lebendige Aufführungen, die andere nur vom Radio her kannte, die Radiogruppe flacher und verständnisloser reagierte als die erste.“ Für ihn liegt dies nicht ausschließlich an einem möglichen sozialen und/oder bildungsrelevanten Gefälle zwischen den beiden Untersuchungsgruppen, und ebenso wenig an der Verwendung des neuen Mediums Rundfunk, sondern an den Eigenarten der technischen Reproduktion selbst. Das Verfahren der technischen Reproduktion ist untrennbar mit den Standards der Kulturindustrie, der Verflachung, der Wiederholung und Verdoppelung etc. verknüpft. Der Inhalt der Ideologien trete stets in seiner Bedeutung hinter deren Form zurück und so ändert sich „mit der Technik der Verbreitung zugleich das Verbreitete“. Für Adorno bedinge die Form der technischen Reproduktion automatisch auch den Verlust an Möglichkeiten zur objektiven Einsicht des reflektierenden Individuums. Beispielsweise bezweifelte er u. a. auch, ob eine »Rundfunk« -Symphonie überhaupt noch eine Symphonie genannt werden dürfe. So bewirken beide Prozesse, d.h. also die Veränderung in der Produktion wie die der technischen Reproduktion und Distribution eine Vervollkommnung der Reproduktionsleistungen, so dass die Produkte der Kulturindustrie die Realität immer „realistischer“ abbilden. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Literatur 1900, Sprache: Deutsch, Abstract: Franz von Stuck (1863 - 1928), Mitbegründer der Münchner Sezession (1892), gefeierter Vertreter des Neoklassizismus mit starker Wirkung auf den Jugendstil, wird zu den Münchner Malerfürsten gezählt und bevorzugte in seinen Werken schwebend-unwirkliche Darstellungen aus dem Reich der Fabel so wie allegorische und symbolhafte Gestaltungsweisen, und Heinrich Rudolf Zille (1858 - 1929) bevorzugte in seiner Kunst eher Themen aus dem Berliner "Milljöh". Sozialkritisch wie lokalpatriotisch stellte er Szenen und Figuren dar, die vornehmlich aus sozialen Unterschichten und/oder Randgruppen herausresultierten. Wenn es überhaupt so etwas wie eine naturalistische Zeichenkunst gegeben hat, dann war der Schilderer der Proletarier- und Kleinbürgerwelt mit Sicherheit einer ihrer Hauptvertreter. Zwei Künstler einer Generation – wodurch sich die berechtigte Frage stellt: „[K]ann es größere Gegensätze zwischen zeitgenössischen Künstlern geben? Und doch, neben ihrem Herkommen aus einfachen Verhältnissen gibt es eine weitere Gemeinsamkeit: beide haben nach Photographien gearbeitet. Zille hat sein »Milieu«, das nach ihm seinen Namen bekommen hat, immer wieder mit der Kamera eingefangen und uns eine Reihe dokumentarisch wertvoller Aufnahmen hinterlassen. [...] Sein typisch weicher Strich, die in die Szene hineingesetzten Figuren und der makabre Witz der Unterschrift sind freilich seine Zugaben und geben dem Bild eine Aggressivität, die die Photographie bei aller bedrückenden Düsterheit nicht hat. Von Franz von Stuck wissen wir seit ein paar Jahren, daß er bei Bildnissen die Umrisse des Kopfes von selbstgefertigten Porträtaufnahmen auf die Leinwand durchpauste.“1 Bei aller Ähnlichkeit des vollendeten Bildes mit der Photographie treten auch bei Franz von Stuck die Unterschiede deutlich hervor. Die eher glasig harte Farbgebung in Stucks Bildern gibt etwas Statuarisch-Pompöses wider, die den Photographien in ihrer weichen Charakteristik nicht eigen ist. Aber wozu einleitend der Vergleich zwischen Franz von Stuck und Heinrich Rudolf Zille?
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut Allgemeine Erziehungswissenschaft ), Veranstaltung: Dialogische Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: „Denken heißt, etwas denken. Die unmittelbarste Tatsache des Bewußtseins des Menschen lautet: »Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.« Als Wille zum Leben inmitten von Willen zum Leben erfaßt sich der Mensch in jedem Augenblick, in dem er über sich selbst und über die Welt um ihn herum nachdenkt.“ (ALBERT SCHWEITZER 1931) In seinem Werk »Aus meinem Leben und Denken« beschreibt Albert Schweitzer zwei Erlebnisse, die ihre Schatten auf sein Dasein werfen: „Das eine besteht in der Einsicht, daß die Welt unerklärlich geheimnisvoll und voller Leid ist; das andere darin, daß ich in eine Zeit des geistigen Niedergangs der Menschheit hineingeboren bin. Mit beiden bin ich durch das Denken, das mich zur ethischen Welt- und Lebensbejahung der Ehrfurcht vor dem Leben geführt hat, fertig geworden. In ihr hat mein Leben halt und Richtung gefunden.“ Theologe, Religionswissenschaftler, Philosoph, Orgelkünstler, Musikforscher, Arzt und Menschenfreund – Albert Schweitzer (* 14. Januar 1875; † 4. September 1965) hat vielfältige Spuren hinterlassen. Dennoch scheint der Mythos des couragierten Friedensnobelpreisträgers (1952) so langsam etwas zu verblassen. Inwieweit können die Gedanken und der Lebensweg eines solchen "Mannes der Tat" junge Menschen von heute noch bewegen? Lässt die "moderne" Pädagogik überhaupt Raum für die Beschäftigung mit "Vorbildern" dieser Art? Wer sich jedoch näher mit dem Leben und Werk des Elsässers beschäftigt, trifft auf eine außergewöhnliche Persönlichkeit: Mitten im Urwald – im Hospital von Lambaréné (Gabun) – lebt das Universalgenie ein Leben für andere. Seine Ethik der »Ehrfurcht vor dem Leben« nimmt hier in beeindruckender Weise praktische Gestalt an.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.