Die Architektur des Rationalismus und Faschismus im „Großvenedig“ der 1930er Jahre

GRIN Verlag
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Technische Universität Berlin, 140 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Venedig wird im Allgemeinen mit dem romantischen Bild der von Kanälen durchzogenen mittelalterlichen Stadt verbunden, nicht aber mit einer modernen Großstadt. Zahlreiche Großmaßnahmen brachten sie in der faschistischen Ära auf den Weg. Dabei spielte bei der baulichen Umsetzung die rationalistische Architektur eine entscheidende Rolle. Die modernen Bauten, die in dem kurzen Zeitfenster von fünf Jahren zwischen 1933 und 1938 entstanden, legen Zeugnis ab für den ersten Einbruch der Moderne in Venedig. Es wird aufgezeigt, dass die Durchsetzung des Faschismus in Venedig und die Umsetzung der Idee eines Großvenedigs in den 1930er Jahren die Voraussetzungen für die Entstehung der rationalistischen Architektur in der Stadt waren, welche das weite Spektrum der faschistischen Ideologie inhaltlich und formal widerspiegeln.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jun 15, 2007
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Pages
144
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ISBN
9783638722483
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Language
German
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Genres
Architecture / General
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Technische Universität Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Beschäftigung mit Byzanz und vor allem mit dessen Einfluss auf das westliche Kaisertum war im 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20. Jh.s in der Geschichtswissenschaft ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Die westliche Kaiserpolitik wurde unter nationalistischen Gesichtspunkten, wie beispielsweise die Sybel-Fickersche Kontroverse zeigt, oder rein abendländischen Maßstäben bewertet, wie etwa der Dualismus von Papsttum und „deutschem“ Kaisertum. Der Aufschwung in der international betriebenen Byzantinistik nach dem Zweiten Weltkrieg bewirkte auch eine grundlegende Wandlung der Problemstellung in der deutschen Geschichtsschreibung. Nachdem man vertiefte Erkenntnisse von den Regierungsprinzipien des byzantinischen Reiches und von der oströmischen Kaiser- und Reichsidee sowie davon erlangt hatte, was Byzanz im Rahmen des weltgeschichtlichen Gesamtablaufs bedeutete, widmete sich die Forschung der Frage des politischen und kulturellen Einflusses des byzantinischen Reiches als universale Macht. Ein Durchbruch, vor allem hinsichtlich des zu bearbeitenden Themas, waren die Feststellungen von E. Stein von 1930 zum mittelalterlichen Titel „Kaiser der Römer“, aus denen hervorging, dass Byzanz Vorbild und Konkurrent des westlichen Kaisertums war. Dass sich der Westen seit dem Ende der Antike mit Byzanz auseinandersetzte, ist heute einheitliche Meinung der Mediävisten und Byzantinisten. In welchem Maße jedoch Byzanz für die Entwicklung des westlichen Kaisergedankens vorbildhaft war, ist bisher umstritten geblieben. Eine Betrachtung der Auseinandersetzung zwischen den Ottonen und den byzantinischen Kaisern im Rahmen des Zweikaiserproblems kann nur ein vollständiges Bild ergeben, wenn auch die byzantinische Staatsvorstellung als Voraussetzung des Konflikts sowie die Entwicklung des Zweikaiserproblems bis zu den Ottonen, also die Tradition, in der diese standen, geschildert wird. Daher sollen diese beiden Themenkomplexe vor einer Schilderung der ottonischen Byzanzpolitik dargestellt werden. Die byzantinische Kaiseridee Das byzantinische Staatsdenken gründete sich in der Überzeugung, dass das universale römische Reich die von Gott eingesetzte irdische staatliche Macht in der Welt war. Die göttliche Vorsehung hatte die diesseitige Welt, der orbis,durch den Kaiser Augustus zu diesem Weltreich zusammengefasst und so die Sicherung des höchsten irdischen Gutes, des Friedens und der Kultur, in die Hand eines einzigen gelegt.
2016 New editorship

Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell

Not unjustly referred to as legendary, this series of books on the history and theory of architecture and urban development was founded in 1963 by Ulrich Conrads, who was joined by Peter Neitzke as a co-editor of the series in the early 1980s. Now numbering over 150 titles, it is the most comprehensive German-language book series covering these fields. Following the deaths of the two longtime editors Ulrich Conrads (2013) and Peter Neitzke (2015), a new editorial committee was formed to continue their work: Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer and Angelika Schnell. As the future editors of this series, it is our aim to maintain the course set by our forerunners.

The series has fulfilled its original aim of taking stock of the constructional and urban planning ideas and realizations formulated and achieved over the twentieth century in exemplary fashion. The Bauwelt Fundament series actually represents a history of ideas in the fields of planning and building that extends from the beginning of the twentieth century into the present.

The second objective of the series, one that is anchored in its very name, will also continue to guide the development of the series, namely the publication of foundational thought – authoritative and fundamental – rather than passing opinion, of theses and polemics relating to the burning architectural and urban planning themes of the time. Penetrating complex interrelationships and probing them with systematic analysis provides the prerequisite for fruitful discourse and ongoing debate.

As a forum for such discourses and contributions, the Bauwelt Fundamente series is maintaining its focus on the areas of architecture and urbanism, supplementing it with the always necessary historical investigation of important questions and texts and its extension into other cultural and social fields.

A strong international orientation and the desire for more female authors are self-evident in such a context.

The original graphic design approach taken by Helmut Lortz to the series is being maintained. As is fitting for a working library, Bauwelt Fundamente titles remain simply designed, using black and white for the logo, the images on the front and back, and the eleven-line summary of the volume’s contents. This is indicative of the broad orientation of Bauwelt Fundamente to all those interested in the cultural and social development that provides the context for the creation of cities, houses and other objects, which in turn create contexts for the world. "Architects, it is said – or hoped – have always been interested in the world beyond the boundaries of their profession." (1)

(1) Peter Neitzke, manuscript of his address Nicht mit dem Rücken zur Gesellschaft (Not with one’s back to society) given to mark the fiftieth anniversary of Bauwelt Fundamente in Berlin, 2013.

Akademische Arbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit geht es um die Idee des Großvenedig der 1930er Jahre – "la Grande Venezia" – sowie um seine Entstehung und seine Einordnung in den zeitgeschichtlichen Hintergrund des Faschismus. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatten alle städtebaulichen Entwicklungen Venedigs im Bereich der Inselstadt und seiner benachbarten Inseln in der Lagune stattgefunden. Die Stadt war im 19. Jahrhundert einem tiefgreifenden Umbau unterworfen worden, bei dem die Bebauung und Infrastruktur teilweise radikal modernisiert wurde. Auch die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzende Industrialisierung, die vor allem während der 1880er Jahre wesentlich größere Ausmaße annahm, vollzog sich auf den Inseln. Die neuen Fabriken nahmen große Teile des Westrandes der Stadt, der Giudecca und Muranos ein. Diese Phase des neoinsularismo ging bald nach 1900 zu Ende als die Grenzen der Entwicklung der Inselstadt als Hafen und Industriestandort, aber auch als Wohnort abzusehen waren. Es entstand die Idee eines „neuen Venedigs“, einer „Grande Venezia“, die sich vom Festland bis zum Lido erstrecken sollte. Damit wollte man verhindern, dass Venedig, ausgeschlossen von der weiteren industriellen Entwicklung durch eine Konservierung der Stadt, dem Niedergang preisgegeben würde. Andererseits wirkte man damit aber auch einer radikalen Modernisierung der Stadt entgegen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1, Technische Universität Berlin, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Stadt Köln war durch die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges nach 1945 zu etwa 40% zerstört. Diese enormen Zerstörungen führten in den Wiederaufbaujahren zu einem immensen Bauvolumen. Köln stellt sich daher, vor allem im dichteren Innenstadtbereich, als eine Stadt der 1950er und 1960er Jahre dar. Dieses architektonische Zeugnis der Aufbaujahre der Bundesrepublik wurde inzwischen von der Denkmalpflege als schützenswert erkannt. Neben zahlreichen Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungsbauten entstanden auch Kirchenbauten in großer Zahl neu. In der Geschichte Deutschlands wurden nie innerhalb eines Jahrzehnts so viele Kirchen errichtet wie in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, auch nicht in den Jahren um 1900. In der katholischen Erzdiözese Köln waren die Zerstörungen besonders groß. Hier waren 163 Kirchen und 33 Kapellen so sehr zerstört, dass sie entweder vollständig neu gebaut werden mussten oder dass die Wiederherstellung den Umfang eines Neubaus hatte. 1 Dennoch war nicht nur der Aufbau zerstörter Kirchen, sondern auch Neubau in neuen Siedlungsgebieten erforderlich. Aufgrund der Zuzüge aus den ehemaligen Ostgebieten sowie Bevölkerungsverschiebungen, vor allem durch Verminderung der Bewohnerzahlen in den innerstädtischen Gebieten, bestand ein Bedarf an neuen Kirchen. Die katholischen Bistümer der Rheinlande wiesen nach dem Zweiten Weltkrieg erneut - wie bereits in der ersten Hälfte des 20. Jh.s - eine Vielfalt herausragender Bauten auf. Das Erzbistum Köln wurde zu einem führendem Zentrum der Sakralarchitektur, da es einerseits durch ein relativ hohes Steueraufkommen begünstigt war, andererseits waren der Kölner Kardinal Josef Frings und der Diözesanbaumeister Willy Weyres neuen Bauideen aufgeschlossen. 2 Drei Generationen bedeutender Architekten arbeiteten in den Nachkriegsjahrzehnten im Kölner Kirchenbau. Der ältesten gehörten Dominikus Böhm (1880-1955) und Rudolf Schwarz (1897- 1961) an. Von ihrem Schaffen zeugen u.a. die Pfarrkirchen St. Joseph in Köln-Rodenkirchen (1955-56) von Böhm sowie St. Christophorus in Köln-Niehl (1959) von Schwarz. Zu der mittleren Generation gehören Emil Steffann (1899-1968), welcher die Pfarrkirchen St. Laurentius in Köln-Lindenthal (1961) und St. Hedwig in Köln-Höhenhaus entwarf, Hans Schwippert (1899-1974), von dem die Pfarrkirche St. Bartholomäus (1959) stammt, Karl Band (geb. 1900), Josef Bernhard (1902-59) [...]
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