VVG Reform und die Veränderungen in der Leistungspraxis der PKV unter besonderer Berücksichtigung der vorvertraglichen Obliegenheiten

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Inhaltsangabe:Einleitung: Zum 01.01.2008 ist ein vollständig überarbeitetes Versicherungsvertraggesetz (VVG) in Kraft getreten und hat unser bekanntes VVG ersetzt. Der Umfang der Reform ist sehr weit gefasst, schließlich stammte das VVG noch im Essentiellen aus dem Jahre 1908 und war somit fast 100 Jahre gültig. Die Reform soll den Entwicklungen der letzten 100 Jahre Rechnung tragen. Darüber hinaus soll der Verbraucherschutz gestärkt werden. Viele Regeln zum Versicherungsvertragsrecht entsprachen nicht mehr den heutigen Vorstellungen eines adäquaten Verbraucherschutzes. Die Versicherungsbedingungen sollten zudem verständlicher formuliert werden. Auch ist ein Plus von Informationspflichten vorgesehen. Dies nicht zuletzt in der Sparte der Lebensversicherung sollen die Rechte des Versicherungsnehmers bei Vereinbarungen mit Überschussbeteiligungen gestärkt werden. Das ursprüngliche VVG vom 30.05.1908 strebte seinerzeit vor allem die Herstellung einer bundesweiten Rechtsauflistung und somit die Ablösung unterschiedlicher landesrechtlicher Regelungen an. Den Änderungen des rechtlichen und wirtschaftlichen Umfelds und den Bedürfnissen eines modernen Verbraucherschutzes wurde dieses Gesetz nicht mehr vollständig gerecht. Laut Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses soll die VVG Neuerung den Versicherungsnehmer gegenüber dem Versicherer besser stellen und für Transparenz im Versicherungsgewerbe sorgen. Des Weiteren sollte das VVG an die Strukturen des BGB nach der Schuldrechtsreform angepasst werden. Grundsatzurteile aus der Rechtssprechung sind mit eingeflossen. Eine besondere Berücksichtigung im Bereich der LV findet die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juli 2005 zur Überschussbeteiligung sowie die Entscheidung des BGH vom 12. Oktober 2005 zur Berechnung von Mindestrückkaufswerten. Für die Sparte der Berufsunfähigkeitsversicherungen wurden ebenso maßgebliche Standards gesetzt. Generell soll der VN im Regelfall einen Teilanspruch auf Überschussbeteiligung und stillen Reserven haben. Sei es in Form einer direkten Beitragsverrechnung oder dem Ansammeln der Beträge. Dem VN soll zudem eine Modellrechnung über die möglichen Leistungen übergeben werden; außerdem soll er jährlich über die tatsächliche Entwicklung unterrichtet werden. Hieraus soll eine bessere Beteiligung der Versicherten an den Werten des jeweiligen Unternehmens entstehen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Allgemeines2 2.1Das [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Aug 23, 2010
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Pages
74
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ISBN
9783842802780
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Finance / General
Business & Economics / General
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