Pfadfinden: Eine globale Erziehungs- und Bildungsidee aus interdisziplinärer Sicht

Springer-Verlag
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Das Pfadfinden als Erziehungs- und Bildungsidee ist über 100 Jahre alt und heute in mehr als 200 Ländern verbreitet. Knoten knüpfen, Feuer machen, ein Zeltdorf errichten, den Wald erkunden, auf Fahrt gehen – Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt gestalten ihre Freizeit mit und bei den Pfadfindern. Die pädagogischen Grundkonzepte und historischen Wandlungsprozesse dieser weltumspannenden Bewegung wurden jedoch bislang von der Forschung kaum berücksichtigt. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes bündeln mit interdisziplinärem Zugang Wissen und Forschungsergebnisse über die Pfadfinderbewegung in Deutschland und analysieren die Erziehungs- und Bildungsaktivitäten im Kontext von Lokalität und Internationalität. Sie nehmen Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Pfadfindens in den Blick und fokussieren sowohl die historische Entwicklung vor dem Hintergrund der Dynamik gesellschaftspolitischer Rahmenbedingungen als auch die Gestaltung zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

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About the author

Dr. Eckart Conze ist Professor für Neuere Geschichte an der Philipps-Universität Marburg.

Dr. Matthias D. Witte ist Professor für Pädagogik des Abenteuers und Jugendforschung an der Philipps-Universität Marburg.

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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Feb 21, 2012
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Pages
186
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ISBN
9783531941332
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / Early Childhood (incl. Preschool & Kindergarten)
Education / General
Family & Relationships / Life Stages / General
Social Science / Children's Studies
Social Science / Sociology / General
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Weit über die Zeitgeschichte hinaus ist »Sicherheit« in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema der Geschichtswissenschaft geworden. Die historische Forschung hat dabei einen Impuls der Gegenwart aufgenommen. Sie fragt nach den Gründen für die gestiegene Bedeutung von Sicherheit in modernen Gesellschaften und versucht zugleich, die Dynamiken von Sicherheit in unterschiedlichen, auch weiter zurückreichenden historischen Kontexten zu analysieren. In einer Verknüpfung von politischen, gesellschaftlichen und sozialkulturellen Entwicklungen einerseits sowie historiografischen Tendenzen andererseits behandelt der durch seine eigene Forschung ausgewiesene Verfasser die Gründe für das wachsende Interesse von Historikern an der Sicherheitsthematik. Es verweist auf Traditionen sicherheitsbezogener Forschung in der Geschichtswissenschaft, beschäftigt sich aber vor allem mit deren Erweiterung (thematisch und konzeptionell). Neue Ansätze der Sicherheitsforschung, darunter das Konzept der »Sicherheitskultur«, das des »Sicherheitsdispositivs« und das der »Versicherheitlichung«, werden vorgestellt, an konkreten Beispielen entfaltet und auf ihr analytisches Potential befragt. Der Nutzen sozialwissenschaftlicher Theorieangebote wird dabei ebenso erörtert wie der Wert geschichtswissenschaftlicher Untersuchungen für die Theoriebildung. Brücken schlägt der Autor ferner zu verwandten Forschungsgebieten (Risiko-, Präventions- und Bedrohungsforschung). So liefert das Buch eine grundlegende und problemorientierte Einführung in die Historische Sicherheitsforschung.
Weit über die Zeitgeschichte hinaus ist »Sicherheit« in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema der Geschichtswissenschaft geworden. Die historische Forschung hat dabei einen Impuls der Gegenwart aufgenommen. Sie fragt nach den Gründen für die gestiegene Bedeutung von Sicherheit in modernen Gesellschaften und versucht zugleich, die Dynamiken von Sicherheit in unterschiedlichen, auch weiter zurückreichenden historischen Kontexten zu analysieren. In einer Verknüpfung von politischen, gesellschaftlichen und sozialkulturellen Entwicklungen einerseits sowie historiografischen Tendenzen andererseits behandelt der durch seine eigene Forschung ausgewiesene Verfasser die Gründe für das wachsende Interesse von Historikern an der Sicherheitsthematik. Es verweist auf Traditionen sicherheitsbezogener Forschung in der Geschichtswissenschaft, beschäftigt sich aber vor allem mit deren Erweiterung (thematisch und konzeptionell). Neue Ansätze der Sicherheitsforschung, darunter das Konzept der »Sicherheitskultur«, das des »Sicherheitsdispositivs« und das der »Versicherheitlichung«, werden vorgestellt, an konkreten Beispielen entfaltet und auf ihr analytisches Potential befragt. Der Nutzen sozialwissenschaftlicher Theorieangebote wird dabei ebenso erörtert wie der Wert geschichtswissenschaftlicher Untersuchungen für die Theoriebildung. Brücken schlägt der Autor ferner zu verwandten Forschungsgebieten (Risiko-, Präventions- und Bedrohungsforschung). So liefert das Buch eine grundlegende und problemorientierte Einführung in die Historische Sicherheitsforschung.
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