Konformität: Die Wirkung sozialer Einflüsse auf das Individuum

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Institut für Berufs- und Weiterbildung), Veranstaltung: Lern- und Kognitionstheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder Mensch trifft in seinem alltäglichen Leben auf Situationen, in denen sich Personen entgegen ihrer eigentlichen Überzeugung verhalten. Häufig ist dem Einzelnen hierbei nicht bewusst, welch großen Einfluss bestimmte Gruppen aus dem sozialen Umfeld auf das eigene Verhalten haben. In vielen Lebenslagen ist man darauf bedacht einen guten Eindruck zu hinterlassen und sozial anerkannt zu sein. Um diese Ziele zu erreichen handelt man nicht immer nach seinen eigenen Überzeugungen, sondern neigt oft dazu, die Meinungen und Urteile anderer Menschen oder Gruppen zu übernehmen. Es ist ein interessantes Phänomen, wie schnell der Mensch sich durch den Einfluss der Gruppe verleiten lässt und eine komplett andere Meinung annimmt bzw. seine eigene Meinung verleugnet. Wenn der Mensch sich in einer Gruppe befindet, stehen alle Teilnehmer im stillschweigenden Übereinkommen, dass die anderen in der Gruppe bestimmte Erwartungen an sie stellen. Aufgrund dieser Annahme neigt der Mensch dazu ein sozial erwünschtes Verhalten an den Tag zu legen. In jeder Gruppe gibt es einen gewissen Druck, der das Verhalten des Menschen in eine bestimmte Richtung lenkt. Es stellt sich somit die Frage, ob der Mensch vielleicht oftmals gar nicht anders kann, als sich konform zu verhalten. In diesem Kontext ergeben sich weitere Fragen, wie zum Beispiel, welche grundlegenden Motive den Menschen dazu verleiten, sich Meinungen und Urteilen anzuschließen, deren Inhalt sie in Wirklichkeit gar nicht vertreten? Wie groß ist der Einfluss der Gruppe auf das Verhalten einer einzelnen Person? Und vor allem, wie ist das konforme Verhalten von Individuen zu beurteilen? Dies sind unter anderem die leitenden Fragen, welche mit Hilfe der folgenden Ausarbeitungen kritisch reflektiert und beantwortet werden sollen. Anhand mehrerer Experimente in Gruppen konnte das Phänomen der Konformität beobachtet und gedeutet werden. Die Zahl der Experimente ist jedoch so immens, dass in der vorliegenden Hausarbeit nur zwei Untersuchungen dargestellt werden können, die für die Forschung jedoch besonders relevant sind.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 1, 2009
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Pages
20
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ISBN
9783640298440
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Language
German
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Genres
Social Science / General
Social Science / Research
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Persönlichkeitspsychologie, Note: 1,9, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Basiskonzepte der Psychoanalyse im Lichte der psychologischen Forschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Abwehrmechanismus nach Freud, wobei sie sich lediglich auf den Mechanismus der Verdrängung bezieht. Um dem Leser vorab einen genaueren Überblick über die Thematik zu verschaffen wird zunächst die Gliederung der Hausarbeit veranschaulicht. Einführend wird das Thema der Verdrängung anhand eines Beispiels dargestellt, um ein Bezug zum Alltag herzustellen und dem Leser den Einstieg in die Thematik zu erleichtern. Anschließend werden zwei Persönlichkeitsmodelle von Freud dargestellt, welche die psychischen Prozesse des Menschen beschreiben. Im Anschluss dazu wird der Vorgang der Verdrängung und seine Funktion dargestellt und kurz erläutert. Der Verdrängungsmechanismus wird mit Hilfe zahlreicher Untersuchungen wissenschaftlich belegt, wobei sich die folgende Ausarbeitung ausschließlich auf ein Experiment bezieht, welches die Gültigkeit der Verdrängung nach Freud unterstützen soll. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt jedoch in der kritischen Betrachtung dieser wissenschaftlichen Untersuchung. Leitende Fragen werden sein, ob der Vorgang der Verdrängung nach Freud heute noch gültig ist und inwiefern wissenschaftlich relevante Untersuchungen als Indiz für die Existenz der Verdrängung nach Freud gelten können. Ich habe mich bei einer Arbeit für das Thema Verdrängung entschieden, weil der Begriff in der heutigen Gesellschaft zu einem gebräuchlichen Ausdruck geworden ist, der allerdings nur sehr oberflächlich definiert wird. Die vorliegende Arbeit wird den psychologischen Vorgang der Verdrängung näher beleuchten und prüfen, ob empirische Belege zum Verdrängungsprozess als valide bezeichnet werden können. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Persönlichkeitspsychologie, Note: 1,9, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Basiskonzepte der Psychoanalyse im Lichte der psychologischen Forschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Abwehrmechanismus nach Freud, wobei sie sich lediglich auf den Mechanismus der Verdrängung bezieht. Um dem Leser vorab einen genaueren Überblick über die Thematik zu verschaffen wird zunächst die Gliederung der Hausarbeit veranschaulicht. Einführend wird das Thema der Verdrängung anhand eines Beispiels dargestellt, um ein Bezug zum Alltag herzustellen und dem Leser den Einstieg in die Thematik zu erleichtern. Anschließend werden zwei Persönlichkeitsmodelle von Freud dargestellt, welche die psychischen Prozesse des Menschen beschreiben. Im Anschluss dazu wird der Vorgang der Verdrängung und seine Funktion dargestellt und kurz erläutert. Der Verdrängungsmechanismus wird mit Hilfe zahlreicher Untersuchungen wissenschaftlich belegt, wobei sich die folgende Ausarbeitung ausschließlich auf ein Experiment bezieht, welches die Gültigkeit der Verdrängung nach Freud unterstützen soll. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt jedoch in der kritischen Betrachtung dieser wissenschaftlichen Untersuchung. Leitende Fragen werden sein, ob der Vorgang der Verdrängung nach Freud heute noch gültig ist und inwiefern wissenschaftlich relevante Untersuchungen als Indiz für die Existenz der Verdrängung nach Freud gelten können. Ich habe mich bei einer Arbeit für das Thema Verdrängung entschieden, weil der Begriff in der heutigen Gesellschaft zu einem gebräuchlichen Ausdruck geworden ist, der allerdings nur sehr oberflächlich definiert wird. Die vorliegende Arbeit wird den psychologischen Vorgang der Verdrängung näher beleuchten und prüfen, ob empirische Belege zum Verdrängungsprozess als valide bezeichnet werden können. [...]
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