Das Mehrproduktunternehmen in einer sich ändernden unsicheren Umwelt

Springer-Verlag
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In dieser Arbeit wird erstmals ein umfassendes mikrotheoretisches und ökonometrisch quantifizierbares Konzept für ein Mehrproduktunternehmen entworfen, in dem sämtliche vom Unternehmen nicht steuerbaren Größen als stochastisch angenommen werden. Das zentrale Element bildet die Bereitstellung einer Theorie für stochastische Mehrgüterproduktionsfunktionen (jpf). Hier wird eine allgemeine Klasse von jpf's spezifiziert, für die die erwarteten effizienten Produktionskombinationen auf analytischem Wege ermittelt werden können. Damit steht dieser Ansatz einem breiten Spektrum empirischer Anwendungen direkt zur Verfügung. Diese Produktionstheorie wird anschließend in ein stochastisch-dynamisches Optimierungsmodell eingegliedert, aus dem für verschiedene Faktor- und Produktmarktgegebenheiten sowie Risikoeinstellungen explizite Unternehmensstrategien hergeleitet werden. Sämtliche allgemeinen Ergebnisse werden dabei anhand von konkreten Beispielen erläutert. Unter methodischen Aspekten können mit dem vorgestellten Konzept über die bekannten linear-quadratischen stochastischen Kontrollmodelle hinausgehende nicht-lineare stochastische Optimierungsprobleme analytisch gelöst werde.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Sep 3, 2013
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Pages
209
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ISBN
9783662114315
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Economics / General
Business & Economics / Economics / Theory
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Die gedankliche Umgrenzung einer Problemsituation ist die erste Aufgabe jeder Problembearbeitung. Im Management, d.h. im Handeln in dynamischen und hochkomplexen Situationen, ist sie meist problematisch und birgt die Gefahr, den Versuch einer Problemlösung bereits zu Beginn in falsche Bahnen zu lenken. Unterstützung kann hier eine Systemmethodik geben, die auf bewährten systemtheoretischen Begriffen und Erkenntnissen beruht und die mit dem Konzept der Systemgrenze Antworten auf diese Frage bereithält. Mit dem vorliegenden Buch werden diese über eine breite Literatur verstreuten Antworten zum Abgrenzungsproblem instruktiv dargestellt und auf ihre Anwendbarkeit im Management beurteilt. Auf der Grundlage der allgemeinen Systemtheorie wird ein Konzept der Systemgrenze formuliert, welches dann dem Grenzverständnis gegenübergestellt wird, das der vielfach erprobten Weichen Systemmethodik zugrundeliegt. Die Diskussion führt zu der Unterscheidung zwischen rein konzeptionellen Systemgrenzen, mit deren Hilfe im Verlauf der Problemsituation ganzheitliche Systeme klar definiert werden, und der Umgrenzung der tatsächlich bestehenden Problemsituation. Systemgrenzen strukturieren aufgrund ihrer Klarheit den Lernprozeß in einer Problemsituation. Die Situation selbst sollte jedoch nie endgültig abgegrenzt werden, um ihrer Vielschichtigkeit Rechnung zu tragen, die immer wieder neue Askpekte als entscheidend erscheinen lassen kann. Dem wissenschaftlichen Leser bietet das Buch ein ausgewogenes Gesamtbild der Systemtheorie und der in ihr vertretenen Aussagen zum Konzept der Systemgrenzen. Es leistet die Aufarbeitung der gegenüber der amerikanischen Literatur häufig vernachlässigten britischen Autoren wie Vickers und Checkland. Für den Praktiker ist die anhand eines Anwendungsfalles dargestellte Weiche Systemmethodik von Wert für die Entwicklung seiner eigenen Problembearbeitungsfähigkeit.
Während das deutsche Börsenwesen über zwanzig Jahre lang wegen fehlender Neuzugänge Gefahr lief, stark an Bedeutung zu verlieren, ist in den letzten Jahren eine Trendwende zu beobachten. Diese betrifft nicht nur die vielfältigen neuen Ausgestaltungsformen der gehande1ten Titel, sondern auch die Neugestaltung der Börsenorga nisationen. Dabei verändert sich einerseits die Börsen technik durch die zunehmende Nutzung computergestützter Kommunikationssysteme und andererseits die Börsenseg mentierung. Dies fand zuletzt seinen Niederschlag in der Schaffung eines "geregelten Marktes" als neuem Marktsegment. Auf der Ebene des geregelten Marktes ge gebenenfalls aber auch auf einer darunter liegenden Stufe sind die Gestaltungsvorschläge dieses Buches anzusiedeln. Bei der Erarbeitung detaillierter Aus gestaltungsvorschläge für die Errichtung einer Inno vationsbörse werden umfangreiche internationale Ver gleiche herangezogen, um die an anderen Börsenplätzen gemachten Erfahrungen in die Empfehlungen zu inte grieren. Kaum wurde das Neuemissionsgeschäft an den deutschen Wertpapierbörsen etwas belebt, da wird auch schon durch die deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz an gesichts einiger Dividendenausfälle scharfe Kritik an einem "zu forschen" Vorgehen der Banken bei Aktien Neuemissionen geübt. Dabei wird die Rolle der Kreditin stitute bei der Börseneinführung von Unternehmen weit überschätzt, denn Dividendengarantien wird man von den Emissionshäusern kaum erwarten können. Kritik an den Kreditinstituten läßt sich vielmehr mit einem umgekehr ten Vorzeichen üben, denn die Banken haben bisher vor rangig nur solche Unternehmen an die Börse gebracht, deren Börsenzugang aufgrund ihrer Größe und ihres Be kanntheitsgrades unproblematisch war.
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