Die Goldhagen-Debatte - Über das Buch "Hitlers willige Vollstrecker - Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust"

GRIN Verlag
Free sample

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: unbenotet, Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Theorie und Didaktik der Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Buch „Hitlers willige Vollstrecker – Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust“ von Daniel Jonah Goldhagen hat besonders in der deutschen Öffentlichkeit zu heftigen Debatten sowohl unter historisch interessierten Lesern als auch unter Wissenschaftlern geführt. Es wurde ihm mehrfach vorgeworfen alle Deutschen über einen Kamm zu scheren, sie als Nazis und Antisemiten zu titulieren und darüber hinaus unwissenschaftlich gearbeitet zu haben. Auch wenn man ihn an einigen Stellen seiner Studie aus den unterschiedlichsten Gründen kritisieren kann, so muss man ihm doch zu gute halten, das er es geschafft hat, dieses Thema aus den Fachkreisen herauszuholen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, diese dafür zu interessieren. Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich sowohl Goldhagens Denkansätze vorstellen, als auch die Argumente seiner Gegner darlegen.
Read more
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Dec 1, 2003
Read more
Pages
17
Read more
ISBN
9783638234368
Read more
Language
German
Read more
Genres
History / Europe / Germany
History / Modern / 20th Century
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Read Aloud
Available on Android devices
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: gut (2,3), Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Geschichtswissenschaft; Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Arbeiter und Angestellte zwischen den Weltkriegen, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Deutsche Revolution 1918/19 war mit Sicherheit eines der wichtigsten Ereignisse in der deutschen Geschichte und, um Arthur Rosenberg zu zitieren, die wahrscheinlich "wunderlichste aller Revolutionen“. Sie ist von der obersten Generalität, namentlich Ludendorf, als "Revolution von oben" geplant und beschlossen worden, um den eigenen Hals aus der Schlinge des verlorenen Krieges zu ziehen, wurde aber schließlich von den Matrosen in Kiel losgetreten, um einer sinnlosen „Entscheidungsschlacht“ gegen die britische Marine zu entgehen. Nun wurde sie von den Matrosen und den sich ihnen anschließenden Arbeitern innerhalb weniger Tage über das ganze Deutsche Reich verbreitet und stand zunächst hinter der neuen Regierung um Friedrich Ebert. Erstaunlich ist nur, dass die Revolutionäre im Grunde zu spät revoltierten, da Ludendorf mit seinem Plan schon viele Forderungen der Aufständischen erfüllt hatte, ohne dass diese davon etwas mitbekommen hatten. So geschah es, dass die Revolutionäre eigentlich gegen „ihre eigene“ Regierung revoltierten. Die Arbeiterbewegung und die aus ihr hervorgegangenen Arbeiterräte, zwei zunächst sehr gemäßigte Bewegungen, wurden in den nächsten Wochen und Monaten zusehends radikaler. Die Regierung tat genau in dieser Zeit zu wenig, um die Arbeiter davon zu überzeugen, dass sie nun besseren Zeiten entgegen gingen. Das Gegenteil war der Fall: die Regierung tat im Grunde alles, um die Revolution so weit wie möglich zurückzudrängen. Ebert hatte nicht erkannt, dass die sich in Räten formierenden Arbeiter auch eine Chance für die junge Republik gewesen wären, zumal ihre Anhänger in der Regel SPD-Mitglieder waren. Die zentrale Frage der vorliegenden Hausarbeit muß also lauten, wie es zu dieser massiven Radikalisierung innerhalb der Arbeiterschaft gekommen ist und welche Faktoren diese Entwicklung begünstigt haben?
Magisterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Geschichte: außereuropäische Geschichte - Deutsche Kolonialgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufstand der Herero gegen die deutsche „Schutzherrschaft“ im Jahr 1904 ist in der Geschichtswissenschaft umfassend analysiert, bewertet und eingeordnet worden. Seit den 1960er Jahren kam es zu einer kaum noch zu überschauenden Flut von Veröffentlichungen, die den ersten deutschen Genozid des 20. Jahrhunderts thematisierten. In den letzten Jahren entwickelte sich in der Geschichtswissenschaft ein lebhaftes Interesse an der sprachlichen Analyse, weg von der reinen Darstellung der Ereignisse. Reichstagsdebatten, Reiseberichte, wissenschaftliche Aufsätze, private Korrespondenzen, Tagebücher - kurz: die (kollektive) Rede - rückten in den Mittelpunkt des Interesses. Wenig Beachtung fand in diesem Zusammenhang bislang die Wahrnehmung und Bewertung des Aufstandes in der deutschen Presse. Die Zahl der Arbeiten, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben, ist nach wie vor vergleichsweise gering. Dies ist durchaus erstaunlich, bietet die Presse doch einen ungefilterten Blick auf die Mentalität, die zu jener Zeit herrschte - insbesondere mit Blick auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung. Beides ist zur Erklärung der Ereignisse überaus wichtig. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse ausgesuchter lokaler und überregionaler Zeitungen aus dem Jahr 1904. Im Mittelpunkt des Interesses stehen nicht die Ereignisse selbst, sondern die Wahrnehmung und Darstellung derselben in der deutschen Öffentlichkeit. Wie reagierte die Presse auf einen Krieg, der sich am Rande der deutschen Einflusssphäre abspielte?
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.