Politische Führung in der Opposition: Die CDU nach dem Machtverlust 1998. Mit einer parteihistorischen Einleitung von Franz Walter

Springer-Verlag
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Diese Studie analysiert die Entwicklung der CDU seit 1998 und geht u.a. folgenden Fragen nach: Wie organisierte die Partei ihre Führung nach dem Abgang von Helmut Kohl in der Opposition neu? Was charakterisierte den Führungsstil Angela Merkels als Oppositionsführerin, wie nutzte sie ihre Doppelrolle als Partei- und Fraktionsvorsitzende und was trennte sie von ihren innerparteilichen Kontrahenten? Dabei werden ebenfalls die Oppositionsstrategie und die programmatische Entwicklung der CDU untersucht: Welchen Weg, welche Taktik wählte die Unionsführung, um sich von Rot-Grün politisch abzugrenzen; welche Perspektiven eröffneten sich dadurch und welche Gefahren barg dies? Eingeleitet wird das Buch von Franz Walter, dem Direktor der Göttinger Parteienforschung. Unter dem Titel "Zerbröselnde Erfolgsgeschichte" analysiert er die historischen Entstehungsbedingungen und Erfolgsvoraussetzungen der CDU - und fragt nach deren Kohäsionskraft in Zeiten der aktuellen Großen Koalition.
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About the author

Michael Schlieben ist Politikwissenschaftler und arbeitet bei der Wochenzeitung DIE ZEIT.
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Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Nov 16, 2007
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Pages
206
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ISBN
9783531905655
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Best For
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Language
German
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Genres
Political Science / General
Political Science / History & Theory
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Politik als Beruf, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: George Bernard Shaw, ein irischer Dramatiker und Satiriker, der sowohl mit dem Nobelpreis und einem Oscar geehrt wurde, sagte einmal: „Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.“ Dieser Satz hat nur dann eine satirische Wirkung, wenn man der Überzeugung ist, Politiker sind der Wahrheit moralisch verpflichtet und kommen dieser Pflicht nicht nach. Die Menschen, egal welcher Gesellschaft sie angehören, fordern aus Wahrheit immer einen Anspruch auf Geltung. Gerade in der Politik erleben wir oft, wie Politiker für Ihre Programme Wahrheitsansprüche erheben und politische Gegner als dumm hinstellen. Nicht selten werden der Gegenpartei dann auch noch verwerfliche Beweggründe wie Täuschung und Vorteilsstreben vorgeworfen. Interessant wird es vor allem dann, wenn aber beide Parteien für sich beanspruchen wahre Standpunkte zu vertreten und man als Außenstehender bzw. Unparteiischer geneigt ist keinen von den beiden Standpunkten zu präferieren. Wer setzt sich dann durch? Man ist in einer solchen Situation gewillt zu argumentieren, dass es sich am Ende doch nur um Interessen handelte. Spielt also Wahrheit in der Politik überhaupt eine Rolle, oder anders: Legitimiert Wahrheit politisches Handeln in der Demokratie?
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