Das Problem der Identität des Kolonisierten in "La Grande Maison" von Mohammed Dib

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1, Universität Wien (Romanistik Französisch), Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Die Bedeutung der «Frankophonie» 1.1.Allgemeines und Geschichtliches Die Bezeichnungen «francophone» und «la francophonie» stammen von dem französischen Kolonialgeographen Onésime Reclus (1837 bis 1916) und bezeichnen kurz gefasst den französischen Sprachraum, zu dem jede Bevölkerung zählt, die Französisch als offizielle Sprache ihres einsprachigen Territoriums anerkennt. Es gehören auch Staaten dazu, die dem Französischen den Status einer kooffiziellen, einer Amts- oder Arbeitssprache zugestehen und jene, in denen das Französische als Sprache der Bildung (Schulsprache) angesehen wird oder wo Eliten den französischen Ton bevorzugen. Dass Französisch als offizielle Sprache gilt, bringt nur wenig Aufschluss über ihre tatsächliche Verbreitung oder eben Nicht-Verbreitung. Um den Verbreitungsgrad zu ermitteln, muss die Funktion der Sprache innerhalb des sozialen Raumes untersucht werden, nicht aber der staatliche Status allein als Quelle dienen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 29, 2010
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Pages
23
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ISBN
9783640608539
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / Romance Languages (Other)
Literary Criticism / European / French
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 3, Universität Wien (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Während Nöstlinger und Brezina nach wie vor (zumindest zeitweise) in Österreich leben, ist die in Schlesien geborene Mira Lobe bereits 1995 in Wien verstorben. Dennoch sind ihre Kinder- und Jugendbücher bis heute in aller Munde geblieben und werden noch in diesem Jahre mit Sicherheit an Aktualität gewinnen, aufgrund der Neuauflage ihres Jugendromans Insu-Pu im Verlag Jungbrunnen, unter der Mitarbeit ihrer Tochter Claudia Lobe. Dieses Frühwerk ist insofern spannend einmal näher zu betrachten, weil es eine sehr komplexe Entstehungsgeschichte aufweist. Die ursprüngliche, israelische Fassung unterscheidet sich immens von der österreichischen, und noch mal mehr von der im März 2006 erschienenen. Nöstlinger wiederum gelang der Durchbruch mit Die feuerrote Friederike im Jahre 1970, doch in die Herzen ihrer jungen Leser schrieb sie sich mit den zahlreichen Geschichten über einen Schuljungen namens Franz. Die Fortsetzungen folgten beispielsweise mit Feriengeschichten vom Franz und Liebesgeschichten vom Franz Schlag auf Schlag, sodass eine preisgeehrte Kinderbuch-Reihe entstand. Dieses Phänomen der sich verselbstständigenden Serienproduktion ist Christine Nöstlinger und Brezina, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise, gemeinsam. Mit Rätsel um das Schneemonster, dem ersten Teil der Serie Die Knickerbocker-Bande fing alles an und scheint auch noch kein Ende zu nehmen. Es steht keineswegs zur Diskussion, dass es sich bei den beiden Autoren um erfolgreiche Schriftsteller handelt, die sich auf ihrem Gebiet mit zahlreichen Preisen etablieren konnten. Dennoch stellt sich die Frage, inwieweit der literarische Anspruch im Angesicht der kommerziellen Vermarktung und starken Pädagogisierung erhalten geblieben ist. Es lässt sich die Entwicklung einer Tauschszene feststellen, in der ein spezieller Autor serienmäßig produziert, mit dem Clou, dass eigentlich nichts Neues geschrieben steht. Es handelt sich immer um dieselbe Grundsituation, die durch äußere Faktoren variiert werden kann. Die Qualität der Bücher nimmt aufgrund der quantitativen Dominanz rapide ab. Dieser Tauschcharakter trifft vor allem bei Brezina zu. Das phantastische Erzählen kommt im bisherigen Werk aller genannten Schriftsteller vor, allerdings auf unterschiedliche Art und Weise. Österreichs „Schwarzes Loch“ in der kinder- und jugendliterarischen Tradition, womit ich das Fehlen eines nationaltypischen Klassikers meine, können diese zeitgenössischen Autoren allerdings nicht füllen – oder etwa doch?
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2, Universität Wien (Germanistik), Veranstaltung: Ältere deutsche Literatur: Konrad von Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Konrad von Würzburg, der zwischen 1220 und 1230 in Würzburg geboren wurde und am 31. August 1287 in Basel starb, ist der Dichter von Der Welt Lohn. Es gibt für dieses Werk (nach wie vor) keine exakte Datierung, die als gesichert gelten kann, sowie es keine Verortung eines damit in Zusammenhang stehenden Kreuzzugs gibt. Konrads Schaffensort war auf jeden Fall die Stadt Basel. Eine Widmung, die Aufschluss über das Entstehungsdatum gibt, fehlt. Nach einer stilkritischen Einordnung (ohne den Originaltext), bleiben nur spekulative Ergebnisse. Blecks Jahresangabe 1266 (oder 1275?) entspricht Vertretern der frühen Datierungszeit, im Gegensatz zur Spätdatierung von Meyer um 1280. Eine primäre Editionsform der Einzelausgabe, mit dem möglichen Titel „Ditz bvchel heizet der werlt lon ...“, ist nicht erhalten. Folgende neun Handschriften sind von der kurzen Erzählung tradiert: M – München, B – Berlin, S – Nürnberg, D – Donaueschingen, C - Karlsruhe, G – Gotha, P – Heidelberg, K – Cologny-Genève, W – Wien. Eine synoptische Darstellung der stark voneinander abweichenden Hss. bietet Bleck in seiner Monographie zu Der Welt Lohn. Bleck entwickelte einen Archetyp von der Welt Lohn, der eine sichere Grundlage für weitere Untersuchungen bietet. Für die Bestimmung der Gattung von Der Welt Lohn bringt die Eingliederung in die genannten Hss. durchaus Aufschluss. So befinden sich die Hss. M, B und W in einer Reihe von Kleindichtungen geistlichen Inhalts bzw. bei B sogar neben Bußpsalmen. Die restlichen sechs Hss. sind Teile von Märensammlungen, deren Repertoire allerdings von didaktisch-erbaulicher bis derb-erotischer Dichtung reicht, die womöglich der Kürze wegen ausgewählt wurden. Im Mittelalter galten Mären als „moderne Kurzerzählungen“, worunter heutzutage die Novelle verstanden wird. Der Welt Lohn mit weniger als 300 Versen erweist sich somit als passend. Folglich bietet sich eine Definition von Der Welt Lohn als Märe mit geistlicher oder erbaulich-didaktischer Tendenz an. Andererseits verlockt die Bezeichnung von Der Welt Lohn als Bîspel, aufgrund der nahen Umgebung von Stricker-Bîspeln. Soviel sei einmal als erster Anreiz für eine Gattungseinordnung verraten. Abgesehen davon, dass Konrads Autorschaft ohnehin für Der Welt Lohn als gesichert gilt , erkennt ein geschultes Auge bzw. Ohr, die streng durchgehaltene Reimbrechung. Mit dieser Technik hebt sich Konrad von seinen zeitgenössischen Dichterkollegen ab.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 3, Universität Wien (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Während Nöstlinger und Brezina nach wie vor (zumindest zeitweise) in Österreich leben, ist die in Schlesien geborene Mira Lobe bereits 1995 in Wien verstorben. Dennoch sind ihre Kinder- und Jugendbücher bis heute in aller Munde geblieben und werden noch in diesem Jahre mit Sicherheit an Aktualität gewinnen, aufgrund der Neuauflage ihres Jugendromans Insu-Pu im Verlag Jungbrunnen, unter der Mitarbeit ihrer Tochter Claudia Lobe. Dieses Frühwerk ist insofern spannend einmal näher zu betrachten, weil es eine sehr komplexe Entstehungsgeschichte aufweist. Die ursprüngliche, israelische Fassung unterscheidet sich immens von der österreichischen, und noch mal mehr von der im März 2006 erschienenen. Nöstlinger wiederum gelang der Durchbruch mit Die feuerrote Friederike im Jahre 1970, doch in die Herzen ihrer jungen Leser schrieb sie sich mit den zahlreichen Geschichten über einen Schuljungen namens Franz. Die Fortsetzungen folgten beispielsweise mit Feriengeschichten vom Franz und Liebesgeschichten vom Franz Schlag auf Schlag, sodass eine preisgeehrte Kinderbuch-Reihe entstand. Dieses Phänomen der sich verselbstständigenden Serienproduktion ist Christine Nöstlinger und Brezina, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise, gemeinsam. Mit Rätsel um das Schneemonster, dem ersten Teil der Serie Die Knickerbocker-Bande fing alles an und scheint auch noch kein Ende zu nehmen. Es steht keineswegs zur Diskussion, dass es sich bei den beiden Autoren um erfolgreiche Schriftsteller handelt, die sich auf ihrem Gebiet mit zahlreichen Preisen etablieren konnten. Dennoch stellt sich die Frage, inwieweit der literarische Anspruch im Angesicht der kommerziellen Vermarktung und starken Pädagogisierung erhalten geblieben ist. Es lässt sich die Entwicklung einer Tauschszene feststellen, in der ein spezieller Autor serienmäßig produziert, mit dem Clou, dass eigentlich nichts Neues geschrieben steht. Es handelt sich immer um dieselbe Grundsituation, die durch äußere Faktoren variiert werden kann. Die Qualität der Bücher nimmt aufgrund der quantitativen Dominanz rapide ab. Dieser Tauschcharakter trifft vor allem bei Brezina zu. Das phantastische Erzählen kommt im bisherigen Werk aller genannten Schriftsteller vor, allerdings auf unterschiedliche Art und Weise. Österreichs „Schwarzes Loch“ in der kinder- und jugendliterarischen Tradition, womit ich das Fehlen eines nationaltypischen Klassikers meine, können diese zeitgenössischen Autoren allerdings nicht füllen – oder etwa doch?
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