Beobachtung an der Wirtschaftsschule - Unruhe im Unterricht in Abhängigkeit der Unterrichtsformenwahl

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschafts-und Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: In einem Zeitungsartikel der Frankfurter Rundschau vom 9.7.1986 war zu lesen: „Eine bestrickende Bilanz haben Abiturientinnen an einem Schweinfurter Gymnasium vorgelegt. Während ihrer letzten beiden Schuljahre strickten und häkelten sie während der Unterrichts- und Wartezeiten 93 Pullis, 17 Pullunder, elf Paar Handschuhe, zehn Jacken, vier Paar Socken und drei Schals.“ 1 Ob Stricken, Briefchen schreiben, Zeitung lesen, Namen in die Tischplatte schnitzen oder einfach nur mit dem Nachbarn schwatzen: Für diese und andere Nebentätigkeiten bringen Schüler größtes Interesse auf. 2 Außenstehende denken oft, dass dies unrealistische Übertreibungen oder gar Horrorszenarien seien. Doch wie sieht es in der Realität aus? Der Schwerpunkt dieser Erkundung liegt nicht etwa in den Ursachen oder den Ausprägungen dieser Unterrichtsstörungen. Dies ist zweifellos ein sehr interessantes Thema, würde aber den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Vielmehr soll untersucht werden, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Intensität der im Unterricht entstehenden Unruhe insbesondere mit den vom Lehrer angewandten Unterrichtsformen und weiteren Aspekten besteht. Dies sollte während einer 2-wöchigen Beobachtung einer 9. und einer 10. Klasse einer Wirtschaftsschule herausgefunden werden. 2. Begriffsklärung Bevor auf die Ergebnisse der Beobachtung eingegangen wird, müssen einige Begriffe geklärt werden, die von verschiedenen Personen durchaus unterschiedlich aufgefasst werden könnten. Unter Unruhe werden nicht nur Geräusche, die durch Gespräche entstehen, sondern auch jede Art von Bewegung und Gestik, die als störend empfunden wird zusammengefasst. So fallen z.B. auch das Zuspätkommen eines Schülers oder die Beschäftigung mit dem Handy unter diese Definition. In dieser Hinsicht könnte man Unruhe allgemeiner auch als Störverhalten seitens der Schüler bezeichnen. „Was als Störung zu betrachten ist und was nicht, steht [...] nicht ein für alle mal fest. Es wird im Sozialisationsprozess erlernt, es muss zum Teil aber auch jeweils neu zwischen Lehrer und Schülern ausgehandelt werden.“ 3 Natürlich ist eine solche Bewertung immer stark vom Beobachter und seinen „institutionell verankerten gesellschaftlich anerkannten Verhaltenserwartungen“ 4 abhängig. Auch ist darauf zu achten, dass es bei einer produktiven Partner- oder Gruppenarbeit durchaus einmal laut sein kann. Man muss also themenbezogene Unruhe von störender Unruhe abgrenzen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 26, 2004
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Pages
14
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ISBN
9783638271813
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Language
German
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Genres
Education / General
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Content Protection
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Monika Urlberger
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschafts-und Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: „Gute“ Rahmenlehrpläne sind eine wichtige Voraussetzung für „guten“ Unterricht. Diese Feststellung verdeutlicht, dass mit der beschleunigten Veränderung politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen durch Globalisierung und Internationalisierung die Revision der Lehrpläne zu einer permanenten Aufgabe wird. Ein Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft sowie auf die Wirtschaftspraxis zeigt, dass die bis vor kurzem gültigen Rahmenlehrpläne für berufliche Schulen stark modernisierungsbedürftig waren. Mit den von der Kultusministerkonferenz (KMK) 1996 eingeführten lernfeldstrukturierten Rahmenlehrplänen wurde versucht, den neuen gesellschaftlichen Anforderungen besser gerecht zu werden. In dieser Arbeit werden die wesentlichen Punkte der lernfeldorientierten Neustrukturierung der Lehrpläne vorgestellt. Zunächst werden die curricularen Entwicklungen der Berufsausbildung in Deutschland in den letzten Jahrezehnten dargestellt. Dazu werden die beiden sich ablösenden Ansätze der Fach- und Handlungssystematik mit ihren Vor- und Nachteilen diskutiert. Nachdem die Unterschiede der Umsetzung des Lernfeldkonzepts in den Bundesländern herausgearbeitet wurden, werden am Beispiel der Industriekaufleute in Bayern die inhaltlichen und strukturellen Unterschiede der alten und neuen Landeslehrpläne aufgezeigt.
Monika Urlberger
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschafts- und Sozialpädagogik), Veranstaltung: Proseminar Didaktische Großformen, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die zunehmende Komplexität der Tätigkeiten in kaufmännischen Berufen sowie das damit verbundene veränderte Anforderungsprofil an Auszubildende rücken Qualifikationen wie Entscheidungsfähigkeit, das selbständige Bearbeiten komplexer Sachverhalte, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Kreativität immer mehr in den Vordergrund der Ausbildung. Eine Veränderung der Qualifikationsanforderungen muss jedoch auch eine methodische Neuorientierung des Unterrichts zur Folge haben. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, ob die Fallstudie als didaktische Großform diesen neuen Anforderungen an Unterricht gerecht wird. Hierfür werden im zweiten Abschnitt dieser Arbeit nach der Klärung des Begriffs „Fallstudie“ die häufigsten Varianten von Fallstudien kurz vorgestellt, bevor auf die idealtypische Verlaufsstruktur des Lernprozesses nach einer Fallstudie näher eingegangen wird. Dabei werden die Ziele sowie die Rolle der Lehrenden in den einzelnen Phasen herausgearbeitet und kurz dargestellt. Im dritten Abschnitt dieser Arbeit wird die Fallstudie als didaktische Großform vor dem Hintergrund der Lerntheorie des Konstruktivismus näher beleuchtet. In den letzten Jahren hielten konstruktivistische Ideen immer mehr Einzug in die Didaktik, die als solche in dieser Arbeit nicht hinterfragt oder kritisiert werden sollen. Vielmehr soll die Frage im Mittelpunkt stehen, ob der Einsatz der Fallstudie im Unterricht mit den konstruktivistischen Grundideen in Einklang zu bringen ist. Um dies zu beantworten, soll ausgehend von der Erläuterung der Grundzüge der Lerntheorie des Konstruktivismus erarbeitet werden, wie eine konstruktivistische Lernumgebung unter Einsatz einer Fallstudie im Unterricht gestaltet werden sollte. Diese Arbeit schließt mit einer kurzen Zusammenfassung der erarbeiteten Ergebnisse und einer Schlussfolgerung für den Einsatz der Fallstudie im Unterricht.
Monika Urlberger
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Hauptseminar, 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Handeln und Handlungsorientierung – Schlagworte, die jedem geläufig sind, der sich mit Didaktik beschäftigt und unter denen sich jeder etwas vorstellen kann, denn schließlich handelt der Mensch täglich. Umgangssprachlich gibt es eine Vielzahl von Bedeutungen einer Handlung, die meisten würden Handeln aber wohl gleichsetzen mit ‚etwas Tun’ oder ‚eine Tätigkeit ausführen’. Wenn die Definition dieses Begriffs aber so einfach wäre, warum gibt es dann verstärkt in den letzten Jahrzehnten gerade in der Wirtschaftspädagogik immer mehr Literatur, die sich mit diesen Begriffen auseinandersetzt? Weshalb wird das Handeln mittels des Begriffs der Handlungsorientierung in wissenschaftliche Sprachsysteme aufgenommen, obwohl die Gefahr besteht, dass die Vieldeutigkeit der Umgangssprache mit in die Wissenschaftssprache eindringt? Und wenn ein Mensch schon täglich mehrmals handelt, warum trat die Diskussion über Handlungsorientierung erst in den letzten beiden Jahrzehnten verstärkt auf? Was steckt hinter der Fassade dieses Begriffs und ist Handlungsorientierung etwa gar nichts Neues? Diese Fragen sollten Anlass genug sein, sich näher mit den Begriffen auseinandersetzen zu wollen. Ziel dieser Arbeit ist, sie in ihrer unterschiedlichen Verwendung kurz darzustellen und kritisch zu beleuchten.
Monika Urlberger
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschafts- und Sozialpädagogik), 112 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 1969 in Kraft getretene Berufsbildungsgesetz (BBiG) stellt die rechtliche Grundlage beruflicher Bildung in Deutschland dar. Angesichts der derzeit schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland mit hohen Arbeitslosenzahlen, einer seit Mitte der 90er Jahre zurückgehenden Zahl an neu geschlossenen Ausbildungsverträgen und einer mangelnden Ausbildungsbereitschaft der Betriebe wurden in den letzten Jahren die Rufe nach neuen Konzepten zur Entspannung der Situation immer lauter. Dazu gehören auch die berufliche Bildung, insbesondere die Ausbildung betreffende Konzepte und Reformen. Gewerkschaften stellten im Vorjahr erneut ihre altbekannten Forderungen nach einer gesetzlich geregelten Abgabe-Umlagefinanzierung durch die Betriebe während Arbeitgeberverbände verstärkt die Einführung verkürzter oder gestufter Ausbildungsgänge als Qualifizierungschance für leistungsschwächere Jugendliche forderten. Nachdem seit Inkrafttreten des BBiG im Jahre 1969 mehrere Reformanläufe unternommen wurden, gelang es nun der rot-grünen Bundesregierung in Kooperation mit dem unionsgeführten Bundesrat, einen Kompromiss in Form des Berufsbildungsreformgesetzes (BerBiRefG) umzusetzen. Das neue BBiG trat ohne große Öffentlichkeitswirkung zum 1. April 2005 in Kraft. Auch wenn einige Gesetzesänderungen bereits kritisiert werden sind die Erwartungen, durch das Gesetz einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Modernisierung des deutschen Berufsbildungssystems zu leisten, hoch. Im Mittelpunkt dieses Werks steht neben einer Darstellung des Rechtsrahmens der beruflichen Bildung in Deutschland eine kritische Würdigung der Gesetzesänderungen aus berufspädagogischer Sicht.
Monika Urlberger
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Proseminar "Aktuelle Änderungen im Steuerrecht", 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Ausdehnung der Regelung des § 8a KStG auf das Inland durch das sog. Korb II-Gesetz im Dezember 20031 wurde eine bislang nur in Sonderfällen relevante Vorschrift zu einer zentralen Vorschrift in der deutschen Unternehmensbesteuerung. § 8a KStG regelt, dass Vergütungen für eine nicht nur kurzfristige Überlassung von Fremdkapital, das ein wesentlich beteiligter Anteilseigner, ein rückgriffsgesicherter Dritter oder eine nahe stehende Person einer unbeschränkt oder beschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft oder einer ihr nachgeordneten Personengesellschaft überlässt, bei Überschreiten der Freigrenze i.H.v. 250.000 € in eine vGA umqualifiziert werden, wenn - eine gewinn- oder umsatzabhängige Vergütung vereinbart ist oder - eine nicht gewinn- und umsatzabhängige Vergütung vereinbart ist, jedoch der safe haven von 1,5:1 überschritten worden ist, eine Exkulpation durch Drittvergleich nicht gelingt und keine Mittelaufnahme zur Finanzierung banküblicher Geschäfte vorliegt. Ziel dieser Arbeit ist es, mit der Darlehensgewährung durch nahe stehende Personen einen Aspekt dieser umfassenden Vorschrift näher zu beleuchten. Dabei ist zunächst die Frage zu klären, wer gemäß § 8a KStG als nahe stehende Person gilt. Im Anschluss daran werden die Rechtsfolgen der beiden Hauptanwendungsfälle der Fremdfinanzierung von Kapitalgesellschaften durch nahe stehende Personen dargestellt. Hier wird zunächst auf die in der Literatur kontrovers diskutierte steuerliche Behandlung einer Fremdfinanzierung durch Schwestergesellschaften eingegangen, die den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet. Anschließend werden die Rechtsfolgen einer Fremdkapitalüberlassung in gerader Linie, d.h. Muttergesellschaft – Tochtergesellschaft – Enkelgesellschaft kurz aufgezeigt. Aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Arbeit wird auf weitere Fallkonstellationen, z.B. auf Fälle mit Auslandsbeteiligung, auf Fälle bei denen die nahe stehende Person eine natürliche Person ist oder auf Organschaftsfälle nicht oder lediglich am Rande eingegangen. Abschließend werden kapitalertragsteuerliche und gewerbesteuerliche Rechtsfolgen vorgestellt, die für alle Fallkonstellationen der Darlehensgewährung durch nahe stehende Personen zutreffen.
Monika Urlberger
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschafts- und Sozialpädagogik), 112 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 1969 in Kraft getretene Berufsbildungsgesetz (BBiG) stellt die rechtliche Grundlage beruflicher Bildung in Deutschland dar. Angesichts der derzeit schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland mit hohen Arbeitslosenzahlen, einer seit Mitte der 90er Jahre zurückgehenden Zahl an neu geschlossenen Ausbildungsverträgen und einer mangelnden Ausbildungsbereitschaft der Betriebe wurden in den letzten Jahren die Rufe nach neuen Konzepten zur Entspannung der Situation immer lauter. Dazu gehören auch die berufliche Bildung, insbesondere die Ausbildung betreffende Konzepte und Reformen. Gewerkschaften stellten im Vorjahr erneut ihre altbekannten Forderungen nach einer gesetzlich geregelten Abgabe-Umlagefinanzierung durch die Betriebe während Arbeitgeberverbände verstärkt die Einführung verkürzter oder gestufter Ausbildungsgänge als Qualifizierungschance für leistungsschwächere Jugendliche forderten. Nachdem seit Inkrafttreten des BBiG im Jahre 1969 mehrere Reformanläufe unternommen wurden, gelang es nun der rot-grünen Bundesregierung in Kooperation mit dem unionsgeführten Bundesrat, einen Kompromiss in Form des Berufsbildungsreformgesetzes (BerBiRefG) umzusetzen. Das neue BBiG trat ohne große Öffentlichkeitswirkung zum 1. April 2005 in Kraft. Auch wenn einige Gesetzesänderungen bereits kritisiert werden sind die Erwartungen, durch das Gesetz einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Modernisierung des deutschen Berufsbildungssystems zu leisten, hoch. Im Mittelpunkt dieses Werks steht neben einer Darstellung des Rechtsrahmens der beruflichen Bildung in Deutschland eine kritische Würdigung der Gesetzesänderungen aus berufspädagogischer Sicht.
Monika Urlberger
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Hauptseminar, 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Handeln und Handlungsorientierung – Schlagworte, die jedem geläufig sind, der sich mit Didaktik beschäftigt und unter denen sich jeder etwas vorstellen kann, denn schließlich handelt der Mensch täglich. Umgangssprachlich gibt es eine Vielzahl von Bedeutungen einer Handlung, die meisten würden Handeln aber wohl gleichsetzen mit ‚etwas Tun’ oder ‚eine Tätigkeit ausführen’. Wenn die Definition dieses Begriffs aber so einfach wäre, warum gibt es dann verstärkt in den letzten Jahrzehnten gerade in der Wirtschaftspädagogik immer mehr Literatur, die sich mit diesen Begriffen auseinandersetzt? Weshalb wird das Handeln mittels des Begriffs der Handlungsorientierung in wissenschaftliche Sprachsysteme aufgenommen, obwohl die Gefahr besteht, dass die Vieldeutigkeit der Umgangssprache mit in die Wissenschaftssprache eindringt? Und wenn ein Mensch schon täglich mehrmals handelt, warum trat die Diskussion über Handlungsorientierung erst in den letzten beiden Jahrzehnten verstärkt auf? Was steckt hinter der Fassade dieses Begriffs und ist Handlungsorientierung etwa gar nichts Neues? Diese Fragen sollten Anlass genug sein, sich näher mit den Begriffen auseinandersetzen zu wollen. Ziel dieser Arbeit ist, sie in ihrer unterschiedlichen Verwendung kurz darzustellen und kritisch zu beleuchten.
Monika Urlberger
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Proseminar "Aktuelle Änderungen im Steuerrecht", 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Ausdehnung der Regelung des § 8a KStG auf das Inland durch das sog. Korb II-Gesetz im Dezember 20031 wurde eine bislang nur in Sonderfällen relevante Vorschrift zu einer zentralen Vorschrift in der deutschen Unternehmensbesteuerung. § 8a KStG regelt, dass Vergütungen für eine nicht nur kurzfristige Überlassung von Fremdkapital, das ein wesentlich beteiligter Anteilseigner, ein rückgriffsgesicherter Dritter oder eine nahe stehende Person einer unbeschränkt oder beschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft oder einer ihr nachgeordneten Personengesellschaft überlässt, bei Überschreiten der Freigrenze i.H.v. 250.000 € in eine vGA umqualifiziert werden, wenn - eine gewinn- oder umsatzabhängige Vergütung vereinbart ist oder - eine nicht gewinn- und umsatzabhängige Vergütung vereinbart ist, jedoch der safe haven von 1,5:1 überschritten worden ist, eine Exkulpation durch Drittvergleich nicht gelingt und keine Mittelaufnahme zur Finanzierung banküblicher Geschäfte vorliegt. Ziel dieser Arbeit ist es, mit der Darlehensgewährung durch nahe stehende Personen einen Aspekt dieser umfassenden Vorschrift näher zu beleuchten. Dabei ist zunächst die Frage zu klären, wer gemäß § 8a KStG als nahe stehende Person gilt. Im Anschluss daran werden die Rechtsfolgen der beiden Hauptanwendungsfälle der Fremdfinanzierung von Kapitalgesellschaften durch nahe stehende Personen dargestellt. Hier wird zunächst auf die in der Literatur kontrovers diskutierte steuerliche Behandlung einer Fremdfinanzierung durch Schwestergesellschaften eingegangen, die den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet. Anschließend werden die Rechtsfolgen einer Fremdkapitalüberlassung in gerader Linie, d.h. Muttergesellschaft – Tochtergesellschaft – Enkelgesellschaft kurz aufgezeigt. Aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Arbeit wird auf weitere Fallkonstellationen, z.B. auf Fälle mit Auslandsbeteiligung, auf Fälle bei denen die nahe stehende Person eine natürliche Person ist oder auf Organschaftsfälle nicht oder lediglich am Rande eingegangen. Abschließend werden kapitalertragsteuerliche und gewerbesteuerliche Rechtsfolgen vorgestellt, die für alle Fallkonstellationen der Darlehensgewährung durch nahe stehende Personen zutreffen.
Monika Urlberger
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschafts-und Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: „Gute“ Rahmenlehrpläne sind eine wichtige Voraussetzung für „guten“ Unterricht. Diese Feststellung verdeutlicht, dass mit der beschleunigten Veränderung politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen durch Globalisierung und Internationalisierung die Revision der Lehrpläne zu einer permanenten Aufgabe wird. Ein Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft sowie auf die Wirtschaftspraxis zeigt, dass die bis vor kurzem gültigen Rahmenlehrpläne für berufliche Schulen stark modernisierungsbedürftig waren. Mit den von der Kultusministerkonferenz (KMK) 1996 eingeführten lernfeldstrukturierten Rahmenlehrplänen wurde versucht, den neuen gesellschaftlichen Anforderungen besser gerecht zu werden. In dieser Arbeit werden die wesentlichen Punkte der lernfeldorientierten Neustrukturierung der Lehrpläne vorgestellt. Zunächst werden die curricularen Entwicklungen der Berufsausbildung in Deutschland in den letzten Jahrezehnten dargestellt. Dazu werden die beiden sich ablösenden Ansätze der Fach- und Handlungssystematik mit ihren Vor- und Nachteilen diskutiert. Nachdem die Unterschiede der Umsetzung des Lernfeldkonzepts in den Bundesländern herausgearbeitet wurden, werden am Beispiel der Industriekaufleute in Bayern die inhaltlichen und strukturellen Unterschiede der alten und neuen Landeslehrpläne aufgezeigt.
Monika Urlberger
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschafts- und Sozialpädagogik), Veranstaltung: Proseminar Didaktische Großformen, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die zunehmende Komplexität der Tätigkeiten in kaufmännischen Berufen sowie das damit verbundene veränderte Anforderungsprofil an Auszubildende rücken Qualifikationen wie Entscheidungsfähigkeit, das selbständige Bearbeiten komplexer Sachverhalte, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Kreativität immer mehr in den Vordergrund der Ausbildung. Eine Veränderung der Qualifikationsanforderungen muss jedoch auch eine methodische Neuorientierung des Unterrichts zur Folge haben. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, ob die Fallstudie als didaktische Großform diesen neuen Anforderungen an Unterricht gerecht wird. Hierfür werden im zweiten Abschnitt dieser Arbeit nach der Klärung des Begriffs „Fallstudie“ die häufigsten Varianten von Fallstudien kurz vorgestellt, bevor auf die idealtypische Verlaufsstruktur des Lernprozesses nach einer Fallstudie näher eingegangen wird. Dabei werden die Ziele sowie die Rolle der Lehrenden in den einzelnen Phasen herausgearbeitet und kurz dargestellt. Im dritten Abschnitt dieser Arbeit wird die Fallstudie als didaktische Großform vor dem Hintergrund der Lerntheorie des Konstruktivismus näher beleuchtet. In den letzten Jahren hielten konstruktivistische Ideen immer mehr Einzug in die Didaktik, die als solche in dieser Arbeit nicht hinterfragt oder kritisiert werden sollen. Vielmehr soll die Frage im Mittelpunkt stehen, ob der Einsatz der Fallstudie im Unterricht mit den konstruktivistischen Grundideen in Einklang zu bringen ist. Um dies zu beantworten, soll ausgehend von der Erläuterung der Grundzüge der Lerntheorie des Konstruktivismus erarbeitet werden, wie eine konstruktivistische Lernumgebung unter Einsatz einer Fallstudie im Unterricht gestaltet werden sollte. Diese Arbeit schließt mit einer kurzen Zusammenfassung der erarbeiteten Ergebnisse und einer Schlussfolgerung für den Einsatz der Fallstudie im Unterricht.
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