Die multiperspektivische Darstellung der Erinnerung in Javier Cercas "Las leyes de la frontera"

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Aufbauseminar: Javier Cercas y la memoria histórica, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn wir über das Thema Erinnerung nachdenken, uns austauschen und über die Vergangenheit sprechen, dann scheint es für uns selbstverständlich, dass sich das, woran wir uns in der Gegenwart erinnern, auch in der Vergangenheit tatsächlich so zugetragen haben muss. Doch wenn man das komplexe Thema der Erinnerung genauer betrachtet, so stellt man fest, dass eine solche objektive Wiedergabe der Vergangenheit gar nicht möglich zu sein scheint. Wenn unser kognitives System nun aber so beeinflussbar ist von gegenwärtigen Lebensumständen, von bereits gemachten Erfahrungen und Emotionen, wie können wir dann davon ausgehen, dass unsere Erinnerung an die Vergangenheit objektiv und konstant ist? Und wenn die eigenen Erinnerungen durch die Zeit schon so veränderlich sind, wie verhält es sich dann mit Erinnerungen an ein Geschehen aus verschiedenen Perspektiven? Fragen, denen in dieser Ausarbeitung unter Bezugnahme des Romans "Las leyes de la frontera" von Javier Cercas auf den Grund gegangen werden soll. Es werden zunächst die Begriffe des Gedächtnis und der Erinnerung geklärt, sie werden voneinander abgegrenzt und beschrieben, was genau man sich in der Sprachwissenschaft darunter vorzustellen hat. Es wird übergegangen zu den kulturwissenschaftlichen Erinnerungstheorien und gedächtnistypischen Charakteristika, auf welche der Roman "Las Leyes de la frontera" von Javier Cercas im Verlauf dieser Ausarbeitung überprüft werden soll. Es stellt sich hier die Frage, ob die für das individuelle Gedächtnis charakteristischen Merkmale auch in fiktionalen Romanen, wie "Las leyes de la frontera", der ausschließlich über fiktionale Erinnerungen konstruiert wird, wiederzufinden sind. Zuletzt wird noch ein Blick auf die multiperspektivische Darstellung von Erinnerungen geworfen und analysiert wie diese die Wirkung des Romans beeinflussen kann.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 13, 2016
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Pages
24
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ISBN
9783668259034
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Best For
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / Romance Languages (Other)
Foreign Language Study / Spanish
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Nadine Loeper
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Basisseminar: Kognitive Semantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Baum ist ein Baum und ein Hund ist ein Hund. Eine einfache Feststellung hinsichtlich hunderter Dinge, die wir täglich als bekannt voraussetzen und unterbewusst in unseren kognitiven Systemen einordnen. Aber warum sehen wir einen felligen Vierbeiner und denken an einen Hund? Und warum kategorisieren wir die hochgewachsene holzige Pflanze im Wald vor unseren Augen als Baum und nicht als Lebewesen, Pflanze oder gar Buche oder Birke? Eine doch nicht mehr ganz so einfache Frage, der in dieser Ausarbeitung unter Bezugnahme der so genannten Merkmals- und Prototypensemantik auf den Grund gegangen werden soll. Es wird zunächst der Begriff des Prototyp geklärt und beschrieben, was man sich darunter in der Sprachwissenschaft vorzustellen hat. Der Begriff des damit eng zusammenhängenden sprachwissenschaftlichen Teilbereichs der Semantik wird ebenfalls kurz erläutert. Um zu erfahren auf welchen Grundlagen die Prototypensemantik aufbaut, wird im ersten Teil der Arbeit die Herangehensweise zur kognitiven Kategorisierung durch die ursprüngliche Merkmalssemantik geschildert. Im weiteren Verlauf wird dann ein Blick auf die daraus resultierende Prototypentheorie und ihre, zur klassischen Merkmalssemantik konträren, Erkenntnisse unter Zuhilfenahme oft rezipierter Beispiele geworfen. Im weiteren Verlauf wird untersucht, ob die klassische Merkmalssemantik und die Prototypentheorie auch auf abstrakte Konzepte angewendet werden können, nur eine von beiden Anwendung findet, oder beide Theorien so mangelhaft sind, dass sie lediglich bei Konkreta funktionieren. Zudem stellt sich die Frage, ob sich im Laufe der Zeit ein Wandel der Merkmal / Prototypizität feststellen lässt. Zur Überprüfung werden fünf spanisch-sprachige Lexikoneinträge zum Konzept familia onomasiologisch untersucht.
Nadine Loeper
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Kernkurs: Medienrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Ausarbeitung wird erläutert, worum es sich bei dem Begriff der ‚Schockwerbung‘ handelt. Im Anschluss wird der Frage nachgegangen, inwieweit man bei der Kampagne des italienischen Bekleidungsherstellers Luciano Benetton als Pionier dieses Werbetrends von Wettbewerbswidrigkeit sprechen kann und in welcher Form jene Entscheidungen mit unseren, in der Verfassung verankerten Grundrechten korrelieren. Überall begleitet sie uns. Am Frühstückstisch, auf unserem Weg zur Arbeit, an der Bushaltestelle: Werbung. Sie ist für viele selbstverständlich und längst Bestandteil unseres Alltags geworden. Wir nehmen sie kaum noch bewusst wahr, sondern akzeptieren sie als einen allgegenwärtigen Teil unserer Wirtschaft, dem wir uns letztlich nicht entziehen können. Die Medien bieten Herstellern eine enorme Bandbreite an Werbekanälen, wie Publikumszeitschriften, Fernsehsender und Hörfunkprogramme, die sie für die Platzierung ihrer Werbebotschaft nutzen können. Dazu kommt ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Darstellung über Außenwerbung oder Social Media Plattformen. Jeder Hersteller versucht sein Produkt auf dem Markt zu platzieren und so die Produktwahl beim Endverbraucher aktiv mitzuentscheiden. Eine solche Masse an Werbebotschaften kann nicht ohne Folgen bleiben. Verbraucher nehmen Werbung, sei sie noch so kostspielig und kreativ, nicht mehr wahr und schauen förmlich daran vorbei. Fragen Sie sich einmal selbst: Welche Produktwerbung ist Ihnen heute im Laufe des Tages über den Weg gelaufen? Viele können sich sicherlich nicht mehr daran erinnern. Die unterschiedlichen Werbemaßnahmen haben ihre Einzigartigkeit verloren, sie unterscheiden sich nicht mehr voneinander, erreichen somit ihre Zielgruppe nicht und schaffen es auch nicht sich in den Köpfen der relevanten Zielgruppe zu manifestieren. Es musste etwas Neues her und so entwickelte sich bereits Anfang der 90er Jahre der Trend zur so genannten schockierenden Werbung.
Antje Rohloff
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,7, Technische Universität Dresden (Institut für Kulturwissenschaft), Veranstaltung: José Ortega y Gasset als Kulturwissenschaftler, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der spanische Philosoph und Essayist José Ortega y Gasset wurde am 9. Mai 1883 in Madrid geboren. Er bekam seine besonderen Fähigkeiten für literarische und publizistische Arbeiten bereits mit in die Wiege gelegt, da er aus einer Journalisten- und Verlegerfamilie stammte. Nach seinem Schulabschluss studierte er Philosophie an der Universität in Madrid und schloss sein Studium mit seiner Promotion im Jahre 1904 ab. Danach ging er nach Deutschland nach Leipzig, Berlin und Marburg, um seine Studien fortzusetzen, war unter anderem Schüler des Neukantianers Hermann Cohen und machte dort viele neue Erfahrungen mit der aufstrebenden Nation und der modernen Technik. Als er nach Spanien zurückkehrte, lehrte und forschte er als Professor für Metaphysik an der Madrider Universität. José Ortega y Gasset gründete mit anderen Schriftstellern zusammen die Zeitschrift „España“. Zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges emigrierte Ortega zuerst nach Frankreich, dann nach Argentinien, wo er sich bereits vorher durch Reisen Popularität verschaffte und schließlich nach Portugal. Ende der vierziger Jahre kehrte Ortega nach Spanien zurück und beschäftigte sich mit der Lage Spaniens und Europas. Er starb 1955 in Madrid. José Ortega y Gasset veröffentlichte im Jahr 1930 seinen Essay: „La rebelión de las masas“ und wurde damit international bekannt. In diesem Essay versuchte er die Krise Europas zu reflektieren. Die dreißiger Jahre waren, ausgelöst durch die Weltwirtschaftskrise, eine Zeit voller politischer wie auch gesellschaftlicher Unsicherheiten. Dabei standen Spanien vor dem Bürgerkrieg und Deutschland vor dem Zerfall der Weimarer Republik. Ortega nimmt sich in seinem Werk „Der Aufstand der Massen“ den Massenmenschen zum Hauptinstrument und versucht diesen zu analysieren. Des weiteren versucht er die Masse dem Individuum gegenüber zu stellen und zeigt die stetige „Vermassung“ der Gesellschaft auf. Zweck der vorliegenden Hausarbeit ist es, Ortegas Massenmenschen darzustellen, wobei zuerst Ortegas Begriff der Masse herausgearbeitet werden soll. Anschließend werden die Vorstellungen Ortegas einer Elite aufgezeigt. Weiterhin wird auf den Aufstand der Massen näher eingegangen. Darüber hinaus sollen beide Typen von Menschen gegenübergestellt und miteinander verglichen werden. Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit Hypothesen Ortegas über den modernen Massenmenschen.
Kathleen Polten
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Portugiesische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho erlangte durch die Veröffentlichung seines Welterfolges „O Alquimista“ im Jahre 1989 Berühmtheit und Ehre, vor allem im Ausland. Trotz seiner umstrittenen Werke zählt er weiterhin zu den Bestseller-Autoren und begeistert eine Vielzahl von Lesern. “O Alquimista” erzählt die Geschichte des andalusischen Hirten Santiago, welcher sich auf die Suche nach einem verborgenen Schatz nahe der Pyramiden begibt, nachdem er von diesem mehrmals geträumt hatte. Auf seiner Reise muss er viele Abenteuer und Proben bestehen und begegnet vielen Menschen, die ihn begleiten, und ihm den richtigen Weg weisen. Coelhos Geschichte scheint mit seinen fantastischen und verzaubernden Elementen einem Märchen zu gleichen. Deren oft faszinierende Wirkung auf alle Generationen könnte ein Grund für die Beliebtheit des Buches sein. Auf Grund dessen soll in dieser Arbeit ergründet werden, ob „O Alquimista“ tatsächlich mit einem Märchen verglichen werden kann und märchenhafte Strukturen oder Elemente aufweist. Dafür werden im ersten Kapitel grundlegende allgemeine Definitionen dargestellt, die einen Überblick über das Genre Märchen geben. Des Weiteren wird der russische Märchenforscher Vladimir Propp kurz vorgestellt, welcher die gattungstypischen Einheiten der Handlung russischer Zaubermärchen untersucht und anhand dessen eine Liste von Funktionen der handelnden Figuren aufgesellt und bestimmt hat. Mit diesem Hintergrund sollen die erarbeiteten theoretischen Aspekte auf das Werk Paulo Coelhos’ im zweiten Kapitel angewandt werden, um übereinstimmende und abweichende Charakteristiken zu analysieren.
Nadine Loeper
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Basisseminar: Kognitive Semantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Baum ist ein Baum und ein Hund ist ein Hund. Eine einfache Feststellung hinsichtlich hunderter Dinge, die wir täglich als bekannt voraussetzen und unterbewusst in unseren kognitiven Systemen einordnen. Aber warum sehen wir einen felligen Vierbeiner und denken an einen Hund? Und warum kategorisieren wir die hochgewachsene holzige Pflanze im Wald vor unseren Augen als Baum und nicht als Lebewesen, Pflanze oder gar Buche oder Birke? Eine doch nicht mehr ganz so einfache Frage, der in dieser Ausarbeitung unter Bezugnahme der so genannten Merkmals- und Prototypensemantik auf den Grund gegangen werden soll. Es wird zunächst der Begriff des Prototyp geklärt und beschrieben, was man sich darunter in der Sprachwissenschaft vorzustellen hat. Der Begriff des damit eng zusammenhängenden sprachwissenschaftlichen Teilbereichs der Semantik wird ebenfalls kurz erläutert. Um zu erfahren auf welchen Grundlagen die Prototypensemantik aufbaut, wird im ersten Teil der Arbeit die Herangehensweise zur kognitiven Kategorisierung durch die ursprüngliche Merkmalssemantik geschildert. Im weiteren Verlauf wird dann ein Blick auf die daraus resultierende Prototypentheorie und ihre, zur klassischen Merkmalssemantik konträren, Erkenntnisse unter Zuhilfenahme oft rezipierter Beispiele geworfen. Im weiteren Verlauf wird untersucht, ob die klassische Merkmalssemantik und die Prototypentheorie auch auf abstrakte Konzepte angewendet werden können, nur eine von beiden Anwendung findet, oder beide Theorien so mangelhaft sind, dass sie lediglich bei Konkreta funktionieren. Zudem stellt sich die Frage, ob sich im Laufe der Zeit ein Wandel der Merkmal / Prototypizität feststellen lässt. Zur Überprüfung werden fünf spanisch-sprachige Lexikoneinträge zum Konzept familia onomasiologisch untersucht.
Nadine Loeper
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Kernkurs: Medienrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Ausarbeitung wird erläutert, worum es sich bei dem Begriff der ‚Schockwerbung‘ handelt. Im Anschluss wird der Frage nachgegangen, inwieweit man bei der Kampagne des italienischen Bekleidungsherstellers Luciano Benetton als Pionier dieses Werbetrends von Wettbewerbswidrigkeit sprechen kann und in welcher Form jene Entscheidungen mit unseren, in der Verfassung verankerten Grundrechten korrelieren. Überall begleitet sie uns. Am Frühstückstisch, auf unserem Weg zur Arbeit, an der Bushaltestelle: Werbung. Sie ist für viele selbstverständlich und längst Bestandteil unseres Alltags geworden. Wir nehmen sie kaum noch bewusst wahr, sondern akzeptieren sie als einen allgegenwärtigen Teil unserer Wirtschaft, dem wir uns letztlich nicht entziehen können. Die Medien bieten Herstellern eine enorme Bandbreite an Werbekanälen, wie Publikumszeitschriften, Fernsehsender und Hörfunkprogramme, die sie für die Platzierung ihrer Werbebotschaft nutzen können. Dazu kommt ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Darstellung über Außenwerbung oder Social Media Plattformen. Jeder Hersteller versucht sein Produkt auf dem Markt zu platzieren und so die Produktwahl beim Endverbraucher aktiv mitzuentscheiden. Eine solche Masse an Werbebotschaften kann nicht ohne Folgen bleiben. Verbraucher nehmen Werbung, sei sie noch so kostspielig und kreativ, nicht mehr wahr und schauen förmlich daran vorbei. Fragen Sie sich einmal selbst: Welche Produktwerbung ist Ihnen heute im Laufe des Tages über den Weg gelaufen? Viele können sich sicherlich nicht mehr daran erinnern. Die unterschiedlichen Werbemaßnahmen haben ihre Einzigartigkeit verloren, sie unterscheiden sich nicht mehr voneinander, erreichen somit ihre Zielgruppe nicht und schaffen es auch nicht sich in den Köpfen der relevanten Zielgruppe zu manifestieren. Es musste etwas Neues her und so entwickelte sich bereits Anfang der 90er Jahre der Trend zur so genannten schockierenden Werbung.
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