Welche Chancen und Risiken liefert der Medienumbruch für soziale Bewegungen?: Analyse anhand eines Zeitvergleichs: Montagsdemonstrationen in der DDR und der Arabische Frühling

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (IfKW), Veranstaltung: Hauptseminar Öffentlichkeitsdynamiken, Sprache: Deutsch, Abstract: Sie trägt rote Lackschuhe, Netzstrümpfe und sonst nichts. Die ägyptische Bloggerin Aliaa Magda Elmahdy hat sich im vergangenen November zum Protest gegen die immer noch vorherrschende Zensur in Ägypten ausgezogen und damit ihr Heimatland in Aufruhr versetzt. Diktator Mubarak ist zwar gestürzt, doch die Tabus sind geblieben. In einem der Bilder bedecken gelbe Balken ihre Augen, ihren Mund und ihre Scham. "Die Balken sollen unsere Zensur von Wissen, Ausdruck und Sexualität darstellen", so die Bloggerin. („Nackte Studentin entzürnt Ägypter“, 2011) Ein junger Mann versucht auch in Tunesien etwas zu verändern und auch er nutzt das Internet um seine Botschaft zu verbreiten. Rapper Hamada Ben Aoun, genannt El Général, ist zur Stimme der tunesischen Revolution geworden. Im November 2010 veröffentlicht er sein Lied "Rais Lebled" auf Facebook: „Herr Präsident, dein Volk stirbt, / das Volk isst Dreck. / Schau, was passiert, / das Elend ist überall.“ Zeilen, die bald auch in Kairo und in Bahrain auf den Straßen zu hören sein werden. Für drei Tage wird der Rapper im Januar vergangenen Jahres gefangen gehalten, die jungen Tunesier gehen für ihn auf die Straße, als er freikommt ist er ein Star. „Hamada hat die Welle erschaffen, er hat sie geritten – jetzt wollen die Leute Veränderung und keine Revolutionslieder“, sagt sein Manager. („Der Junge, der den Präsidenten stürzte“, 2011) Junge Menschen wie Elmadhy und El Général sind die wahren Helden der arabischen Revolution. Es sind die Jugendlichen, die sich als Erste gegen die Herrscher auflehnen und den arabischen Frühling ins Leben rufen. Immer an ihrer Seite, das Internet: Wunderwaffe, Organisationswerkzeug, Sprachrohr. Die folgende Arbeit untersucht, welche Möglichkeiten das Internet sozialen Bewegungen eröffnet hat, aber auch welche Probleme und Risiken die neue Technologie mit sich bringt. Anhand eines Vergleichs von Montagsdemonstrationen in der DDR und dem Arabischen Frühling, soll das Wirken und Handeln sozialer Bewegungen im Technologiewandel beschrieben werden. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es? Wie könnte die Zukunft aussehen? Abschließend folgt ein kurzes, persönliches Statement.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 12, 2012
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Pages
19
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ISBN
9783656150404
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
Language Arts & Disciplines / Journalism
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (IfKW), Veranstaltung: Seminar Medienlehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Medientrends, Lifestyle-Mantras, Finanzkrise: Wer wissen will was morgen wird, braucht nur einen Blick über den Atlantik gen Westen werfen. Spätestens seit Aufstieg der Populärkultur als Leitidee der Jahrtausendwende machen die US-Amerikaner den Europäern vor, wie es sich postmodern zu leben hat. Auch der nordamerikanische Medienmarkt gilt gleichermaßen als Trendsetter und Frühwarnsystem für Europa und den Rest der Welt. (S.20) So heißt es zu Beginn des Buches von Weichert, Krampf & Jakobs (2009). Die Rede ist von einer hochdramatische Zeitungskrise, die laut erfahrener Medienexperten sogar die Säulen unserer Demokratie zum Einstürzen bringen könnte, die Panik verbreitet und auch Deutschland zittern lässt. Es scheint lediglich eine Frage der Zeit, bis das Branchenbeben den Atlantik überqueren und auch unsere Medienlandschaft gehörig durchrütteln wird. Was die Zukunft der gedruckten Zeitung angeht, teilen sich erfahrene Fachleute in zwei Lager: Auf der einen Seite die Apokalyptiker, die der Meinung sind, dass die Zeitung in naher Zukunft verschwinden wird und mit ihr der Qualitätsjournalismus. Auf der anderen Seite, die Euphoriker, die in den multimedialen und interaktiven Möglichkeiten, die das Internet bietet, neue Chancen für die Qualität des Journalismus erahnen. (Weichert et al., 2009, S.21) Diese beiden gegensätzlichen Meinungen führen uns zu folgender Fragestellung, die es zu klären gilt: „Fluch oder Segen? Die Zukunft der gedruckten Zeitung angesichts neuer Medien“.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (IfKW), Veranstaltung: Seminar Cybermobbing, Sprache: Deutsch, Abstract: Der 14-jährige Hamed Nastoh stürzt sich im März 2000 von der Pattullo Bridge in Kanada. Vor dem Selbstmord hinterlässt er seinen Eltern einen fünfseitigen Abschiedsbrief. Resigniert beklagt sich der Teenager im Brief über Bullying durch Mitschüler und sogar Freunde. Er bittet seine Mutter an Schulen über Mobbing und dessen Konsequenzen aufzuklären und so Verzweiflungstaten wie die seine zu verhindern. (Vancouver – News & Features. Fatal Bridges) August 2010 - Die Angst grassiert in Kolumbien: Auf Facebook wurde eine Todesliste mit 80 Namen von Teenagern veröffentlicht. Bereits drei Jugendliche, deren Namen auf dieser Liste standen, sind in der Stadt Puerto Asis getötet worden. Die Regierung ordnete inzwischen eine Untersuchung an, um herauszufinden, wer hinter den Listen steht. Die meisten auf der Liste Genannten sind unter 18 Jahre alt. Sie wurden ultimativ aufgefordert, den Ort zu verlassen. („Todesliste auf Facebook wird Wirklichkeit“, 2010) Eine Selbstmordserie unter homosexuellen Teenagern entsetzt viele Menschen in den USA. Mehrere Jugendliche nahmen sich in den vergangenen Monaten das Leben, nachdem sie zuvor im Internet von Schulkameraden und Kommilitonen wegen ihrer sexuellen Orientierung gemobbt wurden. Im September diesen Jahres wurde der Leichnam des 18-jährigen Tyler Clementi aus dem Hudson gezogen. Zwei seiner Kommilitonen sollen ihn zuvor heimlich beim Sex mit einem Jungen gefilmt und das Video dann ins Internet gestellt haben. („Ellen DeGeneres kämpft gegen Cybermobbing“, 2010) Betrachtet man genannte Beispiele, so scheint Mobbing mittlerweile an der Tagesordnung zu stehen. Die Rede ist hierbei jedoch nicht von kleinen Neckereien und harmlosen Streitigkeiten. Immer öfter wird die psychische Belastung der Opfer aufgrund aggressiven Bullyings so groß, dass enorme Konsequenzen folgen. Das Internet vervielfacht zusätzlich die Möglichkeiten der „Mobber“. Denn den Tätern sind im World Wide Web nahezu keine Grenzen gesetzt. Sie handeln häufig anonym und belästigen das Opfer wann es ihnen passt. Denn anders als beim gewöhnlichen Mobbing in der Schule, können sich die Opfer nach Schulschluss nicht zu Hause verkriechen. Auch dort sind sie den Belästigungen ihrer Peiniger rund um die Uhr ausgesetzt. (Fawzi, 2009, S.34)
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (IfKW), Veranstaltung: Seminar Medienlehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Medientrends, Lifestyle-Mantras, Finanzkrise: Wer wissen will was morgen wird, braucht nur einen Blick über den Atlantik gen Westen werfen. Spätestens seit Aufstieg der Populärkultur als Leitidee der Jahrtausendwende machen die US-Amerikaner den Europäern vor, wie es sich postmodern zu leben hat. Auch der nordamerikanische Medienmarkt gilt gleichermaßen als Trendsetter und Frühwarnsystem für Europa und den Rest der Welt. (S.20) So heißt es zu Beginn des Buches von Weichert, Krampf & Jakobs (2009). Die Rede ist von einer hochdramatische Zeitungskrise, die laut erfahrener Medienexperten sogar die Säulen unserer Demokratie zum Einstürzen bringen könnte, die Panik verbreitet und auch Deutschland zittern lässt. Es scheint lediglich eine Frage der Zeit, bis das Branchenbeben den Atlantik überqueren und auch unsere Medienlandschaft gehörig durchrütteln wird. Was die Zukunft der gedruckten Zeitung angeht, teilen sich erfahrene Fachleute in zwei Lager: Auf der einen Seite die Apokalyptiker, die der Meinung sind, dass die Zeitung in naher Zukunft verschwinden wird und mit ihr der Qualitätsjournalismus. Auf der anderen Seite, die Euphoriker, die in den multimedialen und interaktiven Möglichkeiten, die das Internet bietet, neue Chancen für die Qualität des Journalismus erahnen. (Weichert et al., 2009, S.21) Diese beiden gegensätzlichen Meinungen führen uns zu folgender Fragestellung, die es zu klären gilt: „Fluch oder Segen? Die Zukunft der gedruckten Zeitung angesichts neuer Medien“.
Seminar paper from the year 2016 in the subject Business economics - Business Management, Corporate Governance, grade: 1,7, Technical University of Munich (TUM School of Management), course: Advanced Seminar in Innovation & Entrepreneurship: Entrepreneurial Networks, language: English, abstract: The aim of this paper is to examine the relationship between network, peer pressure and entrepreneurial intentions. The impact of network peer pressure is investigated using the example of the entrepreneurship study program at the Center for Digital Technology and Management (CDTM) in Munich. The research is conducted as part of the seminar „Entrepreneurial networks and family businesses“ at TUM, Munich. This paper follows a qualitative case study design, well-suited in early stages of research or when a fresh perspective is needed like here in the case of observing peer pressure effects in a different context as done before. Data sources were semi structured interviews and a literature review. Whereas effects of peer pressure have been seen rather negatively in previous literature, the results of this study shows that in the case of the observed network CDTM a lot of positively perceived peer support could be noticed, inspiring entrepreneurial intentions and easing the founding process. The results of this paper could be of interest for both practicioners and scientists. By researching about the influence of entrepreneurial education, practical implications could be derived and future research on the effects of peer pressure on entrepreneurial intentions (two concepts which have not been put into context so far) might be inspired.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (IfKW), Veranstaltung: Seminar Cybermobbing, Sprache: Deutsch, Abstract: Der 14-jährige Hamed Nastoh stürzt sich im März 2000 von der Pattullo Bridge in Kanada. Vor dem Selbstmord hinterlässt er seinen Eltern einen fünfseitigen Abschiedsbrief. Resigniert beklagt sich der Teenager im Brief über Bullying durch Mitschüler und sogar Freunde. Er bittet seine Mutter an Schulen über Mobbing und dessen Konsequenzen aufzuklären und so Verzweiflungstaten wie die seine zu verhindern. (Vancouver – News & Features. Fatal Bridges) August 2010 - Die Angst grassiert in Kolumbien: Auf Facebook wurde eine Todesliste mit 80 Namen von Teenagern veröffentlicht. Bereits drei Jugendliche, deren Namen auf dieser Liste standen, sind in der Stadt Puerto Asis getötet worden. Die Regierung ordnete inzwischen eine Untersuchung an, um herauszufinden, wer hinter den Listen steht. Die meisten auf der Liste Genannten sind unter 18 Jahre alt. Sie wurden ultimativ aufgefordert, den Ort zu verlassen. („Todesliste auf Facebook wird Wirklichkeit“, 2010) Eine Selbstmordserie unter homosexuellen Teenagern entsetzt viele Menschen in den USA. Mehrere Jugendliche nahmen sich in den vergangenen Monaten das Leben, nachdem sie zuvor im Internet von Schulkameraden und Kommilitonen wegen ihrer sexuellen Orientierung gemobbt wurden. Im September diesen Jahres wurde der Leichnam des 18-jährigen Tyler Clementi aus dem Hudson gezogen. Zwei seiner Kommilitonen sollen ihn zuvor heimlich beim Sex mit einem Jungen gefilmt und das Video dann ins Internet gestellt haben. („Ellen DeGeneres kämpft gegen Cybermobbing“, 2010) Betrachtet man genannte Beispiele, so scheint Mobbing mittlerweile an der Tagesordnung zu stehen. Die Rede ist hierbei jedoch nicht von kleinen Neckereien und harmlosen Streitigkeiten. Immer öfter wird die psychische Belastung der Opfer aufgrund aggressiven Bullyings so groß, dass enorme Konsequenzen folgen. Das Internet vervielfacht zusätzlich die Möglichkeiten der „Mobber“. Denn den Tätern sind im World Wide Web nahezu keine Grenzen gesetzt. Sie handeln häufig anonym und belästigen das Opfer wann es ihnen passt. Denn anders als beim gewöhnlichen Mobbing in der Schule, können sich die Opfer nach Schulschluss nicht zu Hause verkriechen. Auch dort sind sie den Belästigungen ihrer Peiniger rund um die Uhr ausgesetzt. (Fawzi, 2009, S.34)
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