Der Führerstaat: Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945

C.H.Beck

In der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Dritten Reiches von der «Machtergreifung» bis zum Untergang lassen sich drei Phasen ausmachen: die Formierung des Regimes, die mit dem «Röhm-Putsch» blutig abgeschlossen wurde, die Konsolidierung im Zeichen des sich entfaltenden «Führer-Mythos» und einer zeitweilig durchaus Realität gewordenen «Volksgemeinschaft», schließlich die tiefgreifende Radikalisierung nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Norbert Frei hat seine bewährte, in viele Sprachen übersetzte Gesamtgeschichte der deutschen Gesellschaft im Nationalsozialismus für diese Neuausgabe um ein Nachwort erweitert.
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Norbert Frei, geb. 1955, ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Leiter des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften.
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Additional Information

Publisher
C.H.Beck
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Published on
Jan 22, 2013
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Pages
313
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ISBN
9783406644504
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
Political Science / Political Ideologies / Fascism & Totalitarianism
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Norbert Frei
Alfons Labisch, Florian Tennstedt, Gesundheitsamt oder Amt für Volksgesundheit? Zur Entwicklung des öffentlichen Gesundheitsdienstes seit 1933 Adelheit Gräfin zu Castell Rüdenhausen, Kommunale Gesundheitspolitik in der Zwischenkriegszeit. Sozialhygiene am Beispiel Gelsenkirchens Paul Weindling, "Mustergau" Thüringen. Rassenhygiene zwischen Ideologie und Machtpolitik Fridolf Kudlin, Fürsorge und Rigorismus. Überlegungen zur ärztlichen Normalität im Dritten Reich Ulrich Knödler, Von der Reform zum Raubbau. Arbeitsmedizin, Leistungsmedizin, Kontrollmedizin Benno Müller-Hill, Selektion. Die Wissenschaft von der biologischen Auslese des Menschen durch Menschen Willi Dreßen, Volker Rieß, Ausbeutung und Vernichtung. Gesundheitspolitik im Generalgouvernement Ekkehart Guth, Militärärzte und Sanitätsdienst im Dritten Reich. Ein Überblick Hans Ludwig Siemen, Reform und Radikalisierung. Veränderungen der Psychiatrie in der Weltwirtschaftskrise Achim Thom, Kriegsopfer der Psychiatrie. Das Beispiel der Heil- und Pflegeanstalten Sachsen Bernd Walter, Anstaltsleben als Schicksal. Die nationalsozialistische Erb- und Rassenpflege an Psychiatriepatienten Kurt Nowak, Widerstand, Zustimmung, Hinnahme. Das Verhalten der Bevölkerung zur "Euthanasie" Ralf Seidel, Thorsten Sueße, Werkzeuge der Vernichtung. Zum Verhalten von Verwaltungsbeamten und Ärzten bei der "Euthanasie" Dirk Blasius, Die "Maskerade des Bösen". Psychiatrische Forschung in der NS-Zeit Klaus Dörner, Psychiatrie und soziale Frage. Plädoyer für eine erweiterte Psychiatrie-Geschichtsschreibung Hans-Walter Schmuhl, Sterilisation, "Euthanasie", "Endlösung". Erbgesundheitspoliktik unter den Bedingungen charismatischer Herrschaft
Norbert Frei
Die Neuordnung des Pressewesens nach 1945 war eine der erfolgreichsten Maßnahmen der Alliierten zur Demokratisierung Deutschlands. Anstelle der traditionellen Blätter, deren Zahl in die Tausende ging, gründeten die Besatzungsmächte insgesamt 156 Lizenzzeitungen. Mit dieser strukturellen Zäsur ging zudem ein personeller Neuanfang einher. Besonders die Amerikaner sahen in den Lizenzzeitungen ein Mittel zur Verankerung der Demokratie und betrieben dementsprechend die Auswahl ihrer Lizenzträger. Aber noch vor Abzug der Militärregierung und vor dem Ende der Lizenzpflicht im Jahr 1949 machten die von den Alliierten – oder bereits von den Nationalsozialisten – ausgebooteten Verleger ihre Forderungen geltend. Es begann eine Periode scharfer Auseinandersetzungen zwischen Alt- und Lizenzverlegern, die in den meisten Fällen jedoch bald in einem Interessenausgleich mündeten; denn die 1945 aus politischen Gründen eingeleitete umfassende Strukturreform entsprach auch einem seit langem erkennbaren Trend der ökonomischen-technischen Modernisierung. Norbert Frei zeichnet diese Entwicklung ebenso systematisch wie detailliert nach. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Bad Reichenhaller Südost-Kuriers, einer amerikanischen Lizenzzeitung, die mit ihrem Eintreten für demokratische Transparenz in einem traditionell konservativen Milieu bald auf heftige Ablehnung stieß. Die Auseinandersetzungen um den Südost-Kurier erhellen zugleich ein farbiges Stück lokaler Nachkriegsgeschichte.
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