Festschrift David Hilbert zu Seinem Sechzigsten Geburtstag am 23. Januar 1922

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Jul 2, 2013
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Pages
566
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ISBN
9783642526053
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Best For
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Language
German
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Genres
Mathematics / General
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Dem großen Lehrmeister der Mechanik, Georg Hamei, war es vergönnt, vor seinem Tode auch noch den letzten, handgeschriebenen Teil seiner "Mechanik der Kon tinua" durchzusehen. Der weitaus größte Teil lag schon in Maschinenschrift vor, die dazugehörigen Abbildungen waren gezeichnet. Ich darf vorausschicken, daß die Bitte und Anregung an Hamei, diesen, von allen seinen Schülern so sehr geschätzten und von ihm selbst wohl am meisten geliebten Teil seiner Vorlesungen in Buchform erscheinen zu lassen, von mir ausgegangen ist. Er griff diesen Gedanken freudig auf, und in Landshut, wo Hamel seine letzten Lebensjahre verbrachte, wurde von Herrn Studienrat Käufi aus Vorlesungsaufzeichnungen und nach Diktaten ein handgeschriebenes Manuskript fertiggestellt, von Hamel durch gelesen und mir - wie er schrieb - "aktiv Lehrendem" übergeben, um "kritisch gelesen zu werden". Bei der Durchsicht und den anschließenden Änderungen unterstützte mich Herr Dipl. -Math. Andre mit großer Gewissenhaftigkeit und mit vorzüglichen und kritischen Sachkenntnissen; er hat auch sämtliche Ablei tungen und Beispiele noch einmal durchgerechnet und schließlich das maschinen geschriebene Manuskript fertiggestellt. In persönlichen Unterhaltungen und in der Korrespondenz war es mit Hamel ver einbart, daß wir das maschinengeschriebene Exemplar des Werkes noch einmal einer "Generaldurchsicht" unterziehen sollten, um eventuelle Änderungen und insbesondere Kürzungen zu erwägen; wegen Hameis Tod wurde diese gemeinsam geplante Arbeit nicht mehr durchgeführt. Als ich auf Aufforderung des V erlages die Herausgabe übernahm, verbot nicht allein die Pietät, sondern auch die eigene Überzeugung es mir, größere Änderungen oder Kürzungen vorzunehmen.
VIII über den Inhalt im einzelnen unterrichtet das ausführliche Ver zeichnis. Zur Form ist etwas Grundsätzliches zu sagen: Das klassische Ideal einer gewissermaßen atomistischen Auffassung der Mathematik ver langt, den Stoff in Form von Voraussetzungen, Sätzen und Beweisen zu kondensieren. Dabei ist der innere Zusammenhang und die Motivierung der Theorie nicht unmittelbar Gegenstand der Darstellung. In kom plementärer Weise kann man ein mathematisches Gebiet als stetiges Gewebe von Zusammenhängen betrachten, bei dessen Beschreibung die Methode und die Motivierung in den Vordergrund treten und die Kri stallisierung der Einsichten in isolierte scharf umrissene Sätze erst eine sekundäre Rolle spielt. Wo eine Synthese beider Auffassungen untunlich schien, habe ich den zweiten Gesichtspunkt bevorzugt. New Rochelle, New York, 24. Oktober 1937. R. Courant. Inhaltsverzeichnis. Erstes Kapitel. Vorbereitung. - Grundbegriffe. § I. Orientierung über die Mannigfaltigkeit der Lösungen 2 1. Beispiele S. 2. - 2. Differentialgleichungen zu gegebenen Funk tionenscharen und -familien S. 7. § 2. Systeme von Differentialgleichungen ............... 10 1. Problem der Äquivalenz von Systemen und einzelnen Differential 2. Bestimmte, überbestimmte, unterbestimmte gleichungen S. 10. - Systeme S. 12. § J. Integrationsmethoden bei speziellen Differentialgleichungen. . . . . . 14 1. Separation der Variablen S. 14. - 2. Erzeugung weiterer Lösungen durch Superposition. Grundlösung der Wärmeleitung. Poissons Integral S.16. § 4. Geometrische Deutung einer partiellen Differentialgleichung erster Ord nung mit zwei unabhängigen Variablen. Das vollständige Integral . . 18 1. Die geometrische Deutung einer partiellen Differentialgleichung erster Ordnung S. 18. - 2. Das vollständige Integral S. 19. - 3. Singuläre Integrale S. 20.
Dem großen Lehrmeister der Mechanik, Georg Hamei, war es vergönnt, vor seinem Tode auch noch den letzten, handgeschriebenen Teil seiner "Mechanik der Kon tinua" durchzusehen. Der weitaus größte Teil lag schon in Maschinenschrift vor, die dazugehörigen Abbildungen waren gezeichnet. Ich darf vorausschicken, daß die Bitte und Anregung an Hamei, diesen, von allen seinen Schülern so sehr geschätzten und von ihm selbst wohl am meisten geliebten Teil seiner Vorlesungen in Buchform erscheinen zu lassen, von mir ausgegangen ist. Er griff diesen Gedanken freudig auf, und in Landshut, wo Hamel seine letzten Lebensjahre verbrachte, wurde von Herrn Studienrat Käufi aus Vorlesungsaufzeichnungen und nach Diktaten ein handgeschriebenes Manuskript fertiggestellt, von Hamel durch gelesen und mir - wie er schrieb - "aktiv Lehrendem" übergeben, um "kritisch gelesen zu werden". Bei der Durchsicht und den anschließenden Änderungen unterstützte mich Herr Dipl. -Math. Andre mit großer Gewissenhaftigkeit und mit vorzüglichen und kritischen Sachkenntnissen; er hat auch sämtliche Ablei tungen und Beispiele noch einmal durchgerechnet und schließlich das maschinen geschriebene Manuskript fertiggestellt. In persönlichen Unterhaltungen und in der Korrespondenz war es mit Hamel ver einbart, daß wir das maschinengeschriebene Exemplar des Werkes noch einmal einer "Generaldurchsicht" unterziehen sollten, um eventuelle Änderungen und insbesondere Kürzungen zu erwägen; wegen Hameis Tod wurde diese gemeinsam geplante Arbeit nicht mehr durchgeführt. Als ich auf Aufforderung des V erlages die Herausgabe übernahm, verbot nicht allein die Pietät, sondern auch die eigene Überzeugung es mir, größere Änderungen oder Kürzungen vorzunehmen.
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