Max Weber im "stahlharten Gehäuse der Hörigkeit"

GRIN Verlag
1
Free sample

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (GSI), Veranstaltung: Der Aufstand gegen den Bürger – Zivilisationskritik & politischer Radikalismus im 20. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Max Weber war ein brillianter Denker und für einen Deutschen relativ außerordentlich vorzeigbar. Bekannt für Werturteilsfreiheit, die Beschwörung des "protestantischen Geistes" und eine rationale Beschreibung des kapitalistischen Umbruchs ist aber auch er nicht gefeit vor der übertriebenen Härte der industriellen Stahlhämmer. Ein Spagat zwischen Alter und Neuer Welt, überkommener Mystik und kalter Bürokratie, der ihn bis zur psychischen Zermürbung treiben wird.
Read more
5.0
1 total
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Oct 5, 2011
Read more
Pages
16
Read more
ISBN
9783656022138
Read more
Language
German
Read more
Genres
Political Science / History & Theory
Political Science / Political Ideologies / General
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Read Aloud
Available on Android devices
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut für politische Wissenschaft), Veranstaltung: Immanuel Kants politische Philosophie, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer sich mit Philosophie, mit Politik, mit der Jurisprudenz, ja beinahe mit allem beschäftigt, was der europäisch-abendländische Akademiebetrieb zu bieten hatte und hat, für den führt mit nahezu zwingender Sicherheit kein Weg vorbei an Immanuel Kant, dessen visionäres Genie in praktisch jedem Gebiet, wenigstens der "klassischen" Geisteswissenschaft, durch sein Gesamtwerk bahnbrechende und zukunftsweisende Beiträge leisten konnte. Hier soll es hingegen hauptsächlich, unter Berücksichtigung der kontextuellen Verortung im kompletten oeuvre, um die oftmals - und zu Unrecht! - vernachlässigte Schrift "Zum Ewigen Frieden" beschaffen sein. Wie Kant hier kurz nach der französischen Revolution die entscheidenden Weichen stellt, für den Völkerbund und die spätere UNO, welche Rolle dabei genau die Formulierung seiner sechs Präliminar- und drei Definitivartikel spielte, wie weit wir aber nichtsdestotrotz nach wie vor von einer auch schon lange vor Kant antizipierten Gemeinschaft der Weltrepubliken entfernt sind, die das label des "perpetual peace" auch wahrlich verdient, das und manches mehr soll hier knapp diskutiert werden, selbstverständlich wie gehabt unter kritischer Rezeption der ein oder anderen Expertise dieser Materie, von Höffe bis Gerhardt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Karl Marx als politischer Denker, oder: what ist left?, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Terminus der Globalisierung wird neuerdings inflationär gebraucht. Aber wie neu ist sie eigentlich, welche wertgeladenen Tendenzen trägt dieser Begriff (Stichwort: Washington Consensus) und was wird dabei verdrängt, am Elend der Welt, kurz: den Schattenseiten dieses vermeintlich heilsbringenden Prozesses? Und diese mehr als problematischen Facetten sind selten von den angestrengten "policy"-Kursen unabhängig. So zumindest behaupten einige Autoren und bezogen auf vielfältige Art Stellung, allen voran Hardt und Negri im "Empire. Die neue Weltordnung" und stützen sich auch auf ihre französischen "Genossen" und damit nicht zuletzt: auf Marx. Wo dieser im sich verflechtenden, sich vernetzenden, sich beschleunigenden Globus auftaucht und wo, in seinem Geiste, dieser "evolutionäre Sprung" die Gefahren des regredierenden Absturzes mit sich bringen kann; das soll hier grob anhand der einschlägigen Argumentationsstränge verfolgt und versuchsweise andiskutiert werden. [...] Die Welt ist immer noch im Wandel. Und sie ist dies schneller als je zuvor. Warum, oder besser, wie sie sich verändert, wer in dieser Rekonfiguration die Oberhand behält, mit welchen Mitteln und ob es diesen Kräften gelingt, sie auch zu behalten, dies und vieles mehr, möchte diese Arbeit wenigstens skizzenhaft umreißen. Welche Rolle dabei die "Opposition" einnimmt, inwiefern der Versuch, den Giganten Titanen gegenüberzustellen, gelingt und welche Konsequenzen damit für die "Ausweitung der Kampfzone" auf globales Niveau verbunden sind - auch das soll Teil der nachfolgenden Zeilen sein. Insbesondere aber darf man eines nicht vergessen. Freilich spielt gerade hier, trotz aller postulierten Werturteilsfreiheit wissenschaftlichen Vorgehens und entgegen allen Bemühens um Objektivität oder zumindest intersubjektiver Verständlichkeit, wie wohl sonst nirgendwo die "Brille" mit herein, die der geneigte Betrachter aufzuziehen sich traute; und eben jenes Okular ist hier ganz klar das einer Riege neomarxistischer Beobachter. Selbstverständlich beeinflussen Größen wie Sozialisation, Gesinnung & andere Antipathien gerade den politischen Raum wie kein zweites; dass nicht jede These a priori unhaltbar ist, nur weil sie der Feder einer Schule entspringt, die sich freimütig und entgegen jedweder Vorurteile von neoliberaler und neokonservativer Seite an Marx, Engels, Lenin, Trotzki und Konsorten heranwagt und das in einer Zeit, wo der kapitalistische Unterjochungsfeldzug unter dem Banner der Freiheit auch die letzten Winkel dieses Planten seiner Logik, die sprichwörtlich über Leichen geht, dienstbar gemacht hat, eben das Spott und Verachtung kein Grund waren, sich von diesem prekären Gedankengut fernzuhalten - und immer schon musste man hellhörig werden, wo harmlose Bücher derart schamlos stigmatisiert wurden - sollte mit Erfolg gekrönt sein. Denn wer seine Augen vor dem Evidenten verschlossen hält, dem kann evtl. der Forschungsdrang zur Wahrheit hin um die ein oder andere Quintessenz bereichern, die alle Dinge urplötzlich in einem durchaus anderen Licht glänzen lässt. Und das muss nicht immer der zuweilen gleißernisch-trügerische Schein des Geldes sein.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die Zukunft internationaler Politik - Szenarien-Bildung in den Internationalen Beziehungen, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Zeiten die im Zeichen des globalen Terrors stehen, ist es nicht unvernünftig, sich mit Spekulationen über zukünftige Bedrohungen aus dieser Richtung zu befassen. Dabei klang bereits desöfteren das wenn auch gemeinhin als unwahrscheinlich betrachtete, dafür aber umso verheerendere Szenario eines Anschlages mit Nuklearwaffen an. Filmstoff, möchte man sagen, doch die Größenordnung und Grauenhaftigkeit eines nach wie vor unfassbaren, leider real kollabierten WTC hätte man bis dato wohl auch nur den schlechteren unter den Billigreißern zugetraut, nicht aber "Menschen", die sich damit in einer Tradition äußerst trauriger und verdammenswerter Begebenheiten der Geschichte wiederfinden, so unangebracht eine Aufsummierung und Vergleichbarkeit von Schicksalen auch immer bleiben wird; in der Tat eine Krankheit auch des außer Kontrolle geratenen Diktums des Ökonomischen. Insofern ist es aber gerade dieser Logik zufolge mehr denn je geboten auch noch so minimal erscheinende Risiken abzuwägen und in proaktive Kalkulationen einzubinden. Freilich kann man gegen einen kleinen Koffer, eine sogenannte "dirty bomb" wenig unternehmen außer hoffen; doch man kann zumindest versuchen aufzuzeigen, welch katastrophales Potential der Terrorismus namhaften Stimmen zufolge bereits innehaben könnte, wie labil unsere Sicherheitssysteme trotz aller Hysterie neuerdings womöglich wären, um nicht zuletzt eines zu erzeugen: Aufmerksamkeit. Betroffen sind von dieser "worst case analysis" natürlich alle, in unserer reizüberfluteten und mehr denn je isolierten "Gesellschaft" vor allem aber auch nicht zuletzt die sich in umgekehrter Proportionalität zunehmend als "sozialen Kitt" auffassenden vor allem audiovisuellen Medien, wo auch oft nur wünschenswerter denn legitimer Weise. Und gerade darum, um die geht es hier. Wie würden sie sich verhalten? Würde einerseits die Krisenkommunikation greifen, effektiv und erfolgreich sein? Und gelänge es dem kommerziellen Medienbetrieb andererseits eine sozialintegrative Berichterstattung aufrechtzuerhalten, ein Mindestmaß an "staatlicher" Funktionalität zu gewährleisten, so die Welt nicht ohnenhin ins Chaos totaler Anarchie stürzen würde? Diese und ähnliche Fragen werden hier angeschnitten, aufgrund des gegenwärtig glücklicherweise fiktionalen Charakters des antizipierten Ereignisses aber mehr explorativ als unbedingt zutreffend beantwortet.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.