Recht ex machina: Formalisierung des Rechts im Internet der Dienste

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Im Internet werden Informationen immer häufiger so ausgezeichnet, dass sie für Computer interpretierbar sind (Semantic Web). Solche maschinenlesbaren Informationen sorgen dafür, dass Dienste im Internet verfügbar gemacht und gefunden werden können. Diese Automatisierung schafft eine neue Rechtslage und stellt sowohl für die Rechtspflege als auch für Geschäftspartner eine Herausforderung dar. In dem Band präsentieren die Autoren eine automatisierte Rechtsfolgenermittlung als praxisrelevanten Ansatz zur Herstellung von Rechtssicherheit.
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About the author

Oliver Raabe: Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Kiel mit erstem juristischem Staatsexamen. Juristischer Vorbereitungsdienst und zweites juristisches Staatsexamen in Hamburg. Hernach Dissertation zum technischen Umweltschutzrecht an der Universität Kiel. Seit dem Jahr 2001 zunächst Wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Forschungsgruppenleiter mit Forschungsschwerpunkten an der Schnittstelle von IKT und Recht (Energieinformationsrecht und Rechtsinformatik) am Institut für Informations- und Wirtschaftsrecht (IIWR) im Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Daniel Oberle: Nach abgeschlossenen Diploma der Informatik an der Fachhochschule sowie der Universität Karlsruhe, erhielt er seinen Dr. rer. pol. Grad von der Universität Karlsruhe am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB), Forschungsgruppe Prof. Studer. Die Promotion diskutiert die Anwendung von Semantic Web Technologien in etablierten Middleware Lösungen und wurde beim Springer Verlag veröffentlicht. Daniel Oberle hat über 50 wissenschaftliche Publikation verfasst im Bereich Semantic Web und Ontologien. Seit 2006 arbeitet er als Senior Researcher im SAP Research Center Karlsruhe.

Christian Funk: Studium der Rechtswissenschaften in Dresden mit ersten Juristischen Staatsexamen 2002. Anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei LutherMenold (heute Luther) und Quack, Gutterer & Partner in Dresden tätig. 2003-2005 juristischer Vorbereitungsdienst in Karlsruhe und Windhoek, Namibia. 2005-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informations- und Wirtschaftsrecht (IIWR) im Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Promotion an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Dissertation zu Fragen des Informationsrechts und der Rechtsinformatik. Seit 2009 als Richter auf Probe in der sächsischen Justiz tätig.

Richard Wacker beendete Ende des Jahres 2006 sein Studium an der Universität Karlsruhe als Diplom-Informationswirt. Anschließend nahm er mit dem Ziel der Promotion im Bereich Rechtsinformatik die Tätigkeit bei der Forschungsgruppe Energieinformationsrecht und Rechtsinformatik am Institut für Informations- und Wirtschaftsrecht auf. Er beschäftigte sich zunächst im Rahmen des Projektes SESAM und später des Projektes THESEUS/TEXO mit Fragen zur „Formalisierung des Rechts“. Hierbei lag der rechtliche Schwerpunkt im Datenschutzrecht. Der informatikbezogene Fokus lag und liegt auf der formallogischen Beschreibung unscharfer Rechtsbegriffe.

Christian Baumann studierte an der Universität Karlsruhe sowie in einem einjährigen Auslandsaufenthalt an der University of Technology in Sydney, Australien, im Bereich Informationstechnologie und erhielt seinen Dipl.Inform.-Wirt. von der Universität Karlsruhe 2006. Nach seinem Studium begann er in der Softwareentwicklung bei der SAP AG in Walldorf. Seit 2008 arbeitet Christian Baumann als Research Associate am SAP Research Center in Karlsruhe und ist externer Doktorand am Zentrum für angewandte Rechtswissenschaften in der Forschungsgruppe Energieinformationsrecht und Rechtsinformatik. Zum Ende seiner Promotion verbrachte er einen neunmonatigen Forschungsaufenthalt an der University of California at Berkeley, Berkeley Center for Law and Technology. Seine Forschungssinteressen liegen im Bereich Urheberrecht und neue Technologien. In seiner Dissertation betrachtet er die formale Abbildung von geistigen Eigentumsrechten für den Einsatz in vernetzten technischen Systemen.

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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Jun 30, 2012
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Pages
448
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ISBN
9783642176715
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Business Mathematics
Business & Economics / Information Management
Computers / Computer Simulation
Computers / General
Computers / Programming / General
Computers / Software Development & Engineering / General
Law / Computer & Internet
Law / Jurisprudence
Law / Reference
Law / Science & Technology
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Typische Programmieraufgaben kreativ lösen am Beispiel von C++
Von der Aufgabe zur Lösung – so gehen Sie vorProbleme analysieren und schrittweise bearbeitenSystematisches Vorgehen lernen und anwenden
Aus dem Inhalt:Strategien zur ProblemlösungEingabeverarbeitungStatusverfolgungArraysZeiger und dynamische SpeicherverwaltungKlassenRekursionWiederverwendung von CodeRekursive und iterative ProgrammierungDenken wie ein Programmierer
Die Herausforderung beim Programmieren besteht nicht im Erlernen der Syntax einer bestimmten Sprache, sondern in der Fähigkeit, auf kreative Art Probleme zu lösen. In diesem einzigartigen Buch widmet sich der Autor V. Anton Spraul genau jenen Fähigkeiten, die in normalen Lehrbüchern eher nicht behandelt werden: die Fähigkeit, wie ein Programmierer zu denken und Aufgaben zu lösen.
In den einzelnen Kapiteln behandelt er jeweils verschiedene Programmierkonzepte wie beispielsweise Klassen, Zeiger und Rekursion, und fordert den Leser mit erweiterbaren Übungen zur praktischen Anwendung des Gelernten auf.

Sie lernen unter anderem:Probleme in diskrete Einzelteile zerlegen, die sich leichter lösen lassenFunktionen, Klassen und Bibliotheken möglichst effizient nutzen und wiederholt verwendendie perfekte Datenstruktur für eine Aufgabenstellung auswählenanspruchsvollere Programmiertechniken wie Rekursion und dynamischen Speicher einsetzenIhre Gendanken ordnen und Strategien entwickeln, um bestimmte Problemkategorien in Angriff zu nehmen
Die Beispiele im Buch werden mit C++ gelöst, die dargestellten kreativen Problemlösungskonzepte gehen aber weit über die einzelnen Programmiersprachen und oft sogar über den Bereich der Informatik hinaus.
Denn wie die fähigsten Programmierer wissen, handelt es sich beim Schreiben herausragender Quelltexte um kreative Kunst und der erste Schritt auf dem Weg zum eigenen Meisterwerk besteht darin, wie ein Programmierer zu denken.

Über den Autor:
V. Anton Spraul hat über 15 Jahre lang Vorlesungen über die Grundlagen der Programmierung und Informatik gehalten. In diesem Buch fasst er die von ihm dabei perfektionierten Verfahren zusammen. Er ist auch Autor von »Computer Science Made Simple«.
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