Erziehung und ihre Umsetzung im Nationalsozialismus

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Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für allgemeine Pädagogik), Veranstaltung: Bildung und Erziehung, 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt dieses Essays stehen die Erziehungsziele im Schulsystems des Dritten Reiches. Beispielhaft für dieses System ist folgendes Zitat: „Meine Pädagogik ist hart. Das schwache muss weggehämmert werden. In meinen Ordensburgen wird eine Jugend heranwachsen, vor der sich die Welt erschrecken wird. Eine gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend will ich. Jugend muss das alles sein. Schmerzen muss sie ertragen. Es darf nichts Schwaches und Zärtliches an ihr sein. Das freie, herrliche Raubtier muss erst wieder aus ihren Augen blitzen. Stark und schön will ich meine Jugend. Ich werde sie in allen Leibeserziehungen ausbilden lassen. Ich will eine athletische Jugend. Das ist das Erste und Wichtigste. Ich will keine intellektuelle Erziehung. Mit Wissen verderbe ich mir die Jugend. Am liebsten ließe ich sie nur das lernen, was sie ihrem natürlichem Spieltriebe folgend sich freiwillig aneignen. Aber Beherrschung müssen sie lernen. Sie sollen mir in den schwierigsten Problemen die Todesfurcht besiegen lernen. Das ist die Stufe der heroischen Jugend. Aus ihr wächst die Stufe des Freien, des Menschen, der Maß und Mitte der Welt ist, des schaffenden Menschen, des Gottmenschen. In meinen Ordensburgen wird der schöne, sich selbst gebietende Gottmensch als kultisches Bild stehen und die Jugend auf die kommende Stufe der männlichen Reife vorbereiten. So kann ich das Neue schaffen!“ (Hitler 1940, zit. n.: Stahlmann/Schiedeck 1991) [...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 8, 2004
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Pages
7
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ISBN
9783638313209
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Language
German
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Genres
Education / General
Education / History
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,75, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Fakultät für Geistes-und Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Vorlesung Allgemeine Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt dieser Hausarbeit steht der Aufbau des Schulsystems im Dritten Reich und die damit verbundenen Erziehungsziele. Beispielhaft für dieses System ist folgendes Zitat : „Wir wollen in unserer Schule keine theoretischen, sondern politische Menschen bilden , wir wollen Tatmenschen.( ) Geschichte nationalsozialistisch gesehen, Märchen nationalsozialistisch verstanden, Erdkunde nationalsozialistisch betrieben, Lebenskunde nationalsozialistisch gedacht( )“ (Huber 1944, zit. N.: Nyssen 1979, S.31) Da das Schulsystem im Nationalsozialismus ein sehr umfangreiches Thema ist, habe ich den Schwerpunkt meiner Arbeit auf die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten gesetzt. Um jedoch die Unterschiede zu anderen Schulen im Dritten Reich deutlich zu machen, betrachte ich zuerst in groben Zügen die Volksschule, die Mittlere und Höhere Schule und wende mich dannach der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt zu. Abschließend gehe ich auf die Hilfsschule ein. Diese wissenschaft liche Arbeit soll aufzeigen, was die einzelnen Schulformen zur Bildung des nationalsozialistischen Menschen beigetragen haben und welche Bedeutung die Schule bei der Verinnerlichung und Festigung der nationalsozialistischen Ideologie einnahm. Ich widmete mich diesem Thema, da Interesse aus Gesprächen mit zeitgenössischen Verwandten entstand und sich dabei immer wieder neue Fragen für mich aufworfen, die ich mir durch Recherche beantwortete und im folgenden ein wenig darstellen möchte.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: PS Das Merowingerreich, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dieser Arbeit zur irischen Missionierung auf dem Festland in seiner „Kernzeit“ vom 6.-8. Jahrhundert werde ich versuchen, mehrere Probleme der damaligen Zeit zu analysieren. Eine erste Frage wird sein, aus welchen Gründen die irischen Mönche sich berufen gefühlt haben, in einer „fremden Welt“ ihren Glauben zu verbreiten. Also worauf beruht dieser Missionsgedanke, die peregrinatio? Ich denke, um diese Frage beantworten zu können, wird es nötig sein, sich teilweise mit der Bibel auseinanderzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Ideologie des berühmten irischen Kirchenvaters Columban und dessen Klosterbewegung, besonders im nordgallischen Raum, bilden. Denn wie ist eine solche „Massengründung“ von Klöstern überhaupt aus heutiger Sic ht zu erklären? Welche Faktoren waren dafür ausschlaggebend? Ergänzendermaßen möchte ich versuchen, die Art und Weise der Missionierung zu beleuchten, denn hier spiegelt sich das „Hauptanliegen“ der irischen Mönche wieder. Dies kann nicht außeracht gelassen werden. Das Thema: „ Die irische Missionierung auf dem Festland von 600-750 n.Chr.“ halte ich aus dem Grund für interessant, da durch die irischen Mönche eine neue Epoche der Klostergeschichte eröffnet wurde. Und das Klosterwesen sowie das Kirchenwesen erhielten im Frühmittelalter unter anderem durch die irischen Mönche eine völlig neue Prägung, z.B. auch für die Sozial- und Mentalitätsgeschichte der damaligen Menschen. Das aktuellste und nach meiner Ansicht entscheidenste Forschungsthema zu der irische n Missionierung stellt die Einflussnahme der Missionare auf die kulturelle Entwicklung des Abendlandes dar. Diese Frage möchte ich zum Abschluss meiner Untersuchungen etwas näher beleuchten und damit ein Gesamtbild der Bedeutung der irischen Missionierung entwerfen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 3+, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Zwischen heidnischer Tradition und christlicher Neuerung: Das römische Reich im 4.Jh.n.Chr., 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ab 303 nach Christus gab es keine Christenverfolgungen mehr und somit konnte sich eine neue Religion immer mehr in der römischen Gesellschaft durchsetzen. Unter Kaiser Galerius wurde 311 n. Chr. erstmals ein Toleranzedikt für die Christen ausgesprochen. Kaiser Konstantin war der erste christliche Kaiser, der sich dieser Religion mit dem Konzil von Nikaea anschloss. Auch die Söhne des Konstantin, Konstans und Konstantius II, führten dessen Religionspolitik weiter. Konstantin II übte den größten Einfluss aus und war ab 353 n. Chr. Alleinherrscher. Einen kurzen Einbruch erlitten die Christen unter Julian Apostata, einem Anhänger der heidnischen Opferkulte, der andere Religionen verbot. Er herrschte jedoch nur von 361-362 n. Chr.. Um das Heidentum wieder aufleben zu lassen, schränkte er die Christen in ihren Rechten ein. In den Jahren der Regentschaften der Kaiser Valentian I, Valens II sowie Valentian II wurde die Religionsfrage sehr selten gestellt. Arianismus- und Donatismusstreit konnten sich weit ausbreiten. Da gesetzlich nichts festgeschrieben war, bildeten sich Abspaltungen dieser Parteien. Ein erstes Zeichen gegen die Verachtung der Religionsfrage setzte Kaiser Gratian mit seinem Toleranzedikt von 378 n. Chr.. Auf Grund eines synodalen Beschlusses wurde er um ein Eingreifen gebeten. Diese Maßnahme jedoch verschlechterte die religiöse Lage. Theodosius, der 379 n. Chr. zum Kaiser für das arianische Ostreich ernannt wurde, machte es sich zur Aufgabe, die Uneinigkeit in der Kirche zu beenden. Der einzig wahre Glaube sollte sich in dem gesamten Reich durchzusetzen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 3+, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Zwischen heidnischer Tradition und christlicher Neuerung: Das römische Reich im 4.Jh.n.Chr., 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ab 303 nach Christus gab es keine Christenverfolgungen mehr und somit konnte sich eine neue Religion immer mehr in der römischen Gesellschaft durchsetzen. Unter Kaiser Galerius wurde 311 n. Chr. erstmals ein Toleranzedikt für die Christen ausgesprochen. Kaiser Konstantin war der erste christliche Kaiser, der sich dieser Religion mit dem Konzil von Nikaea anschloss. Auch die Söhne des Konstantin, Konstans und Konstantius II, führten dessen Religionspolitik weiter. Konstantin II übte den größten Einfluss aus und war ab 353 n. Chr. Alleinherrscher. Einen kurzen Einbruch erlitten die Christen unter Julian Apostata, einem Anhänger der heidnischen Opferkulte, der andere Religionen verbot. Er herrschte jedoch nur von 361-362 n. Chr.. Um das Heidentum wieder aufleben zu lassen, schränkte er die Christen in ihren Rechten ein. In den Jahren der Regentschaften der Kaiser Valentian I, Valens II sowie Valentian II wurde die Religionsfrage sehr selten gestellt. Arianismus- und Donatismusstreit konnten sich weit ausbreiten. Da gesetzlich nichts festgeschrieben war, bildeten sich Abspaltungen dieser Parteien. Ein erstes Zeichen gegen die Verachtung der Religionsfrage setzte Kaiser Gratian mit seinem Toleranzedikt von 378 n. Chr.. Auf Grund eines synodalen Beschlusses wurde er um ein Eingreifen gebeten. Diese Maßnahme jedoch verschlechterte die religiöse Lage. Theodosius, der 379 n. Chr. zum Kaiser für das arianische Ostreich ernannt wurde, machte es sich zur Aufgabe, die Uneinigkeit in der Kirche zu beenden. Der einzig wahre Glaube sollte sich in dem gesamten Reich durchzusetzen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sport - Sportarten: Theorie und Praxis, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Sportwissenschaften), Veranstaltung: Vertiefung Tischtennis, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte mich mit der Abwehrtechnik des Ballonschlages aus dem Bereich des Tischtennis auseinandersetzen. Um sich jedoch über diese bestimmte Spielvariante im genaueren äußern zu können, denke ich, dass erst einige Aspekte dieser Sportart hierbei kommentiert und geklärt werden müssen. So stellt sich mir als erstes die Frage: „Welchen Beliebtheitswert erzielt Tischtennis in der sportlichen Hierarchie?“ Diese Frage könnte man sich ganz einfach beantworten, indem man nachliest und erkennt, dass der Deutsche Tischtennisbund bei den 15 Spitzenverbänden an achter Stelle mit 698204 Mitgliedern steht (Anders, 1984). Das hört sich zwar nach erstaunlich vielen Spielern an, doch misst man diese Zahl mit den über sechs Millionen Fußball spielenden Mitgliedern des DFB, so könnte man zu der Ansicht gelangen, dass der Tischtennissport eine Randsportart wäre. Doch dem ist weitaus gefehlt! Denn wieviele Leute betreiben diesen Sport tatsächlich in ihrer Freizeit und sind somit gar nicht in solchen Statistiken registriert. Leider ist es mir unmöglich, diese Werte abzuschätzen oder zu ermitteln, doch zeigt sich daraus, dass von einer Unbeliebtheit oder Unpopularität des Tischtennissports keine Rede sein kann. Dieser Sport ist besonders im Freizeitbereich beliebt, da er in allen Altersklassen und sogar in den eigenen vier Wänden gespielt werden kann. Welche andere Sportart kann dies schon von sich behaupten? Selbst Anschaffung der Spielgeräte und das Regelwerk stellen keine besonderen Anforderungen an den Spielenden. Da Tischtennis ein Sport ist, der auf verschiedenen Niveaus gespielt werden kann, ist er aus meiner Sicht ideal, um den eigenen Körper konditionell, aber vor allem koordinativ, zu schulen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Die kulturelle Welt des Bürgertums im 19. Jahrhundert, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Formulierung meines Hausarbeitsthemas befindet sich auch bereits meine Arbeitshypothese, die ich während meiner Recherchen verfolgen und auch zu beantworten versuchen werde. Dabei sollen einige kulturelle sowie auch politische Fragen hinsichtlich der Zeit zwischen 1811-1819 beantwortet werden. Der genannte Zeitraum umfasst den Beginn der Turnerbewegung mit der Gründung des ersten Turnplatzes in Berlin bis zu der in Breslau verhängten Turnsperre von 1819. Für diese deutsche Turnerbewegung steht ein Name im Vordergrund. Es ist der des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn, der als erster die Ideen Guts Muths und anderer „Vorreiter“ in die Tat umsetzte. Um dessen politische und sportliche Ambitionen zu verstehen, die übrigens eng miteinander verknüpft sind, werde ich mich mit dem Selbstver-ständnis dieser, für das damalige Deutschland so wichtigen Person, näher beschäftigen. Doch wie, wo und wem vermittelte Jahn seine persönlichen und vor allem politischen Ziele? Ich denke, dass sich viele Antworten auf diese Fragen in dem kulturellen und sportlichen Mittelpunkt der gesamten Turnerbewegung, also der Berliner Turnanstalt Hasenheide, finden lassen. Berühmtheit erlangten die Turnanstalten, wie die Hasenheide und die weiteren nach ihrem Vorbild entstandenen Turnplätze, durch die zahlreichen Turnveranstaltungen, die auf ihnen absolviert wurden. Doch warum erfreuten sich der sportliche Turneralltag solch großer Popularität und welche Wirkungen wurden bei den Turnern und Zuschauern erzielt? In immer mehr Orten des norddeutschen Raumes entwickelten sich Turngesellschaften. Diese Turngesellschaften wurden von Anhängern und Schülern Jahns gegründet. Nach meiner Ansicht kann man die Turngesellschaften ebenso als die ersten regulären Sportvereine bezeichnen, denn sie wiesen eine identische verwaltungstechnische Struktur auf im Vergleich zu den heutigen Vereinen. Gleichfalls möchte ich im Hinblick auf diesen Teilbereich Untersuchungen nach der sozialen Zusammensetzung dieser „Vereine“ anstellen, denn auf der kulturellen Ebene zeichnete sich hier Interessantes ab. Ich möchte versuchen, in dieser Arbeit nur die Ereignisse bis zu der Turnsperre aufzugreifen und abzuhandeln, da ich mich stark auf den Turnvater Jahn beziehen werde, der bis 1819 seine wirkungsvollste und aktivste Zeit hatte. [...]
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