Gegenstandsbereich einer Erziehungspsychologie

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 2+, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Psychologie), Veranstaltung: Erziehungspsychologie: Psychologische Beratung, Intervention und Prävention, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem zweiten Teil zur Thematik der Erziehungspsychologie werden spezielle Begriffe dieses Fachgebietes behandelt. Sozialisation, Enkulteration und Kultivation werden dabei hauptsächlich in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt und an praktischen Beispielen verdeutlicht.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 27, 2006
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Pages
29
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ISBN
9783638474207
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Language
German
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Genres
Psychology / Developmental / General
Psychology / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,75, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Fakultät für Geistes-und Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Vorlesung Allgemeine Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt dieser Hausarbeit steht der Aufbau des Schulsystems im Dritten Reich und die damit verbundenen Erziehungsziele. Beispielhaft für dieses System ist folgendes Zitat : „Wir wollen in unserer Schule keine theoretischen, sondern politische Menschen bilden , wir wollen Tatmenschen.( ) Geschichte nationalsozialistisch gesehen, Märchen nationalsozialistisch verstanden, Erdkunde nationalsozialistisch betrieben, Lebenskunde nationalsozialistisch gedacht( )“ (Huber 1944, zit. N.: Nyssen 1979, S.31) Da das Schulsystem im Nationalsozialismus ein sehr umfangreiches Thema ist, habe ich den Schwerpunkt meiner Arbeit auf die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten gesetzt. Um jedoch die Unterschiede zu anderen Schulen im Dritten Reich deutlich zu machen, betrachte ich zuerst in groben Zügen die Volksschule, die Mittlere und Höhere Schule und wende mich dannach der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt zu. Abschließend gehe ich auf die Hilfsschule ein. Diese wissenschaft liche Arbeit soll aufzeigen, was die einzelnen Schulformen zur Bildung des nationalsozialistischen Menschen beigetragen haben und welche Bedeutung die Schule bei der Verinnerlichung und Festigung der nationalsozialistischen Ideologie einnahm. Ich widmete mich diesem Thema, da Interesse aus Gesprächen mit zeitgenössischen Verwandten entstand und sich dabei immer wieder neue Fragen für mich aufworfen, die ich mir durch Recherche beantwortete und im folgenden ein wenig darstellen möchte.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,0, Universität Kassel (FB Sozialarbeit / Sozialpädagogik), 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutsche Psychologen interessieren sich in den letzten Jahren immer mehr für die kognitive Entwicklung und für die Wahrnehmungsentwicklung im ersten Lebensjahr. Damit greifen sie Themen auf, mit denen sich vor allem amerikanische und englische Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten beschäftigen. Es war lange Zeit verbreitet, dass das Kleinkind im ersten Vierteljahr dumm sei. Mann ging davon aus, dass der Säugling von Reflexen beherrscht wird und dass seine Wahrnehmungswelt chaotisch und konfus ist. Außerdem war man der Ansicht, dass sich Babys Fähigkeiten wie das Sehen und Erkennen von Gegenständen erst in einem langen, mühevollen Prozess aneignen müssen. Ein Vorurteil, dem man auch heute noch begegnet, ist die Annahme, dass die Säuglinge in den ersten Lebenswochen die Gesichter ihrer Eltern nicht erkennen können. Die Einführung neuer Untersuchungsverfahren hat zu einer Revolution geführt und gezeigt, dass man die mit dem Sehen zusammenhängenden Fähigkeiten des Säuglings unterschätzt hat. Diese Verfahren machen sich zu nutze, dass Kinder sich schon von Geburt an für ihre Umwelt interessieren und ihre Aufmerksamkeit bewusst und aktiv auf Personen und Gegenstände lenken können. Neue Forschungsergebnisse belegen, dass Neugeborene(erst wenige Stunden alt) das Gesicht ihrer Mutter erkennen können und es lieber anschauen als die Gesichter fremder Menschen. Ebenfalls können sie Farben unterscheiden und verfügen über ein Gedächtnis, wenn auch die Zeitdauer, über die hinweg sie Informationen behalten können, noch sehr begrenzt ist. Eine überraschende Fertigkeit, die man bei Säuglingen noch nicht vermutet hat, ist dass sie rechnen können. Amerikanische Forscher stellten fest, dass bereits fünf Monate alte Kinder einfache Subtraktions-und Additionsaufgaben lösen konnten. In der Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Sprachentwicklung der Kinder und Kleinkinder. In dieser Hausarbeit kläre ich die Fragen, wie entwickelt sich die Sprache bei Kindern, welche Rolle spielt die soziale Umwelt, und wie unterscheidet sich die Sprachentwicklung zwischen Jungen und Mädchen, usw.?
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: PS Das Merowingerreich, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dieser Arbeit zur irischen Missionierung auf dem Festland in seiner „Kernzeit“ vom 6.-8. Jahrhundert werde ich versuchen, mehrere Probleme der damaligen Zeit zu analysieren. Eine erste Frage wird sein, aus welchen Gründen die irischen Mönche sich berufen gefühlt haben, in einer „fremden Welt“ ihren Glauben zu verbreiten. Also worauf beruht dieser Missionsgedanke, die peregrinatio? Ich denke, um diese Frage beantworten zu können, wird es nötig sein, sich teilweise mit der Bibel auseinanderzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Ideologie des berühmten irischen Kirchenvaters Columban und dessen Klosterbewegung, besonders im nordgallischen Raum, bilden. Denn wie ist eine solche „Massengründung“ von Klöstern überhaupt aus heutiger Sic ht zu erklären? Welche Faktoren waren dafür ausschlaggebend? Ergänzendermaßen möchte ich versuchen, die Art und Weise der Missionierung zu beleuchten, denn hier spiegelt sich das „Hauptanliegen“ der irischen Mönche wieder. Dies kann nicht außeracht gelassen werden. Das Thema: „ Die irische Missionierung auf dem Festland von 600-750 n.Chr.“ halte ich aus dem Grund für interessant, da durch die irischen Mönche eine neue Epoche der Klostergeschichte eröffnet wurde. Und das Klosterwesen sowie das Kirchenwesen erhielten im Frühmittelalter unter anderem durch die irischen Mönche eine völlig neue Prägung, z.B. auch für die Sozial- und Mentalitätsgeschichte der damaligen Menschen. Das aktuellste und nach meiner Ansicht entscheidenste Forschungsthema zu der irische n Missionierung stellt die Einflussnahme der Missionare auf die kulturelle Entwicklung des Abendlandes dar. Diese Frage möchte ich zum Abschluss meiner Untersuchungen etwas näher beleuchten und damit ein Gesamtbild der Bedeutung der irischen Missionierung entwerfen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 2,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Ausgewählte Themen des Geschichtsunterrichts, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit stellt in Kürze die wichtigsten Medien des Geschichtsunterrichts vor und erläutert deren Potential. In der zu untersuchenden Geschichtsstunde wurden von mir absichtlich mehrere verschiedene Medien verwendet, um die Wirksamkeit dieser bei den Schülern vergleichend zu testen. Dabei wurden Medien, wie das Lehrbuch, Bildnisse, Lehrervorträge, Quellen und Landkarten eingesetzt, die im Folgenden untersucht werden sollen. Bevor ich mich dieser Analyse zuwende, sollte als allererstes geklärt werden, was die Geschichtsdidaktik unter dem Begriff Medien versteht. Wirft man dabei einen Blick in die Literatur, lässt sich feststellen, dass Pandel (1997) und Rohlfes (1997) der Problematik einer Definition des Begriffes Medien aus dem Weg gehen. Pandel (1997) erklärt in seinen einführenden Worten lediglich, dass wir „die meisten Ereignisse sowie die unsere eigene Lebensgeschichte umgreifende Geschichte (...) nirgends direkt, sondern nur über Medien zugänglich“ bekommen. „Der Geschichtsunterricht knüpft dabei an das vorhandene Geschichtsbewußtsein der Schülerinnen und Schüler an, das von eigenen Erfahrungen, Medien und erzählter Lebensgeschichte anderer Menschen geprägt ist.“ Anhand dieser kurzen Darstellung zum Thema Mediennutzung im Geschichtsunterricht, lässt sich auch aus den Rahmenrichtlinien Sachsen-Anhalts nicht sagen, was Medien sind und wie man sie in den Unterricht als Lehrer einzubauen hat. Hier wird lediglich kurz erklärt, dass Schülern Medien bekannt sein müssten, dass sie wahrscheinlich täglichen Umgang mit ihnen haben. Auf der weiteren Suche einer passenden Definition für den Begriff Medien, unter welche Rohlfes (1997) Schulgeschichtsbücher, Bilder, Filme, Tonträger, Geschichtskarten und Literatur fasst , wurde ich teilweise erst bei Döring fündig, der Medien im Geschichtsunterricht wie gefolgt umschreibt. „Die Begegnung und Auseinandersetzung mit Geschichte ist nur über Medien möglich, d. h. über Realisationen eines historischen Bewusstseins: Darstellungen und Quellen der Geschichte. Auch Lehrererzählung ist insofern ein Medium.“ Dabei wurde selbst hier nur erläutert, was man unter Medien des Geschichtsunterrichts verstehen kann. Der Begriff Medien wird anscheinend in Bezug auf den Geschichtsunterricht als bekannt vorausgesetzt, da keiner der von mir untersuchten Autoren näher darauf einging.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: PS Das Merowingerreich, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dieser Arbeit zur irischen Missionierung auf dem Festland in seiner „Kernzeit“ vom 6.-8. Jahrhundert werde ich versuchen, mehrere Probleme der damaligen Zeit zu analysieren. Eine erste Frage wird sein, aus welchen Gründen die irischen Mönche sich berufen gefühlt haben, in einer „fremden Welt“ ihren Glauben zu verbreiten. Also worauf beruht dieser Missionsgedanke, die peregrinatio? Ich denke, um diese Frage beantworten zu können, wird es nötig sein, sich teilweise mit der Bibel auseinanderzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Ideologie des berühmten irischen Kirchenvaters Columban und dessen Klosterbewegung, besonders im nordgallischen Raum, bilden. Denn wie ist eine solche „Massengründung“ von Klöstern überhaupt aus heutiger Sic ht zu erklären? Welche Faktoren waren dafür ausschlaggebend? Ergänzendermaßen möchte ich versuchen, die Art und Weise der Missionierung zu beleuchten, denn hier spiegelt sich das „Hauptanliegen“ der irischen Mönche wieder. Dies kann nicht außeracht gelassen werden. Das Thema: „ Die irische Missionierung auf dem Festland von 600-750 n.Chr.“ halte ich aus dem Grund für interessant, da durch die irischen Mönche eine neue Epoche der Klostergeschichte eröffnet wurde. Und das Klosterwesen sowie das Kirchenwesen erhielten im Frühmittelalter unter anderem durch die irischen Mönche eine völlig neue Prägung, z.B. auch für die Sozial- und Mentalitätsgeschichte der damaligen Menschen. Das aktuellste und nach meiner Ansicht entscheidenste Forschungsthema zu der irische n Missionierung stellt die Einflussnahme der Missionare auf die kulturelle Entwicklung des Abendlandes dar. Diese Frage möchte ich zum Abschluss meiner Untersuchungen etwas näher beleuchten und damit ein Gesamtbild der Bedeutung der irischen Missionierung entwerfen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,75, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Fakultät für Geistes-und Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Vorlesung Allgemeine Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt dieser Hausarbeit steht der Aufbau des Schulsystems im Dritten Reich und die damit verbundenen Erziehungsziele. Beispielhaft für dieses System ist folgendes Zitat : „Wir wollen in unserer Schule keine theoretischen, sondern politische Menschen bilden , wir wollen Tatmenschen.( ) Geschichte nationalsozialistisch gesehen, Märchen nationalsozialistisch verstanden, Erdkunde nationalsozialistisch betrieben, Lebenskunde nationalsozialistisch gedacht( )“ (Huber 1944, zit. N.: Nyssen 1979, S.31) Da das Schulsystem im Nationalsozialismus ein sehr umfangreiches Thema ist, habe ich den Schwerpunkt meiner Arbeit auf die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten gesetzt. Um jedoch die Unterschiede zu anderen Schulen im Dritten Reich deutlich zu machen, betrachte ich zuerst in groben Zügen die Volksschule, die Mittlere und Höhere Schule und wende mich dannach der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt zu. Abschließend gehe ich auf die Hilfsschule ein. Diese wissenschaft liche Arbeit soll aufzeigen, was die einzelnen Schulformen zur Bildung des nationalsozialistischen Menschen beigetragen haben und welche Bedeutung die Schule bei der Verinnerlichung und Festigung der nationalsozialistischen Ideologie einnahm. Ich widmete mich diesem Thema, da Interesse aus Gesprächen mit zeitgenössischen Verwandten entstand und sich dabei immer wieder neue Fragen für mich aufworfen, die ich mir durch Recherche beantwortete und im folgenden ein wenig darstellen möchte.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 3+, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Zwischen heidnischer Tradition und christlicher Neuerung: Das römische Reich im 4.Jh.n.Chr., 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ab 303 nach Christus gab es keine Christenverfolgungen mehr und somit konnte sich eine neue Religion immer mehr in der römischen Gesellschaft durchsetzen. Unter Kaiser Galerius wurde 311 n. Chr. erstmals ein Toleranzedikt für die Christen ausgesprochen. Kaiser Konstantin war der erste christliche Kaiser, der sich dieser Religion mit dem Konzil von Nikaea anschloss. Auch die Söhne des Konstantin, Konstans und Konstantius II, führten dessen Religionspolitik weiter. Konstantin II übte den größten Einfluss aus und war ab 353 n. Chr. Alleinherrscher. Einen kurzen Einbruch erlitten die Christen unter Julian Apostata, einem Anhänger der heidnischen Opferkulte, der andere Religionen verbot. Er herrschte jedoch nur von 361-362 n. Chr.. Um das Heidentum wieder aufleben zu lassen, schränkte er die Christen in ihren Rechten ein. In den Jahren der Regentschaften der Kaiser Valentian I, Valens II sowie Valentian II wurde die Religionsfrage sehr selten gestellt. Arianismus- und Donatismusstreit konnten sich weit ausbreiten. Da gesetzlich nichts festgeschrieben war, bildeten sich Abspaltungen dieser Parteien. Ein erstes Zeichen gegen die Verachtung der Religionsfrage setzte Kaiser Gratian mit seinem Toleranzedikt von 378 n. Chr.. Auf Grund eines synodalen Beschlusses wurde er um ein Eingreifen gebeten. Diese Maßnahme jedoch verschlechterte die religiöse Lage. Theodosius, der 379 n. Chr. zum Kaiser für das arianische Ostreich ernannt wurde, machte es sich zur Aufgabe, die Uneinigkeit in der Kirche zu beenden. Der einzig wahre Glaube sollte sich in dem gesamten Reich durchzusetzen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Die kulturelle Welt des Bürgertums im 19. Jahrhundert, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Formulierung meines Hausarbeitsthemas befindet sich auch bereits meine Arbeitshypothese, die ich während meiner Recherchen verfolgen und auch zu beantworten versuchen werde. Dabei sollen einige kulturelle sowie auch politische Fragen hinsichtlich der Zeit zwischen 1811-1819 beantwortet werden. Der genannte Zeitraum umfasst den Beginn der Turnerbewegung mit der Gründung des ersten Turnplatzes in Berlin bis zu der in Breslau verhängten Turnsperre von 1819. Für diese deutsche Turnerbewegung steht ein Name im Vordergrund. Es ist der des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn, der als erster die Ideen Guts Muths und anderer „Vorreiter“ in die Tat umsetzte. Um dessen politische und sportliche Ambitionen zu verstehen, die übrigens eng miteinander verknüpft sind, werde ich mich mit dem Selbstver-ständnis dieser, für das damalige Deutschland so wichtigen Person, näher beschäftigen. Doch wie, wo und wem vermittelte Jahn seine persönlichen und vor allem politischen Ziele? Ich denke, dass sich viele Antworten auf diese Fragen in dem kulturellen und sportlichen Mittelpunkt der gesamten Turnerbewegung, also der Berliner Turnanstalt Hasenheide, finden lassen. Berühmtheit erlangten die Turnanstalten, wie die Hasenheide und die weiteren nach ihrem Vorbild entstandenen Turnplätze, durch die zahlreichen Turnveranstaltungen, die auf ihnen absolviert wurden. Doch warum erfreuten sich der sportliche Turneralltag solch großer Popularität und welche Wirkungen wurden bei den Turnern und Zuschauern erzielt? In immer mehr Orten des norddeutschen Raumes entwickelten sich Turngesellschaften. Diese Turngesellschaften wurden von Anhängern und Schülern Jahns gegründet. Nach meiner Ansicht kann man die Turngesellschaften ebenso als die ersten regulären Sportvereine bezeichnen, denn sie wiesen eine identische verwaltungstechnische Struktur auf im Vergleich zu den heutigen Vereinen. Gleichfalls möchte ich im Hinblick auf diesen Teilbereich Untersuchungen nach der sozialen Zusammensetzung dieser „Vereine“ anstellen, denn auf der kulturellen Ebene zeichnete sich hier Interessantes ab. Ich möchte versuchen, in dieser Arbeit nur die Ereignisse bis zu der Turnsperre aufzugreifen und abzuhandeln, da ich mich stark auf den Turnvater Jahn beziehen werde, der bis 1819 seine wirkungsvollste und aktivste Zeit hatte. [...]
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