Deutsch-Arabisches Worterbuch, Catz Schregle, 1977: Deutsch-Arabisches Worterbuch,

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Das Wörterbuch ist in gleicher Weise für arabische wie für deutsche Benützer bestimmt.

Für erstere werden zahlreiche Begriffe (Dult, Spektabilität) in Definitionen gegeben; letztere

sollen, soweit dies im Rahmen eines Lexikons vom Umfange de8 vorliegenden möglich ist,

durch entsprechende Beispiele und syntaktische Hinweise unter den hierfür geeigneten Stich·

wörtern angeregt werden, die von ihnen zu liefernden Texte in gutes Arabisch zu bringen.

Um Platz zu gewinnen, werden viele deutsche Substantiva auf ·ung nicht eigens auf.

veführt; der arabische Benützer wird solche Hauptwörter mühelos aus den jeweiligen Verben

m'mitteln können, während umgekehrt der deutsche übersetzer sich diese Substantive ebenso

leicht mit Hilfe des" Wehr" durch die entsprechenden Ma?dar-Formen selbst bilden kann.

Aus ähnlichen Erwägungcn werden auch die verschiedenen Bedeutungen von etwa abbrechen

oder abnehmen nicht alle noch einmal unter ihren Substantiven Abbruch bzw. Abnahme

wiederholt. Desgleichen fehlen zusammengesetzte Wörter, deren Bestandteile ihre Bedeutung

unverändert beibehalten (Abgasverwertung, Abendstimmung, Eisenbahnergewerkschaft) und die

als einfache Genitivverbindungen auch für den deutschen übersetzer kein Problem bedeuten.

Gleichlautende Stichwörter, die nach Ursprung und Bedeutung verschieden sind, werden

getrennt aufgeführt und numeriert, z.B.: lAcht (= Achtung); 2Acht (= Achtung). Die Betonung

des fettgedruckten deutschen Stichwortes ist durch einen Punkt gekennzeichnet:

{lbmagem, dvrchgehen, durchg~hen.

Das fette Wiederholungszeichen - vertritt das am Anfang eines Wortnestes stehende fettgedruckte

Stichwort entweder ganz (Abit\lr, -i~nt) oder bis zu seinem senkrechten Querstrich

(Gran"tle, -trichter). Wiederholungszeichen, die nicht fett gedruckt sind (~), beziehen

sich jeweils auf das innerhalb des Wortnestes zuletzt gegebene fette Stichwort: aIl ... ; -gemein;

im ~ en. Ein Kreis über dem Wiederholungszeichen (~, ~) bedeutet Wiederholung des

Stichwortes mit Änderung der Groß- oder Kleinschreibung, z. B.: Aal, ~ glatt; {lbnehmeln, ~ r.

Römische Ziffern unterscheiden die grammatikalischen Kategorien des deutschen Wortes

(z. B. I transitiv, II intransitiv, III reflexiv), arabische Ziffern (1., 2., 3.) die verschiedenen

Bedeutungen eines Stichwortes.

Runde Klammern, soweit sie nicht grammatikalische Hinweise usw. f>nthalten, bieten

Synonyme, z.B.: e. Buch verfassen 4l::f (~ , .;f) :Jf. Worte oder Wortteile, die in

eckigen Klammern stehen, können hinzugefügt oder weggelassen werden, ohne den Sinn

zu verändern, z. B.: [den Tisch] abdecken oder nichts kann ihn [davon] abhalten, etw. zu tun.

Schräger Querstrich trennt Varianten: e-e Rede / Vorlesung halten i;'; L-: /4lb;- )11 ; sehen

(j-n/etw.) ,./. ,X.

Dem deutschen Substantiv sind, soweit erforderlich, in Klammern die Endungen von

Genitiv Singular und Nominativ Plural beigegeben: Abend (-s, oe). ! bedeutet Umlaut:

Buch (-es, !er); Baum (-es- !e). Findet sich nur eine einzige Endung angegeben, so ist es die

des Plurals: Bilanz (-en).

Alle starken oder schwachen deutschen Verben, die bei ihrer Konjugation irgendwelche

Unregelmäßigkeiten aufweisen, tragen den Vermerk irr. Eine Liste der mit irr. gekennzeichneten

[einfachen] Verben findet sich am Schluß des Lexikons. Verben, die mit dem

Hilfsverb sein konstruiert werden, sind mit (s) gekennzeichnet; alle übrigen sind mit dem

Hilf.werb haben (h) zu konstruieren.

Komposita wie abdörren, anstemmen, ausjäten, vorbuchstabieren usw., die verhältnismäßig

selten vorkommen und deren Bedeutung nicht wesentlich von der ihres Grundverbums

abweicht, schlage man dort (dörren, stemmen, jäten, buchstabieren) nach.

Auf die Beigabe einer - für arabische Benützer ohnehin eher störenden - Transkription

des Arabischen wurde verzichtet, da dies den Umfang des Vokabulars um nahezu ein Drittel

vergrößert hätte. Bei der Vokalisation des Arabischen (Angabe des I'räb in bestimmten

Fällen!) wurde berücksichtigt, daß das Wörterbuch auch Benützern mit noch begrenzteren

Arabisch-Kenntnissen dienlich sein soll.

Die alleinstehenden arabischen Verben werden mit ihrem Imperfektvokal (u, a, i) aufgeführt.

Dem arabischen Substantiv werden nicht alle vorkommenden Pluralformen beigegeben,

sondern nur die jeweils gebräuchlichsten.

Zum Adjektiv wird, da dies für den deutschen übersetzer besonders wichtig ist, zumeist

auch die arabische Verbalform gegeben: müde .:,t;; , ~ sein/wo a :;.;

Wenn unter Stichwörtern wie allmählich, lassen usw. einzelne Beispiele für die Verwendung

des jeweils angebrachten arabische'l Verbalstammes gegeben werden, so möge der deutsche

Benützer dies als Anregung auffassen, nach Möglichkeit auch in seinem speziellen Falle mit

Verwendung des betreffenden arabischen Verbalstammes zu arbeiten.

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About the author

 

GÖTZSCHREGLE

DEUTSCH -ARABISCHES

WÖRTERBUCH

Unter Mitwirkung von

Fahmi Abu I-FadI, Mahmoud Hegazi, Tawfik Borg

und Kamal Radwan

LlBRAIRIE DU LlBAN

BEIRUT

MACDONALD & EVANS LTD.

LONDON

Lizenzausgabe der Librairie du Liban für den Vorderen Orient, Mai 1977,

mit Erlaubnis des Verlages Otto Harrassowitz, Wiesbaden, B R D.

tC Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1974. 1977

Alle Rechte vorbehalten

Photographische und photomecha!1ische Wiedergabe nur mit

ausdrücklicher Genehmigung des Verlages

Gefördert durch die Stiftung Volkswagenwerk Hannover

Gesamtherstellung : Buchdruckerei Hubert & Co., Göttingen

Printed in Lebanon.

Die Erarbeitung und Herausgabe dieses Wörterbuches wurde durch die Stiftung Volkswagenwerk

und die Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes ermöglicht.

Während meiner Tätigkeit am Orient-Institut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft

in Beirut förderte dessen Begründer und erster Direktor, Herr Professor Dr_ Hans

Robert Roemer, meine Arbeit am Deutsch-Arabischen Wörterbuch mit der ihm eigenen

Großzügigkeit. Auch der Direktor des Deutschen Orient-Instituts Hamburg, Herr Dr. Ernst

August Messerschmidt, und sein Präsidium unterstützten mich bei der Verwirklichung des

Projektes.

Um das klare Schriftbild erwarben sich die Mitarbeiter der Buchdruckerei Hubert & Co.,

Göttingen, besondere Verdienste.

München, September 1972 Götz Schregle

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Additional Information

Publisher
Bukupedia
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Published on
Jun 17, 1977
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Pages
1483
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Best For
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Language
German
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Genres
Reference / Dictionaries
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