Jugendkriminalität - ein Phänomen der Jugendphase.: Mögliche Reaktionen auf kriminelles Verhalten

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Jugendkriminalität. Ein Wort das viele Mitbürger in Angst und Schrecken versetzt. Nach erschreckenden Videos von U-Bahn-Schlägern und Prügelattacken in der letzten Zeit, sind sich viele Menschen einig: ‚Die Jugend von heute wird immer krimineller‘. Die Politik muss reagieren. Härtere Strafen sollen helfen. Doch was sagen Kriminologen zu diesem Thema? Wird unsere Jugend wirklich immer krimineller? Und was steckt überhaupt hinter dem Phänomen der Jugendkriminalität? Reichen aktuell vorhandene Maßnahmen des Jugendgerichtsgesetzes aus, um auf Jugendkriminalität zu reagieren? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, genügt es nicht, Schlüsse aus der Betrachtung von Kriminalstatistiken zu ziehen. Es ist nötig, sich verschiedenen Themen, welche mit der Jugendkriminalität zusammenhängen, zu stellen. Um das wiederum tun zu können, ist es nötig, sich zunächst mit ‚der Jugend‘ auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund beginnt diese Arbeit in Kapitel 1 mit dem Phänomen der Jugendphase. Es soll ein Verständnis für deren Veränderungen und Besonderheiten geschaffen werden. Auf dieser Grundlage ist es möglich, sich den Themen ‚abweichendes Verhalten‘ und ‚Jugendkriminalität‘ zu nähern, was in Kapitel 2 geschehen wird. Das Wissen darüber soll dazu beitragen, das Jugendgerichtsgesetz und die besondere Stellung junger Menschen vor dem Gesetz zu verstehen (Kapitel 3). Kapitel 4 beschäftigt sich mit einer der Möglichkeiten, um auf Jugendkriminalität zu reagieren: Die Jugendstrafe. Es werden dabei einige Kritikpunkte des herkömmlichen Vollzugs beleuchtet, um die Besonderheit einer neuen Form des Jugendstrafvollzugs, dem Vollzug in freier Form, zu verstehen und die Gründe seiner Entstehung nachvollziehen zu können. Abschließen wird diese Arbeit mit einem persönlichen Fazit. Ziel dieser Arbeit soll es sein, ein besseres Verständnis für die Phänomene Jugend, Jugendkriminalität, Jugendgerichtsgesetz und die neue Form des Jugendstrafvollzugs zu erlangen. Meine Beweggründe, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, gehen auf das Jahr 2010 zurück, in welchem ich, mit einigen Freunden, Opfer eines brutalen Überfalles wurde, bei dem eine Freundin mit schweren Schädel-Hirn Verletzungen einige Zeit auf der Intensivstation lag. Dennoch empfinde ich keinen Hass gegen die Täter, sondern bin stattdessen dankbar dafür, dass ich durch mein Studium gelernt habe, zunächst auf die Person und deren Beweggründe für ein solches Handeln zu blicken. [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Jun 4, 2014
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Pages
27
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ISBN
9783842823068
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Best For
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Language
German
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Genres
Law / Criminal Procedure
Social Science / Criminology
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Pascal Eßer
Unsere Welt ist in einem stetigen Prozess der Wandlung und Veränderungen. Unter anderem versuchen BiologInnen, HistorikerInnen, TheologInnen, GeologInnen, SoziologInnen, PsychologInnen, diese Veränderungen zu verstehen und zu erklären. Dabei können sich die je nach Profession zu untersuchenden Gegenstände stark voneinander unterscheiden oder aber miteinander in Verbindung stehen oder sich gar überschneiden. Einer dieser zu untersuchenden Gegenstände ist der des sozialen Wandels, welcher eines der „Ur-Themen sozialwissenschaftlicher Theorie und Empirie“ darstellt. Dabei steht die Frage, wie und warum sich Strukturen in der Gesellschaft verändern, im Mittelpunkt, um Prognosen für die Zukunft treffen zu können oder Lösungsansätze für aktuelle Probleme und Veränderungen zu finden. Dabei sind solche Vorhersagen immer nur Spekulationen. Veränderungen wie der Klimawandel, Wirtschaftswachstum, und Krisen in der Welt lassen sich schwer prognostizieren. Dennoch können deren Auswirkungen die Strukturen einer Gesellschaft gravierend mitgestalten. Auch aktuelle Krisen, wie z.B. der Ukrainekonflikt zeigen uns, wie brüchig der Frieden in Europa ist. Spätestens seit der Veröffentlichung von Ulrich Becks „Risikogesellschaft“ im Jahr 1986 sind globale Risiken wie Umweltverschmutzung und Nuklearkatastrophen wie in Fukushima und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft stärker in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Aber wie wirken sich solche Veränderungen auf die deutsche Gesellschaft aus? Welche Auswirkungen haben Globalisierung, Krisen und Veränderungen der Wirtschaftssysteme aber auch Phänomene wie Individualisierung, Pluralisierung und Enttraditionalisierung auf die Gesellschaft und das einzelne Individuum? Welche Folgen zeigen sich in gesellschaftlichen Bereichen wie der Familie und welche Hilfen und Unterstützungen gibt es für Menschen und Familien, um mit derartigen Veränderungen zurechtzukommen? Um solche Themen und Fragen soll es in dieser Arbeit gehen.
Pascal Eßer
Inhaltsangabe: Bücher zum Thema Identität, wie der Bestseller von Richard David Precht, ‘Wer bin ich und wenn ja, wie viele?’ sind in den letzten Jahren immer mehr auf dem Büchermarkt vertreten. Die Frage nach der eigenen Identität und was dieser Begriff zu bedeuten hat, erlebt eine ‘bemerkenswerte Konjunktur’, sowohl in der Wissenschaft als auch in der Populärliteratur. Gleichzeitig wird Identität zum ‘Inflationsbegriff Nr. 1’, welcher immer unübersichtlicher zu werden scheint. Aber was genau bedeutet der Begriff der Identität? Ist es möglicherweise nur die schlichte Antwort auf die Frage: ‘Wer bin ich?’ oder steckt doch mehr dahinter? Der Bereich der Identitätsforschung betrifft in erster Linie die Sozialwissenschaften. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, einen Überblick über dieses umfangreiche Themengebiet zu schaffen und einen Einblick in die verschiedenen Aspekte der Identität zu geben. Um dies zu ermöglichen, werden Konzepte aus den Disziplinen der Psychologie, Soziologie und Erkenntnisse der aktuellen Forschung vorgestellt. Neben Identität wird sich diese Arbeit auch mit der Lebensphase der Jugend beschäftigen. Wurde dem Lebensabschnitt der Jugend noch vor einigen Jahren die ‘Zeit des Sturmes und Dranges’ im Prozess der Identitätsentwicklung zugesprochen, verschiebt die aktuelle Identitätsforschung den Blick stärker auf die Lebensphase des Erwachsens-eins. Trotz alledem, spielen Entwicklungen in der Jugend und die Phase an sich, nach wie vor eine wichtige Rolle für die Bildung und Entwicklung einer Identität. In ihr wird die Basis der späteren Biographie gelegt. Daher ist der Blick auf die Jugendphase auch hilfreich, um den Begriff Identität und die tägliche Identitätsarbeit besser verstehen zu können. Außerdem spielen die spezifischen Bewältigungsaufgaben des Jugendalters eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Entwicklung einer Identität. Das erste Kapitel wird daher einen Überblick über die Entwicklungsphase der Jugend geben und sie aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Kapitel zwei wird sich mit der Frage auseinandersetzen, was Identität bedeutet, bevor in Kapitel drei eine Zusammenführung der beiden dargestellten Bereiche stattfindet und auf die Frage der Bedeutung der Jugendphase im Prozess der Identitätsentwicklung eingegangen wird. Am Ende dieser Arbeit sollte sowohl ein besseres Verständnis für die Phase der Jugend, als auch für den Begriff der Identität stehen.
Pascal Eßer
Inhaltsangabe: Bücher zum Thema Identität, wie der Bestseller von Richard David Precht, ‘Wer bin ich und wenn ja, wie viele?’ sind in den letzten Jahren immer mehr auf dem Büchermarkt vertreten. Die Frage nach der eigenen Identität und was dieser Begriff zu bedeuten hat, erlebt eine ‘bemerkenswerte Konjunktur’, sowohl in der Wissenschaft als auch in der Populärliteratur. Gleichzeitig wird Identität zum ‘Inflationsbegriff Nr. 1’, welcher immer unübersichtlicher zu werden scheint. Aber was genau bedeutet der Begriff der Identität? Ist es möglicherweise nur die schlichte Antwort auf die Frage: ‘Wer bin ich?’ oder steckt doch mehr dahinter? Der Bereich der Identitätsforschung betrifft in erster Linie die Sozialwissenschaften. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, einen Überblick über dieses umfangreiche Themengebiet zu schaffen und einen Einblick in die verschiedenen Aspekte der Identität zu geben. Um dies zu ermöglichen, werden Konzepte aus den Disziplinen der Psychologie, Soziologie und Erkenntnisse der aktuellen Forschung vorgestellt. Neben Identität wird sich diese Arbeit auch mit der Lebensphase der Jugend beschäftigen. Wurde dem Lebensabschnitt der Jugend noch vor einigen Jahren die ‘Zeit des Sturmes und Dranges’ im Prozess der Identitätsentwicklung zugesprochen, verschiebt die aktuelle Identitätsforschung den Blick stärker auf die Lebensphase des Erwachsens-eins. Trotz alledem, spielen Entwicklungen in der Jugend und die Phase an sich, nach wie vor eine wichtige Rolle für die Bildung und Entwicklung einer Identität. In ihr wird die Basis der späteren Biographie gelegt. Daher ist der Blick auf die Jugendphase auch hilfreich, um den Begriff Identität und die tägliche Identitätsarbeit besser verstehen zu können. Außerdem spielen die spezifischen Bewältigungsaufgaben des Jugendalters eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Entwicklung einer Identität. Das erste Kapitel wird daher einen Überblick über die Entwicklungsphase der Jugend geben und sie aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Kapitel zwei wird sich mit der Frage auseinandersetzen, was Identität bedeutet, bevor in Kapitel drei eine Zusammenführung der beiden dargestellten Bereiche stattfindet und auf die Frage der Bedeutung der Jugendphase im Prozess der Identitätsentwicklung eingegangen wird. Am Ende dieser Arbeit sollte sowohl ein besseres Verständnis für die Phase der Jugend, als auch für den Begriff der Identität stehen.
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