Möglichkeiten und Probleme der Übernahme und des Delistings börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland: Theoretische Überlegungen und praktische Beispiele

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Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Das Ziel dieser Arbeit ist es, die gesetzlichen Rahmenbedingungen des neuen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG), im Folgenden auch als Übernahmegesetz bezeichnet, darzustellen und zu kommentieren sowie mögliche Regelungslücken aufzuzeigen. Zunächst wird für das bessere Verständnis des sachlichen Zusammenhangs im zweiten Kapitel auf den regulatorischen Hintergrund des Übernahmerechts in Deutschland eingegangen. In diesem Rahmen wird zunächst die Entstehungsgeschichte näher beschrieben sowie Regelungsgegenstand und Anwendungsbereich des Übernahmegesetzes erörtert. Eine knappe Darstellung der wesentlichen Veränderungen zur letzten Fassung des Übernahmekodexes rundet die Einführung in die Thematik ab. Im dritten Kapitel werden die wichtigsten Regelungen des Übernahmegesetzes für ein öffentliches Übernahmeangebot mit Ziel des Kontrollerwerbs erläutert. Obwohl die mit der Einführung des Übernahmegesetzes verbundenen Absichten zu begrüßen sind, liegen dennoch gravierende Regelungslücken vor, die ein Hauptziel, den Wirtschaftsstandort und Finanzplatz Deutschland zu stärken, konterkarieren. Das vierte Kapitel ist deshalb ausschließlich diesen doch zahlreichen Regelungslücken gewidmet und verdeutlicht, dass sowohl aus Sicht des Kapitalmarkts als auch aus Sicht der Minderheitsaktionäre noch Handlungsbedarf besteht. Das fünfte Kapitel widmet sich einer kurzen Erläuterung der Gründe, aus denen Delistings für Unternehmen von großem Interesse sein können. Im sechsten Kapitel wird an vier praktischen Beispielen verdeutlicht, wie Unternehmensübernahmen vor der Einführung des Übernahmegesetzes ausgestaltet und terminiert wurden. Ferner wird mit dem Übernahmeangebot der Adecco SA für die jobpilot AG eines der ersten Angebote nach dem neuen Übernahmegesetz betrachtet. Abschließend wird im siebten Kapitel in einem Fazit die Bedeutung des Übernahmegesetzes für den Markt für Unternehmenskontrolle hervorgehoben und die gesetzgeberische Leistung kritisch gewürdigt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abbildungs- und TabellenverzeichnisIV AbkürzungsverzeichnisV 1.Einleitung1 1.1Aktuelle Situation des Marktes für Unternehmenskontrolle in Deutschland1 1.2Notwendigkeit der Schaffung von gesetzlichen Regelungen für Übernahmen2 1.3Gang der Untersuchung3 2.Hintergrund des Übernahmerechts in Deutschland4 2.1Regelungsgegenstand und Anwendungsbereich4 2.2Historische Entstehung des deutschen Wertpapiererwerbs- und [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
May 2, 2002
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Pages
77
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ISBN
9783832453770
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Finance / General
Business & Economics / General
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Inhaltsangabe:Einleitung: Aktuelle Trends des Ausschüttungsverhaltens in den USA: Dividends are simply divine.. So lautet der Titel eines Beitrags über den Trend stetig wachsender Dividendenausschüttungen der US-Konzerne der US-amerikanischen Zeitschrift Business Week . Allerdings genießt die Dividende weltweit einen höheren Stellenwert als in den USA. So liegt die USA bei einem Vergleich mit europäischen Ländern mit ihrer Dividendenrendite von durchschnittlich 1,375 Prozent an letzter Stelle. Einen starken Rückgang hatte die Dividendenrendite im Standard&Poor ́s 500 Aktienindex von über 4 Prozent in 1990 auf fast 1 Prozent in 1999 zu verzeichnen. Diese starke Abnahme wurde auch durch das starke Wachstum des Aktienrückkaufvolumens beeinflusst. So stieg das Aktienrückkaufvolumen in den letzten 30 Jahren von 3,6 Mrd. US-Dollar in 1977 auf über 2.000 Mrd. USD in 2005. Trotzdem ist auch in den USA wieder ein Anstieg der Dividendenzahlungen zu verzeichnen. So zahlte die Microsoft Corporation erstmals 2004 eine Dividende von 16 Cents pro Aktie. Auch die Unternehmen aus dem Informationstechnologiebereich der S&P 500 Unternehmen erhöhten 2003 ihre Dividendenzahlungen um 95 Prozent gegenüber 2002. Somit erreichte auch die Dividendenrendite der S&P 500-Unternehmen im Juli 2008 erstmals wieder eine Höchstmarke von 2,49 Prozent seit Juni 1995. Insbesondere wird diese Entwicklung unterstützt durch Verabschiedung des Jobs and Growth Tax Relief Reconciliation Act of 2003, wonach Dividenden und Kursgewinne pauschal mit 15 Prozent besteuert werden. Jedoch stehen bei 34 Unternehmen im S&P 500 die Dividendenzahlungen auf der Kippe, da unter anderem General Motors, Motorola und die New York Times im Jahr 2007 mehr Dividenden zahlten, als dass sie freien Cashflow generierten. Laut Analysten können die Unternehmen diese Ausschüttungshöhen nicht lange beibehalten und werden ihre Dividenden in naher Zukunft kürzen. Dies ist eine Folge des mangelnden Wachstums der US-Wirtschaft. Trotzdem nimmt das kumulierte Dividendenvolumen der S&P 500 Konzerne stetig zu. Diese Situation kommentiert der Analyst David Darst von Morgan Stanley Global Wealth Management wie folgt: Dividendenzahlungen spielen besonders dann eine Rolle, wenn sich der Markt seitwärts bewegt : Sicher ist, dass Unternehmen ihre erhöhten Dividendenzahlungen auch als Marketinginstrument nutzen, um weitere Aktionäre zu gewinnen und um somit Kurssteigerungen zu erzielen. Ob aber die Dividendenpolitik für den [...]
Vorwort des Autors, Januar 2018: Deutsche Banken im Umbruch - zahlreiche Prognosen der Future Banking Master Thesis tatsächlich eingetreten. Die Master Thesis „Future Banking oder die Wiederentdeckung des privaten Kunden“ ist in ihrer Zustandsbeschreibung, Analyse und Prognosen zur deutschen Bankenlandschaft aktueller denn je und unverändert relevant. Der jüngste Vorgang, die Integration der Postbank im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank, bestätigt nur einen der vorhergesagten Trends: die voranschreitende Konsolidierung innerhalb der drei Säulen der deutschen Kreditwirtschaft. Bereits vor zehn Jahren notierte der Autor in seinem Vorwort: "Die beschriebene Verdrängungswettbewerb hat mittlerweile in allen Sektoren des Bankgewerbes um sich gegriffen. Sparkassen, Genossenschaftsbanken und die Privatbanken läuten derzeit eine Preisrunde nach der anderen ein, um neue Kunden zu gewinnen und abwanderungsgefährdete Kunden an das jeweilige Institut zu binden.“ Zehn Jahre später steckt die gesamte Branche unverändert tief in der Krise und auf deutlichem Konsolidierungskurs. Dies zeigen auch die Mitarbeiterzahlen im deutschen Bankgewerbe. [...] Preisdruck und Margenverfall, Null- bzw. Niedrigzinsen, Bad Banks bzw. Abwicklungsadressen, massive Internetkonkurrenz von Non und Near Banks, Fin-Techs, Fusionen und Übernahmen bestimmen daher das Geschehen im deutschen Bankenmarkt. Dem Geschäft mit Privatkunden wird gleichwohl erneut eine heilsame Wirkung zugesprochen, stellt es die Geschäftsgrundlage einzelner Häuser doch auf vermeintlich breite Füße und soll eine Bank somit krisenfest machen. Doch ist dies tatsächlich der Fall? Wie sieht die Bankenlandschaft im Jahr 2025 aus? Die vorliegende Master Thesis „Future Banking oder die Wiederentdeckung des privaten Kunden - Analysen, Strategien und Szenarien für das Retailgeschäft deutscher Banken“ beschreibt die wesentlichen Entwicklungen im deutschen Retail-Bankenmarkt en detail - und mit besonderen Hinblick auf die drei Säulen des deutschen Kreditgewerbes, den öffentlich-rechtlichen Sektor, den genossenschaftlichen Bereich und das private Bankgewerbe. Das frühe Erscheinungsjahr 2004 macht die Arbeit insbesondere im historischen Vergleich besonders hilfreich. Sie bietet in einem schnellen Überblick eine ideale Basis um Geschäftsstrategien deutscher Banken auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und mit der aktuellen Situation abzugleichen. Dadurch lassen sich aktuellste Handlungsempfehlungen ableiten und erarbeiten.
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