Das historische Schlachtfeld: Die Kathedrale von Coventry: Das Zerstörte als Schlachtendenkmal

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Bei der Kathedrale von Coventry handelt es sich um eines der wichtigsten Denkmäler und Mahnmale in England, die den zweiten Weltkrieg thematisieren. Wie auch in anderen europäischen Staaten entschloss man sich in Coventry dazu das Gotteshaus ruinenhaft zu belassen und somit als steinernen Zeugen der Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges für die Nachwelt zu konservieren. In anderen Staaten wurden solche Projekte ebenso nach dem Vorbild von Coventry durchgeführt, beispielsweise die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche in Berlin, das wohl berühmteste Projekt dieser Art in Deutschland. Dieses Beispiel deckt solch auch wohl am meisten mit der Kathedrale von Coventry, da hier auch die vorhandenen Ruinen in ein neues Kirchengebäude mit einbezogen wurden. Auch in der art und weise der Architektur kann man durchaus Parallelen zwischen dem Neubau in Coventry, als auch dem Neubau in Berlin vom berühmten Architekten der Nachkriegszeit Egon Eiermann1 beobachten. Ebenso entstand in den Nachkriegsjahren die so genannte „Nagelkreuzgemeinschaft“, die auf dem geschichtlichen Hintergrund der die Kathedrale von Coventry aufbaut. Deren Auszeichnung trägt unter anderen beispielsweise auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. In der folgenden Hausarbeit möchte ich zum einen auf die Geschichte der Kathedrale von Coventry im gesamten, zum anderen auch auf die Entstehung des „Coventry-Kreuzes“ und der „Nagelkreuzgesellschaft“ eingehen. Ebenso wie auf weiter Beispiele zu ähnlichen Projekten.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Aug 14, 2008
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Pages
20
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ISBN
9783640138883
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Best For
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Language
German
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Genres
Architecture / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 2,3, Universität Karlsruhe (TH), Veranstaltung: Achitekturvisionen und Technikutopien, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zunächst möchte ich eine Biografie Speers voranschicken. Diese soll nur einige wichtige Fakten voranschicken und keine Bewertung der Funktionen Speers im Dritten Reich beinhalten. Das wäre an dieser Stelle ein zu weites Feld. Es geht hier vielmehr um eine bauhistorische und architekturtheoretische Ausleuchtung seiner Tätigkeiten als Architekt. Um eine Einordnung in die gesamte nationalsozialistische Architektur zu ermöglichen, möchte ich, bevor ich exemplarisch auf einzelne Werke Speers eingehen werde, noch einen kurzen Überblick über diese gesamte Architektur geben. Anschließend möchte ich an Hand zweier Beispiele Speers Planungsarbeit erläutern. Zum einen stelle ich seinen Plan für den Ausbau Berlins zur Welthauptstadt Germania vor und werde hier noch konkreter auf das größte Element dieser Planung, der so genannten „Großen Halle“, eingehen. Des Weiteren werde ich auf die Planungen für das Gelände der Reichsparteitage in Nürnberg eingehen. Nach einigen allgemeinen Erläuterungen gehe ich noch näher auf das so genannte Zeppelinfeld und die Pläne für das „Deutsche Stadion“ ein, welches nie errichtet wurde. Um das Feld etwas zu erweitern stelle ich noch ein Werk Ernst Sagebiels vor, den Flughafen Tempelhof in Berlin, der auch ein Teil der Gesamtplanung für die Welthauptstadt Germania war. An diesem Beispiel erkennt man ebenso wie bei Speers Werken die generellen Aspekte der Architektur des Nationalsozialismus. Nach all den genannten Erläuterungen möchte ich endlich auf die Fragestellung eingehen, ob man besonders Speers Utopien konkretisieren kann. Hierzu gibt es selbstverständlich auch in Verbindung mit anderen Architekten des Dritten Reiches einige Aspekte, die nicht so einfach beantwortet werden können.
2016 Neue Herausgeberschaft

Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell

Die nicht zu Unrecht legendär genannte Schriftenreihe zu Geschichte und Theorie von Architektur und Städtebau wurde 1963 von Ulrich Conrads gegründet und seit den frühen 1980er Jahren zusammen mit Peter Neitzke herausgegeben. Sie ist mit inzwischen über 150 Bänden die umfangreichste deutschsprachige Buchreihe zu diesen Themen. Mit dem Tod der beiden langjährigen Herausgeber Ulrich Conrads (2013) und Peter Neitzke (2015) hat ein neues HerausgeberInnengremium seine Arbeit aufgenommen: Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell. Als künftige HerausgeberInnen versuchen wir auf Kurs zu bleiben.

Die ursprüngliche Zielsetzung der Reihe, eine Bestandsaufnahme der baulichen und städtebaulichen Ideen und Realisierungen des 20. Jahrhunderts zu leisten, wurde bereits in herausragender Weise erfüllt. Die Bauwelt Fundamente repräsentieren geradezu die Ideengeschichte des Planens und Bauens jener Zeit bis in die Gegenwart hinein. Diese gilt es in die Zukunft hinein fortzuschreiben.

In gleicher Weise besteht der zweite, direkt im Namen verankerte Anspruch der Reihe unvermindert fort: nicht Tagesmeinungen, sondern Fundamente - Verbindliches und Grundlegendes - aber auch Thesen- und Streitschriften zu den brennenden architektonischen und städtebaulichen Themen der Zeit zu veröffentlichen. Komplexe Zusammenhänge zu durchdringen und probeweise einzuordnen bildet die Voraussetzung fruchtbarer Diskurse und zukunftsfähiger Auseinandersetzungen.

Die Bauwelt Fundamente-Reihe legt als Forum solcher Diskurse und Beiträge ihren Fokus unvermindert auf die Bereiche Architektur und Urbanismus, ergänzt durch die immer notwendige historische Aufarbeitung wichtiger Fragen und Texte und den Blick darüber hinaus in andere kulturelle und gesellschaftliche Gefilde. Eine stärker internationale Ausrichtung und der Wunsch nach mehr Autorinnen sind hierbei selbstverständlich.

Die grafische Gestaltung der Reihe von Helmut Lortz wird in Bezug auf seine ursprünglichen Anliegen beibehalten: Wie sich das für eine Arbeitsbücherei gehört, bleiben die Bauwelt Fundamente einfach ausgestattet: Schwarz/weiß das Signet sowie die Bildmotive von Vorder- und Rückseite und der 11-Zeiler mit konzentrierter Information zum Inhalt. Damit wenden sich die Bauwelt Fundamente auch weiterhin an alle, die Anteil nehmen an der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung, in deren Kontext Städte, Häuser und Dinge entstehen und die wiederum Kontexte schaffen für die Welt. ,,Architekten hätten sich, heißt es - oder hofft man - immer schon, über die Grenzen ihres Berufs hinaus, für die Welt interessiert." (1)

(1) Peter Neitzke, Manuskript seiner Rede ,,Nicht mit dem Rücken zur Gesellschaft" anlässlich der 50-Jahrfeier der Bauwelt Fundamente in Berlin, 2013

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Säkularisation am Oberrhein, Sprache: Deutsch, Abstract: Vis-a-vis des Bahnhofes von Mingoldsheim, nördlich von Bruchsal, befindet sich das Schloss Kislau. Der Name stammt von dem mittelhochdeutschen Begriff „Kislowe“, der „kieselige Aue“ bedeutet. Diese Namensgebung deutet auf die Lage in der Flusslandschaft am Bruhrhain hin, dem Übergangsgebiet von Kraichgau und Hardtwald. Heute wird die Anlage von der Justizvollzugsanstalt Bruchsal als Außenstelle genutzt. Das ehemalige Wasserschloss weist eine durchaus interessante Baugeschichte auf, da es sich nicht um einen Neubau des 18. Jahrhunderts handelt, sondern weil sich an seiner Stelle bereits eine Wasserburg-Anlage befand. Diese wurde im Kern des Hauptschlossbaus weitergenutzt und in den Gesamtbau integriert. Die Spuren dieser, man kann sagen, eigenwilligen Art der Denkmalpflege des 18. Jahrhunderts sind im Bauwerk heute außen und innen noch sehr deutlich zu erkennen. Im weitern historischen Verlauf erfährt der Bau, vor allem durch seine staatliche Nutzung nach der Säkularisation 1803, sehr viele Nutzungsänderungen, weshalb vom ursprünglichen barocken Innenausbau nur noch Fragmente erhalten sind. In dieser Hausarbeit möchte ich auf die Baugeschichte des Schlosses Kislau eingehen, besonders auf einzelne rudimentär erhaltene Räume und Zeugnisse. Ebenso möchte ich die wechselhafte Geschichte nach der Säkularisation bis heute beleuchten.
Im Jahre 1927 fand von Juli bis September in Stuttgart auf dem Killesberg die Werkbundausstellung unter dem Motto „Die Wohnung“ statt. Bei dieser Ausstellung handelte es sich um die erste geschlossene Präsentation des so genannten Neuen Bauens in der Geschichte. Sie sollte die aktuellen Tendenzen im Wohnungsbau, weg von den klassischen Motiven und Erscheinungsformen, vorführen. Es sollte mit geringen Mitteln, und unter Verzicht auf jegliche Luxuseinrichtungen trotzdem die höchstmögliche Wohnqualität erzielt werden. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Konstruktion und natürlich die technische Ausstattung und Möblierung fallen. Der Planungsausschuss konnte zahlreiche namhafte Architekten für diese Ausstellung gewinnen. Unter ihnen Namen wie Mies van der Rohe, der die Grundkonzipierung für die Raumaufteilung des Geländes lieferte, sowie einen dreigeschossigen Appartementblock im Zentrum des Areals plante. Seine Grundstücksaufteilung sah vor, zahlreiche kleine unabhängige Baukörper regelmäßig auf dem bestehenden Gelände zu verteilen. Ebenfalls einige namhaft beteiligte Architekten waren Peter Behrens, Walter Gropius, der wohl bekannteste Vertreter des Neuen Bauens durch das Bauhaus, J.J.P. Oud, und natürlich Le Corbusier6, der zusammen mit seinem Vetter Pierre Jeanneret das Doppelhaus baute, in dem sich heute das Museum der Weißenhofsiedlung befindet, und über welches ich in diesem Essay berichten möchte. Die Ausstellung spaltete bereits bei der Eröffnung die Besucher in ihrer Meinung. Während zahlreiche Betrachter dem Konzept der Bauten ihr Lob aussprachen, waren andere der Auffassung, dass diese gesamte Siedlung eine schwere Schädigung des Stuttgarter Landschaftsbildes darstellen würde. Diese Spaltung der Meinungen machte sich auch im weiteren Bestehen der Siedlung nach der Ausstellung bemerkbar. Nach 1927 gab es einige Bestrebungen - vor allem der Nationalsozialisten - die gesamte Siedlung abzubrechen. Glücklicherweise entgingen die meisten Gebäude diesem Schicksal. Jedoch wurden zahlreiche zweifelhafte Veränderungen an den Häusern vorgenommen und ihr Wert in der Architekturgeschichte sehr lange verkannt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (Institut für Kunstwissenschaft), Veranstaltung: Kunst im Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur zur Kunst und Ästhetik des Nationalsozialismus findet sich einmal eine Aussage, dass die Reichsautobahn mit all ihren dazugehörigen Projekten und Gestaltungen quasi das größte „Gesamtkunstwerk“ des Dritten Reiches darstellt. Zu diesem „Gesamtkunstwerk“ führen zahlreiche einzelne Eigenschaften, die die Reichsautobahn allesamt inne hatte. Zum einen die Inszenierung und Ästhetisierung von Landschaft und Technischer Entwicklung im harmonischen Einklang, zum anderen auch die detaillierte Gestaltung von einzelnen, zur Autobahn gehörenden, Bauwerken. Es finden ich in der Literatur jedoch wenig geschlossene Textstellen, die sich mit den Hochbauten der Autobahn auseinandersetzen. Daher soll Ziel der folgenden Arbeit sein, einen Blick auf die Entwicklung von Hochbauten wie Tankstellen, Rastanlagen und auch Brücken gegeben werden. Interessanterweise ist hier vorwegzunehmen, dass man im Bereich der Tankstellenanlagen eine klare Genese in der Chronologie ablesen lässt, zunächst ausgehend von technisch und schlicht wirkenden Bauwerken hin zu einem, man könnte sagen, rustikalen, heimatschützerischen Baustil. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich bei den Brückenbauwerken kaum erkennen. In der Folge möchte ich zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Autobahn geben. Ausgehend von den ersten Bestrebungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Zeit des Dritten Reiches. Wichtig ist hier auch, ein Augenmerk auf die Landschaftsästhetik und Harmonieästhetik zu werfen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Säkularisation am Oberrhein, Sprache: Deutsch, Abstract: Vis-a-vis des Bahnhofes von Mingoldsheim, nördlich von Bruchsal, befindet sich das Schloss Kislau. Der Name stammt von dem mittelhochdeutschen Begriff „Kislowe“, der „kieselige Aue“ bedeutet. Diese Namensgebung deutet auf die Lage in der Flusslandschaft am Bruhrhain hin, dem Übergangsgebiet von Kraichgau und Hardtwald. Heute wird die Anlage von der Justizvollzugsanstalt Bruchsal als Außenstelle genutzt. Das ehemalige Wasserschloss weist eine durchaus interessante Baugeschichte auf, da es sich nicht um einen Neubau des 18. Jahrhunderts handelt, sondern weil sich an seiner Stelle bereits eine Wasserburg-Anlage befand. Diese wurde im Kern des Hauptschlossbaus weitergenutzt und in den Gesamtbau integriert. Die Spuren dieser, man kann sagen, eigenwilligen Art der Denkmalpflege des 18. Jahrhunderts sind im Bauwerk heute außen und innen noch sehr deutlich zu erkennen. Im weitern historischen Verlauf erfährt der Bau, vor allem durch seine staatliche Nutzung nach der Säkularisation 1803, sehr viele Nutzungsänderungen, weshalb vom ursprünglichen barocken Innenausbau nur noch Fragmente erhalten sind. In dieser Hausarbeit möchte ich auf die Baugeschichte des Schlosses Kislau eingehen, besonders auf einzelne rudimentär erhaltene Räume und Zeugnisse. Ebenso möchte ich die wechselhafte Geschichte nach der Säkularisation bis heute beleuchten.
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