Politikverdrossenheit in Deutschland

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,0, Hochschule der Medien Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wahlbeteiligung sinkt. Während auf Bundesebene in den Siebzigerjahren noch fast 90 Prozent der Bürger wählen gingen, waren es 2002 nur noch 80 Prozent. Bei Kommunal- und Europawahlen entschieden sich zuletzt sogar nur noch knapp 50 Prozent der Deutschen für die Stimmabgabe. sehen darin eine Anpassung an den Stand anderer westlicher Demokratien, in denen schon immer weniger Wähler registriert wurden als in der Bundesrepublik Deutschland. Anhänger der "Krisenthese" deuten die Wahlverweigerung hingegen als Krisensymptom. Nach ihrer Ansicht bleiben die Bürger den Wahlurnen aus Unzufriedenheit oder Protest fern. Doch beide Ansätze reichen als Erklärung nicht aus, denn die Gründe der Nichtwähler sind weitaus komplexer(vgl. http://wahl-fang.de/index.php?action=wahl-beteiligung; [Stand: 29.07.2009]).
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jan 6, 2010
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Pages
19
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ISBN
9783640503964
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Language
German
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Genres
Social Science / Sociology / General
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Die zunehmende Instrumentalisierung von Musik als Marketinginstrument und die Inszenierung urbaner Konglomerate als »Music Cities« dienen vor allem dem neoliberalen »City Branding«. Die komplexen Zusammenhänge zwischen Musik und Stadt wurden bislang nur punktuell untersucht. Dieser transdisziplinäre Band mit Beiträgen international renommierter Autoren und Autorinnen verbindet theoretische Grundlagen mit empirischen Ergebnissen, ausgewählten Fallstudien und historischen Abhandlungen. Mit der Fokussierung auf die Musik erweitert das Buch nicht nur den gängigen Diskurs um »Creative Cities«, sondern bringt auch wichtige Impulse für die kulturpolitische Praxis. Der Band enthält folgende Beiträge: Volker Kirchberg, Alenka Barber-Kersovan, Robin Kuchar, Music City - Musikalische Annäherung an die kreative Stadt (Vorwort) Adam Krims, What Is a Musically Creative City? Simon Frith, Musical Creativity as a Social Fact Alenka-Barber-Kersovan, Topos Musikstadt als Politikum - Eine historische Perspektive Bastian Lange, Konfigurationen von Wertschöpfung - Musikproduktion zwischen Orten und Szenen Andy Bennett, Popular Music, the Peripheral City and Cultural Memory - A Case Study of Perth, Australia Martin Cloonan, Making Glasgow a City of Music - Some Ruminations on an UNESCO Award Richard Lloyd, Differentiating Music City - Legacy Industry and Scene in Nashville Volker Kirchberg, Governing Baltimore by Music - Insights from Governance and Governmentality Studies Andreas Gebesmair, Immigrant Music City Vienna? Zur Relevanz ethnischer Kulturökonomien in kreativen Städten Robin Kuchar, Musikproduktion in Hamburg - Musikalische Akteure im Spannungsfeld von Künstlerexistenz und neoliberaler Stadtentwicklung Alexander Grimm, Die Hamburger Schule - Vom Entstehen und Vergehen eines Hamburger Musikclusters Malte Friedrich, Wie klingt die Stadt wenn sie vermarktet wird? Zum Zusammenhang von Musik und Stadtmarketing Sylvia Stiller, Jan Wedemeier, Die Musikwirtschaft in Hamburg - Status Quo und Entwicklungstrends Friedrich Geiger, Gebaute Bürgerlichkeit - Zur Problemgeschichte der Elbphilharmonie
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