Die Erfindung der deutschen Grammatik: Geschichten, Ausgabe 2

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Leseprobe

Die Geschichten der jungen syrischen Autorin Rasha Abbas sind eine selbstironische Persiflage des Ankommens in Deutschland und in der deutschen Grammatik, voller popkultureller Referenzen. Witzig, abgedreht und oft ziemlich surreal. Rasha Abbas nähert sich in ihren Geschichten der verflixten deutschen Sprache und allen anderen deutschen Strukturen mit Humor. Sie verwebt die stinknormalen Erfahrungen des Einlebens in Berlin beim Asylantrag, im Jobcenter, beim Sprachkurs, zwischen Künstler-Inflation und Hipster-Invasion gekonnt mit anderen Genres: Slapstick, Zombiefilm, Cartoon, Computerspiel. Bewaffnet mit einer Narrenkappe erzählt sie die Wahrheit über „uns Deutsche“, aber auch über „die Flüchtlinge“. Endlich wissen wir, warum die deutsche Sprache so schwierig ist und wie Videogames beim Jobcenter oder in der Ausländerbehörde behilflich sein können. „Ein modernes Narrenschiff.“ FAZ „Humorvoller Bericht über das Neusein in Deutschland.“ Deutschlandradio Kultur „Erfrischend grotesk.“ Elektroprint „Gelungenes Komödiendebüt. Es gibt eine Geschichte, die so komisch ist, dass sie einem Tränen in die Augen treibt.“ der Freitag „Rasha Abbas schafft es, den Alltag vieler Flüchtlinge zwischen Lageso, Jobcenter und Integrationskurs humorvoll unter die Lupe zu nehmen.“ Edition F
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Verlag
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Veröffentlichungsdatum
08.03.2016
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Seiten
100
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ISBN
9783944543307
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Sprache
Deutsch
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Genres
Biography & Autobiography / Literary Figures
Belletristik / Allgemeines
Belletristik / Humoristisch / Schwarzer Humor
Belletristik / Humoristisch / Allgemein
Belletristik / Satire
Belletristik / Kurzgeschichten (Einzelautoren)
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Die syrische Autorin Rasha Abbas zeigt in ihren neuen Erzählungen virtuos die Bandbreite ihrer Kunst: urbane Märchen und Traumlandschaften mit starken zeitgenössischen Bildern. Berührende Figuren, Fantasiegebete, Balladen und Monologe von ungeheurer Dringlichkeit. Zeitschleifen und russische Raketen über Freibädern, paranoide Teenager, Checkpoints und abgelegene Hotels. Drogentrips, Kinoproduktionen für Diktatoren und Exilanten in WG-Zimmern – in "Eine Zusammenfassung von allem, was war" flackern die Bilder der alten und neuen Heimat grell auf. Diese starken Erzählungen bezeugen die Unabgeschlossenheit von Krisenerfahrung. Sie sind in traumhaften, videospielartigen Welten angesiedelt, aber auch im staubigen Gelbgrau nahöstlicher Ländlichkeit, in tropischen Sumpflandschaften, in endlosen Eiswüsten oder in Max Liebermanns Villa. Und sie lassen überall das zarte, warme Leben durchschimmern. „Mit zusammengekniffenen Augen und aufgerissenem Herz gelesen. Sehnsüchtige, poetische, skurrile Erzählungen.“ Berliner, Tagesspiegel „Bemerkenswert ist, wie Abbas die Vielfältigkeit der verschiedenen Fluchtgründe auffächert und dabei weibliche und männliche Erfahrungen gleichermaßen darstellt. ... Abbas schreibt in kurzen Sätzen, manchmal mit alttestamentarischem Pathos, nur um dann ihre ästhetisiert davonschwebenden Leser schnell wieder auf den Boden zu bringen.“ Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung „In entwaffnend direktem Ton verarbeitet sie Szenen und Bilder vorwiegend aus Syrien, deren bedrückende Realität sie spielerisch ins Fantastische überführt – teilweise geradezu liedhaft rhythmische Miniaturen über die Fremdheit, aber auch Wunderbarkeit der Welt.“ Petra Kohse, Berliner Zeitung „Die Figuren der 21 Geschichten haben in menschliche Abgründe geschaut, und die Autorin zeigt, wie sie sich dem Vernichtungswillen anderer mithilfe ihrer Vorstellungskraft widersetzen.“ Sigrid Brinkmann, Deutschlandfunk Kultur
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