Hans Jonas "Das Prinzip Verantwortung". Eine kritische Analyse

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Der deutsche Philosoph Hans Jonas (1903-1993) stellt fest, dass die traditionelle Ethik auf die neuen Verantwortungsprobleme seiner Zeit nicht vorbereitet ist. In seinem 1979 veröffentlichten Buch „Das Prinzip Verantwortung. Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation“ ist er auf der Suche nach einer neuen Zukunftsethik, die den Herausforderungen der modernen Technologie entsprechen. Als er 1987 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, sagte er in seiner Dankesrede: „Auch ich mußte mir die Frage vorlegen, womit denn mein Werk, obwohl es nicht ausdrücklich vom Frieden spricht, für diese Auszeichnung in Betracht kam. In der Erklärung seiner Wahl sagt der Stiftungsrat für den Friedenspreis »Frieden gründet auf Verantwortung«, damit eine Brücke schlagend zwischen dem Begriff des Friedens und dem vorherrschenden Thema meiner Altersschriften.“
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About the author

Freelancer/Selbständige Consultant/Beraterin Akademische Bildung: seit 2014 Doktorandin in Philosophie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2013 Master of Arts / M.A. (Philosophie), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2011 Bachelor of Art / B.A. (Philosophie (HF)/Geschichte (EF)), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2008-2013 Studium der Philosophie und Geschichte, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 1982 Diplom-Ökonom, Universität Babes-Bolyai Cluj 1977-1982 Studium der Wirtschaftwissenschaften, Universität Babes-Bolyai Cluj

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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 7, 2014
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Pages
19
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ISBN
9783656589570
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Best For
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Language
German
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Genres
Philosophy / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,6, ecosign/Akademie für Gestaltung, Veranstaltung: Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine hoch technisierte Welt bedarf einer neuen Ethik Was ist Ethik, wie definieren wir sie und wie „leben“ wir sie? Eine Frage die mit einer konkreten Antwort nicht zu lösen ist. Vielmehr wirft diese eine Frage tausende von neuen Fragen auf, immer öfter werden wir mit „Neuem“ konfrontiert, wodurch immer wieder auch neue Fragen und Probleme heraufbeschworen werden. Die Wissenschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten mit immenser Geschwindigkeit weiterentwickelt und somit auch unser Weltbild verändert und das nicht nur im positiven Sinne. So müssen wir uns heute mit Fragen beschäftigen die vor einigen Jahren noch undenkbar schienen. Wir müssen unser Tun und Handeln neu überdenken und können nicht mehr an den althergebrachten Werten und Vorstellungen festhalten, da die klassische Ethik den veränderten Bedingungen des technischen Fortschritts nicht mehr gerecht wird und nicht mehr in unserer heutigen hochtechnisierten Welt anwendbar ist. In seinem Buch „Das Prinzip der Verantwortung“ geht Hans Jonas von dem Standpunkt aus dass die neue Technik nicht mehr als zukunftsweisend und verheißungsvoll anzusehen ist, sondern vielmehr als Bedrohung fungiert und dass die Menschen sich immer mehr der Technik unterordnen. Wurde die Technik zunächst von uns Menschen erschaffen, beherrscht sie uns in der heutigen Zeit immer mehr. Eine Ethik wird gebraucht die sich mit den unkalkulierbaren Folgen der Technik und unserem Dasein mit dieser auseinandersetzt. Der Mensch hat Macht und trägt dadurch Verantwortung, er muss für sein Tun und Handeln und die daraus resultierenden Folgen Verantwortung übernehmen.Nach Hans Jonas „soll jeder Mensch so handeln dass die Wirkung seiner Handlung verträglich ist mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden“. Der Mensch wollte sich die Natur Untertan machen und muss nun, wo er mit der Technik dies schon weitestgehend vollbracht hat, feststellen dass er mittlerweile der Technik unterwürfig ist. Hans Jonas beschäftigt sich mit der Frage und Notwendigkeit einer neuen Ethik. Über 30 Jahre sind seit der Veröffentlichung von „Das Prinzip Verantwortung“ vergangen und noch nie war die Notwendigkeit einer neuen Ethik so akut wie heute.... Welche Sichtweise hatte Immanuel Kant was einer ethischen Orientierung bedarf, in wieweit beeinflusste sein kategorischer Imperativ Hans Jonas und wie hinterfragte Hans Jonas die Notwendigkeit einer neuen Ethik im Bezug auf die Lebensverlängerung, die Verhaltenskontrolle und die genetische Manipulation?
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Veranstaltung: Theorien der Emotionen in Geschichte und Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Lachen als Emotionsausdruck ist angeboren. Darwin berichtet über die taub-blinde Laura Bridgman, die keinen Emotionsausdruck durch Nachahmung lernen konnte, und dennoch lachte sie und die typische freudige Erregtheit war ihr anzusehen. Die Liste der angeborenen Grundemotionen ist unterschiedlich lang. Merkwürdig ist, dass das Verhältnis zwischen Emotionen, die sich angenehm anfühlen zu den Unangenehmen, eins zu viel ist. Das müsste bedeuten, dass wir uns vorwiegend unwohl fühlen müssten. Dass uns das Leben doch lebenswert vorkommt, liegt vielleicht daran, dass die Emotionskategorie Freude als ein Sammelbegriff von positiven Emotionen verstanden wird. Humor müsste eine eigene Emotion sein. Denn es fühlt sich anders an, wenn man sich über den Besuch eines guten Freundes freut oder wenn man sich tränenlachend über etwas Lustiges vergnügt. Der Unterschied zwischen „sich über etwas freuen“ und „etwas lustig finden“ zeigt sich bereits an der Distanz zwischen Subjekt und Bezugsobjekt der Emotion. Je mehr uns das Freudige angeht, desto intensiver freuen wir uns. Dagegen ist beim Witz ein gewisser Abstand zu uns entscheidend, denn wenn der Witz uns zu persönlich trifft, werden wir das nicht als witzig empfinden. Absicht dieser Arbeit ist jedoch nicht die Grenze zwischen Freude und Humor zu ziehen, sondern zu zeigen, dass Humor eine Emotion ist. In einer Komponentenanalyse wird gezeigt, wie sich die konstitutiven Komponenten der Emotionen beim Humor manifestieren. Anschließend wird die Funktion des Humors ergründet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: „Es war einmal...“ wirkt wie eine Zauberformel. Wir betreten die Märchenwelt, fernab von Hier und Jetzt, und begleiten mit Vergnügen den Helden auf einer Abenteuerreise, wo nichts unmöglich ist. Wenn er glücklich geworden ist, und zwar auf immer, verlassen wir seine Welt. Diese Momente, in denen wir die Wirklichkeit überwinden, erfüllen uns mit Sehnsucht und Glück. Kann dieses Phantasiespiel „Märchen“ ernsthaft untersucht werden? Die Philosophie hat bis jetzt wenig Wert im Märchen gefunden. Doch die weltweite Beliebtheit der Märchen über Jahrhunderte hinweg lässt vermuten, dass es hier um etwas mehr geht, als nur um kindliche Unterhaltung. In der vorliegenden Arbeit wird das Märchen aus philosophischer Perspektive untersucht. Eine umfassende philosophische Analyse ist durch den begrenzten Umfang dieser Arbeit allerdings nicht zu bewältigen. Daher habe ich mich für die Frage nach dem Sinn des Märchens entschieden. Antworten auf die Sinnfragen können nur dann gegeben werden, wenn das Wesen des Märchens verstanden wurde. Der erste Schritt der Analyse ist daher die Annäherung an das Wesen des Märchens. Zu diesem Zweck werden die wesentlichen Merkmale des Märchens nach dem Konzept von Lüthi dargestellt. Im zweiten Schritt werden die Sinnfragen mit den Ideen von Platon, Bloch, Bausinger und Lüthi beantwortet. Im abschließenden Fazit werden die wesentlichen Inhalte der Arbeit zusammengefasst.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Europa Nachkriegszeit, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Diskurs über „Ungarn 1956“ begegnet man selbst in der Terminologie den verschiedensten Begriffen: Revolution, Konterrevolution, Aufstand, Volksaufstand, nationaler Freiheitskampf, sowie politische oder antiautoritäre Revolution. Selbst unmittelbar nach dem Ereignis sahen alle Kräfte in der Revolution die Bestätigung ihrer eigenen Ansichten. „Sozialisten, Anarchisten, Liberale, Faschisten und Konservative hatten alle das Gefühl: Dies ist ihre Revolution“ . Ich vertrete in meiner Arbeit die Auffassung, dass die Ereignisse zwischen dem 23. Oktober und dem 4. November 1956 in Ungarn eine „Revolution und Freiheitskampf“ waren: Ein bewaffneter Kampf für die Umgestaltung des stalinistisch geprägten politischen Systems und für die nationale Unabhängigkeit des Landes. Im Fokus meiner Recherche stand die Absicht, den Ursprung des unerwartet heftigen revolutionären Ausbruchs zu lokalisieren. Historische Ereignisse sind komplexe gesellschaftliche Prozesse und das Ergebnis lang anhaltenden Kausalketten, daher ist eine vollständige Rekonstruktion aller Faktoren, die zu diesen Ereignissen führten, kaum möglich. Dennoch sind einige unmittelbare und antreibende Kräfte identifizierbar. Die Solidaritätsdemonstration der Studenten mit dem polnischen Volk vom 23. Oktober 1956 in Budapest verwandelte sich in eine Massendemonstration der Budapester Bevölkerung und steigerte sich zu einem bewaffneten Aufstand. Ich verfolgte die Ereignisse, die zu dieser Demonstration führten und fand heraus, dass die Spuren nach Szeged, zur Gründung des unabhängigen Studentenverbundes MEFESZ vom 16. Oktober 1956, führten. Aus meiner Recherche hat sich die These ergeben, dass die Aktivitäten der Studenten zwischen Anfang Oktober und dem 23. Oktober 1956, zusammengefasst als Studentenbewegung, der unmittelbare Auslöser der ungarischen Revolution waren. Auch wenn die Rolle der Studenten im weiteren Verlauf der Revolution an Wichtigkeit verlor, zogen sich deren Forderungen wie ein roter Faden durch die Bestrebungen der Revolution. Es stellt sich die Frage, warum die Studentenbewegung zum Ausbruch der Revolution führte? Durch welche Theorien der sozialen Bewegung lässt sich dieser Prozess erklären?
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Veranstaltung: Der Sinn des Lebens, Sprache: Deutsch, Abstract: „Was ist der Sinn des Lebens?“ Bei der Suche nach einer Antwort auf diese Frage gehe ich von folgender Annahme aus: Der Sinn des Lebens muss aus dem Leben selbst ableitbar sein. Sein Sinn kann nicht unabhängig von ihm sein. Genauso wenig kann der Sinn außerhalb des Lebens entstanden sein. Denn dann wäre das sinngebende Subjekt eine vom Leben verschiedene Existenz und die Frage würde in eine andere Richtung abgleiten: Könnte es diese Existenz geben? Diese Frage ist jedoch nicht Gegenstand meiner Untersuchung. Die Sinnfrage führte mich vom biologischen Leben über das bewusste Leben hin zum menschlichen Individualleben. Zunächst versuchte ich zu verstehen, was das Leben überhaupt bedeutet. Eine plausible Erklärung fand ich in der Theorie der Evolutionsbiologin Lynn Margulis über das Leben. Das wesentliche Prinzip des Lebens sowie die für die Sinnfrage relevanten Erkenntnisse aus dieser Theorie werden im Kapitel Leben der vorliegenden Arbeit dargestellt. Die Naturvorgaben des Menschen ergeben sich in erster Linie aus dem Prinzip des Lebens. Dies trifft auch auf seine Bewusstseinsfähigkeit zu. Welche Folgen hat für den Menschen das Bewusstsein der eigenen Existenz? Dieser Frage gehe ich im Kapitel Bewusstes Leben nach. Das menschliche Individuum besitzt die Fähigkeit, sein eigenes Leben bewusst zu führen. Dies verlangt Entscheidungen. Wonach strebt das Individuum in seiner Entscheidungsfindung? Die Suche nach einer Grundidee, wonach alle Menschen streben, führte mich zum Leitsatz „das Beste aus dem Leben machen“. Dieser Leitsatz entspricht auch der Grundidee der Ökonomie. Was können wir aus den Theorien der Ökonomie für unsere Lebensführung lernen? Im Kapitel Ökonomisieren werden die Grundprinzipien sowie einige, für die individuelle Entscheidungsfindung relevante Regeln der Ökonomie, dargestellt. Im letzten Teil, Was ist der Sinn des Lebens?, kehre ich zur Anfangsfrage zurück und versuche aus den erarbeiteten Ideen der vorliegenden Arbeit die Antwort abzuleiten.
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