A.S. Neill und die antiautoritäre Erziehung

GRIN Verlag
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Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 15, Justus-Liebig-Universität Gießen (Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: A.S. Neill und Summerhill Alexander Sutherland Neill (1883 - 1973) war ein schottischer Pädagoge. Als Lehrer an staatlichen Schulen machte er Erfahrungen mit dem repressiven Dressursystem der öffentlichen Erziehungsanstalten Englands. Diese negativen Erfahrungen formten den Kontrasthintergrund für seine revolutionäre Pädagogik und führten 1921 zur Gründung seiner mittlerweile weltberühmten Internatsschule von Summerhill. Antiautoritäre Erziehung? Die deutsche Erstausgabe von Neills Buch „Summerhill – A Radical Approach to Child Rearing“ erhielt den Titel „Erziehung in Summerhill – das revolutionäre Beispiel einer freien Schule“ und war ein Flop. 1969 entschied sich der Rowohlt-Verlag das gleiche Werk noch einmal herauszubringen. Diesmal, dem Zeitgeist entsprechend als „Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung - das Beispiel Summerhill“, und siehe da, die gewagte Übersetzung bescherte dem Buch den Status eines Bestsellers. Der Begriff „antiautoritäre Erziehung“ fand vor allem bei den Studenten der 68er Generation begeisterten Anklang und wird bis heute gemeinhin mit dem Namen Neill und seinem Summerhill Projekt assoziiert.
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Aug 30, 2010
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Pages
5
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ISBN
9783640691999
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Language
German
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Genres
Social Science / Research
Social Science / Sociology / Marriage & Family
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 14, Justus-Liebig-Universität Gießen (Musikpädagogik/Musikwissenschaft), Veranstaltung: Musikalische Entwicklungsmöglichkeiten Erwachsener und Älterer , Sprache: Deutsch, Abstract: Die musikalische Entwicklung Erwachsener und Älterer ist erst im Laufe der 1990er in den Blickpunkt wissenschaftlicher Forschung gerückt. Im Rahmen der musikalischen Begabtenforschung und der Studien über Talent, Begabung und musikalische Fähigkeiten, stellte sich sukzessive die Frage nach der Veränderung dieser Determinanten während des Verlaufs einer musikalischen Biografie. Initialzündung für dementsprechende Studien in Deutschland war die Vergabe eines Forschungsvorhabens des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft über Lebensgeschichten musikalischer Begabungen, an den Gründer und Leiter des Instituts für Begabungsforschung und Begabtenförderung in der Musik, Prof. Hans Günter Bastian. Die Ergebnisse dieser Biographie-Studie an 62 Teilnehmern des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend musiziert“ dokumentierte Bastian in seinem Buch Leben für Musik (Bastian, 1989). Sein Nachfolger am Institut, Heiner Gembris, nutzte die institutionellen Verhältnisse und Bastians Vorarbeit für seine eigenen Forschungen auf dem Gebiet der musikalischen Fähigkeiten und Entwicklungen. Mit der, im Oktober 2002 vom Institut ausgerichteten Konferenz Musical Aptitude from a Lifespan Perspective in Paderborn, schuf er eine Plattform für die Forschungsergebnisse von Maria Manturzewska (Polen), Ralf Th. Krampe (Deutschland), Janet Mills/Jan Smith und anderen, welche vier Jahre später in Musical Development from a Lifespan Perspective (Gembris, 2006) veröffentlicht wurden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Ergebnissen dieser Studien in Bezug auf die musikalische Lebensentwicklung im Teilbereich des Erwachsenenalters. Zum Aufbau der Arbeit In Kapitel 1 wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung gegeben. Aspekte der Entwicklung einer Biografie werden anhand von ausgewählten Modellen und Theorien beleuchtet. Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und der Musikpsychologie werden zum besseren Verständnis vorausgeschickt. Es wird ebenfalls untersucht, inwiefern die Forschung auf den o.g. Gebieten bereits in das Thema der musikalischen Entwicklung im Erwachsenenalter eingeflossen ist. Die Kapitel 4 und 5 beschäftigen sich mit den beiden Faktoren der fluiden und kristallinen Intelligenz und den wissenschaftlichen Erkenntnissen ihrer Wandelbarkeit. Der Bedeutung des familiären Hintergrunds, des sozialen Umfeldes und der individuellen Lernerfahrungen auf die musikalische Entwicklung im Erwachsenenalter bei professionellen Musikern,
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Geschlechterverhältnisse (gender studies) im Kulturenvergleich, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Prostitution wird seit ewigen Zeiten als das „älteste Gewerbe der Zeit“ bezeichnet. Durch jede Form von gesellschaftlichem Zusammenlebens zog sich das Phänomen „käufliche Liebe“. Auch im durchgeplanten System der ehemaligen DDR gab es Bedarf an weiblichen Prostituierten. In der Nachkriegszeit nicht vordergründig moralisch behandelt, änderten sich für sie die Umstände grundlegend mit der Einführung des neuen Strafgesetzbuches 1968 in DDR. Fortan galten die Freudenmädchen strafrechtlich als arbeitsscheu und gingen ihrer eigentlichen Bestimmung - arbeitstätig und Mutter zu sein - nicht nach. Auch das Strafmaß erhöhte sich enorm, womit sich der Staat erhoffte, Prostitution allmählich aus dem Bild der Öffentlichkeit entrücken zu können. Die Erwartung, das Phänomen der »leichten Mädchen« würde in der DDR bald aussterben1, wurde jedoch nicht erfüllt. Zwar reduzierte sich die Medienberichterstattung auf ein Minimum, jedoch gingen die meisten Prostituierten ihrer Tätigkeit in einem heimlicheren Rahmen weiterhin nach. Mit Beginn der 70er Jahre wurden dann zunehmend junge Frauen vom „Ministerium für Staatssicherheit“ (MfS) angeworben. Ihre Aufgabe: Intimbeziehungen zu Personen aus dem „Nichtsozialistischen Ausland“ herzustellen und damit in Kenntnis wichtiger Informationen und intimer Details zu gelangen. Bis zum Ende der DDR entwickelte sich die Prostitution weiter und es etablierten sich „Hochburgen“ wie Leipzig, Rostock oder Ost-Berlin. Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung der DDR-Prostitution und den problematischen Umstand, dass sie in der DDR 1968 zwar strafrechtlich verboten, dennoch über die gesamte Existenz der Deutschen Demokratischen Republik hinweg vom „Ministerium für Sicherheit“ als Mittel der Spionage eingesetzt wurde. Auf theoretischer Grundlage August Bebels basierend, soll auch die Stellung der Prostitution in der sozialistischen Gesellschaft zur Antwortfindung einbezogen werden.
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