Kreditderivate: Eine Einführung in die spezielle Thematik der Instrumente unter besonderer Beachtung der bankenaufsichtsrechtlichen Anerkennung und der praktischen Einsatzmöglichkeiten in deutschen Banken

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Bedeutung von Kreditrisiken hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Bankenkrise in Japan und die Zahlungsschwierigkeiten der Holzmann AG sollen hierfür als Beispiele genannt werden. Der wachsende Konkurrenzdruck, die Zinssenkungen im europäischen Wirtschaftsraum und die verringerten Margen im traditionellen Kreditgeschäft werden Einfluss auf die Entwicklung des Bankensektors haben. Der Kredit besitzt innerhalb der Hausbankbeziehung heute noch einen hohen Stellenwert. Das sich das Verhältnis zwischen Bankenkredit und der Mittelbeschaffung auf dem Geld- und Kapitalmarkt einem Wandel unterziehen wird, ist jedoch offensichtlich. Die Banken werden sich gegenüber neuen und innovativen Geschäftsformen öffnen müssen, damit sie im Wettbewerb bestehen können. Desintermediation und Securitiation sind nur einige Begriffe, mit denen sich Banken beschäftigen werden. Die Aufnahme von Kreditderivaten in den Bankenalltag wird sich kontinuierlich entwickeln. Dies wird nicht nur unter dem Aspekt der Wettbewerbsfähigkeit geschehen, sondern auch unter dem Aspekt der neuen Möglichkeiten aufgrund der Änderungen des Konsultatationspapieres aus Basel. „Credit derivatives are revolutionizing the financial industry and will forever change the way banks do business.“ Letztlich werden sich auch die Banken mit bonitätsmässig sehr guten Schuldnern nicht vor dem Einsatz Kreditderivaten verwehren können. „In der Vergangenheit zeigte sich zudem, dass selbst allgemein als extrem sicher eingestufte Kreditnehmer ausfallen können.“ Schuldner, wie z.B. Industrieunternehmen nutzen heute selbst schon innovative Derivate, um die geforderten Renditen zu erreichen. Das der Einsatz dieser Instrumente nicht immer positiv verläuft, lässt sich am Beispiel der Metallgesellschaft verdeutlichen. Das Risikomanagement einer Bank muss sich nicht nur auf die Veränderungen des originären Marktes einstellen, sondern muss in der Zukunft auch verstärkt auf die Bedürfnisse und Anforderungen seiner Kunden eingehen. Die Entwicklungen auf den Finanzmärkten sind vielfältig und die Entstehungszyklen für neue innovative Produkte verkürzen sich immer mehr. Den global orientierten Marktteilnehmern bieten sich durch die schnelle Produktentwicklung viele Möglichkeiten, um an der Schnelllebigkeit der Finanzmärkte zu partizipieren. Auf der anderen Seite stellen die schnellen Produktzyklen hohe Anforderungen an die Marktteilnehmer, selbst wenn die vorerst nur als [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Nov 8, 2001
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Pages
92
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ISBN
9783832446963
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Finance / General
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Inhaltsangabe:Einleitung: Aktuelle Trends des Ausschüttungsverhaltens in den USA: Dividends are simply divine.. So lautet der Titel eines Beitrags über den Trend stetig wachsender Dividendenausschüttungen der US-Konzerne der US-amerikanischen Zeitschrift Business Week . Allerdings genießt die Dividende weltweit einen höheren Stellenwert als in den USA. So liegt die USA bei einem Vergleich mit europäischen Ländern mit ihrer Dividendenrendite von durchschnittlich 1,375 Prozent an letzter Stelle. Einen starken Rückgang hatte die Dividendenrendite im Standard&Poor ́s 500 Aktienindex von über 4 Prozent in 1990 auf fast 1 Prozent in 1999 zu verzeichnen. Diese starke Abnahme wurde auch durch das starke Wachstum des Aktienrückkaufvolumens beeinflusst. So stieg das Aktienrückkaufvolumen in den letzten 30 Jahren von 3,6 Mrd. US-Dollar in 1977 auf über 2.000 Mrd. USD in 2005. Trotzdem ist auch in den USA wieder ein Anstieg der Dividendenzahlungen zu verzeichnen. So zahlte die Microsoft Corporation erstmals 2004 eine Dividende von 16 Cents pro Aktie. Auch die Unternehmen aus dem Informationstechnologiebereich der S&P 500 Unternehmen erhöhten 2003 ihre Dividendenzahlungen um 95 Prozent gegenüber 2002. Somit erreichte auch die Dividendenrendite der S&P 500-Unternehmen im Juli 2008 erstmals wieder eine Höchstmarke von 2,49 Prozent seit Juni 1995. Insbesondere wird diese Entwicklung unterstützt durch Verabschiedung des Jobs and Growth Tax Relief Reconciliation Act of 2003, wonach Dividenden und Kursgewinne pauschal mit 15 Prozent besteuert werden. Jedoch stehen bei 34 Unternehmen im S&P 500 die Dividendenzahlungen auf der Kippe, da unter anderem General Motors, Motorola und die New York Times im Jahr 2007 mehr Dividenden zahlten, als dass sie freien Cashflow generierten. Laut Analysten können die Unternehmen diese Ausschüttungshöhen nicht lange beibehalten und werden ihre Dividenden in naher Zukunft kürzen. Dies ist eine Folge des mangelnden Wachstums der US-Wirtschaft. Trotzdem nimmt das kumulierte Dividendenvolumen der S&P 500 Konzerne stetig zu. Diese Situation kommentiert der Analyst David Darst von Morgan Stanley Global Wealth Management wie folgt: Dividendenzahlungen spielen besonders dann eine Rolle, wenn sich der Markt seitwärts bewegt : Sicher ist, dass Unternehmen ihre erhöhten Dividendenzahlungen auch als Marketinginstrument nutzen, um weitere Aktionäre zu gewinnen und um somit Kurssteigerungen zu erzielen. Ob aber die Dividendenpolitik für den [...]
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