Whiteout: Schneefälle und Weißeinbrüche in der Literatur ab 1800

transcript Verlag
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Beim polaren Whiteout wird Sonnenlicht so diffus von der Schnee- und Wolkendecke reflektiert, dass sich im Auge des geblendeten Betrachters bestimmte Kontraste auflösen. Sabine Frost überträgt diese verunsicherte Wahrnehmung auf einen Leser literarischer Texte, der bei seiner Lektüre ebenso mit desorientierenden Phänomenen konfrontiert wird. Dabei werden sowohl die gestörte Wahrnehmung als ästhetische Erscheinung als auch der Bruch mit herkömmlichen Formen künstlerischer Repräsentation untersucht.
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About the author

Sabine Frost lebt in Berlin und arbeitet an einem Projekt zur ökologischen Zivilisationskritik in der Literatur. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie, Metaphern der Medialität und Reiseliteratur.
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Additional Information

Publisher
transcript Verlag
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Published on
Mar 31, 2014
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Pages
336
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ISBN
9783839418840
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Linguistics / Historical & Comparative
Literary Criticism / European / English, Irish, Scottish, Welsh
Literary Criticism / European / German
Literary Criticism / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1+, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Probleme der Lautstruktur und der Orthographie der Gegenwartssprache, 91 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das R ist im Deutschen eines der komplexesten Phoneme und verrät in seiner Artikulation mit am leichtesten einen regionalen oder ausländischen Akzent. Es kennt eine Reihe von Allophonen, von denen einige freie (bzw. regional bedingte), andere kontextabhängige Varianten sind; ihre richtige Anwendung ist zwar nicht von bedeutungsunterscheidender Relevanz (vgl. den Begriff „System“ bei Coseriu, s.u.), doch wird eine Abweichung sofort bemerkt („Norm“ bei Coseriu). Seit Ende des 19. Jahrhunderts finden sich in der Literatur immer wieder Anmerkungen und erste Aufsätze über die R-Aussprache im Deutschen, auffälligerweise anfänglich zumeist unter dem Aspekt der Normgerechtheit. Im 20. Jahrhundert folgen weitere Publikationen, längere Aufsätze und Monographien allerdings erst in den 1960er und 1970er Jahren. Das Spektrum der Untersuchungsschwerpunkte erweitert sich und umfasst nun phonetische, auditive, artikulatorische, silbenstrukturbezogene, vergleichende, historische, einzeldialektale und literarische Gesichtspunkte; die Frage der Normgerechtheit rückt in den Hintergrund bzw. wird anhand von statistischen Erhebungen zu beantworten versucht. Die Hauptfragestellung jedoch bleibt bestimmt von zwei für das Deutsche charakteristischen Phänomenen: dem uvularen und dem vokalisierten R (die hier getrennt behandelt werden, mit gutem Recht aber auch unter dem Begriff „Reduktionsformen“ zusammengefasst werden können). Die vorliegende Arbeit versucht, einen Überblick über die Problematik der R-Realisation im Deutschen zu geben. Notgedrungen bleiben dabei einige Aspekte auf der Strecke bzw. werden nur am Rande behandelt , doch sollte das durch die weiterführenden Literaturhinweise wettgemacht werden. Als erstes wird mit einer Beschreibung der verschiedenen Allophone sozusagen das Arbeitswerkzeug gegeben, mit dem zunächst dann das uvulare und das vokalisierte R unter einem eher globalen Gesichtspunkt behandelt werden. Anschließend wird die tatsächliche Gebrauchsnorm im Deutschen mit ihren regionalen und positionsbedingten Realisierungsformen beleuchtet und schließlich mit der präskriptiven Normgebung in den Aussprachewörterbüchern verglichen.
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