Kommunikation ist Manipulation

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1,0, BA Hessische Berufsakademie, Sprache: Deutsch, Abstract: Kommunikation durchzieht unser gesamtes Leben. Sie ist daraus nicht wegzudenken, denn die Sprache ist ein entscheidendes Merkmal des Menschen. Sie ist die Basis allen Denkens und damit auch der schöpferischen Arbeit, und die Arbeit wiederum ist das Wesen des Menschen. Deswegen haben und brauchen wir die Kommunikation. Sobald der Kontakt zu mindestens einer weiteren Person besteht, geht es nicht mehr ohne. Aber was beinhaltet die Kommunikation? Der Hauptbestandteil sind Informationen. Aber ist das schon alles? Warum z.B. wurde genau diese Information vom Sender gerade zu dieser Zeit verbreitet? Was steckt dahinter? Was eine Information alles beinhalten kann, soll in dieser Arbeit ansatzweise veranschaulicht werden. Kommunikation ist Manipulation. Dieser Satz erschrickt zunächst. Allerdings geschieht das nur, weil das Wort Kommunikation positiv und das Wort Manipulation negativ belegt ist. Hier besteht ein gefühlter Widerspruch, ähnlich wie bei der Aussage „schlechte Qualität“, denn das Wort Qualität ist positiv besetzt. Kommunikation erfolgt generell in allen Bereichen der Gesellschaft, unter anderem in der Wirtschaft, Politik, Kunst und auch im privaten Bereich, und zwar überall dort, wo mindestens zwei Menschen zusammentreffen. Und genau dort kann auch die Manipulation erfolgen, denn jede Kommunikation verändert etwas an der Situation zwischen Sender und Empfänger. Ist nun die Kommunikation (Austausch von Informationen zwischen Sender und Empfänger) oder die Manipulation (lat. Manipulus = Handvoll oder Handhabung, im Sinne von „etwas geschickt in die Hand nehmen“1) die Methode, um das Ziel einer bestimmten Motivation (Motiv: lat. Beweggrund, Antrieb) zu erreichen? Oder ist die Manipulation ein Zwischenziel, um den Empfänger zu einer bestimmten Handlung oder Denkweise (Endziel) zu motivieren? Kann Manipulation auch ohne überzeugende Anstrengung stattfinden? Nicht jede Kommunikation ist eine bewusste Manipulation. Sie wirkt aber immer auf den Empfänger, bewusst und unbewusst2. Meist ist sich der Sender gar nicht darüber im Klaren, welches Ziel er verfolgt. Schon die einfache Frage „Wie geht es Dir?“ ist jedoch nicht wirklich eine Frage nach dem derzeitigen Zustand des Gegenübers, sondern soll ihm suggerieren, dass sich der Andere um ihn sorgt. Der Sender will demnach eine positive Grundstimmung in das Gespräch bringen, um dieses in eine bestimmte Richtung zu lenken. Es ist bei genauer Betrachtung immer das eigene Interesse, das der Sender mit seiner
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 6, 2012
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Pages
27
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ISBN
9783656121022
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
Language Arts & Disciplines / Journalism
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Marajka Parplies
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Kirsten Borgelt
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Deutsche Direktmarketing Akademie Berlin IDM Institut für Dialogmarketing GmbH (Deutsche Direktmarketing Akademie Hamburg), Veranstaltung: , 64 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Zeiten gesättigter Märkte entdecken immer mehr Unternehmen, dass es neben den „erwachsenen“ Zielgruppen ein weiteres interessantes Segment zu entdecken gibt: Kinder. Kinder-Marketing wird immer interessanter, weil die „lieben Kleinen“ nicht nur im Trend der „Ein-Kind-Familie“ über ständig größere finanzielle Mittel verfügen, sondern auch einen erheblichen Einfluss auf Anschaffungen innerhalb der Familie haben. Außerdem werden sie die Kunden von Morgen sein und haben mit zwei Drittel der Produkte, die sie im Erwachsenenalter konsumieren, schon als Kind Kontakt. Das Marktpotenzial dieser Gruppe ist somit höher, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Besonders umfängliche Literatur gibt es trotzdem nicht. Selbst der Begriff „Kinder-Marketing“ wurde bisher nicht definiert. In dieser Arbeit sollen darunter alle Marketingaktivitäten verstanden werden, die auf die jungen Zielgruppen gerichtet sind. Vielleicht ist die Definierung deshalb unterblieben, da es sich bei den Kindern um keine homogene Gruppe handelt. Sowohl die Heterogenität, als auch wie ihr mit Marketingmaßnahmen entgegengetreten wird, soll hier untersucht werden. Diese Arbeit besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Der erste Teil widmet sich ganz des sehr komplexen Segments Kind und wird zeigen, dass esdieZielgruppe Kind gar nicht gibt. Vielmehr handelt es sich um viele junge Zielgruppen, wie der Titel dieser Arbeit schon vermuten lässt. Diese Unterscheidungen sind enorm wichtig, denn allein der soziodemografische Unterschied zwischen einem 5-jährigen Mädchen und einem 16-jährigen Jungen leuchtet unmittelbar ein. Außerdem werden weitere wichtige Einflussfaktoren wie die Peer-Groups und der rechtliche Rahmen behandelt. Auch die Verantwortung, Kindern frühzeitige Werbekompetenz mit auf dem Weg zu geben, wird diskutiert.
Dirk Hollank
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: keine, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Veranstaltung: KUSO an der FH Hamburg Internationales Management 2. Semester, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Successful business men and women who come in contact with a variety of people and cultures quickly learn the meanings behind common gestures and body movements in different cultures. Only the unsuccessful businessperson fails to learn the importance of those when talking with potential clients. When we talk with our gestures and movements, a variety of meanings can be generated. Especially during introductory situations a person must know the appropriate greeting in order to convey the intended content. To nod, bow, kiss, shake hands, smile, wave, touch cheeks, or rub noses are common greetings used in various parts of the world. Use an inappropriate gesture and the door may never open to you. Intercultural interactions are never without some problems. Linguistic barriers are compounded by differences in nonverbal communication. Actually, nonverbal communication comprises a big block within communication as a whole. The nonverbal communication takes up around 65-70 percent of the meaning conveyed by a spoken message. It is widely accepted and known that nonverbal communication-especially gestures and body movements-bring the potential to get along better with different cultures and, of course, with business partners. Although it is very time-consuming, learning these signals, brings so many positive aspects that it is worth the trouble of learning the nuances and differences. Nonverbal communication as indicated above is a big topic. Breaking it down shows that it consists of many more subparts. Gestures and body movements are one of the most important aspects of nonverbal communication. By analyzing all gestures and body movements I want to show the different interplay of intent, comprehension and impact people can cause to international business processes and their outcomes by interacting with one another in different cultures.
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