Der Tempel als Kosmos. Sakralarchitektur am Beispiel des Luxor-Tempels

GRIN Verlag
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ägyptologie, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Tempel ist ein komplexes symbolisches System - die architektonische Umsetzung einer Weltanschauung. Wir haben es im Alten Ägypten mit einer über Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsene Weltsicht zu tun, die die sichtbare und die unsichtbare Welt, die diesseitige der Menschen und die jenseitige der Götter, umfasste. Und sie umfasste die Erkenntnis, dass das Weltgeschehen beeinflussbar ist – mittels magischer Handlungen, zu denen auch die Tempelrituale zählten.
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About the author

Beginn des Ägyptologie-Studiums 1987 in Heidelberg bei Jan Assmann (Vorderasiatische Archäologie und Ethnologie als Nebenfächer). Abschluss des Ägyptologie-Studiums 1994 in Hamburg bei Hartwig Altenmüller als Magistra Artium (Ethnologie als zweites Hauptfach). Mitarbeiterin bei Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts im Totenkulttempel Sethos I. in Theben-West 1992 und 1993 (Leitung: Rainer Stadelmann), sowie bei Ausgrabungen der Pennsylvania-Yale-Expedition to Abydos 1994 im Totenkulttempel Sestostris III. in Abydos (Leitung: David O'Connor). Später u.a. Begleitung von Studienreisen nach Ägypten und bis 2012 Autorin für das Ägyptenmagazin Kemet.

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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Sep 25, 2013
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Pages
9
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ISBN
9783656505181
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Best For
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Language
German
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Genres
History / Middle East / Egypt
Social Science / Ethnic Studies / General
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Diplomarbeit entstand als Abschluss meines Magisterstudiums an der Universität Wien im Fach Theaterwissenschaft. Sie befasst sich mit drei für Wien typischen Phänomenen: der österreichischen Kaiserin Elisabeth, dem Musical und dem Tod in Text und Bild. Dass Elisabeth weit mehr ist als die Kitschfigur aus den Sissi-Filmen mit Romy Scheider und Karlheinz Böhm erfährt jeder, der sich in Wien mit der historischen Persönlichkeit beschäftigt und man begegnet ihr in der Hauptstadt auf Schritt und Tritt. Das Musical von Michael Kunze (Buch und Libretto) und Sylvester Levay (Musik) geht dem Mythos Elisabeth nach und stellt die Figur in Beziehung zum Tod. Der Tod als personifizierte Gestalt, dem die Wiener auch noch heute sehr nahe stehen auf dem Wiener Zentralfriedhof liegen mehr Tote als Wien Einwohner hat... Elisabeth hatte am 3. September 1992 im Theater an der Wien Uraufführung und machte von dort aus seinen Weg in die Welt. Für ein Musical zu der Zeit, als Andrew Lloyd Webber die Szene beherrschte, ein ungewöhnliches Unterfangen. Kunze und Levay gaben die Rechte an ihrem Stück frei, ließen sehr unterschiedliche Inszenierungen zu, schrieben sogar neue Songs, je nach Aufführungsort. Die Diplomarbeit befasst sich zum ersten mit dem Genre Musical an sich, von seiner Zeit am New Yorker Broadway über das Londoner Westend bis nach Deutschland und Österreich. Die Enstehungsgeschichte, wie es dazu kam, dass das Stück in Wien und nicht wie ursprünglich geplant am Heilbronner Theater seine Weltpremiere feiern konnte, leitet den Hauptblock ein. Dieser beinhaltet einen Vergleich der literarischen Vorlagen mit dem Libretto Michael Kunze hält sich dabei eng an die Elisabeth-Biografie von Brigitte Hamann. Außerdem werden die einzelnen Rollen, Musik, Kostüme und Bühnenbild (mit vielen Farbfotos!) analysiert. Anhand der einzelnen Inszenierungen (Wien, Japan, Ungarn, Schweden, Niederlande, Deutschland) wird die Entwicklung gezeigt, die das Stück innerhalb von gut zehn Jahren durchgemacht hat. Jede Inszenierung ist auch im Zusammenhang mit dem Ort zu sehen, mit dem Land, dem Theater, der Mentalität der Zuschauer. So gibt es ein Extra-Kapitel zum japanischen Takarazuka-Theater, das nur aus Frauen besteht und wodurch die androgyne Tod-Rolle eine besondere Note erhalten hat. Ein Exkurs beschäftigt sich mit dem Genre Musiktheater speziell in Wien, von den Ausstattungsstücken Emanuel Schikaneders über Cats bis Jekyll & [...]
Fachbuch aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Ägyptologie, Note: keine, , Veranstaltung: Vortrag, Sprache: Deutsch, Abstract: Es handelt sich bei der Jenseitsliteratur, von den Pyramidentexten bis zu den Unterweltsbüchern, um Schriften für den Verstorbenen, die ihm zur Wiedergeburt verhelfen sollten. Es gibt zwar viele Arbeiten, die sich mit diesen Texten beschäftigen, aber praktisch keine, die sich mit der Frage auseinander setzen, woher das spezielle Wissen, das in der Jenseitsliteratur verarbeitet wurde, stammt. Erik Hornung ist einer der wenigen Ägyptologen, die diese Frage konkret beantworten. Seiner Meinung nach stammt dieses Wissen aus dem kollektiven Unbewussten. Er bezieht sich bei seiner Deutung auf die Psychologie Carl Gustav Jungs. Zu einem ähnlichen Schluss gelangt auch Jan Assmann, der ebenfalls meint, dass die Informationen aus dem Unbewussten stammen. Er richtet sich bei seiner Deutung aber nach Aspekten der Psychologie Sigmund Freuds. Beide Interpretationen basieren also auf zwei unterschiedlichen tiefenpsychologischen Sichtweisen. Es gibt auch die Möglichkeit, diese Texte aus schamanischer Sicht zu deuten. Der Schamane 2 begibt sich mittels bestimmter Techniken auf Seelenreise, um sich im jenseitigen Bereich um die Seele des Verstorbenen zu kümmern. Er sucht sie, fängt sie ein, begleitet sie, beschützt sie, bringt sie zurück oder weist ihr den Weg. Ich denke, dass es im Alten Ägypten Schamanismus gab, der aber im frühen Alten Reich aus dem institutionalisierten Kult verdrängt wurde. [...]
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Ägyptologie, Note: keine, , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, den Archaismus im Kontext der sozialen Veränderungen der altägyptischen Gesellschaft, als Ausdruck eines Anpassungsprozesses, zu interpretieren. Einen Aspekt gilt es dabei besonders zu beachten: die Ägypter hinterließen keine Aussagen über den Archaismus, sie thematisierten ihn nicht. Dies ist methodisch bedeutungsvoll, denn aufgrund dieser Tatsache können Interpretationen prinzipiell zwar auf ihre Richtigkeit hin überprüft, jedoch nur eingeschränkt falsifiziert werden. Insofern bedeutet ein Auswerten sämtlicher zur Verfügung stehender Daten ebensowenig eine Garantie für die Unanfechtbarkeit einer daraus resultierenden Interpretation wie eine Deutung anhand nur weniger oder sekundärer Quellen. Bevor im zweiten Kapitel verschiedene Interpretationen des spätzeitlichen Phänomens aufgezeigt werden, folgen im Anschluß einige Erläuterungen zu den Begriffen "Spätzeit" und "Archaismus". Danach werden im dritten Kapitel zunächst die theoretischen Grundlagen dargestellt, auf denen der neue Deutungsversuch des Archaismus basiert. Schließlich werden einige Veränderungen in einem von verschiedenen kulturellen Teilbereichen nachgezeichnet und dem Selbstverständnis der gesellschaftlichen Elite, d.h. den Herrschaftsträgern, nachgegangen. Von Bedeutung ist im Kontext dieser Arbeit ausschließlich die Tatsache, daß es aufgrund der hierarchischen Sozialstruktur in Altägypten eine Elite gab, und daß aus diesem Grund in irgendeiner Form untere soziale Gruppen existieren mußten. Es ist selbstredend, daß diese Elite eine soziale Minderheit darstellte; unerheblich ist die Frage, ob mit sozialen Schichten, Klassen, Kasten, Ständen oder sonstigem zu rechnen ist.
Magisterarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Ägyptologie, Note: 1,0, Universität Hamburg (Ägyptologisches Institut), 257 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, den Archaismus im Kontext der sozialen Veränderungen der altägyptischen Gesellschaft, als Ausdruck eines Anpassungsprozesses, zu interpretieren. Zwar ergibt sich aus der Fragestellung dieser Arbeit die Möglichkeit eines Interpretationsversuchs, jedoch kann dieser im Rahmen einer wissenschaftlichen Hausarbeit nicht verifiziert werden. Ein detaillierter Beweis kann nicht erbracht werden, denn dies ist nur unter Berücksichtigung der Primärquellen möglich. Es geht in dieser Arbeit also nicht darum, die noch darzulegende These zu beweisen, sondern anhand einer Analyse der Forschungslage die Möglichkeit einer neuen Deutung des Archaismus darzustellen. Methodisch entspricht ein solches Vorgehen einem Sammeln von Daten anhand von Sekundärquellen. Der nächste Schritt wäre der, die Primärquellen auf die These hin zu untersuchen. Dagegen hält z.B. Der Manuelian eine Herangehensweise zur Untersuchung des "Warum" des Archaismus nach der induktiven Methode für angebracht, also eine Interpretation, basierend auf einer vollständigen Zusammenstellung und Analyse der Primärquellen. Er geht davon aus, in dem Vorfindlichen die Prinzipien finden zu können, aus denen heraus eben das Vorfindliche abgeleitet werden kann. Er meint also, aus seinen Erscheinungsformen heraus den Archaismus erklären zu können. In seinem Aufsatz "Prolegomena zu saitischen 'Kopien'" schreibt er: Der Zweck dieser Arbeit soll nicht darin bestehen, auf Einzelfälle einzugehen, die Abhängigkeit verschiedener Denkmäler zu beweisen oder überhaupt das "Warum" der archaisierenden Tendenz zu untersuchen. Der Autor ist der Meinung, daß auf diese Themen solange verzichtet werden sollte, bis eine übersichtliche Sammlung der Daten vorliegt. (Der Manuelian 1983b, 222) Um einen Wandel der Gesellschaft nachweisen zu können, genügt es, den qualitativen Wandel eines ihrer maßgeblichen Teilbereiche zu belegen. Denn laut Definition des Begriffs "Kulturwandel" ziehen "wegen der Interdependenz der kulturellen Teilbereiche Wandlungsvorgänge in einem derselben einen Wandel auch in anderen" nach sich (Stagl 1988e, 276). Obwohl es sich bei dem zur Verfügung stehenden Quellenmaterial fast ausschließlich um Zeugnisse der Gruppe der Herrschaftsträger (dazu zählen, neben der königlichen Familie, Militärs, Priester und Beamte) handelt, lassen sie Aussagen über allgemeine soziale Veränderungen zu. [...]
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