Die filmische Darstellung von Kindern und Erwachsenen als Unterhaltung generierende Objekte am Beispiel der Doku-Soap „Die Super Nanny“

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Menschenversuche, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Das Fernsehen, das einst das Fenster zur Welt darstellte, hat sich durch das Aufkommen des Reality TV zum Fenster in das Privatleben gewandelt. Ein Trend, der sich seit den 90er Jahren stetig fortsetzt und aus dem heutigen Fernsehprogramm nicht mehr wegzudenken ist. Privates und Intimes wird öffentlich gemacht. Wie das nachfolgende Kapitel zeigen wird, handelt es sich bei dem Begriff „Reality TV“ um eine sehr vielschichtige Fernsehgattung, die Anlass für rege Diskussionen unter Medienwissenschaftlern gab. Die Darstellung der Menschen im Fernsehen gilt bei der Reality TV als zentrales Problem. Vor allem dann, wenn es sich wie bei dem Format ‚Die Super Nanny’ auch um Kinder handelt, bei denen die Zustimmung der Eltern reicht, sie im Fernsehen zu zeigen. Der bedeutendste Kritikpunkt ist bei Reality TV die Missachtung der Menschenwürde. Dem Grundgesetz zu Folge ist die Würde des Menschen unantastbar. Ein Mensch darf nicht als Sache, unmenschlich und entwürdigend behandelt werden (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung; Lexikon 2006). Die ‚Die Super Nanny’- Sendungen kann man jedoch als Menschenversuche bezeichnen, denn die Menschen, die weder prominent noch Schauspieler sind, werden in ihrem Alltag von Kameras begleitet. Menschenversuche sind Experimente mit Freiwilligen. In diesen wird die Versuchsperson als Objekt betrachtet. Im Falle der zu untersuchenden Doku Soap ‚Die Super Nanny’ stellen die Familien, aber vor allem die Kinder, die Versuchspersonen dar. Es handelt sich um ein Erziehungsexperiment. ‚Die Super Nanny’ berät in Erziehungsfragen und gibt Tipps, die dann von der Familie umgesetzt werden sollen. Die Kinder nehmen in dieser Sendung eine besondere Rolle ein: Im Großen und Ganzen geht es um den Versuch, sie und ihr Umfeld zu erziehen. In der vorliegenden Arbeit wird eine filmanalytische Untersuchung einer Folge von ‚Die Super Nanny’ durchgeführt. Das Erkenntnisinteresse dieser Untersuchung ist es herauszuarbeiten, wie die Kinder und Erwachsenen der jeweiligen Familie mit filmischen Mitteln als Unterhaltung-generierende Objekte dargestellt werden. Hierbei werden sowohl Inhalt und narrative Struktur, als auch die filmische Darstellung durch Einstellungsgrößen, -perspektiven und die Tonebene untersucht. Einen weiteren Aspekt stellt die Kamerapräsenz da, die für das Verhalten der Menschen eine wesentliche Rolle spielt. Ein Sequenzprotokoll soll die Dramaturgie der ‚Die Super Nanny’ - Folge verdeutlichen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 26, 2012
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Pages
25
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ISBN
9783656244271
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Language
German
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Genres
Performing Arts / Film / General
Social Science / Media Studies
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Sandra Garthaus
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 2,0, Universität Siegen, Veranstaltung: Soziologie des Essens , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Nahrungsaufnahme ist ein alltäglicher essentieller Vorgang bei Mensch und Tier. Betrieben wird er mit einer enormen Selbstverständlichkeit und scheinbar ohne jegliche Hintergedanken. Es steckt jedoch noch viel mehr hinter dem Essen der Menschen. „Nicht alles, was sich zur Deckung von Energie- und Nährstoffbedarfen eignet, wird als Nahrung betrachtet“ (Prahl/Setzwein 1999, 89). Aber warum ist dies so? Für diese ‚Eigenart’ muss es Gründe geben, die sowohl die Ess-, als auch die Trinkkultur beeinflusst haben. Diese Gründe haben dafür gesorgt, dass sich Gesellschaften unterschiedlich entwickelt haben. Diese Differenz macht sich in ihrer Art zu Essen und zu Trinken bemerkbar. In der folgenden Arbeit möchte ich die Frage klären, wie sich diese Verhaltensweisen entwickelt haben. Dafür werde ich die Ess- und Trinkkultur sozialwissenschaftlich untersuchen. Ich werde verschiedene Aspekte hinzuziehen, wie die kulturellen und religiösen Bestimmungen, die die Essgewohnheiten verschiedener Gesellschaften unterscheiden. Die Sinngebung der Nahrungsgewohnheiten, damit sind die Art und Weise des Konsumierens, die Esssitten und -normen und kulturellen Bewertungen gemeint, ist nämlich eine primäre Institution des Essens. Ich werde die Gegensatzstrukturen der Essstile, sowie den Vegetarismus aufzeigen. In einem seperaten Punkt gehe ich näher auf die Trinkkultur ein und werde herausstellen, wie sie als Instrumentarium zur sozialen Differenzierung eingesetzt wird. In einem abschließenden Fazit werde ich resümierend auf die Arbeit zurückblicken und die Hauptthesen zusammenfassen.
Sascha Gnoss
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Veranstaltung: International Marketing and Media Management, Sprache: Deutsch, Abstract: The music industry is in the midst of change. This change has been triggered by the influence of new media, such as the Internet or mobile telephones, which contribute to an increasing digitalisation of society during the last years. The results of the growing digitalisation are changes in the consumer behaviour, new devices and also new sales channels. Supply and demand of music products is greater today than ever before; however, the music industry generates only little capital because of illegal downloads and small revenues of the digital music market (Thurner, 2010, pp.5). In the course of the digitalisation, new media plays a big role. Like Peter R. Scott and Mike Jacka put it: “social media is the set of Web-based broadcast technologies that enable the democratization of content, giving people the ability to emerge from consumer of content to publishers” (Scott and Jacka, 2011, pp.5). Due to social media, people have the opportunity to communicate with people all over the world, to share pictures, videos, and audio files (Safko and Brake, 2009, pp.6). Interesting songs or videos are going to spread rapidly from YouTube within social networks like Facebook and Twitter. Therefore, unknown artists can become stars overnight (Urbanowizc, 2013). The digitalisation and social media have changed the framework of the music industry and because of that the management topics of the music companies changed as well. This assignment identifies and discusses the management topics a company has to deal with in the music industry in the digital age. In chapter one the author explains the new framework of the web 2.0 and therefore the changing consumption habits of the consumer. Also the paper identifies the changes of the consumption of music by social media. In chapter two in the scope of this assignment, old and new communication models will be presented and analysed. Also the important management topics will be explained and further the effect on the music industry will be established. For exemplification of both subjects the author makes use of the company Pandora Internet Radio.
Sandra Garthaus
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Universität Siegen, Veranstaltung: Klanganalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Fernsehen gehört neben Druck und Radio zu den drei größten und wichtigsten Medien der Massenkommunikation und es ist „das wichtigste für die öffentlichen und privaten medialen Kommunikationsverhältnisse“ (Holly, W. 2004). Fernsehen wird generell als Bildmedium verstanden. Es ist aber „bisensuell“, denn es ist audiovisuell. Es überträgt Bilder und Töne (vgl. Holly, W. 2004). Neben Gestaltungsmöglichkeiten wie Kameraführung, Lichtdramaturgie und Farbgebung wird die Wirkung bei Serien, Filmen und Werbung auch durch die musikalischen Untermalung erzielt, denn unser Ohr will ständig so beschäftigt sein wie unser Auge. Man unterscheidet zwischen dem Originalton, also der Atmosphäre im Film selbst, und der Filmmusik. Filmmusik gestaltet den Film. Sie wird „absichtsvoll in die Konzeption eines Films einbezogen“ (Bullerjahn, C. 2001, 59). Sie kann dramaturgische oder strukturelle Funktionen übernehmen. Bei der Bearbeitung eines Films wird der Ton beim Schnitt meist vorgezogen. Es werden musikalische Akzente gesetzt, die eine neue Handlungsstation markieren. Spannung wird gesteigert durch rhytmische Veränderungen oder abruptes Stoppen der Musik. Auch Fremdtöne, wie Handyklingeln oder Musik in einer Bar, gehören zur Dramaturgie. Diese zählen zur Atmosphäre. Soll die Aufmerksamkeit der Rezipienten und Rezipientinnen dem Dialog im Film gewidmet werden, wird der Hintergrund nicht mit Musik untermalt oder zumindest in einer sehr geringen Lautstärke, denn Sprache und Musik werden im gleichen Sinneskanal verarbeitet und können sich demnach gegenseitig stören. Alle Töne in einem Film sind mit Hintergedanken eingeplant und erfüllen ihre Funktionen. Meine Analyse bezieht sich auf das fiktionale Genre. Beim Krimi vermittelt die Musik zum einen viel Bewegung und Aktion und signalisiert dem Rezipienten, wenn spannende Szenen auftreten, zum anderen entwarnt sie auch mit ruhiger Musik. Sie leitet den Zuschauer durch die Geschichte. Ich setze mich im Folgenden mit der Folge „Tödliches Vertrauen“ der Serie „Tatort“ auseinander. Zunächst werde ich kurz den Handlungsstrang der Folge erläutern und in einem Musikprotokoll den Verlauf der musikalischen Untermalung darlegen. Ich konzentriere mich hierfür auf die Filmmusik und gehe nicht weiter auf die atmosphärische Gestaltung ein. Daraufhin werde ich die Filmmusik analysieren und ein abschließendes Resumée geben.
Sandra Garthaus
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 2,0, Universität Siegen, Veranstaltung: Medien und Gedächtnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ‚Sich erinnern’ – das ist eine Gedächtnisleistung, die täglich von Menschen in Anspruch genommen wird. Hinterfragt wird dieser Vorgang jedoch nicht. Er wird ganz selbstverständlich vollzogen und geschieht meist unbewusst. Unsere Erinnerungen resultieren aus unseren eigenen individuellen Erfahrungen. Wir können aber auch andere Menschen daran teilhaben lassen, indem wir ihnen davon berichten. Diesen Punkt greifen ‚Medien’ auf. Mit ihrem Aufkommen veränderten sie die Erinnerungskultur, denn sie brachten eine neue Möglichkeit hervor, an Vergangenes zu erinnern, Erinnerungen zu speichern und weiter zu vermitteln. Mit einer besonderen medialen Möglichkeit beschäftige ich mich in der folgenden Hausarbeit: Erinnerungsvermittlung durch den Film. Es gibt viele Beispiele für Filme, die diese Funktion übernehmen. Vergangene Ereignisse bieten oft gerade wegen ihrer Bekanntheit besonders viel Anreiz, sie filmisch zu verarbeiten und dar zu stellen. Die Zeit, in der die heutige Bundesrepublik Deutschland zweigeteilt war, war eine besondere Phase der deutschen Geschichte. Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) war aus der sowjetischen Besatzungszone Berlins hervorgegangen. Dieses Gebiet grenzte sich als „Ost-Berlin“ von dem amerikanischen, französischen und auch britischen Sektor, die zusammen „West-Berlin“ ausmachten, ab. 1961 wurde hierfür die Berliner Mauer gebaut. Auch heute ist diese Zeit der Teilung noch jedem geläufig und die Erinnerungen sind noch stark vorhanden. Zumindest bei denen, die vor dem Mauerfall 1989 Bürger der DDR waren. Für Andere ist es oft kaum vorstellbar, in welchen einfachen Verhältnissen die Menschen hinter der Mauer gelebt haben. Die Phase der Teilung bietet genügend Stoff für filmische Verarbeitungen. Unter anderem hat sich der Theaterregisseur Leander Haußmann an die Thematik gewagt. Zusammen mit Co-Autor Thomas Brussig hat er den Film „Sonnenallee“ geschaffen und damit sein Kinodebüt gefeiert. In meiner Hausarbeit setze ich mich mit Haußmanns Film auseinander. Er stellt das Leben zur Zeit der Teilung im östlichen Teil Berlins humoristisch dar und erzählt die Geschichte des jugendlichen Michaels. Ich werde ihn hinsichtlich seiner Erinnerungsfunktion untersuchen und möchte herausstellen, welche Bedeutung er für diese einnimmt. Hierfür untersuche ich, was der Film für Erinnerungen visualisiert und in welcher Art und Weise er da macht. Anhand dieser Analyse werde ich die Bedeutung des Films bewerten.
Sandra Garthaus
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Universität Siegen, Veranstaltung: Sexuelle Störungen - In Beratung und Psychotherapie, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder Mensch weist ein bestimmtes sexuelles Verhalten auf und jeder weiß, dass Menschen sexuell aktiv sind. Das sexuelle Verhalten bestimmt unseren Alltag mit. Wie genau es das tut und wie es sich beim Einzelnen äußert ist jedoch individuell unterschiedlich und privat da die Sexualität einen der persönlichsten und privatesten Bereiche des Lebens darstellt. Wir haben bestimmte Vorstellungen davon wie normales und unnormales sexuelles Verhalten aussieht. Die Grenzen hierfür lassen sich nicht immer klar setzen. Unnormal ist etwas, wenn es von unserem eigenen Verhalten und von dem Durchschnittsverhalten der Bevölkerung abweicht. Unnormales Verhalten ist dann keine Privatsache mehr, wenn es anderen Menschen bzw. Tieren schadet, sie nötigt oder gegen Regeln verstößt. Es gibt verschiedene Arten von sexuellem Verhalten. Ob normal oder unnormal muss jeder für sich selbst entscheiden. Sexuelles Verhalten unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Schreibe ich in dieser Arbeit von ‚normal’, dann meine ich damit sexuelle Beziehungen zwischen Menschen, die sich in einer Liebesbeziehung befinden. Unter ‚unnormal’ verstehe ich ein Verhalten, das von beschriebenem Normalverhalten abweicht. In der folgenden Hausarbeit werde ich eine kurze Einführung in das menschliche Sexualverhalten geben, bevor ich mich auf das männliche sexuelle Verhalten konzentriere. Des Weiteren werde ich auf sexuelle Störungen beim Mann eingehen und den Fokus meiner Arbeit auf die Mensch-Tier-Kontakte bzw. Zoophilie des Mannes legen. In einem abschließenden Fazit möchte ich Gedanken anführen, wie Zoophilie in unserer heutigen Zeit einzuschätzen und ob es als sexuelle Störung einzuordnen ist. Ich werde mich für meine Ausführungen auf diverse Quellen berufen. Darunter befinden sich Klinische Psychologie, der Pschyrembel, Wörterbuch Sexualität, sowie verschiedene Studien, die sich mit der Thematik beschäftigen. Es werden sowohl Sammelbände und Monografien, als auch Internetquellen verwendet.
Sandra Garthaus
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, Note: 1,7, Universität Siegen, Veranstaltung: Familie: Gestern und heute, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff „Familie“ wird in der heutigen Zeit ganz selbstverständlich verwendet. Was aber ist „Familie“ genau? Eine „Familie“ besteht aus einem Elternpaar und mindestens einem Kind. Dies ist der Begriff im engeren Sinne, er bezeichnet die „Kernfamilie“. Weiter gefasst bezeichnet „Familie“ auch die übrige Verwandtschaft, zum Beispiel die Eltern und Geschwister des Elternpaares. Die „Familie“ ist eine Institution, die sich über Jahrhunderte immer wieder gewandelt hat. Die Veränderungen sozialer und ökonomischer Situationen haben für unterschiedliche Familienformen gesorgt. Die Struktur der Familie hat sich aus verschiedenen Formen der Großfamilie zu der heutigen Vater-Mutter-Kind-Familie gewandelt. Selbst diese Form unterliegt jedoch den Umständen der Zeit und ist heute nicht mehr die dominierende Familienart. Die Institution der Familie verliert ihre traditionellen Züge vor allem durch Alleinerziehende. Auch die Patchwork-Familie, in der die Partner Kinder aus erster Ehe in die neue Familie mit einbringen, ist eine moderne Familienform. In meiner Arbeit befasse ich mich mit dem Familienbild des Bürgertums, das Ende des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Ich setze mich mit der sozialen Situation des Bürgertums auseinander und stelle in einer sozialwissenschaftlichen Analyse die wesentlichen Aspekte der bürgerlichen Familie heraus. In einer abschließenden Schlussbetrachtung zeige ich die Besonderheit des Bürgertums für die moderne Familie auf und ziehe mit Hilfe eines kurzen Vergleichs ein persönliches Fazit über die Lebenslage der Menschen im Bürgertum.
Sandra Garthaus
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,0, Universität Siegen, Veranstaltung: Freundschaft und Liebe aus soziologischer Sicht, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist eigentlich Liebe? Liebe beschreibt eine tiefe emotionale Bindung einer Person zu einer Zweiten, zu einer Sache oder einem Tier. „Liebe ist somit eine Emotion. Nicht irgendeine Emotion, sondern eine, die wir mit etwas Angenehmen und für uns Guten und Wertvollen verbinden“ (Müller o.J.). Lieben ist ein Gefühlszustand, eine starke Zuneigung, die es in verschiedenen Formen gibt. Eltern lieben ihre Kinder und umgekehrt, Geschwister lieben sich, auch Freunde kann man platonisch lieben, genau so kann man aber auch ein Haustier in sein Herz schließen und lieben oder auch tiefe Zuneigung für einen Gegenstand entwickeln. In der Regel assoziiert man mit dem Begriff der Liebe zunächst jedoch die Liebe zwischen einem Paar. Zwei Menschen, die sich gegenseitig anziehen, begehren und sich liebenswert finden. Es gibt aber unterschiedliche Varianten der Liebe zwischen zwei Menschen. Nach Bierhoff und Rohmann gibt es die spielerische Liebe, die besitzergreifende, freundschaftliche, pragmatische, altruistische und die romantische Liebe (vgl. Bierhoff/Rohmann 2004). In der folgenden Hausarbeit werde ich mich mit der ‚romantischen Liebe’ beschäftigen, wie sie um 1800 konzipiert wurde. Sie bezeichnet die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau. Ich werde in der folgenden sozialwissenschaftlichen Analyse aufschlüsseln, welches Reglement für das Konzept der romantischen Liebe erstellt wurde und die wesentlichen Aspekte darstellen. In einer abschließenden Betrachtung werde ich ausführen, wie der Code der romantischen Liebe in unserer heutigen Zeit des 21. Jahrhunderts aussieht.
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