Business Improvement Districts: Ein erfolgreiches Kooperationsmodell für Deutschland?

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Inhaltsangabe:Einleitung: ‚Business Improvement District’ (kurz BID) von der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (BCSD), auch ‚Bündnisse für Investitionen und Dienstleistungen’ genannt, stellt ein neues Konzept zur Verbesserung und Aufwertung der Innenstädte dar. Es hat sich zunächst in Kanada und den USA herausgebildet und soll nun auf deutsche Innenstädte übertragen werden. Es stellen sich daher die Fragen, ob BIDs übertragen werden können und ob diese Adaption auch in Deutschland eine so Erfolg versprechende Auswirkung wie in Amerika haben kann. Zur Beantwortung dieser Fragen verschafft die Arbeit einen Einblick in die Thematik der Business Improvement Districts, untersucht das Problem der Übertragbarkeit anhand verschiedener Modellprojekte auf deutsche Städte und analysiert die damit verbundenen ökonomischen Probleme. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die derzeitige überwiegend schlechte Situation deutscher Innenstädte, die durch den Einsatz von Interessengemeinschaften nur geringfügig behoben werden konnte (2. Kapitel). Als mögliche Alternative bietet sich das nordamerikanische BID-Modell an, das im 3. Kapitel dargestellt wird. Nach einem kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte des BID-Konzeptes wird auf die besonderen Merkmale dieses Modells eingegangen. Im weiteren Verlauf der Untersuchung werden die Ursachen zur Gründung eines BIDs und ein Vergleich zu Einkaufszentren, welche einen zwingenden Aufschluss auf die nötigen Aktivitäten eines BIDs geben, thematisiert. Anhand eines Beispiels werden darüber hinaus bisherige Erfolge dargestellt. Das 4. Kapitel soll schließlich Aufschluss darüber geben, ob auch in Deutschland ein solches Modell möglich ist und welche bisherigen Schritte eingeleitet wurden. Anhand verschiedener Modellprojekte wird das ökonomische Problem der Anreizgestaltung zur Kooperation analysiert. Im 5. Kapitel werden eine Zusammenfassung und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisV 1.Einleitung1 2.Problemdarstellung der deutschen Innenstädte2 2.1Der Wandel der Zeit2 2.2Der bisherige Ansatz in deutschen Städten2 3.BID - eine (mögliche) Alternative4 3.1Historie4 3.2Was ist ein BID?5 3.2.1Definition und Merkmale5 3.2.2Ursachen für die Gründung eines BIDs6 3.2.3Einkaufszentren als Benchmark für BIDs10 3.2.4Aktivitäten von BIDs13 3.3Der Enstehungsprozess14 3.4Erfolge anhand eines [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Oct 13, 2008
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Pages
47
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ISBN
9783836620680
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Best For
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Language
German
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Genres
Architecture / General
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Inhaltsangabe:Einleitung: Der Agrarprotektionismus ist in den Industrieländern stark ausgeprägt, da der Agrarsektor zur Bewahrung der Nahrungssicherheit eines Landes als besonders schutzwürdig herausgestellt wird und deswegen gegen äußere Einflüsse des Weltmarktes abgeschirmt werden soll. Dieses führt nicht nur zu starken Verzerrungen auf dem Weltmarkt, sondern hat auch im Einzelnen erhebliche Auswirkungen auf die Agrarsektoren und die Volkswirtschaften in den vom Protektionismus der Industrieländer betroffenen Entwicklungsländern. Der Konflikt, der sich aus den unterschiedlichen Interessen und Ausgangslagen der WTO-Mitgliedsländer ergibt, ist im Rahmen der 5. WTO-Ministerkonferenz in Cancún (Mexiko) im September 2003 deutlich geworden und zeigt auch fast 10 Jahre nach den ersten Liberalisierungsmaßnahmen in der Uruguay-Runde (1986-1994) die Aktualität und Brisanz des Agrarprotektionismus auf. Da es sich im Agrarsektor um globale Märkte mit hoher Finanzkraft handelt, von der die Zukunft der Welternährung in großem Umfang abhängt, erhält ein von den beteiligten Ländern getragener Konsens höchste Bedeutung. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Agrarprotektionismus, besonders von den Industrieländern ausgehend, in seiner Vielschichtigkeit, zu erläutern und somit die Situation auf den Weltagrarmärkten zu verdeutlichen. Es soll eine Antwort auf die Frage gegeben werden, welche Auswirkungen der Agrarprotektionismus auf den Landwirtschaftssektor und darüber hinausgehend auf andere Sektoren in den Entwicklungsländern hat. Zur Verdeutlichung der Auswirkungen wird aufgezeigt in welchem Ausmaß weltweit per Saldo, aber auch für verschiedene Gruppen bzw. Regionen durch den Protektionismus Wohlfahrtseinbußen entstehen. Anhand zweier Beispiele wird die Problematik des Agrarprotektionismus für bestimmte Länder veranschaulicht. Anschließend sollen die bisherigen Schritte im Liberalisierungsprozess und damit die Maßnahmen gegen den Protektionismus im Agrarsektor verdeutlicht werden. Um sich der Komplexität des Themas angemessen zu nähern ist die Arbeit nach folgendem Aufbau strukturiert: In Kapitel 2 werden die protektionistischen Maßnahmen im Agrarsektor erläutert. Zunächst wird auf die allgemeine Bedeutung des Agrarhandels und der Landwirtschaft eingegangen. Nach einer Gegenüberstellung von Protektionismus und Freihandel werden außen- und binnenwirtschaftliche protektionistische Maßnahmen im Bereich des Marktzugangs, der Exportförderung und der internen [...]
2016 New editorship

Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell

Not unjustly referred to as legendary, this series of books on the history and theory of architecture and urban development was founded in 1963 by Ulrich Conrads, who was joined by Peter Neitzke as a co-editor of the series in the early 1980s. Now numbering over 150 titles, it is the most comprehensive German-language book series covering these fields. Following the deaths of the two longtime editors Ulrich Conrads (2013) and Peter Neitzke (2015), a new editorial committee was formed to continue their work: Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer and Angelika Schnell. As the future editors of this series, it is our aim to maintain the course set by our forerunners.

The series has fulfilled its original aim of taking stock of the constructional and urban planning ideas and realizations formulated and achieved over the twentieth century in exemplary fashion. The Bauwelt Fundament series actually represents a history of ideas in the fields of planning and building that extends from the beginning of the twentieth century into the present.

The second objective of the series, one that is anchored in its very name, will also continue to guide the development of the series, namely the publication of foundational thought – authoritative and fundamental – rather than passing opinion, of theses and polemics relating to the burning architectural and urban planning themes of the time. Penetrating complex interrelationships and probing them with systematic analysis provides the prerequisite for fruitful discourse and ongoing debate.

As a forum for such discourses and contributions, the Bauwelt Fundamente series is maintaining its focus on the areas of architecture and urbanism, supplementing it with the always necessary historical investigation of important questions and texts and its extension into other cultural and social fields.

A strong international orientation and the desire for more female authors are self-evident in such a context.

The original graphic design approach taken by Helmut Lortz to the series is being maintained. As is fitting for a working library, Bauwelt Fundamente titles remain simply designed, using black and white for the logo, the images on the front and back, and the eleven-line summary of the volume’s contents. This is indicative of the broad orientation of Bauwelt Fundamente to all those interested in the cultural and social development that provides the context for the creation of cities, houses and other objects, which in turn create contexts for the world. "Architects, it is said – or hoped – have always been interested in the world beyond the boundaries of their profession." (1)

(1) Peter Neitzke, manuscript of his address Nicht mit dem Rücken zur Gesellschaft (Not with one’s back to society) given to mark the fiftieth anniversary of Bauwelt Fundamente in Berlin, 2013.

Inhaltsangabe:Einleitung: Dass sich das Klima ändert, ist für die meisten nichts Neues mehr, die steigenden Temperaturen zerstören den Lebensraum hochalpiner Pflanzen, lassen Gletscher schmelzen, rufen Ernteausfälle durch Dürre hervor und bedeuten für uns Menschen neue Gesundheitsrisiken. Es gibt allerdings auch „positive“ Effekte der Erwärmung z.B.:Ausgestorbene Insekten kehren ins Marchfeld zurück oder Winzer und Bauern in höher gelegenen Lagen erhalten neue Anbauflächen. Ob dies wirklich positiv ist, soll jeder für sich selbst entscheiden. Meiner Meinung nach ist die Verliererseite auf alle Fälle stärker vertreten. Die vielen dadurch entstandenen extremen Wetterereignisse, welche man schon seit längerem beobachten kann, wie etwa der Lawinenwinter 1998 / 1999, der Wintersturm Lothar 1999, die Hochwasserkatastrophe im August 2002 (Österreich, Tschechien, Deutschland) oder der Dürresommer 2003, werden zunehmend auch von der Bevölkerung stärker wahrgenommen. Auch aktuelle Ereignisse wie die starken Hagelniederschläge Ende August 2007 in Kärnten, welche binnen kürzester Zeit 3.700 ha landwirtschaftliche Flächen im Wert von einer Million Euro zerstörten und einen Sachschaden von zehn Millionen Euro durch kaputte Dächer von Häusern und Hofgebäuden verursachten, rücken Naturgefahren zunehmend in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit. Ein Individuum kann ohne Probleme all das ausblenden oder verdrängen („das geschieht doch nicht bei mir zuhause“), aber was passiert, wenn durch nicht direkt sichtbare Folgen der Erwärmung plötzlich die eigenen vier Wände durch eine Mure, Steinschlag oder Hochwasser bedroht sind? Führt dies in weiterer Folge dazu, dass die Bevölkerung derartige Ereignisse auch beim Kauf von Grundstücken und Immobilien bedenkt und werden somit unbewusst die Immobilienpreise am derzeitigen Markt beeinflusst oder nehmen Naturgefahren keinen oder nur einen sehr geringen Stellenwert bei der Preisbildung ein? Da diese Einflüsse noch nicht gut genug beleuchtet sind, möchte ich in meiner Arbeit genau an diesem Schlüsselpunkt ansetzen und untersuchen, ob derartige Effekte bereits eingetreten sind und wenn ja in welchem Ausmaß diese zutage treten. Interessant dabei ist auf welche Bereiche einer Region sich diese Effekte auswirken und wie diese verstärkt oder geschwächt werden. Als Untersuchungsregion habe ich das Bundesland Kärnten gewählt, da in diesem gleichermaßen alpine Regionen wie auch flache Gebiete vorhanden sind. In meiner [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Kunstgeschichtliches Institut), Veranstaltung: Grundseminar: Räume der Erinnerung - Eine Auseinandersetzung zeitgenössischer Architekten mit dem Holocaust, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen eines Schülerautausches zw ischen der Viktoriaschule in Essen und der Wizo Tzarfat Schule in Tel Aviv, wurde mir im Jahr 2000 die Möglichkeit gegeben, 2 Wochen lang Israel von einer Seite kennen zu lernen, die den Touristen weitgehend verschlossen bleibt. Ich hatte nicht nur die Gelegenheit, eine Woche lang das Leben in einer Familie in Tel Aviv kennen zu lernen, sondern ich konnte während der zweiten Woche u.a. Jerusalem intensiv erleben. Eins der wichtigen Ziele, die wir gemeinsam mit unseren israelischen Freunden besuchten, war die Gedenkstätte Yad Vashem. Durch eine intensive Vor- und Nachbereitung unseres Austausches, haben wir in unserer Gruppe viel über diese Gedenkstätte erfahren; nicht nur die allgemein bekannten Tatsachen, auch sehr private und persönliche Geschichten von Menschen durften wir in Bezug auf Yad Vashem kennen lernen. Als wir zu Beginn dieses Sommersemesters mit dem Seminar „Räume der Erinnerung - Eine Auseinandersetzung zeitgenössischer Architekten mit dem Holocaust“ begonnen hatten, habe ich daher gerne dieses Thema an mich genommen. Es soll zum Einen ein Überblick gegeben werden, mit welcher Funktion Yad Vashem gebaut wurde und es soll die Frage gestellt werden, inwieweit sich diese damalige Funktion eventuell bis heute verändert hat. Dabei stellt sich auch die Frage, ob Yad Vashem als Mahnmal oder als Gedenkstätte bezeichnet werden kann. Weiterhin soll herausgestellt werden, wie die Bevölkerung diesen Ort aufgenommen hat und heute darüber denkt. Die Beschreibung des Geländes von Yad Vashem werde ich aus der Sicht vornehmen, wie ich damals vor 3 Jahren diese Gedenkstätte wahrgenommen habe. Damit möchte ich deutlich machen, auf welche Weise der Besucher diese Gedenkstätte betrachtet.
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