Beispielrechnungen zu Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz

GRIN Verlag
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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen Beispielrechnungen die unterschiedlichen Regelungen zur Rückstellungsbilanzierung und deren Auswirkungen im Handels- und Steuerrecht veranschaulichen. Auf Aspekte der GuV, Anhang und Ausweis wird nicht eingegangen. Differenzen in der Steuer- und Handelsbilanz können grundsätzlich auf drei Konstellationen zurückgeführt werden: - Der Ansatz erfolgt in beiden Bilanzen gleichermaßen, Unterschiede ergeben sich in der Bewertung (Gewährleistungsrückstellung). - Der Ansatz erfolgt in Handels- und Steuerbilanz unterschiedlich (Drohverlustrückstellung). - Der Ansatz und Bewertung erfolgen in beiden Bilanzen gleichermaßen, lediglich der Bewertungsteil der Abzinsung erzeugt Differenzen (Abzinsung bei unterjähriger Laufzeit). Im ersten Beispiel wird die grundlegende Berechnung von Rückstellungen anhand von Gewährleistungsrückstellungen aufgezeigt, sowie die generellen Probleme Kostensteigerung und Diskontsatzänderung abgehandelt. Das zweite Beispiel zeigt die Unterschiede durch Ansatzrestriktionen anhand von Drohverlustrückstellungen auf und das dritte Beispiel zeigt am Beispiel der Abzinsung auch den Spezialfall der unterjährigen Laufzeit und dessen Behandlung auf.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jan 29, 2016
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Pages
23
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ISBN
9783668135819
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Accounting / General
Business & Economics / General
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Sebastian Lindstadt
Sebastian Lindstadt
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit geht es um die Ansatzkriterien für die Rückstellung in der Handels- und Steuerbilanz. Hierbei geht es im Handelsrecht insbesondere um die handelsrechtlichen Arten von Rückstellungen, die Verbindlichkeitsrückstellungen und die Aufwandsrückstellungen. Im Steuerrecht geht es um das Maßgeblichkeitsprinzip und die steuerlichen Sonderregelungen. Der Begriff der Rückstellung fand bis zur Aktienrechtsnovelle von 1931 weder im Handelsgesetzbuch noch in den für Aktiengesellschaften geltenden Bilanzierungsvorschriften gesetzliche Erwähnung. Trotz der fehlenden gesetzlichen Grundlage stellten Unternehmen schon vor 1929 Rückstellungen in ihre Bilanzen ein. Entgegen der Intention des Gesetzgebers wurden dabei häufig diese Rückstellungen zusammen mit den bereits zulässigen Rücklagen unter dem Posten Reserven ausgewiesen. Im Laufe der Zeit waren der Ansatz und die Bewertung von Rückstellungen Gegenstand zahlreicher Änderungen: Vom Aktiengesetz 1937 über das Aktiengesetz 1965, die Umsetzung der 4. EG Richtlinie durch das Bilanzrichtliniengesetz 1985 bis hin zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz 2009 (BilMoG). Rückstellungen gehören auch heute zu den bedeutendsten Bilanzposten und sind ein zentraler Bestandteil des handelsrechtlichen Jahresabschlusses. Dies belegt der rein quantitative Umfang, die ihnen innewohnenden bilanzpolitischen Möglichkeiten und die umfangreiche Rechtsprechung zu ihrem Ansatz und ihrer Bewertung. Aus diesen Gründen sind sie ein beständiges Thema bei Betriebsprüfungen und können wohl als Ewigkeitsproblem des Bilanzrechts gesehen werden.
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