Musik als Plattform zeitgemäßer Konsumentensprache - Methoden und Synergie-Effekte: Eine Analyse über die Notwendigkeit neuer Marketingstragtegien aufgrund gesellschaftlicher Tendenzen und verändertem Informationsverhalten

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Inhaltsangabe:Einleitung: „Die Welt ist alles, wovon auffällt, dass es der Fall ist.“. Die Welt ist also nicht als solche gegeben, sondern sie „muss auffallen“, damit sie als Realität erlebt werden kann. Die Welt ist vielmehr nur das, was die Kraft hat, sich so zu inszenieren, dass es erregt um aufzufallen. Oder anders gesagt: Es kann nur das als Welt auffallen, was sich als Teil der Welt so darstellt und inszeniert, dass es die Eintrittsbarrieren des modernen Erregungs-Gehirns zu überwinden versteht. „Damit wird die Welt nicht mehr abhängig von Ereignissen, sondern jedes Ereignis muss seine eigene Welt herstellen.“ Die Qualität eines Produktes entsteht damit aus der Fähigkeit des Produktes, einen exklusiven Zeitgeist zu erfinden. Wer aber nicht in der Zeit der Inszenierung ist, der verlässt das Bewusstsein. Das bedeutet für Produkte und Marken: Wem es nicht gelingt, seinen eigenen Zeitgeist herzustellen, der ist nicht im Markt vertreten, auch dann, wenn er physisch im Markt ist. Wie aber gelingt es einem Produkt, diese geistige Präsenz beim Konsumenten zu erreichen und langfristig zu halten? Immer schneller wechselnde Zeitgeisterscheinungen, gekoppelt an gesellschaftlichen Wandel, ständige Transformation von ehemals allgemeingültigen Wertmaßstäben, technologischen Fortschritt, Homogenisierung der meisten Produktmärkte, verändertes Wahrnehmungsverhalten des Konsumenten bis hin zu physiologischen Veränderungen im Gehirn zur Reizverarbeitung, erschweren eine Marktdurchdringung und dauerhafte Präsenz von neuen wie auch von bereits bewährten Produkten und Marken. Ziel der Arbeit ist, unter Berücksichtigung der beschriebenen Entwicklungen und im Bewusstsein der Fraktalität der jeweils gerade neuesten Erkenntnisse, alternative Wege des Marketing in Verbindung mit Musik aufzuzeigen. Sie beleuchtet das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Tendenzen, Konsumtrends, Veränderung in Informationsverhalten und Reizverarbeitung, Markentechnik und Musikpsychologie, die den Themenkreis Marketing mit Musik berühren und bestimmen. Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Musik in der Konsumentenansprache werden näher erläutert und auf ihre Effektivität hin untersucht. Der Fokus wird dabei auf die werbliche Ansprache jugendlicher Zielgruppen gelegt, da die Jugend als Impulsgeber für zukünftige Trends fungiert sowie den junggebliebenen Älteren als Orientierungsmaßstab dient. Gang der Untersuchung: Zur Hinführung auf die Thematik wird ein Überblick über [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Apr 7, 2002
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Pages
142
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ISBN
9783832452919
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Advertising & Promotion
Business & Economics / Marketing / General
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Hilmar Müller
Inhaltsangabe:Einleitung: Schlagwörter wie Globalisierung, ‚global sourcing‘, ‚global village‘, Handelsliberalisierung und internationale Arbeitsteilung begegnen uns immer häufiger in den verschiedensten Medien. Die letzten Jahrzehnte waren durch eine ausgesprochene Dynamik der Außenhandelsverflechtung sowie durch Veränderungen in der Weltpolitik geprägt. Die Erweiterung der EG (= Europäische Gemeinschaft) auf zuletzt 15 Mitgliedstaaten sowie ihr Ausbau zur EU (= Europäische Union) mit der Realisierung eines europäischen Binnenmarktes (seit dem 1. Januar 1993), die Bildung von Freihandelszonen in Nord- und Südamerika in Form der NAFTA (= North American Free Trade Association) und des MERCOSUR (= Mercado Común del Como Sur) bzw. die wirtschaftliche Kooperation von asiatischen Staaten in der ASEAN (= Association of South-East-Asian Nations), aber auch die Weiterentwicklung des bisherigen Zoll- und Handelsabkommens GATT (= General Agreement on Tariffs and Trade) zur Welthandelsorganisation WTO (= World Trade Organization) stellen Markpunkte in dieser Entwicklung dar. Darüber hinaus bildet der Umbruch in den mittel- und osteuropäischen Staaten durch den Transformationsprozeß ebenso automatisch eine neue Perspektive. Dies hat eine veränderte Problemsituation für das Internationale Marketing (= IM) zur Folge, denn die "Entwicklung zur Internationalisierung der Aktivitäten von Unternehmen trifft mit der grundsätzlichen Marketingorientierung von Unternehmen zusammen, die sich im Zusammenhang der Herausbildung von Käufermärkten und der Marktsättigung in wichtigen Marktsegmenten in der Mehrzahl der Industrieländer herausgebildet hat". Die Internationalisierung zeigt sich auch im alltäglichen Leben. Jedem ist eine Fülle an ausländischen Marken bekannt, wie Toyota, Chanel, Benetton, Coca-Cola oder McDonalds, die in ihrem Bekanntheitsgrad gegenüber inländischen Marken, z.B. Boss, Mercedes-Benz, '4711', in nichts nachstehen, ja sogar diese nicht selten darin übertreffen. Ein weiteres Indiz für die zunehmende internationale Verflechtung ist das gestiegene Interesse an kultureller Vielfalt im Lebensmittelbereich, wie die steigende Nachfrage nach "Ethnic Food". Marketing ist in der heutigen Zeit nicht mehr ausschließlich von einer markt- und wettbewerbsbezogenen Denkweise geprägt, vielmehr spielt in zunehmendem Maße auch eine gesellschaftsbezogene Orientierung eine wesentliche Rolle. Gerade auf internationalem Terrain ist man mit den unterschiedlichsten [...]
Marajka Parplies
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Andreas Janson
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Universität Kassel (IBWL), Veranstaltung: Market Communication, Sprache: Deutsch, Abstract: The purchase decision process has been a topic of market research for many years. Until recently, this research has focused on the effect advertising has on customers as they choose a suitable product after consideration and comparison of various alternatives. This one-dimensional approach is, however, outdated. Consumers share their experiences of selecting and using products with others, thus influencing other consumers’ purchases. Examples of this sort of communication are comments posted on social media platforms such as Facebook.com, or product reviews on Amazon.com. How can these new points of contact with brands and the new role of the consumer be integrated into the purchase decision process to develop new marketing options? One approach is the current understanding of the purchase process known as the Customer Journey. The objective of this article is to present the concept of the Customer Journey and to identify new approaches and applications for advertising and market communication. To achieve this objective, the second chapter will present the conceptual basis of the Customer Journey. In the first section, the classic funnel-oriented purchase model will be introduced as the foundation for understanding the Customer Journey (Chapter 2.1), which is then described in detail in Chapter 2.2. The third chapter forms the main body of the article that first considers specific segments of advertising and marketing communication (Chapter 3.1), and then sets a theoretical framework for the role of the Customer Journey in the marketing process. Chapter 3.2 illustrates the individual steps of the Customer Journey to determine which leverage points are of special relevance. In Chapter 3.3, the results of this analysis are presented in a systematic summery, and guidelines for implementation are presented in Chapter 3.4. The fourth chapter discusses the possibilities and limitations of the Customer Journey, and the article concludes with a mention of the implications for research and practical application (Chapter 5).
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