Die Rolle des Futbol Club Barcelona im katalanischen Nationalismus. Politische, gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Der 1899 gegründete Futbol Club Barcelona ist heute mit über 170000 Mitgliedern nicht nur der größte und erfolgreichste Sportverein Kataloniens, sondern auch eine einflussreiche Organisation, die sich für Katalonien und für die katalanische Nation einsetzt. Da der Verein, wie auch der Katalanismus, zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen schnellen Aufschwung erlebte, entwickelte er sich bereits kurz nach seiner Gründung zu einer Institution, die den katalanischen Nationalismus aktiv unterstützte. Zur Zeit der Diktaturen von Primo de Rivera und Franco war der „FC Barcelona“ stets eine Hochburg des Widerstandes in der Region. Der Verein organisierte Demonstrationen, im Stadion wurden damals verbotene katalanische Lieder gesungen sowie katalanische Sprache gesprochen und während der Spiele fanden Protestaktionen gegen die Zentralregierung statt. Seit dem Tod Francos 1975 fördert der Klub verstärkt katalanische Projekte im Bereich Kultur und setzt sich für die Erhaltung der katalanischen Sprache ein. Viele Funktionäre des Vereins sind politisch aktiv und stehen dem Katalanismus nahe. Außerdem erhält der „FC Barcelona“ Unterstützung aus der Politik, vor allem aus der bürgerlich-katalanistischen CiU (Convergéncia i Unió, dt. „Konvergenz und Union“). Auf Grund seines großen gesellschaftlichen Einflusses wird der „FC Barcelona“ nicht selten als ein „nationaler Klub“ Kataloniens gesehen. Wodurch zeichnet sich der katalanische Nationalismus aus? Wie erheblich ist die Rolle des „FC Barcelona“ innerhalb des politischen Katalanismus? Wie entwickelte sich der Klub im Laufe seiner Geschichte zu einer politischen Institution? Welche waren die bedeutendsten Stationen in dieser Entwicklung? Das sind die zentralen Fragen, mit denen sich diese Hausarbeit befasst.
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 8, 2010
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Pages
35
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ISBN
9783640743124
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Language
German
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Genres
Political Science / General
Political Science / International Relations / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universität Rostock (Historisches Insitut ), Sprache: Deutsch, Abstract: In den knapp 30 Jahren seiner Herrschaft gelingt es Josef Wissarionowitsch Stalin, in der Sowjetunion ein totalitäres Regime zu etablieren. Kennzeichnend für sein System sind, unter anderem, das absolute politische Entscheidungsmonopol Stalins und willkürlicher Terror gegen die Bevölkerung. Trotzdem wird Stalin nach jahrelang betriebenem Führerkult von vielen Menschen in der Sowjetunion verehrt. Nach dem Tod Stalins am 5. März 1953 kommt Nikita Sergejewitsch Chruschtschow an die Macht und wird Anfang September 1953 zum Ersten Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU ernannt. Er beginnt eine langsame Abkehr von den Methoden und der Politik seines Vorgängers. Bereits 1953 wird der von Stalin organisierte Prozess gegen jüdische Staatsärzte gestoppt. Im selben Jahr finden auch erste, wenn auch nur sehr wenige, Rehabilitierungen von Opfern des Terrors statt. Gleichzeitig werden eine Beschränkung von Einflussmöglichkeiten des Staatssicherheitsdienstes und seine Neuorganisierung vorbereitet. Dafür werden der Chef der Sicherheitsorgane Lawrentij Berija und seine engsten Mitarbeiter verhaftet und anschließend in einem Geheimprozess verurteilt, was jedoch den „alten“ Methoden Stalins entspricht. Außerdem beginnt die Regierung in dieser Phase, mehr auf die Bedürfnisse der Landwirtschaft und die Konsumwünsche der Bevölkerung einzugehen und auch in der Wirtschaftspolitik wird der „Neue Kurs“ eingeschlagen. Es wird in der Zeit auch der Anfang für das „Tauwetter“ in der Literatur gemacht. Die ersten, allerdings sehr zurückhaltenden, kritischen Töne bezüglich des „Personenkults“, kommen von der Partei in einem „Prawda“-Artikel vom 10. Juni 1953. Ansonsten wird Stalin nach seinem Tod in der Presse kaum erwähnt, was in einem starken Kontrast zu seiner früheren Präsenz in den Medien steht. Vom 14. bis zum 25. Februar 1956 findet dann der XX. Parteitag der KPdSU statt, der erste nach dem Tod Stalins. Sein Tod findet beim Parteitag kaum Beachtung. Chruschtschow (aber zum Teil auch andere Referenten) bringt neue politische Ansätze, die sich deutlich von der Weltanschauung Stalins unterscheiden. Er redet unter anderem über die Vermeidbarkeit von Kriegen, Möglichkeiten der Kooperation zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten, neue Formen des Übergangs zum Sozialismus und über die Notwendigkeit eines friedlichen wirtschaftlichen Wettstreits. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 1,7, Universität Konstanz, Veranstaltung: Internationale Politik und Verwaltung, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wichtigkeit und den Bedarf dieser Arbeit wurde mit den Terrorakten des 11. Septembers unterstrichen. Auswärtige Kulturpolitik kann dabei eine auf Friedenserhaltung, Konfliktprävention und Verwirklichung der Menschenrechte ausgerichtete Außenpolitik bestärken. Die Fähigkeiten, in anderen Kulturen zu denken und zu fühlen, ist für die Fragen der Sicherheitspolitik unverzichtbar. Die Annäherung durch Dialog kann eine Basis für gemeinsame Verständigung schaffen und sich so als Konfliktpotentiale vermindernde Kommunikation verstehen. Daher wird in Deutschland die Auswärtige Kulturpolitik als „dritte Säule der Außenpolitik“ bezeichnet. Bei so viel positiver Leistung ist es geradezu verwunderlich, wenn in der Zeitschrift für Kulturaustausch 4/01 festgestellt wird, „dass ausgerechnet die Auswärtige Kulturpolitik einen hohen Nachholbedarf an wissenschaftlicher Begleitung hat". Dabei kann gerade die Wissenschaft dabei helfen, Komplexität durchschaubar zu machen, Entwicklungslinien zu zeichnen und womöglich auch Handlungsoptionen zu benennen. Zur theoretischen Analyse der Auswärtigen Kulturpolitik lassen sich dabei die Theorien der Außenpolitik fast problemlos verwenden. So können sowohl der Realismus, Liberalismus als auch der Konstruktivismus als die drei Hauptparadigmen der allgemeinen Außenpolitik in gewissen Bereichen der Kulturpolitik Erklärungshilfen leisten, wenn Kulturpolitik als ein spezielles Gebiet der Außenpolitik gesehen wird. Neben diesen „klassischen“ Paradigmen bildete sich mit dem „Zivilmachtansatz“ ein neuer Forschungsstrang in den Internationalen Beziehungen heraus. Universelle Werte wurden dabei als Bestandteil nationaler Interessen gesehen. Aus einem kollektiven Identitätsbewusstsein ergibt sich das Bekenntnis zu einer explizit wertorientierte Außenpolitik. Anfang der 1990er wurde dieses Konzept von Hanns W. Maull auch auf Deutschland angewandt. Ziel dieser Arbeit soll es nun sein zu zeigen, ob und in wieweit die Auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland diesem Konzept gerecht wird. Untersuchungsgegenstand wird dabei die „Konzeption 2000“ sein, die vom Auswärtigen Amt nach ausführlicher Erörterung mit dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, den Ländern und den Bundesressorts als Leitlinie der Auswärtigen Kulturpolitik entwickelt wurde. Die theoretische Hauptfragestellung dieser Arbeit wird dabei lauten, ob und inwieweit die Ziele und Grundsätze der Konzeption 2000 dem Zivilmachtkonzept entsprechen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Universität Rostock (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In der frühneuzeitlichen Gesellschaft gab die Ehre Normen und Werte vor, sorgte damit für die Disziplinierung der Bevölkerung und diente sogar als eine Art Ersatz für die noch nicht vorhandenen Menschenrechte. Durch die Ehre konstituierte sich also der Wert jedes Einzelnen innerhalb einer Dorf- oder Stadtgemeinschaft. Die Wichtigkeit der Ehre ergibt sich ebenfalls aus der Tatsache, dass sie mit materi-ellem und rechtlichem Kapital verknüpft war, worauf in dieser Hausarbeit noch ein-gegangen werden soll. Insofern war die Ehre entscheidend für die Entstehung von Armut und Randgruppen. Die Ehre zählte in der Frühen Neuzeit zu den wichtigsten und allgemein anerkannten Grundwerten, trotzdem gestaltet sich die Formulierung einer Definition schwierig. Das liegt vor allem an der Abstraktheit der Ehre, die einer der führenden Ehre-Forscher, Martin DINGES, mit dem Ungeheuer von Loch Ness verglich: „Es gibt Zeitgenossen, die dieses Tier ganz bestimmt gesehen haben, aber selten erfährt man Genaueres“. Inhalt und Bedeutung der Ehre waren je nach Zeit, Ort und sozialer Zugehörigkeit unterschiedlich und unterlagen außerdem einem ständigem Wandel. Die Ehre war „zu keiner Zeit wirklich greifbar und definierbar“. Am besten ist sie deshalb aus dem Kontext zusammenhängender Ehrauseinandersetzungen sowie durch die Gründe und Folgen des teilweisen oder kompletten Ehrverlustes zu verstehen. Durch die Analyse dieser Kriterien soll in dieser Hausarbeit ein Versuch unternommen werden, das Phänomen der Ehre bzw. des Ehrverlustes konkreter darzustellen. Dabei soll weniger auf die „unehrlichen“ Berufe als Grund für den Ehrverlust eingegangen werden. Stattdessen wird dargestellt, auf welche Art und Weise die „ehrlichen“ Menschen ihre Ehre komplett oder teilweise verlieren konnten. Vor allem zwei Gründe spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle – die Ehrauseinandersetzungen, die so genannten Ehrenhändel, sowie die Schand-, Ehren- und Körperstrafen. Auf diese beiden Gründe für den Ehrverlust wird in dieser Arbeit ausführlich eingegangen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fakultät für Staatswissenschaften), Veranstaltung: Strategischer Wandel bei der Suche nach einer Regelung des Kurdenproblems seit 1991, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden in der Türkei. Der Kampf war zu beginn noch ein Kampf um Autonomie oder um einen eigenen kurdischen Nationalstaat. Natürlich war es auch immer ein Ziel die Diskriminierung und Leugnung der kurdischen Bevölkerung zu stoppen. Gerade seit den 70er und mit dem Aufkommen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), war das Bestreben nach einem kurdischen Nationalstaat zu einem gewaltsamen Konflikt geworden. Die PKK orientierte sich hierbei ideologisch am Sozialismus und stand somit konträr zum westlichen Liberalismus, dem sich die Türkei angeschlossen hatte. Abdullah Öcalan, der ideologische und politische Anführer der PKK, entwickelte immer wieder neue Theorien zum Erreichen des ausgegebenen Zieles. In den 90er Jahren wechselte die Stimmung jedoch. Noch vor der Festnahme Öcalans durch türkische Sicherheitskräfte, bekannte sich eben dieser zu einem Verbleib der Kurden innerhalb der Grenzen der Türkei. Diese Forderung wurde jedoch an die Bedingung einer Demokratisierung der Türkei geknüpft und Öcalan entwickelte die Theorie der radikalen Demokratie. Erstmals erwähnte er diese in einem, im Jahr 2000 auf deutsch veröffentlichten Buch „Zur Lösung der kurdischen Frage“ als Verteidigungsschrift bei seiner Anklage. Dieses Buch bildet das Fundament seiner Theorie zur Radikal Demokratie. Seine weiteren Fortführungen sind allerdings noch nicht auf deutscher oder englischer Sprache verfügbar, weshalb sich in dieser Arbeit auf Sekundärliteratur bezogen werden wird. Die Theorie der Radikalen Demokratie besteht dabei im Wesentlichen aus drei Punkten. So kann man diese aufteilen in die Demokratisierung des Staates, die demokratische Konföderation sowie die demokratische Autonomie. Dieser Hausarbeit soll daher im ersten Schritt die Modelle der Konföderation und der Autonomie im Allgemeinen darstellen. Hierfür soll auf Werke von Murray Bookchin, sowie Thomas Sempf, für eine juristische Sichtweise der Konföderation, zurückgegriffen werden um einen ersten allgemeinen Überblick über die Konzepte zu erhalten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Gesellschaft spielen Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas eine enorm wichtige Rolle. Die drastisch gestiegenen Benzinpreise waren wochenlang Gegenstand einer öffentlichen Diskussion. Gasstreitigkeiten zwischen Russland und der Ukraine sowie der Bau der Baku-Tbilisi-Ceyhan-Pipeline sind längst Probleme, die politisch mehrere Staaten erheblich tangieren. Die Rohstoffknappheit bringt die Fragen nach der Zukunft der Atomkraft und alternativen Methoden der Energiegewinnung auf die Tagesordnung und lässt düstere Szenarien bezüglich der Entwicklung unseres Planeten entstehen. Das sind nur wenige Beispiele für die extrem hohe Bedeutung der Rohstoffe, vor allem des Erdöls, für die Politik. Gerade in solchen Zeiten könnte man meinen, dass das Rohstoffreichtum die wirtschaftliche Stärke und den Wohlstand des Landes garantieren sowie die politische Stabilität gewährleisten sollte. Doch wenn man das Wirtschaftswachstum der ölexportierenden Länder in den letzten zwanzig Jahren betrachtet, stellt man fest, dass nur wenige von ihnen aus ihrem Ressourcenreichtum Profit schlagen konnten. Die Wachstumsraten sind oft kleiner, als bei den Staaten die kein Öl exportieren, manchmal sogar negativ. In vielen dieser Staaten ist die Ölbranche die einzige, die entwickelt ist, während andere stagnieren und grundlegende Waren importiert werden müssen. Ein Großteil der Ölexportländer leidet an Inflation und Korruption, viele dieser Länder haben eine autoritäre Regierung und der Lebensstandard der Menschen ist erstaunlich niedrig. Doch was sind die Gründe für eine solch paradoxe Entwicklung? In diesem Zusammenhang sprechen die Wissenschaftler oft vom Fluch der Ressourcen. Konkrete Gründe dafür können die falsche Zielsetzung bei Investitionen und Staatsausgaben, die mangelhafte Regierungsqualität oder rent seeking sein. In dieser Hausarbeit wird aber die wohl wichtigste Ursache für den Fluch der Ressourcen erläutert, nämlich die so genannte Holländische Krankheit (Dutch Disease). Ein aktuelles Beispiel für ein von der Holländischen Krankheit betroffenes Land ist Aserbaidschan. Aserbaidschan und das Kaspische Meer galten Mitte der 90er Jahre als das letzte unerschlossene Erdölgebiet. Das hohe Interesse der Industrieländer sowie Investitionen waren die Folge. Trotz großer Erdölvorkommen und guter Beziehungen sowohl zu der Russländischen Föderation als auch zur EU und zu den USA ist Aserbaidschan komplett vom Öl abhängig.
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