Fernsehdokumentation 'Die wilden Siebziger'

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Filmwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Analyse von Fernsehproduktionen , 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die wilden Siebziger,mittlerweile schon über zwanzig Jahre her. Rebellen und Studentenführer dieser Zeit, die sogenannten Erben der 68er, sind längst zur Ruhe gekommen. Einige von ihnen begleiten hochrangige politische und wirtschaftliche Positionen, die sie damals, teilweise mit Gewalt, bekämpft haben. Sie führten Demonstrationen und Hausbesetzungen durch oder unterstützten diese. Dieser Dokumentarfilm zeigt mit Archivmaterial und Kommentaren einige Menschen, die diese Zeit miterlebt oder gestaltet haben. Sie berichten, wie sie die damalige politische und auch körperliche Gewalt aus heutiger Sicht einschätzen und wie sich aus den studentischen Gruppen politische Parteien (z.B. Die Grünen) und Organisationen (z.B. die Ökologiebewegung) bildeten, sowie die Studentenrevolution den Weg des Terrorismus der RAF vorzeichnete. In den folgenden Punkten soll diese Arbeit aufzeigen, das die Dokumentation zum größten Teil eine sehr einseitige Position darstellt und vertritt.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jan 15, 2007
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Pages
15
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ISBN
9783638592628
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Language
German
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Genres
Music / Reference
Performing Arts / Film / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1-, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Regie im 20. und 21. Jahrhundert im deutsch-französischen Vergleich, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Naturalismus ist mit dem poetischen Realismus verwandt, da beide dieselben geistigen und sozialen Wurzeln haben. Allerdings verstand sich der Naturalismus als „konsequenter Realismus“, also eine Weiterführung des poetischen Realismus, da er in seiner Ausführung radikaler war. Der Naturalismus wollte eine möglichst exakte Darstellung der Wirklichkeit in der Kunst. Dabei versuchte man mit den Methoden der Naturwissenschaft, von der man annahm sie erfasse die Realität als Einzige richtig, auch in der Kunst zu arbeiten, um so zu einer umfassenden Erkenntnis zu gelangen. Als erster entwickelte Émile Zola mit seinen Schriften, „La roman expérimental“ (1880) und „La naturalisme au théâtre“ (1881), ein naturalistisches Programm. Er war Vorreiter der naturalistischen Romane und Theatertheorien. Andrè Antoine, Regisseur und Schauspieler, versuchte als erstes diese Theorien mit seinem „Théâtre-Libre“ umzusetzen. Somit waren die Franzosen die wegweisenden Naturalisten. Gerhart Hauptmann war einer der Hauptvertreter des deutschen Naturalismus. Ziel dieser Hausarbeit ist den französischen Naturalismus an den Theorien von Émile Zola und Andrè Antoine vorzustellen und seine Auswirkungen auf das deutsche Drama jener Zeit, am Beispiel Gerhart Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“, aufzeigen. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Theatergeschichte, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Nacht zwischen dem 12. und 13. August 1942 fiel das Städtische Theater Mainz den Brandbomben der alliierten Luftangriffe zum Opfer. Als Ausweichspielstätte diente in den nächsten zwei Jahren die Stadthalle, die sogenannte „Meenzer Gut Stubb“. Als am 20. Juli 1944 Dr. Joseph Goebbels, der Reichsbevollmächtigter für den totalen Kriegseinsatz, die Schließung der Theater zum 1. September 1944 anordnete und die aufgelösten Ensembles entweder in die Rüstungsindustrie oder an die Front geschickt wurden, waren die Zeiten für einen normalen Theaterbetrieb vorbei. Als dann auch beim größten Angriff auf Mainz am 27. Februar 1945 die Stadthalle in Trümmern versank und mit ihr die dort eingebaute Technik samt Drehbühne vernichtet wurde, fehlte nach Ende des Krieges ein Spielort. Es stellen sich die Fragen, ob bei den Mainzern, wie auch beim Rest der deutschen Bevölkerung, Theater aufgrund der herrschenden Armut und Wohnungsnot dieser Zeit überhaupt eine Rolle spielte und wie sich der Theaterbetrieb gegebenenfalls in der Zeit nach dem Weltkrieg zwischen 1945 und 1955 auf Bühnen, Ausstattung und Spiel auswirkte. Im Rahmen dieser Hausarbeit wird vor allem auf die vorhandenen und/oder fehlenden Räumlichkeiten eingegangen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Medienwissenschaften), Veranstaltung: Fernsehen und Digitale Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema „Hackerkultur“. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Buch „Auf digitalen Pfaden: die Kulturen von Hackern, Programmieren, Crackern und Spielern“, u.A. von Roland Eckert. Interessante Informationen über den Hacker als Mensch bot mir das englische Original „The New Hacker ́s Dictionary“, zusammengestellt von Eric S. Raymond. Um den rechtlichen Aspekt abzudecken, befasste ich mich mit der Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde (Jur. Fakultät d. Universität Passau) von Kerstin Müller „Hacker und Computer-Viren im Internet – eine strafrechtliche Beurteilung“. Tiefgreifendere Informationen bot mir das Buch „Die Wunschmaschine – Vom Entstehen der Computerkultur“ von Sherry Turkle. Die einen halten sie für kriminelle Datendiebe und Spione, die anderen sehen in ihnen eine Art „elektronischen Robin Hood“ (Turkle 1984, 290), der Informationen frei zugänglich macht. Hacker sind umstrittene Computernutzer, die jedoch oft zu Unrecht beschuldigt werden. Feine Unterschiede zwischen Hackern und Crackern, zwischen Ethik und Geldgier auf dem elektronischen Datenhighway gilt es zu beachten. Diese Einführung in die Welt der Hacker, in die Hackerkultur, soll helfen, diese Menschen, die für und mit der Maschine Computer leben, zu verstehen und ihr Handeln ein wenig nachvollziehen zu können.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Ästhetik des Schreckens in Theater und Film, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Tod hat sowohl in den Darstellungen der Kunst als auch in den Einstellungen der Menschen, deren Grundeinstellungen zuvor über zwei Jahrtausende unverändert geblieben waren, seit dem 19. Jahrhundert einen entscheidenden Wandel vollzogen. Der Tod war ein vertrauter Begleiter, ein Bestandteil des Lebens, der akzeptiert wurde. Philippe Ariès beschreibt in seinem Buch „Geschichte des Todes“, dass der Tod für den heutigen Menschen angsteinflößend, unfassbar und in der heutigen Gesellschaft nicht eingeplant ist. Heute stirbt der Mensch nicht mehr im Kreise seiner Familie und Freunde, sondern einsam und zurückgezogen in den sterilen Kliniken umgeben von medizinischer Technik. Aus dieser Angst vor dem Tod zieht der schwarze Humor seine Kraft. „Es ist gerade das Wesen des schwarzen Humors, dass mit dem Entsetzen Scherz getrieben wird, das Leichen hier behandelt werden wie Holzbündel und Lebende wie Leichen. [...] Wenn ein Mensch an die Grenze kommt, wo er etwas nicht mehr ertragen kann, lacht er. Das Grauenerregende schlägt in Komik um [...]. Witzig wirkt die Verletzung der Tabus, die über Tod und Sterben liegen.“ 2 Schwarzer Humor dient somit als Ventil für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich tabuisierten Themen. Ziel dieser Hausarbeit ist exemplarisch anhand dreier Filmbeispiele zentrale Motive des Schwarzen Humors darzustellen und zu beschreiben, wie sich der dramaturgische Aufbau der nachfolgenden Szenen gestaltet. Zudem soll aufgezeigt werden, welche Grenzen oder Tabus berührt und gegebenenfalls überschritten werden. [...]
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Filmwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man von dem Vorhaben spricht, eine Arbeit über den amerikanischen Filmregisseur Terrence Malick zu schreiben, erntet man in aller Regel zunächst fragende Blicke. Diese Wirkung lässt sich auf verschiedene Ursachen zurückführen. Terrence Malick zählt nicht zu den bekanntesten Filmpersönlichkeiten, da er sich mit Äußerungen zu seinen Filmen zurückhält und sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückzieht. So liegt zwischen seinem zweiten, Days of Heaven, und dritten Film, The Thin Red Line, eine Schaffenspause von über 20 Jahren, in denen der Verbleib von Terrence Malick nicht abschließend geklärt ist. Dieses Verhalten verschafft Malick einen ähnlichen Ruf, wie ihn seine literarischen Kollegen J.D. Salinger oder Thomas Pynchon inne haben. Eine weitere Ursache liegt in der filmischen Arbeit Malicks. In seiner über 35-jährigen Karriere führte Malick bei vier Lang- sowie einem Kurzspielfilm Regie. Die Werke, die von der Filmkritik überwiegend positiv aufgenommen wurden, waren beim Publikum weniger erfolgreich. Adrian Danks beschreibt Badlands als „[...] undoubtedly one of the great first films of the cinema, and it is also one of the most influential works of the early 1970s, a golden period of American filmmaking.” Nach den Filmen von Terrence Malick gefragt, bekommt man oft nur ein ahnungsloses Kopfschütteln. Nennt man dagegen die Titel, ist dann doch der ein oder andere Film ein Begriff. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich nur wenig Literatur über Malicks Filme finden. Die Analyse beschränkt sich bei Filmwissenschaftlern meist auf einen ausgewählten Film unter einem speziellen Gesichtspunkt oder einer Fragestellung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Mainstreaming Minorities, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Serie „The West Wing“ ist eine der erfolgreichsten Serien im amerikanischen Fernsehen. NBC strahlt die Serie seit 1999 (mittlerweile in der sechsten Staffel) aus und erreicht damit höchste Einschaltquoten. Die Serie konnte auch einige der wichtigsten Auszeichnungen der Film- und Fernsehbranche entgegennehmen. Sie hat mehrere Emmys, den amerikanischen Fernsehoscar, und Golden Globes gewonnen. In Europa blieb die Serie, mit Ausnahme von Frankreich und England, allerdings recht unbeachtet, obwohl Dramaturgie und Inhalte vergleichsweise besser und interessanter als der bisher bekannten Serien aus den USA sind. „The West Wing“ ist eine Serie, die auf verschiedenen Ebenen zu verstehen ist. Neben der Darstellung der täglichen Arbeit im Umfeld des amerikanischen Präsidenten, teils satirisch, teils dramatisch dargestellt, werden verschiedene Aspekte der amerikanischen Kultur thematisiert. Es gibt unter anderem Referenzen zu anderen Familienserien wie „The Waltons“. Der Präsident ist ein Verweis auf einige reale Vorbilder und es werden verschiedene Mythen der amerikanischen Geschichte bzw. Kultur aufgegriffen. Viele dieser Referenzen und Verweise werden nicht nur dramaturgisch aufbereitet, sondern fließen auch in die Bildgestaltung der Serie ein. Ziel dieser Hausarbeit ist es, auf Grundlage des Referates und einer exemplarisch ausgewählten Serienfolge („A Proportional Response“) verschiedene Aspekte aufzugreifen und zu analysieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Darstellung von Minderheiten und Majoritäten in der Serie. Die Darstellungen des Präsidenten als Vaterfigur und der Hauptstadt Washington als ein Konzept des alten Roms werden ebenfalls ein Thema sein.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1-, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Regie im 20. und 21. Jahrhundert im deutsch-französischen Vergleich, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Naturalismus ist mit dem poetischen Realismus verwandt, da beide dieselben geistigen und sozialen Wurzeln haben. Allerdings verstand sich der Naturalismus als „konsequenter Realismus“, also eine Weiterführung des poetischen Realismus, da er in seiner Ausführung radikaler war. Der Naturalismus wollte eine möglichst exakte Darstellung der Wirklichkeit in der Kunst. Dabei versuchte man mit den Methoden der Naturwissenschaft, von der man annahm sie erfasse die Realität als Einzige richtig, auch in der Kunst zu arbeiten, um so zu einer umfassenden Erkenntnis zu gelangen. Als erster entwickelte Émile Zola mit seinen Schriften, „La roman expérimental“ (1880) und „La naturalisme au théâtre“ (1881), ein naturalistisches Programm. Er war Vorreiter der naturalistischen Romane und Theatertheorien. Andrè Antoine, Regisseur und Schauspieler, versuchte als erstes diese Theorien mit seinem „Théâtre-Libre“ umzusetzen. Somit waren die Franzosen die wegweisenden Naturalisten. Gerhart Hauptmann war einer der Hauptvertreter des deutschen Naturalismus. Ziel dieser Hausarbeit ist den französischen Naturalismus an den Theorien von Émile Zola und Andrè Antoine vorzustellen und seine Auswirkungen auf das deutsche Drama jener Zeit, am Beispiel Gerhart Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“, aufzeigen. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Ästhetik des Schreckens in Theater und Film, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Tod hat sowohl in den Darstellungen der Kunst als auch in den Einstellungen der Menschen, deren Grundeinstellungen zuvor über zwei Jahrtausende unverändert geblieben waren, seit dem 19. Jahrhundert einen entscheidenden Wandel vollzogen. Der Tod war ein vertrauter Begleiter, ein Bestandteil des Lebens, der akzeptiert wurde. Philippe Ariès beschreibt in seinem Buch „Geschichte des Todes“, dass der Tod für den heutigen Menschen angsteinflößend, unfassbar und in der heutigen Gesellschaft nicht eingeplant ist. Heute stirbt der Mensch nicht mehr im Kreise seiner Familie und Freunde, sondern einsam und zurückgezogen in den sterilen Kliniken umgeben von medizinischer Technik. Aus dieser Angst vor dem Tod zieht der schwarze Humor seine Kraft. „Es ist gerade das Wesen des schwarzen Humors, dass mit dem Entsetzen Scherz getrieben wird, das Leichen hier behandelt werden wie Holzbündel und Lebende wie Leichen. [...] Wenn ein Mensch an die Grenze kommt, wo er etwas nicht mehr ertragen kann, lacht er. Das Grauenerregende schlägt in Komik um [...]. Witzig wirkt die Verletzung der Tabus, die über Tod und Sterben liegen.“ 2 Schwarzer Humor dient somit als Ventil für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich tabuisierten Themen. Ziel dieser Hausarbeit ist exemplarisch anhand dreier Filmbeispiele zentrale Motive des Schwarzen Humors darzustellen und zu beschreiben, wie sich der dramaturgische Aufbau der nachfolgenden Szenen gestaltet. Zudem soll aufgezeigt werden, welche Grenzen oder Tabus berührt und gegebenenfalls überschritten werden. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die Theatergeschichte - Einführung in die Analysemethoden, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Nichts als Kunst und Mechanismus, nichts als Pappendeckel und Uhrfedern. Jede hat eine feine Feder von Rubin unter dem Nagel der kleinen Zehe am rechten Fuß, man drückt ein klein wenig und die Mechanik läuft volle fünfzig Jahre. Diese Personen sind vollkommen gearbeitet, dass man sie von anderen Menschen gar nicht unterscheiden könnte, wenn man nicht wüsste, dass sie bloße Pappdeckel sind...“ Valerios Zitat kurz vor der Hochzeit von Leonce und Lena beschreibt das Brautpaar als „Kunst und Mechanismus“ und als “Pappendeckel und Uhrfedern“. Leonce und Lena, die sich zu Beginn der Inszenierung nicht kennen, aber gegenseitig zur Hochzeit versprochen wurden und sich deshalb getrennt voneinander auf die Flucht nach Italien begeben, treten in verschiedenen Figurenkonstellationen auf. Die Beziehungen bestehen zwischen Leonce und Valerio, sowie zwischen Lena und ihrer Gouvernante. Die folgende Hausarbeit widmet sich der Frage, wie sich diese Figurenkonstellationen konstituieren und wie sich diese Konstellationen gegebenenfalls nach dem zufälligen Treffen in Italien ändern und ob sich anhand des obengenannten Zitats Bewegungsmuster erkennen lassen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Bewegungen und Gesten der Figuren Leonce und Lena. Die Grundlage der Analyse ist eine Videoaufzeichnung der Inszenierung des Berliner Ensembles unter der Regie von Robert Wilson. Die letzten Minuten der Aufzeichnung sind auf der Videokopie nicht vorhanden und werden somit für die Analyse nicht berücksichtigt. [...]
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