Euthanasie im Nationalsozialismus und der Standpunkt der evangelischen Kirche

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Ethik, Note: 1,2, Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH), Sprache: Deutsch, Abstract: 1930 stieg die NSDAP bei der Reichtagswahl zur zweitstärksten Fraktion im Reichstag empor. Im weiteren Verlauf war es der NSDAP ohne die kirchentreuen Wähler nicht möglich, die Macht in Deutschland zu ergreifen. Es begann, mit Erfolg, ein Vertrauensfeldzug in Richtung der kirchlichen Wähler vonseiten der Nationalsozialisten.1 Doch wie hätten diese Wähler gehandelt, hätten Sie bereits zu diesem Zeitpunkt von den späteren „Euthanasie“- Morden der Nationalsozialisten gewusst? Gab es womöglich Theologen, welche die Ermordungen an geistig Kranken und körperlich Behinderten durch die Nationalsozialisten befürworteten, versuchte die evangelische Kirche einer Stellungnahme aus dem Wege zu gehen oder stand die komplette evangelische Kirche gegen die Morde? Die leitende Fragestellung dieser Arbeit lautet somit, wie sich die evangelische Kirche im Allgemeinen bezüglich der „Euthanasie“-Frage verhielt. Ziel dieser Arbeit ist es, einen kurzen Überblick über die Ideologie der „Euthanasie“ zu vermitteln, einen Überblick über die „Euthanasie“ im allgemeinen zu verschaffen, sowie den Standpunkt der evangelischen Kirche zu den „Euthanasie“-Morden der Nationalsozialisten darzustellen und zu bewerten. Die Recherchen zu dieser Hausarbeit ergaben eine zum Teil unterschiedliche Reaktion der beiden Kirchen auf die „Euthanasie“-Morde.2 Aus diesem Grund, und da sich die katholische Kirche von der evangelischen Kirche signifikant unterscheidet, erscheint eine Differenzierung für eine genauere Betrachtung von Vorteil. Deshalb beschäftigt sich diese Arbeit mit der Reaktion der evangelischen Kirche auf die „Euthanasie“. Im Folgenden soll diese Arbeit zunächst einen Überblick über die Hintergründe des „Euthanasie“-Programms sowie der Ideologie geben. Weiterhin soll sie einen Überblick über die Durchführung und über das Ausmaß der „Euthanasie“ verschaffen um im zweiten Teil dieser Arbeit die Reaktion und den Standpunkt der evangelischen Kirche näher zu beleuchten.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Dec 23, 2013
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Pages
16
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ISBN
9783656563518
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Best For
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Language
German
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Genres
Philosophy / Ethics & Moral Philosophy
Philosophy / Religious
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medizin - Gesundheitswesen, Public Health, Note: 2,0, Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH) (Evangelische Hochschule Dresden), Veranstaltung: Gesundheitsförderung und Prävention, Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem diese Arbeit zu Beginn in stark zusammengefasster Form medizinische Aspekte der Krebserkrankung beschreibt, soll im weiteren Verlauf auf die Krise bzw. die Krisenintervention eingegangen werden. Im letzten Teil wird schließlich auf die Ziele, wichtige Aspekte und besonders auf die Rolle der Pflegekräfte eingegangen. In diesem Teil möchte ich auch eine Studie näher beleuchten in welcher die Intervention durch geschultes Pflegepersonal mit Patienten, welche im Rahmen ihrer Krebserkrankung eine Chemotherapie erhalten, untersucht wird. Schätzungen des Robert Koch Instituts sind im Jahr 2011 allein in Deutschland knapp 500.000 Menschen neu an Krebs erkrankt. Dies entspricht ca. einer Neuerkrankung pro Minute. Da Krebs verständlicherweise Angst macht, bricht meist nicht nur für den Betroffenen sondern auch für dessen Angehörige eine Welt zusammen. Der Betroffene gerät in eine Krise und benötigt Unterstützung. Krisenauslöser gibt es bei einer Krebserkrankung sehr viele. Sei es z.B. bei Bekanntwerden der Diagnose, bei einer schlechten Prognose, bei einer Mastektomie oder bei Erbrechen, Gewichtsabnahme und Appetitmangel während einer Chemotherapie. Warum und in welcher Form eine Krebserkrankung eine Krisenintervention erforderlich macht soll in dieser Arbeit dargestellt und erörtert werden.
Die alte Weisheit Buddhas für die Welt von heute

An den Buddhismus muss man nicht »glauben« – und schon gar nicht an Wiedergeburt und Nirwana: Der international bekannte Buddhist und Bestsellerautor Stephen Batchelor befreit die fernöstliche Weisheitslehre vom religiösen Überbau und beweist eindringlich, dass sie vor allem eine praktische Anleitung für ein authentisches Leben im Hier und Jetzt ist. Sein neues Buch ist die spannende Geschichte einer lebenslangen Sinnsuche. Sie wird nicht nur Buddhisten faszinieren, sondern alle »Ungläubigen« auf der Suche nach Orientierung.

Als Jugendlicher landet Stephen Batchelor Anfang der 70er Jahre eher zufällig in Indien und entdeckt den Buddhismus. Mit 21 wird er Mönch und beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen Formen des tibetischen und des Zen-Buddhismus. Doch bald kommen ihm Zweifel, denn die im Buddhismus so zentrale Vorstellung der Wiedergeburt ist seinem westlich geprägten Denken nicht zugänglich.

Batchelors tiefe Glaubenskrise und seine Auseinandersetzung mit dem historischen Buddha bringen ihn zu der Überzeugung, dass man für die zeitlose Weisheit des Buddhismus Worte und Ausdrucksformen finden muss, die auch im Westen verstanden werden. Für ihn ist er keine Religion, sondern der Weg zu einem achtsamen, mitfühlenden Denken und Handeln in einer leiderfüllten Welt – ein Weg, der uns auch heute noch bereichern und erfüllen kann. Stephen Batchelors Geschichte inspiriert alle, für die stetiges Zweifeln und die Auseinandersetzung mit religiösen Dogmen untrennbar mit Erkenntnis und mit Spiritualität verbunden sind.

Die packende Geschichte einer Sinnsuche – nicht nur für Buddhisten.

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medizin - Gesundheitswesen, Public Health, Note: 1,7, Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH) (Evangelische Hochschule Dresden), Veranstaltung: Public Health, Sprache: Deutsch, Abstract: Laut dem Bundesministerium für Gesundheit konsumieren in Deutschland 9,5 Millionen. Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Pro Kopf werden im Jahr ca. 10 Liter reinen Alkohols konsumiert und ca. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland gelten zurzeit als alkoholabhängig. Im Durchschnitt unterziehen sich nur 10% der Betroffenen nach 10 bis 15 Jahren der Alkoholabhängigkeit einer Therapie. 74.000 Menschen sterben jährlich an den direkten bzw. an den indirekten Folgen der Alkoholabhängigkeit. Doch wie entsteht eine Alkoholabhängigkeit? Wann gilt man als „Missbräuchler“ und ab wann als Alkoholabhängiger? Worauf sollte man bei der pflegerischen Intervention achten? Da Deutschland durch den pro-Kopf-Konsum zu den Hochkonsumländern gehört, wird man vor allem in der Pflege sehr oft mit Menschen, welche unter einer Alkoholabhängigkeit leiden, konfrontiert. Die Entstehung, die Arten, die Therapie sowie die pflegerische Intervention mit Menschen, welche unter einer Alkoholabhängigkeit leiden, stehen somit im Fokus dieser Hausarbeit. Die Behandlung von Alkoholabhängigen muss stets interdisziplinär erfolgen, also die Behandlung durch Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten sowie Pflegekräfte mit einschließen. Dem Umfang dieser Arbeit geschuldet beschäftigt sich sie jedoch vorwiegend mit der Intervention durch Pflegekräfte. Die Frage des kontrollierten Trinkens, welche schon über Jahrzehnte hinweg Betroffene, Angehörige, Therapeuten und Forscher bewegt, soll auch auf Grund des Umfangs und der Differenzierung der Therapieformen nicht Teil dieser Hausarbeit sein.
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