Europäische Öffentlichkeit in den Neuen Medien

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Inhaltsangabe:Einleitung: Ist Europa nicht vermittelbar? Obwohl immer mehr Politikfelder in den letzten Jahren europäisiert wurden, ist vielen Bürgern unbewusst, welche Auswirkungen die Europapolitik auf sie hat. Mit dieser Europäisierung der Politik fand keine gleichzeitige Europäisierung der Öffentlichkeit statt. Die Europäische Union (EU) wird weitläufig als bürgerfremd bezeichnet und ihren Institutionen ein Demokratiedefizit nachgesagt. Das Bild vom ‘Raumschiff Brüssel’, das ohne Kontakt zur Erde steht, symbolisiert diese fehlende Verbundenheit zur europäischen Bevölkerung. Als im Jahre 2005 die Mitgliedsländer Frankreich und die Niederlande durch ein Referendum den Vertrag über eine Verfassung für Europa (VVE) ablehnten, blühte die Diskussion rund um eine mangelnde europäische Öffentlichkeit auf, die ein essentieller Bestandteil von Demokratie in Europa ist. Am 12. Juni 2008 stimmte Irland als einziges Mitgliedsland mit einem Referendum über den Vertrag von Lissabon ab, einen neuen Verfassungsvertrag, der die EU handlungsfähiger machen soll. Als dieser von den Iren abgelehnt wurde, entfachte die Diskussion in den Medien erneut und die Zukunft der EU wurde von Politik, Medien und der Bevölkerung debattiert. Hierbei gab es affirmative und delegitimierende Ansichten zum europäischen Integrationsprozess und zum aktuellen Vertragswerk. Es wurde wieder deutlich, dass es keine paneuropäische Öffentlichkeit gibt und die Bürger zu wenig über das Geschehen in Brüssel und Strasbourg informiert sind. Dabei wird die Bildung einer öffentlichen Meinung erst möglich, wenn Ereignisse von jedem wahrgenommen werden können. Eine Öffentlichkeit wird als Zusammenspiel und gegenseitige Beobachtung von Bürgerinnen und Bürgern mit Politik und Medien in einem Kommunikationsraum bezeichnet. Im Kontext dieser Arbeit wird europäische Öffentlichkeit so verstanden, dass dieses Zusammenspiel im Rahmen der nationalen Berichterstattung von europäischen Themen stattfindet. Die Neuen Medien bieten vielfältige Möglichkeiten für dieses Zusammenspiel und zur Kommunikation: Abgesehen von den mittlerweile schon klassischen Formen wie E-Mail, Chat und Internetforum dominiert mittlerweile das Web 2.0. Weblogs und andere Plattformen mit ‘Mitmach’-Elementen bieten die Möglichkeit, unabhängig von Zeit, Raum und Thema seine Meinung zu äußern und sich mit anderen Menschen auszutauschen. Somit bildet das Internet eine ideale Plattform zum Austausch über politische Themen und einer Bildung [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Jun 12, 2009
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Pages
73
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ISBN
9783836631259
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
Social Science / Media Studies
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 5,76 (Schweiz!), , Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Maturitätsarbeit wird der Umgang der heutigen Jugend mit der Applikation WhatsApp Messenger untersucht. Sowohl die Häufigkeit und die Art als auch die Auswirkungen, Folgen und der Einfluss der Nutzung sind zentrale Punkte dieser Arbeit. Um an aussagekräftige Resultate zu gelangen, wurde eine Umfrage mit 368 Teilnehmern und eine Datenerhebung mit 22 Teilnehmern aus der Kantonsschule Oerlikon durchgeführt. Der Ablauf der Arbeit ist so aufgebaut, dass am Schluss ein begründetes Urteil oder Ergebnis über den Umgang mit WhatsApp erkennbar wird. Daher wird zuerst die Applikation vorgestellt und die Rolle des Mobiltelefons in der heutigen Gesellschaft behandelt. Jeder dritte Jugendliche an der Kantonsschule Oerlikon nutzt bereits WhatsApp und jeder Vierte besitzt ein iPhone. Von den WhatsApp-Usern versenden 64% mehrmals pro Tag, und damit sehr häufig, WhatsApp-Nachrichten. Die Jugendlichen versenden im Durchschnitt 68 Nachrichten pro Tag und erhalten 89 Nachrichten. Der höchste Wert liegt bei mehr als 200 versendeten Nachrichten pro Tag. Zudem haben die Jugendlichen durchschnittlich 112 Kontakte auf ihrem Handy, wovon im Durchschnitt 49 WhatsApp haben. Unterschiede in der Nutzung von WhatsApp gibt es zwar sowohl beim Geschlecht als auch bei der Art des Smartphones und beim gymnasialen Profil der Schülerinnen und Schüler, jedoch sind diese Unterschiede nicht sehr gross und daher kann allgemein von einer starken und häufigen WhatsApp-Nutzung gesprochen werden. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Arbeit sind, dass diejenigen, die WhatsApp nutzen, es extrem häufig tun und WhatsApp somit einen gewissen Einfluss auf ihr soziales Verhalten und den Umgang mit anderen Menschen hat. Diese Beeinflussung durch WhatsApp wird vor allem im Kapitel „Fazit und Ausblick“ erwähnt. WhatsApp verändert die Jugendlichen nicht direkt, sondern hat einen Einfluss darauf wie sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen kommunizieren und wie sie mit dem Schreiben von Nachrichten und der Nutzung des WhatsApp Messengers umgehen. Deswegen ist der Umgang der Jugendlichen mit dieser neuen Kommunikationsart das zentrale Thema dieser Maturitätsarbeit.
Die Berichterstattung zur Krise in der Ukraine und die Berichterstattung zu Russland haben zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den etablierten Medien und einem nicht unerheblichen Teil ihrer Rezipienten geführt.

In den Foren der großen Online-Medien hagelt es Tag für Tag Kritik an den gebotenen Deutungsnarrativen der Leitartikler und Meinungsmacher. Nachrichten sollen manipuliert worden sein, von Zensur ist die Rede, ja, ein Teil der Mediennutzer ist davon überzeugt, dass die "vierte Gewalt" bewusst einseitig berichtet.

Vertreter der traditionellen Medien brandmarken die Kritiker als "Putinversteher" und stempeln sie allzu oft allgemein als Verschwörungstheoretiker ab. In aller Deutlichkeit geben meinungsführende Journalisten zu verstehen, dass sie das Monopol auf die legitime Deutung der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit innehaben, wie es der französische Soziologe Pierre Bourdieu einmal sinngemäß in seinen Analysen des journalistischen Felds ausgedrückt hat. Der Konflikt zwischen den traditionellen Medien und ihren Rezipienten, das ist festzustellen, ist vor allem ein Kampf um die Deutungshoheit.

Dass die "Mainstreammedien", wie die großen Medien von ihren Kritikern oft bezeichnet werden, diesen Konflikt mit heraufbeschworen haben, lässt sich gut an den Beiträgen, die in diesem Buch zusammengestellt sind, ablesen. In den Interviews, Artikeln und Analysen von Telepolis-Autoren wird deutlich, dass es Problemzonen aufseiten der Medien gibt, die schon lange ersichtlich sind. Telepolis hat sich zur Veröffentlichung dieses Buches entschlossen, weil die Redaktion davon überzeugt ist, dass die zusammengestellten Beiträge in ihrer Gesamtheit ein eigenes Bild abliefern, das aufzeigt, was die Gründe für die massive Kritik an den Medien sind. Das Schließen von Leserforen, so wie es gerade die Süddeutsche Zeitung getan hat, ist ein Weg in die falsche Richtung.
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